<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><rss xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' version='2.0'><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-13869371</atom:id><lastBuildDate>Fri, 09 May 2008 05:51:06 +0000</lastBuildDate><title>Die Reise der DHARMA BUM III</title><description/><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/reise.html</link><managingEditor>noreply@blogger.com (The Captain)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>57</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-2032557313552612380</guid><pubDate>Wed, 07 May 2008 05:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-06T22:39:07.143-07:00</atom:updated><title></title><description>Anton deBrum schenkte mir diese "Lures"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mail.im.tku.edu.tw/~jacobsen/blog/reise.html/uploaded_images/DSCF0205-754240.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_" alt="" src="http://mail.im.tku.edu.tw/~jacobsen/blog/reise.html/uploaded_images/DSCF0205-754210.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bekomme ich solche Riesenfische nur an Bord?&lt;div style='clear:both; text-align:NONE'&gt;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2008/05/anton-debrum-schenkte-mir-diese-lures.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-9097843809736291872</guid><pubDate>Wed, 07 May 2008 05:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-05-06T22:29:30.572-07:00</atom:updated><title></title><description>Liping on WINDSWEPT - SUKA behind&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://mail.im.tku.edu.tw/~jacobsen/blog/reise.html/uploaded_images/DSCF0183-727689.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_" alt="" src="http://mail.im.tku.edu.tw/~jacobsen/blog/reise.html/uploaded_images/DSCF0183-727669.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style='clear:both; text-align:NONE'&gt;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2008/05/liping-on-windswept-suka-behind.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-1794228021067225659</guid><pubDate>Sun, 23 Mar 2008 03:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-03-25T17:31:12.915-07:00</atom:updated><title>Captain's Dinner auf einem Kriegsschiff aus Taiwan</title><description>&lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Donnerstag, der 20. März 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Breite: 07°06.18'N Länge:  171°22.44'E&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dienstag abend haben mich rote Feuerameisen  (&lt;EM&gt;Solenopsis invicta&lt;/EM&gt; - die Unbesiegte?) unter dem Tisch draußen beim  &lt;EM&gt;Shoreline&lt;/EM&gt; erwischt. Sie taten ihrem Namen alle Ehre und selbst heute  habe ich noch dicke Boppel, wo mich die Mistviecher erwischt haben.&amp;nbsp; Wie  ich in meinem Lexikon lese, kommen diese Viecher ursprünglich vom amerikanischen  Kontinent &amp;amp; haben sich inzwischen weltweit in den warmen Gegenden  verbreitet.&amp;nbsp; Sie zerstören andere Ameisenarten, richten sehr viel Schaden  an &amp;amp; können bei einigen Leuten sogar lebensgefährliche allergische  Reaktionen hervorrufen.&amp;nbsp; Auch die unterirdischen Termiten aus Taiwan haben  sich hier breit gemacht und fressen hölzerne Strukturen, daß man es kaum glauben  kann.&amp;nbsp; Boote, welche an Land stehen sind ganz besonders gefährdet.  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Lavac-USA wird mir umsonst die fehlenden  Dichtungen für unsere Bordtoiletten schicken.&amp;nbsp; Die falschen darf ich  behalten, was gut ist, denn sie passen auf eine andere Toilette, die wir  allerdings zur Zeit nicht nutzen.&amp;nbsp; Gestern abend kamen Walter und Gisela  von der ATLANTIS vorbei, um mein&amp;nbsp;selbst gebrautes Bier&amp;nbsp;zu  testen.&amp;nbsp; Nachdem&amp;nbsp;wir davon drei Liter vernichtet haben, kann man wohl  annehmen, daß es die Qualitätskontrolle bestanden hat.&amp;nbsp; ;-) &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen haben wir erst überlegt mit den  Dinghy loszufahren, um uns die drei Kriegsschiffe aus Taiwan anzugucken, denn  Benzin ist wahrscheinlich billiger als die $3 für das Taxi.&amp;nbsp; Schließlich  war uns das aber doch zu ruppig und wir sind über Land hin.&amp;nbsp; Walter und  Gisela waren mit von der Partie.&amp;nbsp; Erst haben wir uns das große  Versorgungsschiff angeguckt, auf dem heute abend auch das &lt;EM&gt;Captain's  Dinner&lt;/EM&gt; stattfinden wird - und zwar draußen auf dem  Hubschrauber-Landeplatz.&amp;nbsp; Weiter ging es zu einer Fregatte der  &lt;EM&gt;Chenggong&lt;/EM&gt;-Klasse (beide in Amiland hergestellt) und zu guter letzt zu  einem &lt;EM&gt;Lafayette&lt;/EM&gt;-Zerstörer (Made in France). &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Um letztere hatte es in Taiwan eine große  Bestechungsaffäre gegeben - und natürlich war China auch sauer, daß die  Franzosen die Dinger überhaupt an Taiwan verkauft haben.&amp;nbsp; Alles war sehr  interessant, vor allem das &lt;EM&gt;Phalanx&lt;/EM&gt;-Anti-Raketen-System und das ähnliche  auf dem Lafayette-Zerstörer.&amp;nbsp; Läuft alles vollautomatisch über Zielradar  und ballert mit bis zu 4500 Schuß pro Minute auf einkommende Raketen.&amp;nbsp; Die  Raketen selber waren auch nicht von schlechten Eltern, sowohl die  Boden-Luft-Raketen, als auch die ganz dicken, mit denen feindliche Kriegsschiffe  aufs Korn genommen werden.&amp;nbsp; Selbst die großen Raketen können mit bis zu  sechs Stück pro Minute auf ihre Reise geschickt werden.&amp;nbsp; Sehen fast wie  Cruise Missiles aus und sind ihnen im Prinzip bestimmt nicht unähnlich.  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Schiffe rauschen mit 25 Knoten durch die See  (ein modernes atomgetriebenes U-Boot schafft dauerhaft locker über 50 Knoten),  wobei die Lafayette-Zerstörer insofern interessant waren, als sie vier Motoren  haben, die zwei verstellbare Schrauben antreiben und auch auf ein Bugstrahlruder  verzichten können.&amp;nbsp; So ist es möglich an zwei Maschinen Wartung  durchzuführen, während die übrigen beiden ganz normal weiter laufen.&amp;nbsp; Bei  Vollgas laufen dann alle vier gleichzeitig.&amp;nbsp; Außerdem kann bei den  Lafayette-Zerstörern der Kampfhubschrauber auf Schienen (und natürlich auch  wieder vollautomatisch) hereingeholt und damit in Sicherheit gebracht und  anscheinend auch in eine andere Ausgangsposition gedreht werden.&amp;nbsp; Als  Walter fragte, was denn nun passieren würde, wenn es tatsächlich zu einem  Seegefecht kommen würde, antwortete der junge Offizier:&amp;nbsp; "Wer zuerst  schießt, hat die besten Chancen." &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Aurora fand zwar alles sehr interessant, war  aber noch immer angeschlagen von ihrer schweren Erkältung und litt außerdem  unter der heißen Tropensonne.&amp;nbsp; Selbst das Geschenk einer  &lt;EM&gt;Naruwan&lt;/EM&gt;-Tragetasche und zweier kleiner magnetischer Matrosen hellte  ihre Laune nicht merklich auf.&amp;nbsp; In letzter Zeit ist es wieder recht  schwierig mit ihr, außer wenn sie Calvert-Schule machen darf.&amp;nbsp; Ich seh'  schon: Sie schlägt da ganz nach Liping, was ich von Herzen begrüße.&amp;nbsp;  :-)&amp;nbsp; Als sie gestern gerade zwei volle Lektionen hinter sich gebracht  hatte, meinte sie zu Liping:&amp;nbsp; "&lt;EM&gt;Und wann darf ich die nächste Lektion  lernen&lt;/EM&gt;?" &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Karfreitag 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Und außerdem Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und  somit Frühlingsanfang.&amp;nbsp; Gestern abend rief auf einmal Patrick Wang (früher  im Bundestag von Taiwan)&amp;nbsp;an, da er uns abholen wollte.&amp;nbsp; Walter und  Gisela hatten zu einem Drink an Bord von ATLANTIS eingeladen, so daß wir  gemeinsam von dort aufgebrochen sind.&amp;nbsp; Zu meinem Erstaunen fand sich bei  den Taiwanesen kein einziger anderer Yachtie ein, sondern außer Chinesen nur  lokale Würdenträger und deren Anhang.&amp;nbsp; Dazu gehören unter anderem  anscheinend auch diverse Rechtsanwälte, die hier durch noch dubiosere Praktiken  auffallen, als selbst in Amiland.&amp;nbsp; Außer Admiral Chen und Botschafter Bruce  waren auch noch Präsident Litokwa Tomein und Außenminister Tony deBrum sowie  etliche Abgeordnete anwesend.&amp;nbsp; Leider haben die Marschallesen beim Essen  dermaßen zugeschlagen, daß für andere Leute kaum etwas übrig blieb.&amp;nbsp; Liping  meint aber, daß es auch an der mangelnden Planung der Chefs aus Taiwan gelegen  haben könnte.&amp;nbsp; Auf jeden Fall schmeckten mir besonders die Lammkoteletts  mit&amp;nbsp;&lt;EM&gt;Cumin&lt;/EM&gt; (Kümmel?)&amp;nbsp;und Oregano ganz vorzüglich.&amp;nbsp; Von  Steffi haben wir übrigens gehört, daß die meisten Leute viel zu wenig von den  Gewürzen benutzen, so daß der Geschmack gar nicht richtig hervorgebracht  wird.&amp;nbsp; Außerdem werden die meisten Sachen viel zu lange gekocht, was dem  Geschmack ebenfalls abträglich ist.&amp;nbsp; Wir können dem nur voll und ganz  zustimmen. &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Bruce hat mich zwar dem Admiral vorgestellt,  aber ich habe mich hauptsächlich mit Kapitän Ching-Ming Chan unterhalten, der  den Lafayette-Zerstörer befehligt.&amp;nbsp; Er hat immer wieder seine Bewunderung  für unseren Lebensstil ausgedrückt und mir auch eine Visitenkarte gegeben.&amp;nbsp;  Leider hat Aurora es inzwischen geschafft, diese irgendwohin verschwinden zu  lassen.&amp;nbsp; Vielleicht war es aber auch der Wind, der Wind, das himmlische  Kind, der hier oft durch das Wohnzimmer pfeift.&amp;nbsp; Wenn die Luken zu sind,  wird es nämlich sofort sehr heiß und feucht. &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Ostersonntag 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Bei Telekom-Nauru-Johnny gab es am Karfreitag  extra-leckere gegrillte Tintenfische (Kalmare) hier aus der Lagune.&amp;nbsp; Außer  mit Johnny habe ich mich hauptsächlich mit Elton, einem Fischereiinspektor aus  Nauru, als auch mit dem Marschallesen Anton (der die Tintenfische gefangen  hatte) und Albert&amp;nbsp;aus Kosrae (Federated States of Micronesia /  FSM)&amp;nbsp;unterhalten.&amp;nbsp; Elton erzählte einige echte Horrorstories vom Leben  auf den &lt;EM&gt;Purse-Seiners&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; So hacken die Crews bei  Meinungsverschiedenheiten mit Crews von anderen Schiffen sogleich mit Macheten  auf deren Netze - und Leute - ein.&amp;nbsp; Selbst zu Schießereien ist es schon  gekommen.&amp;nbsp; Anscheinend geht es da draußen echt zu wie im Wilden Westen.  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern habe ich dann das neueste Buch eines  meiner Ober-Lieblingsautoren, Redmond O'Hanlon (1947),&amp;nbsp; gelesen.&amp;nbsp;  &lt;EM&gt;In Trouble Again&lt;/EM&gt; (Deutsch&lt;EM&gt; Redmonds Dschungelbuch&lt;/EM&gt;) ist, seitdem  es mir von meinem Prof&amp;nbsp; Lon Otto 1998 im &lt;EM&gt;Iowa Summer Writing  Festival&lt;/EM&gt; empfohlen wurde, *das* Reise- &amp;amp; Abenteuerbuch  schlechthin.&amp;nbsp; Auch Liping ist wirklich begeistert von den Büchern Redmond  O'Hanlons.&amp;nbsp; Nun habe ich durch Zufall die deutsche Übersetzung seines  Buches &lt;EM&gt;Trawler&amp;nbsp; --&amp;nbsp; Von den Orkneyinseln bis nach Grönland&lt;/EM&gt;  (&lt;/FONT&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Serie Piper Taschenbuch, ISBN  978-3-492-24752-8,&amp;nbsp; €12,95) bekommen.&amp;nbsp; Also fiel die Arbeit erst  einmal aus.&amp;nbsp; Ersatzlos gestrichen, zumal das Thema ja gerade brandaktuell  ist.&amp;nbsp; Auch &lt;EM&gt;Trawler&lt;/EM&gt; ist exzellent geschrieben, sehr informativ und  teilweise dermaßen lustig, daß ich Tränen gelacht habe.&amp;nbsp; Ich kann es  wirklich nur jedem empfehlen!&amp;nbsp; Es ist das intellektuellste seiner Bücher  mit viel mehr Gedanken und Dialogen. &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dort wird unter anderem von einem  Berkeley-Experiment berichtet, bei dem Stühle in einem Kino mit weiblichen  Pheromonen besprüht wurden.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Die umsonst ins Kino  eingeladenen&amp;nbsp;Männer haben sich zu 100% auf diese Stühle gesetzt und die  anderen frei gelassen.&amp;nbsp; Genau das gleiche passierte, als sie die Stühle mit  männlichen Pheromonen besprüht&amp;nbsp; und Frauen ins Kino eingeladen haben.&amp;nbsp;  Wieder eine Trefferrate von 100%.&amp;nbsp; Ist es nicht erstaunlich, daß unser  Verhalten von irgendwelchen Dingen bestimmt wird, von denen wir absolut gar  nichts mitkriegen? &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Irgendwann muß ich mir auch mal ein paar Bücher  zum umstrittenen Thema EQ (im Gegensatz zu IQ) besorgen.&amp;nbsp; Liping hat so was  vor Jahren mal im Rahmen ihres Psychologiestudiums gelesen und da der EQ in  unseren Gesprächen immer wieder auftaucht, wird es langsam Zeit, daß ich mich da  genauer informiere. &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Um 17:00 Uhr habe ich mir Aurora geschnappt und  bin wieder zu Johnny &amp;amp; Co.&amp;nbsp; Dieses Mal hatte ich drei Liter selbst  gebrautes Bier dabei, was dann auch ruckzuck verschwand.&amp;nbsp; Anton schleppte  einen riesigen Kühlkoffer (wie ich einen im Cockpit stehen habe) voller Fische  an, die sie hier &lt;EM&gt;Red Snapper&lt;/EM&gt; und &lt;EM&gt;Grouper&lt;/EM&gt; (Zackenbarsch)  nennen.&amp;nbsp; Bin mir allerdings nicht sicher, daß dieses die richtigen Namen  sind, vor allem beim &lt;EM&gt;Red Snapper&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; Anton hatte sie im Laufe des  Tages ganz allein irgendwo geangelt.&amp;nbsp; Außerdem scheint es immer Anton zu  sein, der das Feuer entzündet und die Fische brät, was wohl sein Beitrag für die  Bierrunde am Wochenende ist.&amp;nbsp; Die anderen Leute schleppen meist ein  Sechserpack&lt;EM&gt; XXXX-Bitter&lt;/EM&gt; und einen Sack voller Eiswürfel an.  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute wird die ganze Bande zu uns an Bord  kommen, wo wir sie mit &lt;EM&gt;Congyoubing&lt;/EM&gt; (chinesischen  Frühlingszwiebelpfannkuchen), selbst gemachtem Popkorn&amp;nbsp;&amp;amp; selbst  gebrautem Bier bewirten werden.&amp;nbsp; Vorhin krabbelte unser kleiner Rabauke  eifrig über das Vordeck und auch sonst durch das ganze Boot, um die vom  Osterhasen gelegten Ostereier aufzuspüren.&amp;nbsp; Dabei mußten wir feststellen,  daß der Osthase hier keine Schokoladeneier hinterlegt, wohl in Anbetracht des  heißen Tropenwetters.&amp;nbsp; Ganz schön schlau, der kleine Hase! &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Morgen werden wir ernsthaft anfangen das Segel  zu kleben, denn wir haben beschlossen, daß $300 für eine Pfaff 130 Nähmaschine  zu teuer ist, da sie ja nur €75 oder $115 bei eBay kostet.&amp;nbsp; Hier lichten  sich übrigens die Reihen, da immer mehr Boote gen Süden verschwinden.&amp;nbsp;  Einige machen in Kiribati kurz Pause, während andere gleich ganz in den  Südpazifik entschwinden.&amp;nbsp; Wir werden allerdings bleiben, bis all unsere  Pakete hier angekommen sind &amp;amp; erst dann nach Kiribati segeln.&amp;nbsp;  Schließlich planen wir ja noch ein ganzes Jahr in dieser Gegend zu bleiben, um  uns die einsamen Atolle der Außeninseln anzusehen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute erfuhren wir, daß der ehemalige  Bürgermeister Taipeis, Ma Ying-Jiu von der KMT die Präsidentschaftswahlen in  Taiwan gewonnen hat.&amp;nbsp; Nach nur acht Jahren Unterbrechung ist  die&amp;nbsp;(ansonsten seit 1949 regierende)&amp;nbsp;&lt;EM&gt;Kuomintang&lt;/EM&gt; nun also doch  wieder an der Herrschaft.&amp;nbsp; Gerade rief Botschafter Bruce an &amp;amp; meinte,  daß er nun Zeit für ein Dinner an Bord von DHARMA BUM III hätte.&amp;nbsp; Das wird  also irgendwann nächste Woche stattfinden.&amp;nbsp; Wir freuen uns schon auf dich  sicherlich interessanten Gespräche!&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2008/03/captains-dinner-auf-einem-kriegsschiff.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-6999091371498449873</guid><pubDate>Sun, 02 Mar 2008 02:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-03-01T18:37:30.458-08:00</atom:updated><title>Ein Tag an Bord eines hochmodernen Fischereifahrzeugs (Purse-Seiner)</title><description>&lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ein Tag an Bord eines hochmodernen  Fischereifahrzeugs (Purse-Seiner)&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;___________________________________________________________&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auf dem Chinesischen Laternenfestival hatten wir  den amerikanischen&amp;nbsp;Kapitän Tony des Purse-Seiners AMERICAN EAGLE  kennengelernt.&amp;nbsp; Obwohl das Schiff einer taiwanesischen Firma gehört, fährt  es unter amerikanischer Flagge, da es so nicht für jede einzelne Insel eine  eigene Genehmigung braucht, um dort fischen zu können.&amp;nbsp; Spart natürlich  ganz unheimlich an Kosten, ist dabei aber für die amerikanischen Fischerboote  eine Katastrophe, denn Fischereilizenzen sind sehr stark begrenzt.&amp;nbsp; &amp;nbsp;  Taiwans Quoten sind voll ausgelastet, so daß sie auf diese Art und Weise  gewissermaßen um die Quoten herummogeln können.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir kamen mit zwei Beibooten vorbei, als die  AMERICAN EAGLE bei einem koreanischen Kühlschiff längsseits lag, um ihre Ladung  zu löschen.&amp;nbsp; Dieses dauert mehrere Tage, obwohl mit jedem Netz etliche  Tonnen Fisch auf das Kühlschiff wandern.&amp;nbsp; Bei dieser Ladung handelt es sich  hauptsächlich um Skipjack-Thunfisch, der in einer Lauge aus Eis und Salz  tiefgefroren gehalten&amp;nbsp;&amp;amp; an Fischkonservenfabriken in Thailand geliefert  wird.&amp;nbsp; Kaspar &amp;amp; Steffi von der CELUANN waren genauso beeindruckt wie  wir, während unsere kleine Aurora Ulani recht froh war aus&amp;nbsp;unserem wild  bockenden Beiboot zu entkommen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Kapitän Tony nahm sich viele Stunden Zeit, um  uns höchstpersönlich alles zu zeigen und vor allem unsere vielen Fragen zu  beantworten.&amp;nbsp; Außer Tony ist kein anderer Amerikaner an Bord &amp;amp; außer  dem Ersten Offizier gibt es nur noch zwei weitere Taiwanesen.&amp;nbsp; Wir trafen  einen Filipino und alle anderen kommen hauptsächlich aus der VR China.&amp;nbsp;  Insgesamt sind zur Zeit 43 Leute an Bord.&amp;nbsp; Es waren aber auch schon mal  mehr als 50 Leute.&amp;nbsp; Normalerweise wird von morgens um 5:00 Uhr bis abends  um 22:00 Uhr gearbeitet.&amp;nbsp; Den größten Verdienst bekommt nicht etwa der  Kapitän, sondern der Mann, der die Fische ausfindig macht.&amp;nbsp; Wie der Erste  Offizier uns erzählte, verdient dieser Mann in drei Jahren etwa 40 Millionen  Taiwan Dollar (US$1.278.363).&amp;nbsp; Und insofern so ein&amp;nbsp;großer  Purse-Seiner&amp;nbsp;unter taiwanesischer oder ähnlicher Flagge fährt, kann man  auch die Kosten des ganzen Schiffes inklusive Hubschrauber und allem Drum und  Dran in derselben Zeit wieder hereinbekommen.&amp;nbsp; Unter amerikanischer Flagge  dauert so etwas dann schon mal 10 Jahre.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Da wird es verständlich, daß bei allen Geräten,  die der Auffindung der Fische dienen, kein Pfennig gespart wird.&amp;nbsp; Auf dem  12-bis-16-Meilen Radar kann man selbst auf diese Entfernung immer noch Vögel  erkennen, die auf die Wasseroberfläche hinunterstürzen, um dort kleine Fische zu  fangen.&amp;nbsp; Tony beruhigte uns Segler mehrmals, daß es absolut unmöglich wäre,  daß so ein Schiff uns je übersieht.&amp;nbsp; Natürlich gibt es außer diesem  "Vogel-Radar" noch etliche andere Radargeräte und dermaßen viele  Kommunikationsmittel, daß man fast den Überblick verlieren könnte.&amp;nbsp; So  werden zum Beispiel Radio-Bojen an Stellen abgeworfen, wo man Fische gesehen hat  oder wo "Fish Attracting Devices" ausgelegt wurden.&amp;nbsp; Diese Bojen werden  entweder mit einem großen "Radio Direction Finder" (RDF) wieder ausfindig  gemacht oder senden gar ihre GPS-Koordinaten durch.&amp;nbsp; Letztere Bojen  schlagen dann gleich mit etwa 2.000 Dollar zu Buche.&amp;nbsp; Natürlich hat jedes  Schiff seine eigene streng geheim gehaltene Frequenz und da es im harten  Konkurrenzkampf nicht gerade zimperlich zugeht, "klauen" die Schiffsbesatzungen  oft die Bojen von anderen Schiffen, um ihre eigenen an diese Stellen zu  pflanzen.&amp;nbsp; Später tauschen sie diese dann oft&amp;nbsp;wieder  miteinander&amp;nbsp;aus.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Tatsächlich verfügt die AMERICAN EAGLE über  einen eigenen "Server-Room" voller modernster Computer, der dem eines Internet  Service Providers (ISP) an nichts nachsteht.&amp;nbsp; Vier Mal am Tag kommt ein  Anruf aus dem Hauptquartier in Taiwan über Inmarsat, um genauestens über die  Lage informiert zu werden.&amp;nbsp; Das Schiff bleibt drei Jahre auf Fahrt, um dann  für etwa drei Monate in der eigenen (!)&amp;nbsp;Werft in Taiwan renoviert zu  werden.&amp;nbsp; Die Crew arbeitet normalerweise sechs Monate am Stück, um dann  zwei Monate frei zu haben.&amp;nbsp; Aufgrund der speziellen politischen Lage  zwischen Taiwan und der VR China kann das Schiff die Crew allerdings nicht in  Taiwan anlanden.&amp;nbsp; Außerhalb einer Zone von etwa 35 Seemeilen wird ein  Rendezvous mit einem anderen Schiff vereinbart, welches neue Crew aus China  mitbringt und gleichzeitig die alte abholt.&amp;nbsp; Ebenso geht es mit dem Tanken  und dem Proviant, wobei diese großen Versorgungsschiffe bis zu den  Marschallinseln oder bis nach Kiribati fahren, um die Flotte dort zu  versorgen.&amp;nbsp; Bis auf den Kapitän bekommen so alle Leute an Bord Verpflegung  aus Taiwan und China, was sie nicht nur am liebsten mögen sonders was auch um  Ecken billiger ist als alles andere.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Tony selbst hielte es allerdings für sinnvoller,  wenn jedes Jahr eine internationale dreimonatige Schonzeit verhängt würde.&amp;nbsp;  So könnten sich die Thunfischschulen regenerieren &amp;amp; die Schiffe könnten  gleichzeitig in die Werft gehen.&amp;nbsp; Ausrotten werden man die Thunfische wohl  nie, meinte er, aber irgendwann käme es eben doch so weit, daß sich die moderne  Hochseefischerei nicht mehr lohnen würde.&amp;nbsp; Das sähe Tony nur höchst ungern,  zumal auch sein Vater und sein Großvater schon Fischer gewesen wären.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;So ganz nebenbei erfuhr ich von ihm, daß es auf  so einem Fischereischiff aus Taiwan doch merklich anders zugeht als auf einem  deutschen Frachter wie der MS EIDER auf der ich 1979 als &lt;EM&gt;Decksmann&lt;/EM&gt; nach  Leningrad fuhr.&amp;nbsp; Die Ausbildung findet einzig und&amp;nbsp;allein an Bord statt  - nichts mit Seefahrtsschule, Lehrgängen, Prüfungen &amp;amp; Patenten.&amp;nbsp; Man  kann eben nur unten anfangen und sich hocharbeiten.&amp;nbsp; Und wenn man Pech hat,  wird man sein ganzes Leben als Crew arbeiten und nie zum Kapitän  aufsteigen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Als wir in die große Speisehalle traten,  bemerkten wir gleich, daß einige Crewmitglieder dort auf dem Fußboden  schliefen.&amp;nbsp; Anscheinend war kein Platz für sie in den Crewquartieren.&amp;nbsp;  Der Koch beklagte sich bei Liping, daß diese Meute zwar eher faul wäre, dafür  aber beim Essen ordentlich zuschlügen.&amp;nbsp; Sechs Mal am Tag wird gefuttert und  jeder Mann verdrischt bei so einer Mahlzeit etwa das dreifache wie  unsereins.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Aurora Ulani fand dies alles große Klasse, denn  wieder einmal wurde sie mit allen möglichen Leckerbissen und Köstlichkeiten  überhäuft.&amp;nbsp; Die vielen Tiere an Bord fand sie allerdings eher beängstigend,  vor allem der große bellende deutsche Schaeferhund auf der Brücke.&amp;nbsp; Ein  anderer junger Hund sprang schwanzwedelnd an ihr hoch, um sie abzuschlecken,  worauf unser kleiner Zwerg überhaupt nicht vorbeireitet war &amp;amp; die beiden  prompt umfielen.&amp;nbsp; Das gab&amp;nbsp;wie zu erwarten ein&amp;nbsp;großes Geschrei,  welches aber glücklicherweise nicht lange währte.&amp;nbsp; Ansonsten rannten lauter  Hühner über das Deck, was Tony nicht so erfreulich fand und irgendwo müssen auch  Schweine auf dem Schiff leben, genau wie bei den alten Polynesiern.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Tony erklärte, wie das riesige Netz deponiert  und langsam und vorsichtig um die Fischschule herumgezogen wird.&amp;nbsp; Das hört  sich leichter an als es tatsächlich ist und so kommt es oft vor, daß nur  einzelne Fische gefangen werden statt eine Schule.&amp;nbsp; Mehrere "kleine" Boote  mit starken Dieselmotoren müssen das Netz wie eine Kugel aufhalten, um den  Fischen Platz zu geben mitten im Netz im Kreise zu schwimmen.&amp;nbsp; Wenn nämlich  die Fische in Panik geraten und sterben, dann sinken sie sofort auf den Boden  des Netzes, vermehren das Gewicht dort ganz erheblich und ziehen die Kugel aus  der Form.&amp;nbsp; Und wenn sich gar ein paar Delphine (unter den Delphinschulen  schwimmen oft Thunfischschulen)&amp;nbsp;in das Netz verirren, so ist das ganz  schlecht, denn obwohl diese locker oben über den Rand springen könnten, so  begreifen sie es doch nicht, geraten selbst in Panik und der ganze "Set" wird  sehr chaotisch und fällt dementsprechend schlecht aus.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Glücklicherweise für alle Beteiligten - vor  allem aber für die Delphine - haben diese inzwischen gelernt und machen einen  großen Bogen um so ein Schiff.&amp;nbsp; Sobald sie es kommen hören, nehmen sie auf  schnellstem Wege Reißaus, wobei sie anscheinend auch in der Lage sind diese  Information und das Gelernte&amp;nbsp;an andere Delphine weiterzugeben.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ein "Set" dauert von der Auslegung des Netzes  bis zum Einholen des Fangs&amp;nbsp;drei bis vier&amp;nbsp;Stunden, wobei die Geschichte  mit den Netz selbst nur etwa 23 Minuten dauert.&amp;nbsp; Die ganze andere Zeit wird  auf die Sorgfalt verwendet, um die Kugel in Form und die Fische möglichst lange  am Leben zu erhalten.&amp;nbsp; Im Durchschnitt gehen bei solch einer Aktion dann  etwa 300 bis 400 Tonnen Skipjack-Thunfisch ins Netz.&amp;nbsp; Keiner dieser Fische  ist groß genug, um bei den Japanern als &lt;EM&gt;Shashimi &lt;/EM&gt;zu dienen.&amp;nbsp; Es  kann aber schon sein, daß er z.B. in Hawaii in einem Touristenrestaurant als  "&lt;EM&gt;Frisch Gefangener Hawaii Thunfisch&lt;/EM&gt;" auf der Speisekarte steht.&amp;nbsp;  Ich schätze die Größe der Fische auf maximal einen Meter lang und etwa 20 kg  schwer.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auch den Hubschrauber ganz oben haben wir  begutachtet.&amp;nbsp; Eine sehr kleine Maschine mit aufblasbaren Schwimmkörpern,  die andauernd zum Einsatz kommt, hauptsächlich um Fischschulen ausfindig zu  machen.&amp;nbsp; Zwischen den Landekufen steckte eine der Bojen, denn man weis ja  nie wann sich Gelegenheit bietet das alte Bojenspiel zu spielen.&amp;nbsp; Mein Fall  wäre so ein Helikopter allerdings nicht, denn was Tony so von dem Starten und  Landen in schlechtem Wetter erzählte, ließ mir doch ein wenig die Haare zu Berge  stehen.&amp;nbsp; Da habe ich lieber meinen festen - wenn auch ein wenig  schaukelnden - Boden von DHARMA BUM III unter den Füßen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Kaspar ist als alter Sportsmann auch in den  hohen Ausgucksmast geklettert, wobei er eigentlich vorhatte bis ganz nach oben  in das geschützte "Körbchen" zu gelangen.&amp;nbsp; Dort fand er zwar auf Anweisung  Tonys eine Falltür vor, konnte sie aber nicht aufkriegen.&amp;nbsp; Bei seinem  vierten Aufstieg fand er schließlich eine Tür an der Rückseite des Turms, die  aber leider verschlossen war.&amp;nbsp; Oder handelte es sich hier um einen Scherz  von Tony?&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dieser erzählte Steffi und mir derweil, wie er  vor einiger Zeit drei I-Kiribati aus dem Wasser gefischt hatte, die monatelang  mit ihrem Boot auf dem Ozean herumgetrieben waren.&amp;nbsp; Der älteste war "ein  wenig wackelig auf den Beinen", aber die beiden jüngeren waren nach Tonys  Aussage&amp;nbsp;"topfit".&amp;nbsp; Sie hatten Angelzeug und etwas zu trinken dabei  gehabt, so wie alle I-Kiribati es immer einpacken.&amp;nbsp; Meist sind ein paar  Trinkkokosnüsse mit dabei und in Tarawa hatten wir viele ähnliche Geschichten zu  hören bekommen.&amp;nbsp; Sehr erstaunlich, wie diese Mikronesier auf dem Meer  überleben können.&amp;nbsp; Erstaunlich war auch die Ursache für die unfreiwillige  Seereise.&amp;nbsp; Die&amp;nbsp;Grund war einzig und allen ein verstopfter  Treibstofffilter.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Schließlich war es an der Zeit an unseren Abgang  zu denken, wobei wir noch mit einem großen männlichen Mahi Mahi (Dorado,  Goldmakrele, Dolphinfish oder &lt;EM&gt;Coryphaena hippuris&lt;/EM&gt;) und einem  ebensogrossen Wahoo (Tazzard, gehört zur Familie der Marline und Schwertfische,  &lt;EM&gt;Acanthocybium solandri&lt;/EM&gt;) beschenkt wurden.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Außerdem  gab es noch&amp;nbsp;im Dampf gegartes Brot&amp;nbsp;chinesischer Art wie &lt;EM&gt;Baozi,  Mantou&lt;/EM&gt; und ähnliche Geschichten.&amp;nbsp; Zusammen mit den insgesamt 120  Eiern, etlichen Maiskolben usw. usf. die wir am Vortage von der Taiwanesischen  Farm geschenkt bekommen haben, sind wir nun mit Vorräten mehr als  eingedeckt.&amp;nbsp; Da wir ja sowieso keine Fischesser sind, haben wir auf den  Wahoo ganz verzichtet, nur ein paar kleine Mahi Mahi Filets angenommen und den  Rest&amp;nbsp;Kaspar und Steffi überlassen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wieder an Bord waren wir alle doch reichlich  müde von den vielen Eindrücken der letzten Tage und mußten es eher ruhig angehen  lassen.&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2008/03/ein-tag-bord-eines-hochmodernen.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-7222862979898118058</guid><pubDate>Thu, 28 Feb 2008 23:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-02-28T15:25:56.357-08:00</atom:updated><title></title><description>Holg kommt zurück zu DHARMA BUM III in Majuro, Marschallinseln&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/_MG_8585x-736126.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_" alt="" src="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/_MG_8585x-736111.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style='clear:both; text-align:NONE'&gt;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2008/02/holg-kommt-zurck-zu-dharma-bum-iii-in.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-6450330505078924234</guid><pubDate>Fri, 22 Feb 2008 03:38:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-02-21T20:01:05.343-08:00</atom:updated><title>DHARMA BUM III in Majuro auf den Marschallinseln</title><description>&lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Freitag, der 25. Januar  2008&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Latitude: 02°42.38'N&amp;nbsp;  Longitude: 172°31.85'E&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern haben wir nicht viel  geschafft bekommen &amp;amp; auch heute sieht es nicht viel besser aus.&amp;nbsp; Ein  sehr großes französisches Boot (PHRYNE&amp;nbsp;- Dufour 56) hat in einer  50-Knoten-Bö sein Groß geschreddert - der Wind stieg in wenigen Sekunden von 15  auf 50 Knoten - und uns das alte Groß als Material für unsere Reparaturen  überlassen.&amp;nbsp; Da so eine große Reparatur sauteuer ist, lohnt es sich  vielleicht nicht einmal, so daß ich schon an &lt;EM&gt;Lee Sails&lt;/EM&gt; in Hong Kong  geschrieben habe, was denn wohl eine neue Genua kostet.&amp;nbsp; Dito an Bacon  Sails für ein gebrauchtes.&amp;nbsp; Auf jeden Fall wird uns der ganze Spaß mal  wieder viele Dollars kosten.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Sonntag, der 27. Januar  2008&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;BR&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern haben wir den ganzen Tag  damit zugebracht, das riesige Groß der Franzosen zu zerschneiden und sonstwie zu  verwerten, so daß wir das Segeltuch überhaupt irgendwo verstauen können.&amp;nbsp;  Hinterher juckte und kratze es überall wie von Fiberglas und außerdem kamen uns  aus dem Segel viele kleine Kakerlaken entgegen.&amp;nbsp; Trotzdem war es die  Geschichte wert, denn nun werden wir wohl immer genug Material zum Segel flicken  haben.&amp;nbsp; Abends ging es zum &lt;EM&gt;Australia Day&lt;/EM&gt; bei der Australian  Navy.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Genau wie mein Kumpel Bob echte "&lt;EM&gt;Höhlenmenschen&lt;/EM&gt;" mit  einem eigenartigen Humor.&amp;nbsp; Gleichzeitig aber extrem hilfsbereit und  gastfreundlich.&amp;nbsp; Sie haben Unmengen an Grillfleisch und Bier  bereitgestellt, aber wir hatten auch etwas zu Essen und Trinken  mitgebracht.&amp;nbsp; Mit den anderen Yachties haben wir uns auch unterhalten, aber  so furchtbar interessant war das nicht.&amp;nbsp; Wie Jörn &amp;amp; Karl immer so schön  sagen - eine echte Campingplatzatmosphäre... &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dienstag, der 29. Januar 2008  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern abend um 21:36 rief auf  einmal Taiwan-Botschafter Bruce J.D. Linghu&amp;nbsp;an, um uns zu fragen ob wir  nicht Lust hätten per Boot zur Insel Arniel zu segeln, um dort die  Vizepräsidentin Taiwans, Anette Lü, zu treffen.&amp;nbsp; Heute morgen um 7:51 Uhr -  schlafen die Leute in der Botschaft denn überhaupt gar nicht? - rief Sekretär  Robert Chang an.&amp;nbsp; Er hat uns die Details gegeben.&amp;nbsp; Auf Arniel liegt  ein Ressort, das dem früheren Außenminister der Marschall Inseln gehört und dort  sind wir also morgen Mittag zu einem Grillfest der hohen Tiere eingeladen.&amp;nbsp;  Ich habe erst einmal auf der Seekarte nachgesehen &amp;amp; Tom auf VANESSA Löcher  in den Bauch gefragt.&amp;nbsp; Er hat mir abgeraten einfach dort zu ankern &amp;amp;  mir gesagt, daß die Mikronesier im allgemeinen es ungern sehen, wenn man sein  Boot nicht an den designierten Ankerplätzen parkt.&amp;nbsp; Also haben wir  beschlossen mit den Dinghy dorthin zu brausen, da es nur 1 1/2 Seemeilen  entfernt ist. &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Außerdem soll Liping morgen vormittag  um 10:00 Uhr zu einem Frauentreffen gehen, bei dem Anette Lü sprechen  wird.&amp;nbsp; Und vorhin erfuhren wir, daß wir gleich zum Flugplatz sollen, um  dort das Empfangskomitee zu vergrößern.&amp;nbsp; Ein ganz schöner Wirbel hier...  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Sonntag kamen also Samuel Lin  Xueming, seine Frau &amp;amp; sein Neffe zu uns an Bord, wobei sie einen großen  Einkaufswagen voller Bier, Knabbersachen, Äpfel, Süßigkeiten, und Getränke  "&lt;EM&gt;Made in Taiwan&lt;/EM&gt;" mitbrachten.&amp;nbsp; Abends haben wir bei ihnen zu Hause  gegessen, wobei Aurora mal wieder ein Geschenk bekam.&amp;nbsp; Ratet mal  was...&amp;nbsp;&amp;nbsp; Richtig, eine große "Hello Kitty" Plüschkatze aus China.  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern, also Montag, erfuhren wir,  daß Sonnabend irgendwer die Muringleine der Yacht SEAL durchgeschnitten hat  &amp;amp; das Boot fast verloren gegangen wäre.&amp;nbsp; Glücklicherweise hat ein  Schiff mit einem großen Radar es noch rechtzeitig ausfindig gemacht.&amp;nbsp;  Anscheinend haben Carey &amp;amp; Karen hier an Land ernsthafte Feinde.&amp;nbsp; Tom  erzählte, daß auch RARE EARTH von Henry losgeschnitten worden war, da die  Einheimischen seinen Ankerplatz nicht gut fanden.&amp;nbsp; Außerdem erzählte Tom,  daß man 100 Taler abdrücken muß, wenn man das Nachbaratoll Arno besuchen  will.&amp;nbsp; Bei einigen Atollen sind es auch US$ 250 und in den Vereinigten  Staaten Mikronesiens (FSM)&amp;nbsp;sind es sogar ab und zu über US$ 400!&amp;nbsp; Die  Welt hat sich hier ganz schön verändert. &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ansonsten hatten wir gestern diverse  Leute an Bord, die unsere Mylar-Fock reparieren wollten.&amp;nbsp; Die ersten  wollten satte 200 Taler haben.&amp;nbsp; So viel haben wir in Panama für das Segel  bezahlt.&amp;nbsp; Die Leute von SEQUESTER wollen dagegen nur US$ 10 pro Stunde  haben (wir stellen das Material) und rechnen mit etwa drei bis vier Stunden  Arbeit.&amp;nbsp; Also haben wir dort zugesagt.&amp;nbsp; Bei NAPA habe ich die Filter  bestellt &amp;amp; bekam erst einmal einen Preis-Schock.&amp;nbsp; Einmal Filter  wechseln kostet hier also um die 200 Steine.&amp;nbsp; &amp;lt;Boah!&amp;gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Erst ging es mit Jenny aus Taiwan zu  einem anderen Taiwanesen, der auch Patrick heißt.&amp;nbsp; Er kam vor allem Liping  sehr bekannt vor, wir wußten aber nur, daß er der vorige Vorsitzende der  Taiwanesenvereinigung war.&amp;nbsp; Am Flugplatz dann trafen wir zwei Sekretäre der  Botschaft, Robert Chang &amp;amp; Herr Wong, als auch den Botschafter Bruce J.D.  Linghu selbst.&amp;nbsp; Und natürlich jede Menge Taiwanesen.&amp;nbsp; Es dauerte eine  ganze Weile, bis der Flieger von Continental Airlines weg war &amp;amp; der  Charterjet von China Airlines ankam.&amp;nbsp; Währenddessen haben wir uns mit den  beiden Sekretären und einem Journalisten vergnügt &amp;amp; ein paar Fotos  gemacht.&amp;nbsp; Als die Vizepräsidentin ausstieg, habe ich noch ein paar Fotos  gemacht &amp;amp; bemerkte, daß Botschafter Bruce die Vizepräsidentin extra auf uns  zusteuerte, um uns vorzustellen.&amp;nbsp; Dieses tat er mit den Worten:&amp;nbsp;  "&lt;EM&gt;Dieses sind die Leute, Herr &amp;amp; Frau Jiang, die mit dem Boot  hierhergekommen sind. Herr Jiang ist Deutscher, aber auch ein Schwiegersohn  Taiwans&lt;/EM&gt;."&amp;nbsp; (So werden alle Ausländer genannt, die eine Taiwanesin  geheiratet haben.)&amp;nbsp; Rundherum eine Unmenge Journalisten und Würdenträger,  Geheimdienstleute und Bodyguards. &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich habe auch brav ihre Hand  geschüttelt, doch aus der Fotosession danach wurde nichts, denn alle Leute aus  dem Flieger waren total erschöpft und wollten nur noch in ihre Hotelbetten  fallen oder sich doch ein wenig frisch machen.&amp;nbsp; Ist ja auch verständlich,  finde ich.&amp;nbsp; Ich war auch schon fast zerschmolzen &amp;amp; bekam Kopfschmerzen  wegen Wassermangel obwohl ich dort eine Flasche "&lt;EM&gt;Pacific Pure Water&lt;/EM&gt;"  getrunken hatte.&amp;nbsp; Herr Wong schenkte uns gleich mehrere Solarbetriebene  5-LED Taschenlampen, denn er meinte, die könnten auf einem Boot wohl von Nutzen  sein.&amp;nbsp; Natürlich bekamen wir auch wieder je eine Gastflagge für die  Marschallinseln und für Taiwan. &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Zurück ging es  ebenfalls mit Patrick Wang, wobei wir herausfanden, daß er auch ein ziemlicher  Globetrotter ist.&amp;nbsp; Wir haben uns prächtig unterhalten.&amp;nbsp; Eigentlich  wollten wir danach mit Aurora den Co-Op Kindergarten für Ausländer angucken,  aber Patrick wollte uns lieber bei sich zu Hause zum Essen einladen, denn er  kocht für sein Leben gern.&amp;nbsp; Außerdem lebt seine Frau mit den beiden älteren  Kindern in China, während er hier mit dem Jüngsten das Haus hütet.&amp;nbsp; Als  Liping fragte, ob er früher oft im Fernsehen gewesen wäre, grinste er &amp;amp;  meinte das könnte gut angehen.&amp;nbsp; Schließlich erzählte er uns dann, daß er  früher ein Kollege des jetzt amtierenden Bürgermeisters von Taipei, nämlich Ma  Ying Jiu (KMT) und schließlich auch selbst Politiker gewesen wäre.&amp;nbsp;  Natürlich war er da täglich im Fernsehen.&amp;nbsp; Ursprünglich mit der Kuomintang  / KMT ist er später in die Neue Partei eingetreten &amp;amp; war dann mit James Song  zusammen.&amp;nbsp; Er war im Bundestag Taiwans (Federal Assembly) und hat für seine  eigene Wahlkampagne eine Million US Dollar auf den Tisch gelegt.&amp;nbsp; Doch als  die "grüne" (strebt die totale Unabhängigkeit Taiwans an) Ming Jin Dang  (Democratic Progressive Party / DPP) im Jahre 2000 die Regierung übernahm, war  er überzeugt davon, daß es mit Taiwan in wirtschaftlicher und politischer  Hinsicht nur noch bergab gehen könnte und ist ausgewandert.&amp;nbsp; Aus  politischer Sicht ist er der "blauste" (strebt die gute Nachbarschaft und  eventuelle Wiedervereinigung mit China an) Chinese, den ich  kenne.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Mittwoch, der 30.  Januar 2008&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern ging es mit  Henry von RARE EARTH &amp;amp; Wolf von NOMAD auf ein Bier an Land.&amp;nbsp; Liping  andauernd über UHF-Funke an, so daß der Abend kein voller Erfolg genannt werden  konnte.&amp;nbsp; Das lag natürlich nicht an Liping, sondern vor allem an den Leuten  vom Taiwan-Geheimdienst (beschützen hochgestellte Persönlichkeiten), denn mit  denen muß absolut alles abgesprochen werden.&amp;nbsp; Ich habe gesagt, daß ich  DHARMA BUM III nur höchst ungern verlegen wollte &amp;amp; schließlich haben wir uns  alle darauf geeignet, daß Liping nicht zum Frauentreffen gehen muß, wir aber um  10:00 Uhr im &lt;EM&gt;Marshall Islands Ressort&lt;/EM&gt; Hotel (MIR) erscheinen  sollten.&amp;nbsp; Im Prinzip waren wir fix &amp;amp; fertig, doch wir kamen trotzdem  erst nach Mitternacht in die Falle. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen haben wir  erst einmal eine Muring besorgt, denn unsere Freunde Kaspar und Steffi auf dem  großen Catana-Katamaran CELUANN aus der Schweiz hatten per eMail darum  gebeten.&amp;nbsp; Außerdem überlegen sie sich, ihr Boot fortan unter der Flagge der  Marschallinseln fahren zu lassen, da ihnen die Bestimmungen der Schweizer  Behörden mehr und mehr auf den Geist gehen. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Carey von SEAL kam an  Bord, um Neuigkeiten über Johnny Damron und den Streß hier auszutauschen.&amp;nbsp;  Er überlegt ernsthaft wegen dieser Geschichte (durchschneiden der  Muringleinen)&amp;nbsp;hier abzuhauen, denn wenn seine schlimmste Befürchtung wahr  ist &amp;amp; dieser Akt der schweren Sabotage von jemandem verübt wurde, der gute  Beziehungen zu den Land-Ältesten (nur denen gehört Land, eine richtige  Demokratie gibt es hier nicht) hat, dann ist er in echten Schwierigkeiten.  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ansonsten war eher  Hektik angesagt, aber wir kamen trotzdem rechtzeitig bei MIR an.&amp;nbsp; Dort  trafen wir Tom von VANESSA und wenig später saßen wir mit den Leuten vom  Taiwan-Außenministerium zusammen.&amp;nbsp; Da wir noch ein wenig Zeit hatten und  das offizielle Boot außerdem so lahm war, sind wir noch kurz zurück zu DHARMA  BUM III, um einen Heckanker und wesentlich mehr Leinen zu holen.&amp;nbsp; Ersteren  brauchten wir zwar nicht, aber letztere waren unerläßlich. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir kamen mit den  Froschmännern/Bombensuchern/Scharfschützen/Nahkampfexperten/Bodyguards auf der  Insel an &amp;amp; da sie alle sehr von Aurora angetan waren, erfuhren wir bald  vieles aus ihrem täglichen Leben.&amp;nbsp; Selten schlafen sie mehr als vier  Stunden am Stück.&amp;nbsp; Für das Unterwasserteam ist es besonders schwierig, da  der Druckunterschied von einem Düsenflieger zu einem Tauchgang extrem groß ist.  Später unterhielt ich mich hauptsächlich mit einem Knaben vom Taiwan-CIA, denn  fast alle anderen Leute waren hektisch wie Waldameisen. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Kurz nach dem Essen  kamen wir dann doch noch dazu uns zusammen mit Annette Lü fotografieren zu  lassen, was gar nicht so einfach war. Zum einen war da der Bienenschwarm von  Fernsehteams &amp;amp; Offiziellen und zum anderen war Aurora Ulani recht quakig, da  sie heiß, sonnenverbrannt und müde war.&amp;nbsp; Schließlich wurden wir noch  interviewt &amp;amp; fotografiert, doch schon bald gaben die Leute von der Botschaft  das Zeichen zum Aufbruch.&amp;nbsp; Wir zischten mit unserem blauen Flitzer an den  anderen Booten vorbei, aber dafür bretterten diese später wahre Flutwellen  hinterlassend durch das Bojenfeld in dem wir liegen. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Jetzt ist erst einmal  wieder Ruhe bis Sonnabend abend, an dem die offizielle Botschafts-Feier für das  Chinesische Mondneujahr stattfindet, und zwar im &lt;EM&gt;Long Island  Hotel&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; Fraglich ist, ob wir irgendwann auch einmal dazu kommen unser  Boot zu reparieren, denn nun sind wir schon zwei Wochen hier und haben noch rein  gar nichts geschafft.&amp;nbsp; Das liegt nicht allein an unserer Faulheit.&amp;nbsp;  Liping, Aurora &amp;amp; ich sind hier oft extrem müde und schlaff, so daß wir uns  schon fragen ob wir uns vielleicht irgend etwas eingefangen haben.&amp;nbsp; Wolf  klagte auch schon über ähnliche Symptome - und auch er war vorher in Kiribati  gewesen.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Mittwoch, der 30.  Januar 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Schaut&amp;nbsp;mal:&amp;nbsp;  &lt;A  href="http://mail.im.tku.edu.tw/~jacobsen/blog/voyage.html"&gt;http://mail.im.tku.edu.tw/~jacobsen/blog/voyage.html&lt;/A&gt;  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gerade eben bemerkten  wir einen Hubschrauber, der von einem der hochmodernen Fischerboote (&lt;EM&gt;Purse  Seiner&lt;/EM&gt;) aufstieg und hier durch die Gegend flog.&amp;nbsp; Er hatte  Schwimmkufen, so daß er auch auf dem Wasser landen kann.&amp;nbsp; Ganz schön laut,  so ein kleiner Flieger!&amp;nbsp; Aurora rief:&amp;nbsp; "&lt;EM&gt;Guck mal, Mama!&amp;nbsp; Der  fliegt immer um uns herum&lt;/EM&gt;!"&amp;nbsp; Tatsächlich war es so &amp;amp; als wir  genauer hinsahen, sahen wir einen Fotografen Bilder von uns machen.&amp;nbsp; Wir  winkten ihm zu, er drehte noch eine Ehrenrunde und landete wieder auf dem  Schiff.&amp;nbsp; Da haben die wahnwitzigen Reporter &amp;amp; Journalisten aus Taiwan  doch tatsächlich einen Helikopter gechartert, nur um ein paar schöne Aufnahmen  von DHARMA BUM III zu bekommen!&amp;nbsp; Finden wir schon sehr erstaunlich, was uns  in letzter Zeit alles so passiert.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Freitag, der 1.  Februar 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Liping erzählte mir  gestern, daß die Journalisten, welche uns interviewt haben, für die &lt;EM&gt;Central  News Agency&lt;/EM&gt; (Taiwan) arbeiten.&amp;nbsp; Bin ja mal gespannt, ob irgendeiner  unserer Bekannten in Taiwan über diese Sache stolpern wird.&amp;nbsp; Ansonsten war  ich mit Henry von RARE EARTH unterwegs, um Öl- &amp;amp; Dieselfilter, Kraftstoff-  und Kühlwasserleitungen, Niroschellen, Keilriemen usw. usf. zu kaufen.&amp;nbsp;  Henry ist *total* pleite &amp;amp; so habe ich ihn für 25 Dollar die Stunde  angeheuert, um bei mir die Leitungen zu erneuern.&amp;nbsp; Nebenbei haben wir halt  noch alle möglichen anderen Sachen ausgetauscht. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir sind überall  herumgepilgert und am Ende habe ich sogar mein Geld von NAPA zurückbekommen,  denn erstens waren sie unverschämt teuer &amp;amp; zweitens hatten sie außer einem  weiteren dicken Preisaufschlag sich auch noch in der Zeit vertan.&amp;nbsp; Gestern  war Henry seine 20 Dollar also echt wert, denn so konnte ich fast 90 Dollar an  Frachtkosten sparen.&amp;nbsp; Also habe ich ihm noch etliche Biere ausgegeben und  ihn außerdem bei uns zum Essen eingeladen. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen um 8:20  Uhr ging es weiter und fertig sind wir immer noch nicht, obwohl es schon 16:30  Uhr ist.&amp;nbsp; Das lag unter anderem daran, daß wir Penner zwar einen Filter von  der richtigen Größe gekauft hatten - dieser aber ein Kraftstoff- und kein  Ölfilter war. Also durfte ich wieder überall herumpilgern, wobei ich mich  schließlich auf mein Augenmaß verlassen mußte.&amp;nbsp; Hoffentlich klappt das  jetzt auch alles! &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gerade eben bekam ich  mein repariertes Mylar-Segel zurück.&amp;nbsp; Die Arbeit hat insgesamt 11 Stunden  gedauert, wofür wir US$ 110 an die Yachties von SEQUESTER bezahlt haben.&amp;nbsp;  Nun haben wir immerhin wieder ein halbwegs brauchbares Segel!&amp;nbsp; Gerade eben  liefen beide Maschinen kurz, wobei wir allerdings ein Dieselleck oben an den  Injektoren bemerkt haben.&amp;nbsp; Gleich werden wir die Dinger noch einmal  anschmeißen, denn inzwischen sind die neuen Filter eingebaut und wir haben je  5,7 Liter neues Öl in die Motoren gekippt.&amp;nbsp; Henry meint allerdings, daß ich  versuchen sollte größere Ölfilter zu finden.&amp;nbsp; Ok, auch das werde ich noch  geregelt bekommen.&amp;nbsp; Außerdem brauche ich eine neue "&lt;EM&gt;Fuel Lift  Pump&lt;/EM&gt;" für meine Bbd-Maschine, denn die alte Pumpe leckt und wird es nicht  mehr lange machen.&amp;nbsp; Die wird wahrscheinlich von Volvo-Penta kommen müssen,  wenn mich nicht alles täuscht. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Außerdem ist Lofrans  (U.S.A. - auf Italien habe ich keinen Bock mehr) nach nur 3 1/2  Monaten&amp;nbsp;endlich in die Puschen gekommen &amp;amp; so habe ich dort heute für  421,13 Luschen einen neuen Elektromotor für meine Ankerwinsch bestellt, den sie  mir dann per USPS &lt;EM&gt;Priority Mail&lt;/EM&gt; schicken werden. Irgendwann geht es  dann vielleicht auch mal mit dem Segel und dem Toggle weiter und vielleicht habe  ich dann erst mal wieder einige Zeit&amp;nbsp;Ruhe.&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dienstag, der 5.  Februar 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Als wir im &lt;EM&gt;Long  Island Hotel&lt;/EM&gt; angekommen waren, sahen wir auch bald ein paar Taiwanesen auf  der Veranda herumstehen &amp;amp; haben uns mit ihnen unterhalten.&amp;nbsp; Es wurde  ein viel größeres Fest, als wir erwartet hatten.&amp;nbsp; Wir wurden gleich am  Nebentisch von Litokwa Tomein, dem Präsidenten der Republik der Marschallinseln  (RMI), diversen Ministern, Senatoren und "unserem" Botschafter hingesetzt.&amp;nbsp;  Erst gab es die unausweichlichen Reden, dann eine Verlosung &amp;amp; natürlich ein  chinesisches Abendessen mit Verteilung der traditionellen roten Umschläge.&amp;nbsp;  Anschließend Karaoke &amp;amp; dann ein etwas abruptes Ende.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Der Boss  der &lt;EM&gt;Formosa&lt;/EM&gt; Supermarktkette, Samuel Lin, lud uns für das Chinesische  Mondneujahr zu sich nach Hause ein &amp;amp; der frühere Abgeordnete Patrick Wang  fuhr uns nach Hause. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Sonntag kamen auf  einmal Kaspar &amp;amp; Steffi an Bord, so daß wir uns so lange mit ihnen  unterhalten haben, bis es an der Zeit war, die Leute von der Botschaft für einen  Bordbesuch abzuholen.&amp;nbsp; Dabei war ein zweites Dinghy überaus nützlich, denn  sie kamen hier mit sechs Leuten an.&amp;nbsp; Es gab einen Drink an Bord, wir haben  alles gezeigt und vorgeführt &amp;amp; schließlich noch eine ganze Zeit lang  geschnackt - hauptsächlich allerdings Botschafter Bruce, Kaspar &amp;amp; ich.&amp;nbsp;  Die anderen Taiwanesen verhalten sich immer ausgesprochen schweigsam &amp;amp;  respektvoll, wenn ein Botschafter zugegen ist. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Anschließend ging's an  Land, schnell zurück an Bord etwas essen und dann mit Wolf und Doris von der  NOMAD auf den Catana 43 Katamaran CELUANN von Kaspar und Steffi.&amp;nbsp; Dort bin  ich erst gegen 2:00 Uhr wieder weg gekommen, denn es gab viel zu erzählen &amp;amp;  sie haben auch viele Fragen über Taiwan gestellt.&amp;nbsp; Montag war dann wieder  mal ein "Tag der Arbeit", denn Henry machte sich Sorgen um die  Betriebstemperatur und die Startschwierigkeiten meiner Stbd-Maschine.&amp;nbsp; Er  hat den Thermostaten und etliche andere Sachen ausgebaut. In einem Topf mit  heißem Wasser &amp;amp; mit einem Bratofenthermometer (steckt man in den Braten  rein) haben wir den (82°C) Thermostaten dann gemessen &amp;amp; siehe da:&amp;nbsp; Er  fing viel zu spät an sich zu öffnen &amp;amp; vollständig geöffnet war er erst bei  weit über der Betriebstemperatur.&amp;nbsp; Auch die ganzen Geräte für unsere  Tiefkühltruhe wurden ausgebaut &amp;amp; anschließend ging es los durch die  Geschäfte, um Teile zu finden.&amp;nbsp; Das war sehr frustrierend, denn alles was  wir suchten gab es nicht.&amp;nbsp; So schlimm wie sich das anhört, ist das  allerdings nicht, denn ich fahre ja nicht in kalten Gewässern durch die Gegend  &amp;amp; brauche die Maschinen ja sowieso nur, um einen Ankerplatz anzusteuern oder  zu verlassen.&amp;nbsp; Folglich wird meine Maschine nicht zu kalt laufen  (schlecht).&amp;nbsp; Überhitzen (noch viel schlechter) kann sie sich nun auch nicht  mehr.&amp;nbsp; Wir haben es gemessen. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dann war da noch die  Sache mit den Startschwierigkeiten, die jetzt auch behoben ist.&amp;nbsp; Zum einen  hatte sich der Startermotor gelockert.&amp;nbsp; Entweder, weil ich die Bolzen nicht  fest genug angezogen habe oder aber durch die Vibrationen.&amp;nbsp; Zum anderen war  da noch eine schlechte Masseverbindung, die ich schlicht und einfach übersehen  habe.&amp;nbsp; Der ganze Spaß kostete auch wieder 125 Taler und ist noch nicht  vollständig.&amp;nbsp; Den Thermostaten werde ich mir irgendwo suchen müssen &amp;amp;  außerdem muß meine Spritpumpe (&lt;EM&gt;Fuel Lift Pump&lt;/EM&gt;) repariert werden, denn  sie leckt und wahrscheinlich ist die Membrane hin.&amp;nbsp; Dann habe ich ja noch  Wasser im Bbd-Saildrive, während bei dem Stbd-Saildrive anscheinend die Dichtung  zwischen Motor und Saildrive hin ist, denn dort leckt das Getriebeöl heraus, was  nicht nur eine Schweinerei ist, sondern auch schlecht für die riesengroße  Gummidichtung zwischen Motorraum und Ozean. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Trotz alledem.&amp;nbsp;  Henry meint, daß meine beiden Diesel nun erst einmal relativ in Ordnung wären  &amp;amp; sich auch gut anhören würden.&amp;nbsp; Mir fällt überhaupt schon ein Stein  vom Herzen, daß jetzt beide Volvos ohne Macken sofort anspringen, denn wenn es  Streß gibt, geht es oft um Sekunden. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern abend war ich  mal wieder total fix und fertig, aber dummerweise war es da noch viel zu früh  zum Schlafen.&amp;nbsp; Als es dann so weit war, konnte ich wieder schwer ins Bett  finden. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute wollte ich  eigentlich endlich mit der Rollfock anfangen (wozu man mindestens zwei Leute  braucht, denn hier weht es ja immer), aber das hat wieder nicht geklappt.&amp;nbsp;  Zum einen mußte Liping dringend Wäsche waschen &amp;amp; zum anderen gab es eine  große Yachtie- Dieselkaufaktion.&amp;nbsp; Gestern schon hatte ich mir ein Mittel  namens &lt;EM&gt;Biobor-JF&lt;/EM&gt; gegen die Algen &lt;EM&gt;Cladosporium resinae&lt;/EM&gt; und  &lt;EM&gt;Pseudomonas aeruginosa&lt;/EM&gt; gekauft.&amp;nbsp; Diese haben nämlich besonders  meinen Bbd-Tank verseucht, wie man beim Kraftstofffilterwechsel deutlich sehen  konnte.&amp;nbsp; Dieses Zeugs werde ich von nun ab immer unter meinen Diesel  mischen müssen, um größerem Ärger vorzubeugen.&amp;nbsp; Irgendwann ist aber sowieso  Tankreinigung angesagt, was auch für die Süßwassertanks gilt.&amp;nbsp; Ich habe  insgesamt nur 33 Liter getankt, was einem Verbrauch von 1,48 l/Std pro Maschine  entspricht.&amp;nbsp; Zum Vergleich:&amp;nbsp; Kaspar hat 180 Liter geordert &amp;amp; Wolf  90 Liter.&amp;nbsp; Jedenfalls sind die Tanks jetzt wieder randvoll, was auch der  Kondensation entgegenwirkt. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=left&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gleich werde ich mich  auf die Suche nach einem Reparaturkit für die Kraftstoffpumpe machen &amp;amp; wenn  ich dann noch fit bin, muß ich die neuen Schwimmerschalter einbauen.&amp;nbsp;  Morgen abend gehen wir erst zu Samuel Lin zum Essen (Chin. Mondsilvester) und  hinterher vielleicht noch zur Karaoke bei Bruce.&amp;nbsp; Wahrscheinlich aber eher  nicht, denn Aurora ist bestimmt viel zu müde zu dem Zeitpunkt. Gestern durfte  sie sich übrigens zum ersten Mal selbst etwas kaufen, denn wir wollen ihr gerne  vermitteln, daß das Chinesische Mondneujahr etwas besonderes ist &amp;amp; außerdem  hatte sie ja ihren roten Umschlag bekommen.&amp;nbsp; Sie hat sich dann eine  "&lt;EM&gt;Made in China&lt;/EM&gt;" Kopie einer schwarzen Barbiepuppe für weniger als zwei  Dollar ausgesucht und spielt jetzt die ganze Zeit oberglücklich damit.  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir wünschen Euch ein &lt;EM&gt;Frohes  Neues Jahr der Ratte&lt;/EM&gt;, in dem auch ich geboren wurde.&amp;nbsp;  :-)&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Sonnabend, am 9.  Februar 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Das mit Internet &amp;amp; &lt;EM&gt;Lee  Sails&lt;/EM&gt; wurde natürlich nichts.&amp;nbsp; Statt dessen war ich vergeblich  unterwegs, um nach einem Reparaturkit für die Spritpumpe zu suchen.&amp;nbsp; Kaspar  war hier und bald ging es auch schon los zur Mondneujahrsfeier.&amp;nbsp; Diese fand  in einem großen Supermarkt statt, was einmal etwas Neues war.&amp;nbsp; Drei große  runde Tische mit Drehscheiben ("&lt;EM&gt;Lazy Suzan&lt;/EM&gt;") in der Mitte standen im  Laden &amp;amp;&amp;nbsp;Samuel Lin meinte zu seinen Gästen, daß sie sich aus den  Regalen selbst ihre Lieblingsdrinks holen sollten.&amp;nbsp; Das macht er jedes Jahr  so.&amp;nbsp; Patrick Wang war ebenfalls unter den Gästen und zwar zum ersten  Mal.&amp;nbsp; Er sorgte für Stimmung &amp;amp; der Abend wurde immer lustiger.  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich saß neben einem Japaner der  hier Handel treibt und plötzlich kam ein Chinese auf mich zu, um mich zu fragen,  ob ich 1995 in Nauru gewesen wäre.&amp;nbsp; Er meinte mit mir zusammen gespeist zu  haben &amp;amp; das kann ja wirklich gut angehen.&amp;nbsp; Wie klein die Welt doch ist!  Und wie schnell alles immer geht!&amp;nbsp; Es wurde recht spät und Aurora wurde  quakig, so daß Patrick Wang sich unserer erbarmt hat, um uns nach Hause zu  fahren.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;STRONG&gt;~~~~~  &lt;/STRONG&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Eine Sache, die mir wieder einmal  die große Kluft zwischen Chinesen und Ausländern verdeutlichte, war ein Anruf  von Lipings Bruder Roy &amp;amp; Lipings Gedanken dazu.&amp;nbsp; Roy meinte nämlich,  daß sich die Gesetzeslage in Taiwan geändert habe &amp;amp; fortan Kinder selbst  entscheiden können, ob sie den Familiennamen des Vaters oder den der Mutter  annehmen möchten.&amp;nbsp; Und Liping liegt sehr daran, daß unsere Kleine ihren  Familiennamen (Yeh) trägt, denn nur so läßt sich der Stammbaum aufgrund der  Ahnentafeln nachverfolgen.&amp;nbsp; Ihrem verstorbenen Vater war diese Geschichte  sehr wichtig, aber Liping selbst weiß so gut wie gar nichts davon.  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dummerweise paßt aber der Rest des  Namens für Chinesische Ohren nicht mit dem neuen Nachnahmen zusammen, so daß  Liping jetzt erwägt unserer Kleinen einen komplett neuen Chinesischen Namen zu  verpassen.&amp;nbsp; So recht gewöhnen kann ich mich nicht daran, daß unsere Kleine  nun nicht mehr "&lt;EM&gt;Jiang Yuetong&lt;/EM&gt;" heißen soll, aber trotzdem hat Liping  meinen Segen in dieser Sache, da sie anscheinend für Chinesen so wichtig ist.  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Donnerstag waren meine beiden  Mädels einkaufen, während ich die beiden Bilgen unter den Motoren gereinigt  habe, denn die waren voller Diesel und Öl.&amp;nbsp; Eine schreckliche Schweinerei,  die auch noch furchtbar stank, so daß ich auch noch den letzten Tropfen  aufwischen mußte, um diesem Geruch in Zukunft wenigstens ansatzweise  vorzubeugen.&amp;nbsp; Trotzdem war meine Laune ausgezeichnet, zumindest bis Liping  mir eröffnete, daß abends schon wieder ein Dinner mit Leuten aus Taiwan angesagt  war.&amp;nbsp; Das ist ja alles gut und schön, aber auf diese Art und Weise kriege  ich die Reparaturen nie in den Griff &amp;amp; wir müssen für immer und ewig hier  bleiben.&amp;nbsp; Schon jetzt haben wir uns mit der Segelgeschichte mindestens  einen weiteren Monat hier eingehandelt, denn diese Sache hätte als allererste  über die Bühne gehen müssen.&amp;nbsp; Kaspar bat mich um Hilfe, denn sein Internet  wollte nicht und da er gerade versucht sein Haus zu verkaufen ist eMail für ihn  extrem wichtig. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Zum Geburtstagsdinner im  Uliga-Restaurant erschien das Geburtstagskind erst nicht.&amp;nbsp; Das lag daran,  daß der Präsident auf einmal beschlossen hatte mit dem Botschafter und seiner  Crew das Chinesische Neujahr zu feiern - und eine Einladung des Präsidenten  schlägt man ja nicht aus.&amp;nbsp; Später kamen Bruce und der Boss der  Forschungsfarm allerdings doch noch &amp;amp; außerdem brachten sie einen alten  Kapitän mit.&amp;nbsp; Dieser war während des Iran-Irak Krieges auf dem damals  größten Frachtschiff der Welt tätig (etwa 460 Meter lang), als es von mehreren  Raketen getroffen wurde.&amp;nbsp; Untergehen tat der Kahn allerdings nicht &amp;amp;  obwohl er später noch mehrmals von Raketen getroffen wurde, schwimmt er heute  immer noch.&amp;nbsp; Der alte Kapitän erzählte uns auch, daß so ein moderner  "&lt;EM&gt;Purse Seiner&lt;/EM&gt;" mit Hubschrauber für den Thunfischfang seine Kosten  schon in ein bis zwei Jahren wieder hereingespielt hat.&amp;nbsp; Und das obwohl der  Kapitän auf so einem Dampfer auch noch bis zu 300.000 Taler im Jahr verdient.  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Fete ging (wie bei Chinesen so  oft) abrupt zu Ende &amp;amp; wir sind zu Fuß nach Hause geschlendert.  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern habe ich mir die beiden  vorderen Stauräume direkt am Bug vorgenommen.&amp;nbsp; Auch dort mußten die beiden  Schwimmerschalter und in einem Fall auch noch die Bilgepumpe erneut  werden.&amp;nbsp; Ich habe den ganzen Tag überlegt, warum dort alles immer so  schnell zu Bruch geht und bin zu dem Schluß gekommen, daß diese Schalter und  Pumpen den Belastungen im Vorschiff schlicht und einfach nicht gewachsen  sind.&amp;nbsp; Wenn man wie wir wochenlang gegenanbrettern muß (von Fidschi nach  Kiribati und von dort nach Majuro), dann kracht ja der Bug bei jeder Welle voll  ins Wasser, was immer wieder sehr harte Schläge sind.&amp;nbsp; Dahingegen geht es  hinten sehr viel ruhiger zu &amp;amp; so haben wir hinten auch wesentlich weniger  Ärger mit den Dingern.&amp;nbsp; Und die Kielyachten setzten durch ihre Form und die  ausschließliche Verdrängungsfahrt viel weicher ins Wasser ein - ganz davon  abgesehen, daß sie dort vorne gar keine Bilge haben.&amp;nbsp; Bei Kaspars Catana 43  wurde das Problem dadurch gelöst, daß die vorderen Bilgen bis über die  Wasserlinie ausgeschäumt und außerdem selbstlenzend sind. Ich überlege es ihm  irgendwann gleich zu tun, denn ich bin mir ziemlich sicher, daß ich sonst immer  und immer wieder Ärger dort haben werde. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich war wieder relativ guter  Dinge, bis ich dann los mußte, um zusätzliche Bilgepumpen und Schwimmerschalter  zu kaufen.&amp;nbsp; Dazu war ich dann in allen möglichen Läden &amp;amp; mußte zu  meiner Verwunderung vorstellen, daß ich tatsächlich die allerletzten  Schwimmerschalter und fast die letzten bezahlbaren Bilgepumpen in Majuro  eingekauft hatte.&amp;nbsp; Also habe ich Kaspars alten  Quecksilber-Schwimmerschalter bei mir eingebaut, denn er braucht ihn ja nicht  mehr.&amp;nbsp; Außerdem bin ich Kaspars Beispiel gefolgt und habe mir eine kleine  (8 1/2 Liter) "&lt;EM&gt;Mikrobrauerei&lt;/EM&gt;" zugelegt, denn zwei davon waren gerade um  50% herabgesetzt &amp;amp; Kaspars Dunkelbier (&lt;EM&gt;Stout&lt;/EM&gt;) schmeckte mir  ausgezeichnet.&amp;nbsp; Eigentlich habe ich ja gar keine Zeit für solchen Unsinn,  aber Kaspar und Steffi sagten, daß ihre große (50 Liter) "Brauerei" doch sehr  hilft, die Lebenshaltungskosten niedrig zu halten.&amp;nbsp; Mal sehen...  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Montag, der 11.  Februar 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Meine Computerjobs am Wochenende  auf CELUANN und auf NOMAD gingen so schnell &amp;amp; problemlos vonstatten  (Virenscanner &amp;amp; Firewalls, elektronische Seekarten, Navigationsprogramme,  Grafikkarten &amp;amp; DVD-Abspielprogramme auf drei verschiedenen Computern  installieren bzw. insten), daß ich hier inzwischen als Computergenie  "verschrieen" bin.&amp;nbsp;Dabei habe ich schlicht und einfach nur Glück gehabt.  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Das Abendessen bei Steffi war ganz  große Klasse und so haben wir die beiden gestern zu uns eingeladen.&amp;nbsp; Wir  verstehen uns wirklich prima &amp;amp; vor allem Steffi ist&amp;nbsp;immer guter  Laune.&amp;nbsp; Natürlich kam ich nicht dazu irgend etwas an DHARMA BUM III zu  tun.&amp;nbsp; Am Nachmittag haben wir dann das erste "Faß" Bier aufgesetzt, was  jetzt mindestens eine Woche gären muß, um danach noch mindestens eine Woche  Flaschengärung durchzumachen.&amp;nbsp; Danach muß es dann gelagert (deswegen  "Lager") werden und irgendwann schmeckt es dann hoffentlich ganz  wunderbar.&amp;nbsp; In Vanuatu soll eine Dose Bier nämlich bis zu 5 Dollar kosten  &amp;amp; das finden wir nun doch etwas übertrieben. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wolf war so glücklich über meine  Zaubereien, daß er mir Samstag nicht nur gleich *zwei*&amp;nbsp;&lt;EM&gt;XXXX-Bitter&lt;/EM&gt;  ausgegeben hat, sondern am Sonntag noch eine Flasche Wein &amp;amp; einen  Fernsehfilm über ihn und Doris gespendet hat.&amp;nbsp; Das fand ich nett.&amp;nbsp; Der  Film war eigentlich für den ORF geplant, wurde dann aber doch nicht  gesendet.&amp;nbsp; Wolf und Doris &lt;A  href="http://www.seenomaden.at/"&gt;http://www.seenomaden.at/&lt;/A&gt; leben  hauptsächlich von Vorträgen, wobei sie etwa ein halbes Jahr Vorbereitung und  Organisation machen, um dann im nächsten halben Jahr etwa 50 Multimediashows zu  machen.&amp;nbsp; So eine Aktion bringt dann ein klein&amp;nbsp;wenig Knete ein - und  die beiden können dann wieder ein bißchen weiter segeln. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dienstag, der 12.  Februar 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern habe ich ja ganz vergessen  zu erzählen, daß die neu gekaufte Catana 43 von Kaspar fast genauso schlimme  Delamination erlitten hat, wie damals meine Prout Snowgoose 35.&amp;nbsp; Doch  Kaspar nimmt es eher gelassen hin, wie er sich auch damit abfand, daß ihm einmal  beide (!!) Großschoten gerissen sind, wobei der Baum voll in die Wanten  knallte.&amp;nbsp; Dabei hätte leicht das ganze Rigg über Bord gehen können &amp;amp; so  etwas in der Gegend von Feuerland...&amp;nbsp; Ich glaube Leute wie Wolf und Kaspar  sind einfach grundlegend anders drauf als ich, denn sie machen sich nur selten  Sorgen.&amp;nbsp; Bei mir ist es eher umgekehrt. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir waren erst in der  Bretterbudenbar "&lt;EM&gt;Shoreline&lt;/EM&gt;" und zwar "&lt;EM&gt;am Tisch&lt;/EM&gt;", woraufhin ich  verduften mußte, denn das Abendessen war fertig.&amp;nbsp; Die anderen waren noch im  schicken Restaurant "&lt;EM&gt;Tide Table&lt;/EM&gt;", denn es war der letzte Abend von Wolf  &amp;amp; Doris.&amp;nbsp; Heute nachmittag wollen sie los.&amp;nbsp; Vielleicht treffen wir  uns ja noch mal im Indischen Ozean.&amp;nbsp; Kaspar und Steffi waren danach noch  bei uns und so kamen wir wieder erst gegen Mitternacht ins Bett.  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Für den blöden "&lt;EM&gt;Toggles&lt;/EM&gt;"  wollen die bei der Originalfirma SOROMAP&amp;nbsp;in Frankreich doch tatsächlich  fast 1.000 Dollar haben - ich kann es gar nicht so recht glauben, wie verrückt  die sind.&amp;nbsp; So etwas ähnliches hatten wir in Fidschi schon einmal erlebt,  was schließlich darauf hinauslief, daß Nigel von SPINALONGA das Teil aus  Aluminium per Hand gebaut hat.&amp;nbsp; Dauerte zwar ein paar Stunden, war aber  immer noch besser als 400 Dollar für eine bessere Türklinke zu bezahlen.&amp;nbsp;  Mir scheint fast, daß diese Firmen inzwischen komplett den Bezug zur Realität  verloren haben.&amp;nbsp; Ich schätze den Wert so eines &lt;EM&gt;Toggles&lt;/EM&gt; auf jeden  Fall auf unter 100 Dollar ein.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Valentinstag 2008  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute vor 13 Jahren kamen wir in  Hiva Oa an.&amp;nbsp; Und vor 20 Jahren bereitete ich den Kauf von DHARMA BUM I  vor.&amp;nbsp; Kaum zu glauben, daß ich schon so lange solchen Unsinn mache - obwohl  ich ja eigentlich immer irgendwelchen Blödsinn verzapft habe.&amp;nbsp; ;-)  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern war ich also kurz bei  Kaspar und Steffi, die langsam auch zu dem Schluß gekommen waren, daß die Runde  am Tisch vom "Shoreline" und vor allem auch das "Cruisers Dinner" am Dienstag  abend nichts für unsereins ist.&amp;nbsp; So haben wir uns darauf geeinigt lieber  bei uns an Bord zusammenzusitzen.&amp;nbsp; Die beiden haben bei uns mitgegessen  &amp;amp; sind gegen 22:30 Uhr wieder abgezittert, während ich wieder bis  Mitternacht zugange war. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Sie erzählten, daß eines der  großen &amp;amp; schweren Beiboote der Fischereischiffe nachts mit laufender  Maschine - aber ohne jemand darinnen - treibend mitten im Bojenfeld aufgefischt  worden war.&amp;nbsp; Ein Glück, daß es nicht in eines der Boote gekracht ist, denn  das hätte unweigerlich Bruch gegeben.&amp;nbsp; Kaspar berichtete von seinem  Mastbruch bei St. Tropez, wo er anfänglich große Schwierigkeiten hatte.&amp;nbsp;  Dann stellte sich allerdings heraus, daß dieselbe Geschichte bei anderen Catanas  passierte &amp;amp; so wurde der Kohlefasermast dann von der Versicherung durch  einen Alumast ersetzt.&amp;nbsp; Zu meinem Erstaunen erfuhr ich, daß der große (US$  6.000)&amp;nbsp;SPECTRA Watermaker (12 Ampere), der an die Solaranlage angeschlossen  ist, pro Stunde immer noch 20 Liter allerbestes Trinkwasser macht, wobei sogar  noch ein bißchen Strom übrig bleibt, um die Batterien zu laden.&amp;nbsp; Wenn ich  das damals gewußt hätte, dann hätte ich mir bestimmt so ein Teil zugelegt, denn  damals dachte ich immer, daß man diese großen Teile nur direkt mit dem Motor  antreiben kann. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich bekam eine eMail von einem in  den Philippinen arbeitenden Mann, der sich gerne eine 12 Meter Privilege kaufen  will.&amp;nbsp; Er hatte mir schon früher geschrieben &amp;amp; ist wohl sehr an unserem  Boot interessiert, zumal wir generell in die für ihn richtige Richtung  segeln.&amp;nbsp; Er will drei Jahre in den Philippinnen herumsegeln &amp;amp; dabei das  Boot gleichzeitig auf eine Weltumseglung vorbereiten.&amp;nbsp; Ich habe ihm zurück  geschrieben, daß das Boot nicht mehr so schön aussieht wie auf den Bildern, daß  wir aber trotzdem nicht wesentlich mit dem Preis runtergehen würden.&amp;nbsp; Mal  sehen was er nun sagt.&amp;nbsp; Die Verkaufsanzeige hatte ich übrigens vor vielen  Monaten zurückgezogen, aber anscheinend steht unser Boot trotzdem immer noch im  Internet. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ansonsten schicke ich täglich  viele eMails an diverse Yachtausstatter, wobei wir allerdings nicht so recht  vorankommen.&amp;nbsp; Eben mußte ich unsere Luke ausbauen, da sie nur nach dem Loch  im Deck messen, nicht aber nach den Maßen der Luke selbst.&amp;nbsp; Auch mit dem  "Toggle" (Doppelgabel?&amp;nbsp; Kann es auch bei der Robert Lindemann KG &lt;A  href="http://www.lindemann-kg.de/"&gt;http://www.lindemann-kg.de/&lt;/A&gt; in  Deutschland nicht finden) und dem Segel sind wir noch nicht weiter  gekommen.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Freitag, der 15.  Februar 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute warte ich schon den ganzen  Tag vergeblich auf den I-Kiribati-Segelmacher.&amp;nbsp; Ich hoffe nur, daß er nicht  versucht hat mich anzurufen, denn wie man weiß klappt es mit dem Telefon hier  nicht so richtig.&amp;nbsp; Um 17:00 Uhr sind wir bei Kaspar &amp;amp; Steffi eingeladen  - erst auf einen Drink, wobei ich mir wieder seinen Computer vorknöpfen soll  &amp;amp; hinterher zu Spaghetti Bolognaise. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern schnackten wir kurz mit  Carey &amp;amp; Karen von SEAL und anschließend mit dem Rechtsanwalt Jim.&amp;nbsp; Der  meinte, wir wären ein schlechter Einfluß, da er nun auch langsam anfinge vom  Segelvirus befallen zu werden.&amp;nbsp; Zu meinem großen Erstaunen gab mir der Boss  vom "Shoreline" zwei Bier aus, wohl weil ich mich mit Carey &amp;amp;  Toyota-Mechanikerboß Vincent unterhalten hatte.&amp;nbsp; Letzterer kommt von einer  anderen Insel hier, wo fast alle Leute deutsche Vorfahren haben.&amp;nbsp; Sieht man  ihm allerdings nicht an. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Inzwischen ist die ganze Familie  wieder wohlauf, nur will unser Kleiner Zwerg natürlich nicht schlafen.&amp;nbsp;  Gleich werde ich mal das Beiboot zu Wasser lassen, einkaufen fahren &amp;amp; dann  muß ich langsam unter die Dusche.&amp;nbsp; Ich habe nicht so das Gefühl, daß der  Segelmacher heute noch kommt &amp;amp; sein Boss Kenneth vom &lt;EM&gt;PII&lt;/EM&gt; (Pih-Ei-Ei  ;-) war gerade in einer Besprechung als ich anrief.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Sonnabend, der 16.  Februar 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Der Segelmacher hat sich  tatsächlich bis jetzt noch nicht gemeldet und sein Boss leider auch nicht.&amp;nbsp;  Dafür kamen mir Kaspar und Steffi mit einer Kiste entgegen, in der sich der  nagelneue Elektromotor von Lofrans in Italien befand.&amp;nbsp; Mit der Ami-Post  USPS hat das Ganze nur 10 Tage gedauert. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Abends waren wir wie geplant auf  CELUANN &amp;amp; heute morgen kam wie geplant das Kreuzfahrtschiff.&amp;nbsp;  Unglücklicherweise regnet es schon den ganzen Tag in Strömen, so daß die armen  Touristen Majuro wohl kaum von seiner besten Seite haben erleben können.&amp;nbsp;  Wir selber haben allerdings auch nichts anderes getan als Aurora  vorzulesen.&amp;nbsp; Ist einfach zu naß.&amp;nbsp; Dabei hätten wir im Prinzip noch  Unmengen zu tun. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Morgen werde ich das Bier aus dem  "Faß" in die Flaschen umfüllen, um dann mit der Zweitgärung zu beginnen.&amp;nbsp;  Hoffentlich lohnt sich all dieser Aufwand überhaupt!&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute habe ich den Elektromotor  der Ankerwinsch ausgewechselt, was ein ganz schöner Akt wurde.&amp;nbsp; Das Teil  war dermaßen festgegammelt, daß ich schon befürchtete die ganze Winsch  auseinanderzureißen.&amp;nbsp; Es klappte aber doch irgendwie &amp;amp; nun geht alles  ganz wunderbar. :-)&amp;nbsp; Hinterher habe ich die Bilgen gelenzt, die beiden  Diesel kontrolliert und bei all meinen 6-Volt Batterien destilliertes Wasser  aufgefüllt.&amp;nbsp; Nun bin ich recht erschossen.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dienstag, der 19.  Februar 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen, noch vor dem ersten  Eiskaffee, habe ich bei Kenneth von PII angerufen, um dem Segelmacher  nachzuspüren.&amp;nbsp; Der kam dann auch um 9:15 hier an &amp;amp; hat Segel und Stoff  gleich wieder mitgenommen.&amp;nbsp; Wenn er seine Sache gut und preiswert macht,  kriegt er noch einen Job von mir, denn der Bezug für das Beiboot muß ebenfalls  dringend repariert werden. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Anschließend habe ich meine eMails  abgeholt, wobei ich erfuhr daß West Marine nicht per USPS "&lt;EM&gt;Priority  Mail&lt;/EM&gt;" verschickt, sondern als billigste Alternative USPS "&lt;EM&gt;Air Parcel  Post International&lt;/EM&gt;" was mich US$74,52 kosten würde und vier bis sechs  Wochen dauern kann. Warum die wohl nicht per USPS "Priority Mail"  verschicken?&amp;nbsp; Andere Firmen machen das ja schließlich auch...&amp;nbsp; Egal,  ich habe die blöde Lewmar Luke jetzt trotzdem dort bestellt.  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Weiter ging es mit dem Programm,  indem ich den heilen "Toggle" (Doppelgabel?) ausgebaut habe, um mir in einer  Werkstatt einen (oder zwei) machen zu lassen.&amp;nbsp; Die Jungs hatten natürlich  über Mittag zu, so daß ich erst um kurz nach 13:00 Uhr zu dem zuständigen Macker  kam.&amp;nbsp; Er kommt aus den Philippinen &amp;amp; für zwei (2) solche "Toggles" habe  ich US$ 113,95 (je zwei Maschinenstunden und Material) bezahlt.&amp;nbsp; Morgen  werde ich den ersten abholen, einbauen, dann den kaputten ausbauen &amp;amp; gleich  wieder hinbringen.&amp;nbsp; Ich möchte lieber nicht, daß mein Mast *nur* an  dehnbaren Nylonseilen hängt.&amp;nbsp; Wenn hier so eine große Barkasse eines  Fischereifahrzeugs durchprescht, dann wackelt es nämlich ganz gewaltig.  &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Jedenfalls sind die beiden  wichtigsten Sachen endlich in Arbeit.&amp;nbsp; &amp;lt;Puh!&amp;gt; &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Aurora spielt wieder ganz vergnügt  mit dem Sesamstrassen-Computerspiel von Sabine Möhle und ihr Lieblingsbuch ist  zur Zeit "&lt;EM&gt;Das Buch vom Haus&lt;/EM&gt;" von Anna Curti.&amp;nbsp; Anscheinend gefallen  ihr die bunten Bilder ganz schön, aber es kann auch sein, daß es ihr die vielen  Hasen überall angetan haben.&amp;nbsp; Unser Freund Cam aus Tortola versucht gerade  sein Boot zu verkaufen.&amp;nbsp; Das war's dann wohl mit&amp;nbsp;der  CARIBBEE.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Donnerstag, der 21.  Februar 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Vorgestern abend ging es zur  Abwechslung einmal früh ins Bett.&amp;nbsp; Mir brannten die Hände vom Blumen  pflücken.&amp;nbsp; War wohl irgend etwas giftiges oder zumindest winzige Stacheln  an den Dingern.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich habe&amp;nbsp;inzwischen auch die  zweite Doppelgabel (?) ausgebaut, um sie zu PII zu bringen.&amp;nbsp; Natürlich  hatten sie bei der ersten gerade erst angefangen und die Qualität der Arbeit sah  bis jetzt auch nicht viel besser aus als die in Kiribati.&amp;nbsp; Als ich wieder  zu Hause ankam, erzählte Liping mir, daß tatsächlich eines der Seile gerissen  war, an denen zur Zeit der Mast hängt.&amp;nbsp; Da&amp;nbsp;ich allerdings  übervorsichtig&amp;nbsp;bin und auf beiden Seiten je ein Fall und dazu noch je ein  Seil vom Wantenspanner auf insgesamt vier Winschen genommen hatte, blieb der  Mast trotzdem oben stehen. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die eine Seite habe ich zusätzlich  noch mit drei großen Edelstahlschäkeln gesichert.&amp;nbsp; Vielleicht hole ich mir  heute noch drei weitere von den Dingern.&amp;nbsp; Ich habe nämlich so das Gefühl,  daß die Jungs auch heute noch nicht fertig geworden sind. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Abends waren wir erst alle  zusammen an Land, haben dann bei uns gegessen, woraufhin ich Louise und Gavin  vom Nachbarboot zur CELUANN gebracht habe.&amp;nbsp; Von dort bin ich erst nach 1:00  Uhr wieder an den Laden gekommen.&amp;nbsp; Heute morgen war Liping Lebensmittel  einkaufen, während ich mich die ganze Zeit mit Aurora beschäftigt  habe.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Freitag, der 22.  Februar 2008 &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Meine beiden Doppelgabeln waren  tatsächlich fertig und sahen auch gar nicht schlecht aus&amp;nbsp; --&amp;nbsp; nur  waren sie beide über einen Zentimeter zu lang.&amp;nbsp; Von Präzision kann also  nicht die Rede sein.&amp;nbsp; Das ist schlecht, denn nun muß ich die Wantenspanner  fast bis zum Anschlag durchspannen &amp;amp; habe so praktisch kein Spiel mehr,  falls sich die Wanten noch weiter strecken oder dehnen sollten.  &lt;EM&gt;"Kaschperli"&lt;/EM&gt; meint allerdings, daß sich Wanten nur die ersten paar  tausend Meilen strecken &amp;amp; danach ziemlich gleich bleiben.&amp;nbsp; Er meint,  das würde schon klar gehen, so wie es jetzt ist.&amp;nbsp; Da er ja schon mal einen  Mast verloren hat, hat er sich natürlich auch intensiver mit der Materie  beschäftigt als andere Leute. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Zum selben Thema noch die  Geschichte der PHRYNE, die auch hier an einer Boje liegt.&amp;nbsp; Nachdem sie ihr  Groß in einer Sturmbö zerschreddert hatten (daher haben wir unseren Segelstoff)  bemerkten sie nun, daß auch deren Rigg mehrere Schäden abbekommen hat. Nun  werden sie also das komplette Rigg hier erneuern lassen, denn der Skipper hat  dermaßen Schiß bekommen, daß er so nicht einmal bis auf die nächste Insel weiter  fahren will. &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=+0&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Egal, erst einmal steht unser  Marechal-Mast wieder so wie er soll.&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2008/02/dharma-bum-iii-in-majuro-auf-den.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-8634171122657959049</guid><pubDate>Sun, 20 Jan 2008 06:56:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-19T22:59:36.225-08:00</atom:updated><title>Von Kiribati zu den Marschall Inseln</title><description>&lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Sonnabend, der 12. Januar 2008&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp; Latitude: 02°42.38'N&amp;nbsp; Longitude: 172°31.85'E&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Jetzt sind wir fast einen Tag unterwegs (83  Seemeilen in 23 Stunden)&amp;nbsp;und bis jetzt haben wir sogar Glück mit dem  Wetter.&amp;nbsp; Anfangs hatten wir so gut wie gar keinen Wind und eine überaus  ruhige See, so daß wir alle drei nicht seekrank wurden.&amp;nbsp; Liping hatte aber  eh ihre Pillen geschluckt &amp;amp; war müde wie ein Zombie.&amp;nbsp; So hat dann auch  Aurora einen großen Teil der Nachtwache mit mir verbracht, wobei wir das  Meeresleuchten beobachtet haben.&amp;nbsp; Sie ist immer sehr interessiert an  solchen Sachen, sowie an dem woher und warum.&amp;nbsp; Sie wollte wissen, ob es  unser Boot in Brand setzten könnte &amp;amp; als ich ihr sagte, daß es vom Plankton  stammt, war sie eher besorgt daß dieses sterben könnte, wenn wir immer mit  DHARMA BUM III darüberfahren.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Als wir am Abaiang Atoll vorbeifuhren, war die  Strömung so stark und der Wind so schwach, daß der Autopilot andauernd piepte,  da er nicht auf der vom GPS vorgegebenen Route bleiben konnte.&amp;nbsp; So mußten  wir etwa 60° vorhalten, um noch in die richtige Richtung zu segeln.&amp;nbsp; Kommt  hier im Pazifik auch nicht so oft vor.&amp;nbsp; Später dann nahm der Wind ein wenig  zu, so daß sich die Lage normalisierte.&amp;nbsp; Ich werfe immer ein besorgtes Auge  auf den reparierten &lt;EM&gt;Toggle&lt;/EM&gt;, denn so ganz traue ich der Sache nicht,  zumal das Rigg in den Wellen mächtig ruckt, wenn das Groß am Schlagen ist.&amp;nbsp;  Ich habe sogar schon überlegt es runter zu nehmen, aber das ist bei dem wenigen  Wind ja auch Blödsinn.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen beim Frühstück wurde unsere Kleine  dann ohne jegliche Warnung seekrank, so daß sie jetzt in Lipings Kabine liegt  &amp;amp; schläft.&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;So, nun muß ich mir erst einmal die Einfahrt  nach Majuro&amp;nbsp;genauer betrachten.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Sonnabend, der 19. Januar 2008&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;&amp;nbsp; Latitude: 07°06.48'N&amp;nbsp; Longitude: 171°22.17'E&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Natürlich war das gute Wetter vorbei, nachdem  ich das obige geschrieben hatte.&amp;nbsp; Was dann folgte war eine Sturmbö nach der  anderen mit&amp;nbsp; bis zu 45 Knoten.&amp;nbsp; Also band ich zwei Reffs ins Groß  &amp;amp; rollte die Genua etwa halb auf.&amp;nbsp; Trotzdem gab es Montag einen großen  Knall, denn plötzlich brach die Genua-Schot, Liping sah große Teile des Segels  davonfliegen und außerdem kriegte die Stbd-Schot auch noch die Hauptluke zu  fassen, obwohl diese verriegelt war.&amp;nbsp; Bei diesen Kräften zerbrach sie  sofort in zwei Teile &amp;amp; bis ich das Segel aufgerollte hatte, war dieses  natürlich total zerfleddert.&amp;nbsp; Es sieht fast so aus, als ob wir uns ein  neues Segel aus Hong Kong oder so kommen lassen müssen...&amp;nbsp; Das wird auch  wieder etliche tausend Dollar kosten.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Bei dem starken Wind traute ich mich nicht, das  Segel runterzuholen, denn dazu muß es ja komplett ausgerollt werden.&amp;nbsp; Also  habe ich alle Segel eingeholt &amp;amp; wir haben uns 24 Stunden lang treiben  lassen.&amp;nbsp; Dadurch trieben wir etwa 20 Seemeilen in Richtung SSW, was ja auch  nicht weiter schlimm war.&amp;nbsp; Zwischen zwei Böen haben wir dann das Segel  runtergeholt und durch unsere Mylar-Fock ersetzt, die leider auch eine Nacht  später zwei große Löcher bekam.&amp;nbsp; Zu allem Überfluß regnete es die ganze  Zeit derartig, daß wir mit einigen Plastikeimern im Cockpit über 75 Liter  allerbestes Regenwasser "fangen" konnten - natürlich erst nachdem all der  Schmutz und das Salz abgewaschen waren.&amp;nbsp; Dumm nur, daß es überall  reinleckte, obwohl drei Luken abgeklebt waren.&amp;nbsp; Wir mußten andauernd die  Bilgen lenzen und natürlich ging mal wieder einer der Schwimmerschalter zu  Bruch.&amp;nbsp; Strom hatten wir auch keinen mehr, denn durch die ganzen Wolken kam  natürlich keine Sonne und der Windgenerator war oft vom Segel abgedeckt, während  ich ihn bei den starken Böen ausschalten mußten, um eine erneute Beschädigung zu  verhindern.&amp;nbsp; Also mußte mal wieder der Backbord-Diesel ran, der zuverlässig  schnurrt seit wir DHARMA BUM III gekauft haben.&amp;nbsp; Immerhin schon 2 1/2  Jahre.&amp;nbsp; Mehr später....&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Sonnabend, der 19. Januar  2008&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;In der Nacht sind wir zwischen Majuro und Arno  durchgesegelt und morgens habe ich mich auf Kanal 68 erst einmal in Majuro  angemeldet.&amp;nbsp; Ich schnackte kurz mit Cary von S/V SEAL (Kumpel von Johnny  Damron aus Tortola) der mir dann gleich eine Muring organisiert hat.&amp;nbsp;  Natürlich kam wieder eine &lt;EM&gt;Squall&lt;/EM&gt; nach der anderen, so daß wir  schließlich alle Segel runter genommen haben und noch einmal 4 1/2 Stunden durch  den Paß und voll gegen den Wind zum Ankerfeld motort sind.&amp;nbsp; Zu unserem  Erstaunen lagen dort mindestens 20 Yachten aus aller Herren Länder, vor allem  natürlich Amis.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Noch am Donnerstag waren wir beim Zoll und bei  der Einwanderungsbehörde und zwar per Taxi, welches hier nur 75 Cent pro Person  kostet - inklusive Klimaanlage!&amp;nbsp; Abends war ich dermaßen um, daß ich nur  noch Unsinn gemacht habe.&amp;nbsp; Doch davon später mehr.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Freitag haben wir die Ex von Johnny  besucht.&amp;nbsp; Lizzie war höchst erfreut uns endlich kennenzulernen &amp;amp; wir  haben gleich einen Dinnertermin für Dienstag vereinbart.&amp;nbsp; Sie schmeißt  einen Riesenladen namens &lt;EM&gt;EZ Price&lt;/EM&gt; hier (ihr Boss bekam plötzlich Krebs,  so daß sie jetzt die effektive Chefin ist) und außerdem hat sie auch noch ein  großes Projekt in Sizilien am Laufen, weswegen sie alle paar Monate hin und  herpendelt.&amp;nbsp; Weiter ging es einen Anstandsbesuch bei der Taiwan-Botschaft  zu machen, wo uns Sekretär Robert Chang gleich nach hinten eingeladen hat, damit  wir umsonst mit Wallis Chou in Kiribati telefonieren konnten.&amp;nbsp; Anschließend  hat er&amp;nbsp;uns in ein Restaurant zum Essen und danach zu sich nach Hause  eingeladen.&amp;nbsp; Wir verstanden uns sofort allerbestens &amp;amp; nun hat Aurora  auch noch drei neue Spielkameraden.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Der Botschafter war gerade verschollen, aber  Robert meinte, daß jener uns bestimmt persönlich begrüßen wollte.&amp;nbsp; Da sie  abends sowieso eine &lt;EM&gt;"Function"&lt;/EM&gt; unweit unseres Bootes hätten, würde es  vielleicht später noch klappen.&amp;nbsp; Also habe ich ihm eines unserer UHF  &lt;EM&gt;Walkie Talkies&lt;/EM&gt; geliehen &amp;amp; um 18:30 stand dann die *ganze* Botschaft  an Land &amp;amp; lud uns ein mit ihnen zu feiern.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Botschafter Bruce J.D. Linghu war überaus  angetan von unseren Taten und hat uns allen möglichen Leuten vorgestellt, so zum  Beispiel dem Außenminister, dem Englischen Konsul und vielen anderen mehr.&amp;nbsp;  Ein anderer hoher Offizieller aus dem Außenministerium gesellte sich bald zu mir  &amp;amp; wir kamen so richtig gut ins Schnacken.&amp;nbsp; Er hat in Hawaii studiert,  dann teilweise aus Begeisterung für das Museum hier gearbeitet, um die alte  Kultur der Marschall Inseln zu retten und ist dann später im Außenministerium  gelandet.&amp;nbsp; Alfred hat deutsche Vorfahren, ist hochintelligent,  ausgesprochen gebildet und war schon überall auf der Welt.&amp;nbsp; Deutschland  gefiel ihm sehr und auch seine Arbeit&amp;nbsp; bei den Vereinten Nationen in New  York hat er sehr genossen.&amp;nbsp; Bei all diesen Gesprächen nahm er kein Blatt  vor den Mund, was aber nicht der Grund dafür ist, daß er gerade nicht  arbeitet.&amp;nbsp; Hier ist es nämlich so Sitte, daß alle hohen Beamten ihren  Dienst quittieren wenn eine neue Regierung gewählt wurde.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Vor dem Essen gab es dann noch je eine Rede vom  Botschafter, sowie eine vom Außenminister.&amp;nbsp; Groß war unsere Überraschung,  als&amp;nbsp;der Außenminister&amp;nbsp;uns der versammelten Mannschaft von über 100  Gästen vorstellte und ihnen erzählte, daß er unsere Segelaktion sehr  bewundernswert fände.&amp;nbsp; Noch größer war&amp;nbsp;die Überraschung allerdings,  als der Botschafter uns danach als &lt;EM&gt;"Special Guests"&lt;/EM&gt; nach vorne aufs  Podium bat und uns eine Flasche Rotwein sowie eine große Dose erlesenen Tees aus  Taiwan als Willkommensgeschenk überreichte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auch beim Essen unterhielt ich mich wieder mit  Alfred und einer anderen Beamtin, die bei der Einwanderungsbehörde  arbeitet.&amp;nbsp; Sie hat an Aurora Ulani einen Narren gefressen und bot uns an in  Sachen Visumsverlängerung behilflich zu sein.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dann fingen die Marschallesen schön an zu singen  und als sie fertig waren, baten sie um ein Lied von den Taiwanesen.&amp;nbsp; Diese  waren darauf gar nicht vorbereitet (Bruce rief nur halb belustigt:&amp;nbsp;  &lt;EM&gt;"They are all not listening to me!"&amp;nbsp; ;-),&lt;/EM&gt; so daß ganz von sich aus  Ulani in die Bresche sprang und allen Leuten ein Chinesisches  &lt;EM&gt;Cockroach&lt;/EM&gt;-Lied vorgesungen hat.&amp;nbsp; Ganz zum Schluß habe ich noch  eine ganze Weile mit dem Britischen Konsul geschnackt, der seit 1982 hier ist  und trotzdem immer noch einen merkbaren Liverpool-Akzent hat.&amp;nbsp; Die  Taiwanesen haben uns dann noch mit etlichen Bieren beschenkt, die auf der Party  nicht getrunken worden waren.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Hinterher waren wir so aufgedreht, daß wir noch  bis um 01:30 Uhr im Cockpit saßen und geschnackt haben.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen war ich natürlich schon müde, als  es Zeit wurde die UKW-Funke anzuschalten um am Yachtie-Funknetz  teilzunehmen.&amp;nbsp; Da fand ich dann heraus, daß dieses am Wochenende gar nicht  stattfindet, aber trotzdem konnte ich mich für die Klasse anmelden, die ein  Meteorologe am Dienstag morgen um 10:00 Uhr abhalten wird.&amp;nbsp; Kostet so um  die US$ 3,50 oder so und ist genau auf uns Yachties zugeschnitten, da er nämlich  selber einer ist.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Im Laufe des Vormittages kam auf einmal jemand  mit unserem Dinghy an.&amp;nbsp; Ich hatte es an einem Haken an Bbd abgehängt &amp;amp;  in meiner Übermüdung doch tatsächlich vergessen es an Stbd wieder einzuklinken  und bin einfach so an Bord gestiegen.&amp;nbsp; Zum Glück hatte die Mega-Luxusyacht  (die zwei Boote hinter uns liegt) dieses Malheur bemerkt und grinsend meinte der  Mann zu uns,&amp;nbsp;daß wir wohl zu viel Spaß hätten.&amp;nbsp; Schwein gehabt!&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute dann los zum &lt;EM&gt;Payless Supermarket&lt;/EM&gt;  als auch zur Telekom, wo ich mal wieder ordentlich Geld auf den Kopf gehauen  habe.&amp;nbsp; Dann noch zu &lt;EM&gt;ACE Hardware&lt;/EM&gt;, wo ich vier NiCad-Solarbatterien  und ein Batterieladegerät mit vier NiMH-Batterien erstanden habe.&amp;nbsp; Erst  hier an Bord las ich dann, daß man damit auf gar keinen Fall NiCad-Batterien  laden sollte, da diese dann explodieren können.&amp;nbsp; Also schon wieder Mist  gebaut...&amp;nbsp; Langsam sollte ich mich wirklich mal um ein neues Gehirn kümmern  - aber blöde finde ich es auch, daß so etwas nicht draußen auf der Packung  steht.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auch heute abend haben wir Programm, denn der  Vorsitzende der Taiwanesen-Vereinigung rief gerade eben an, um uns zum Dinner  einzuladen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Sonntag, der 20. Januar 2008&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir werden auf jeden Fall insgesamt zwei Monate  hier bleiben, denn außer&amp;nbsp;meinen Eltern&amp;nbsp;haben auch viele alte Freunde,  Klassen- &amp;amp; Studienkameraden&amp;nbsp;deutsche Lese- &amp;amp;  Lernmaterialien&amp;nbsp;für Aurora Ulani geschickt.&amp;nbsp; Wir sind erstaunt, daß  uns so viele Leute auf diese Art und Weise helfen und wirklich sehr dankbar  dafür.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Patrick Chen holte uns gestern abend um 19:00  Uhr am &lt;EM&gt;Robert Reimers Enterprises&lt;/EM&gt; (RRE) Hotel ab, vor dem unser Boot an  der Boje liegt.&amp;nbsp; Im Restaurant wartete schon Botschafter Bruce, der die  ganze Sache eingefädelt hatte.&amp;nbsp; Wir aßen in einem privaten Zimmer in ganz  kleiner Runde, die auch zwei Leute von den Marschall Inseln beinhaltete.&amp;nbsp;  Letztere waren der Boss der Post und seine&amp;nbsp;Frau.&amp;nbsp; Patrick Chen  entpuppte sich nicht nur als Vorsitzender der Taiwanesen-Vereinigung, sondern  ist hauptberuflich der Präsident der Bank der Marschall Inseln.&amp;nbsp; Sonst  waren da noch Jack &amp;amp; Jenny Wu, die eine Firma für Import &amp;amp; Grosseinkauf  haben.&amp;nbsp; Mitten im Dinner verschwand Jenny &amp;amp; kam einige Zeit später mit  lauter Spielzeug für Ulani wieder.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Nebenbei erfuhr ich,&amp;nbsp;daß mein neuer Freund  Alfred der UN Botschafter in New York ist.&amp;nbsp; Patrick hat uns für Montag um  10:30 zu sich ins Büro bestellt, damit wir ein Gemeinschaftskonto eröffnen  können.&amp;nbsp; So können wir nicht nur einfacher Geld überweisen, sondern  außerdem in den Läden hier mit der ATM-Karte bezahlen.&amp;nbsp; Immer  mit&amp;nbsp;Bargeld durch die Gegend zu rennen, ist ja nicht so unser Fall, wenn es  auch hier ausgesprochen friedlich zugeht.&amp;nbsp; Dienstag morgen dann Unterricht  in Meteorologie, Dienstag abend Dinner mit Lizzie &amp;amp; irgendwann können wir  dann hoffentlich damit anfangen Sachen zu bestellen und unser Boot zu  reparieren.&amp;nbsp; Heute werden wir erst einmal aufräumen, denn dazu hatten wir  bisher noch keine Zeit.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die ehemalige Frau von Bruce hat übrigens früher  an&amp;nbsp;Lipings Oberschule Englisch unterrichtet &amp;amp; Liping kann sich auch  noch dunkel an sie erinnern.&amp;nbsp; Bruce hat seiner Arbeit als Diplomat wegen  viel aufgeben müssen und riet uns nicht auf Teufel-komm-raus an unserem Plan  festzuhalten um die Welt zu segeln - wenn es denn wirklich so hart wäre.&amp;nbsp;  Eine gute Familie und ein glückliches, wenn auch bescheideneres Leben wären das  Wichtigste überhaupt.&amp;nbsp; Robert hatte uns schon gesagt, daß es außer seinem  Job nicht mehr so furchtbar viel gibt im Leben seines Botschafters.&amp;nbsp;  Natürlich hat Bruce recht mit seiner Analyse.&amp;nbsp; Es ist aber auch schwierig  sich nach ein paar Jahren wieder in die Welt von früher zurückzuversetzen und  seine eigenen Motivationen und Entscheidungen zu verstehen.&amp;nbsp; Und dann kann  es gut sein, daß einem die Zuversicht und das Selbstvertrauen schwinden &amp;amp;  man es sehr bereut, daß man damals aufgegeben hat.&amp;nbsp; Liping hat das ja auf  DHARMA BUM II im Fernstudium bei der &lt;EM&gt;University of London  &lt;/EM&gt;studiert.&amp;nbsp; Alles wird kompliziert durch sogenannte "&lt;EM&gt;konstruierte  Erinnerungen&lt;/EM&gt;".&amp;nbsp; Will heißen unser Gehirn erfindet Erinnerungen, die so  gar nicht waren.&amp;nbsp; Dieses wiederum erklärt, warum viele Leute andauernd von  der Vergangenheit schwärmen, die so gar nicht war, wie sie sich erinnern.&amp;nbsp;  Und die wahren schlechten Erinnerungen werden ja sowieso von jedermann gerne  verdrängt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Und indirekt bestätigen uns die Taiwanesen ja  eher in unserem Vorhaben, denn wie sonst trifft man so viele interessante, nette  &amp;amp; hilfsbereite Menschen?&amp;nbsp; Auf jeden Fall finden wir diese Begegnungen  immer super!&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;--&lt;BR&gt;Holger Jacobsen&lt;BR&gt;S/V DHARMA BUM  III&lt;BR&gt;YACHT-IN-TRANSIT&lt;BR&gt;P.O. Box 283&lt;BR&gt;Majuro MH96960&amp;nbsp; &amp;lt;-- belongs  to the US Postal System&lt;BR&gt;Marshall Islands&lt;BR&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;A  href="callto://+692-4550473"&gt;&lt;FONT size=4&gt;+692-4550473&lt;/FONT&gt;&lt;/A&gt;&lt;FONT  face=Arial&gt;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;FONT face="Times New Roman" color=#800000  size=4&gt;&amp;lt;-- call via Skype-Out or VoipStunt&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2008/01/von-kiribati-zu-den-marschall-inseln.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-3854921311711108812</guid><pubDate>Sat, 19 Jan 2008 03:32:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-18T19:44:30.817-08:00</atom:updated><title>Unsere Telefonnummer in Majuro ist +692-4550473  --  Wir sind via Skype-Out oder VoipStunt erreichbar</title><description>&lt;DIV&gt;&lt;A href="http://www.pangolin.co.nz/yotreps/tracker.php?ident=KE6PIB"&gt;&lt;FONT  size=4&gt;http://www.pangolin.co.nz/yotreps/tracker.php?ident=KE6PIB&lt;/FONT&gt;&lt;/A&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;--&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Holger Jacobsen&lt;BR&gt;S/V DHARMA BUM  III&lt;BR&gt;YACHT-IN-TRANSIT&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;P.O. Box 283&lt;BR&gt;Majuro MH96960&lt;BR&gt;Marshall  Islands&lt;BR&gt;&lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&lt;A href="callto://+692-4550473"&gt;&lt;FONT  size=4&gt;+692-4550473&lt;/FONT&gt;&lt;/A&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2008/01/unsere-telefonnummer-in-majuro-ist-692.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-8259437286331089251</guid><pubDate>Thu, 03 Jan 2008 01:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-01-02T17:48:42.553-08:00</atom:updated><title></title><description>Zu viel Wind...&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/DSCF0091-711087.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_" alt="" src="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/DSCF0091-711080.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style='clear:both; text-align:NONE'&gt;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2008/01/zu-viel-wind.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-5110780572655640045</guid><pubDate>Sun, 16 Dec 2007 23:31:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-16T15:44:09.985-08:00</atom:updated><title>Routenplanung  --  DHARMA BUM III</title><description>&lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Comic Sans MS" color=#800000 size=4&gt;Routenplanung 2008&amp;nbsp;  --&amp;nbsp; DHARMA BUM III&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Comic Sans MS" color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;Januar&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 2008  Kiribati &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;Februar&amp;nbsp;&amp;nbsp; 2008  Marshall Islands &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000  size=4&gt;März&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 2008 Marshall Islands&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;April&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  2008 Kiribati&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000  size=4&gt;Mai&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 2008 Vanuatu&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000  size=4&gt;Juni&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 2008 Vanuatu&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000  size=4&gt;Juli&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 2008 Australien&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;August&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 2008  Indonesien&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;September 2008  Indonesien&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;Oktober&amp;nbsp;&amp;nbsp; 2008  Singapur&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;November&amp;nbsp; 2008  Malaysia&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;Dezember&amp;nbsp; 2008  Thailand&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Comic Sans MS" color=#800000&gt;Wir könnten bis Ende April  2008&amp;nbsp;in Mikronesien bleiben, um&amp;nbsp;dann über den Äquator zurück in den  Südpazifik zu segeln.&amp;nbsp; Weiter ginge es über Vanuatu und die Torresstraße  nach Darwin in Australien.&amp;nbsp; Von dort geht es dann am 26.7.'08 (Beginn der  &lt;EM&gt;Sail Indonesia Rally&lt;/EM&gt;, die wiederum ein &lt;EM&gt;Cruising  Permit&lt;/EM&gt;&amp;nbsp;beinhaltet) weiter nach Indonesien und Singapur.&amp;nbsp; Diese  ganze &lt;EM&gt;Sail Indonesia &lt;/EM&gt;Geschichte dauert drei Monate, so daß man gegen  Ende Oktober in Singapur ankommt.&amp;nbsp; Es sei denn man nimmt eine Abkürzung und  macht nicht komplett mit.&amp;nbsp; Von Singapur ist es nur ein Katzensprung von  etwa 330 Seemeilen nach Langkawi in Malaysia und von dort&amp;nbsp;sind es auch nur  noch etwa 520 Seemeilen&amp;nbsp;bis nach Phuket in Thailand.&amp;nbsp; Beide Ecken  kämen dafür in Frage unser Boot für einige&amp;nbsp;Tage dort alleine zu  lassen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Comic Sans MS" color=#800000&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Comic Sans MS" color=#800000&gt;Außerdem sind beide Ecken nicht  weit weg von Bangkok, will heißen internationale Flüge werden wieder  erschwinglich.&amp;nbsp; Ob wir dann erst einmal für längere Zeit in der Gegend  bleiben oder aber gleich weiter machen in Richtung Karibik steht vorerst noch in  den Sternen.&amp;nbsp; Wenn wir gleich weiter fahren würden, dann ginge es weiter  über Sri Lanka, die Malediven, den Chagos Archipel und&amp;nbsp;die Seychellen nach  Mauritius.&amp;nbsp; Von dort dann wie ursprünglich geplant über Südafrika zurück in  die Karibik, wo wir frühestens&amp;nbsp;Anfang März 2010 ankommen würden.&amp;nbsp; Das  klappt natürlich nur dann, wenn es mit DHARMA BUM III oder sonstwie keinen  größeren Ärger gibt.&amp;nbsp; Hört sich gewaltig an, ist aber noch halbwegs  realistisch, denn die meisten Weltumsegelungen dauern heutzutage statt der  früher üblichen zwei bis drei&amp;nbsp;jetzt so um die sechs Jahre.&amp;nbsp; Man will  sich ja doch wenigsten ein bißchen etwas angucken!&amp;nbsp; Wenn ich mich nicht  verrechnet habe, dann wäre Aurora Ulani zu dem Zeitpunkt sechs Jahre alt, wir  hätten die Weltumsegelung abgeschlossen, könnten das Boot verkaufen &amp;amp; sie  könnte in Oeversee eingeschult werden.&amp;nbsp; Und ich könnte meinen 50.  Geburtstag in Frörup feiern.&amp;nbsp; Vorausgesetzt es kommt nichts  dazwischen.&amp;nbsp; Aber das tut es ja eigentlich immer!&amp;nbsp;  ;-)))))&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/12/routenplanung-dharma-bum-iii.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-2342901295962042865</guid><pubDate>Thu, 13 Dec 2007 01:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-12T17:07:55.324-08:00</atom:updated><title></title><description>Ein &lt;a href="http://www.mofa.gov.tw/webapp/ct.asp?xItem=27809&amp;amp;ctNode=1213&amp;amp;mp=1"&gt;Artikel auf der Website des Aussenministeriums von Taiwan&lt;/a&gt;.  Botschafter Samuel Chen ist zu Besuch bei den Jacobsens auf DHARMA BUM III.   Unter dem Artikel sind zwei Links, die zu weiteren Bildern führen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/Samuel-Chen-&amp;-the-Jacobsen-Family-767369.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_" style="CLEAR: both; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px" alt="" src="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/Samuel-Chen-&amp;-the-Jacobsen-Family-767362.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style='clear:both; text-align:LEFT'&gt;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/12/ein-artikel-auf-der-website-des.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-6466746197237248653</guid><pubDate>Tue, 27 Nov 2007 01:40:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-26T17:41:42.952-08:00</atom:updated><title></title><description>&lt;a href="http://mail.im.tku.edu.tw/~jacobsen/blog/uploaded_images/DSC04719-793550.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_" style="CLEAR: both; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px" alt="" src="http://mail.im.tku.edu.tw/~jacobsen/blog/uploaded_images/DSC04719-793541.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  Liping, Aurora Ulani, Holg, the First Lady &amp;amp; the President of the Republic of Kiribati&lt;div style='clear:both; text-align:LEFT'&gt;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/11/liping-aurora-ulani-holg-first-lady.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-3539152892902758271</guid><pubDate>Mon, 26 Nov 2007 00:39:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-25T18:39:41.852-08:00</atom:updated><title>Die glücklichen I-Kiribati</title><description>&lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;Moinsen,&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Sa., 18.&amp;nbsp;August 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;(Unterwegs von Samoa nach Fidschi)&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die letzte Woche war Segeln zum  Abgewöhnen.&amp;nbsp; Windstärken bis um acht Beaufort waren die Regel, mit Böen bis  zu 60 Knoten.&amp;nbsp; Langsam frage ich mich echt, ob mein Anemometer einen an der  Macke hat.&amp;nbsp; Wir surften also mit maximal 11 Knoten durch die Gegend -  vielleicht hat das Log auch einen an der Marmel?&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Bruch gab es genug.&amp;nbsp; Die oberen beiden  Mastschlitten sind hin, eine Umlenkrolle wurde samt Verankerung rausgerissen,  unsere Notluke (öffnet nach unten, damit man auf einem durchgekenterten  Boot&amp;nbsp; -&amp;nbsp; sprich Riesen-Rettungsinsel&amp;nbsp; -&amp;nbsp; einfacher rein  &amp;amp; raus kommt)&amp;nbsp; ist im Eimer usw. usf.&amp;nbsp; Mit voller Besegelung  machen wir unter diesen Umständen 150 Seemeilen pro Tag.&amp;nbsp; Mit zwei Reffs im  Groß und teilweise aufgerollter Genua immer noch 140 Seemeilen.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;FONT color=#800000&gt;Wie üblich kommen wir im Dunklen und am  Wochenende in Suva an.&amp;nbsp; Habe also das Boot absichtlich verlangsamt &amp;amp;  erst einmal in Sachen Fidschi gelesen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;FONT color=#800000&gt;Über die  Zyklonsaison bleiben wir entweder&amp;nbsp;in Fidschi&amp;nbsp;oder segeln nach  Neuseeland.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;FONT color=#800000&gt;Jetzt kachelt es draußen wie Sau  &amp;amp; die Regenböen sitzen wie die Perlen an einer Schnur.&amp;nbsp; In einer Stunde  werde ich Liping die Wache übergeben &amp;amp; mich erst einmal aufs Ohr  hauen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  So., 19.&amp;nbsp;August 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Segeln zum Abgewöhnen (Teil 2)&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die letzten sechs Tage waren ja schon eine  einzige Abfolge von Böen, Regen &amp;amp; Bruch.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Als ich die Segel barg,  brach die Dirk und ein großer Niroschäkel verabschiedete sich in den  Tiefen.&amp;nbsp; Ich habe erst einmal das Großfall als Dirk eingesetzt, denn irgend  etwas muß den schweren Baum ja hochhalten.&amp;nbsp; Später habe ich dazu das  Spinnakerfall benutzt, denn einen Spi habe ich ja sowieso nicht.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;P&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich habe mich über Funk mit&amp;nbsp;dem Hafenmeister  in Verbindung gesetzt, so daß wir gegen 10:00 Uhr zwar sehr müde und total  erschossen, aber doch sicher vor Anker lagen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt; &lt;P&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Denkste!&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt; &lt;P&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Der Hafenmeister bestand nämlich darauf, daß wir  genau in einem Quarantänekreis mit 20 Meter Wassertiefe ankerten, obwohl er  vorher gemeint hatte ein wenig weiter nördlich wäre in Ordnung.&amp;nbsp; Als ich  ihn darauf hinwies, daß so tiefes Wasser für kleine Yachten bei Wind  unweigerlich Streß bedeuten würde, meinte er daß die Quarantänefritzen darauf  beständen, daß ankommende Boote weit abseits der anderen ankern müßten.&amp;nbsp;  Wir also Anker hoch, rüber getuckert, Anker wieder runter.&amp;nbsp; Die ganzen 200  Fuß Kette ausrauschen lassen &amp;amp; als ich den Rückwärtsgang einlegte, schien  der Anker auch zu halten.&amp;nbsp; Puh!&amp;nbsp; Jetzt war es aber wirklich langsam  Zeit fürs Frühstück.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt; &lt;P&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Nochmal denkste!!&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt; &lt;P&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Es kam nämlich der orangerote Pilotkutter vorbei  &amp;amp; forderte uns unmißverständlich auf dort zu verschwinden.&amp;nbsp; Sie  bräuchten den Platz zum Maneuvrieren für ein Containerschiff.&amp;nbsp; Wir sollten  weiter östlich ankern.&amp;nbsp; Der Hafenmeister redete dann von weiter südlich -  also noch weiter draußen in der Bucht.&amp;nbsp; Da war ich dann schon komplett  vergriest und bin weiter nach Osten gefahren.&amp;nbsp; Gerade außerhalb des Kreises  rief ich dann den Hafenmeister an, der mir sagte, daß ich den Anker runter  lassen könne.&amp;nbsp; Das war der Zeitpunkt, wo ich bemerkte, daß ich mir einen  saftigen Sonnenbrand eingefangen hatte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt; &lt;P&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Drinnen habe ich mich erst einmal mit Aurora  beschäftigt, die zur Belohnung einen Wasserkanister aufgeschraubt und umgetreten  hat.&amp;nbsp; Mal wieder eine Überschwemmung im Wohnzimmer, die aber immerhin durch  die zerstörte Notluke prima abfließen konnte.&amp;nbsp; Da kam mir dann doch der  erlösende Gedanke den Kahn hier einfach zu versenken, um ein für alle Mal meine  Ruhe zu haben.&amp;nbsp; Nur müßte ich dann trotzdem den empfindlichen Einfuhrzoll  in Fidschi löhnen.&amp;nbsp; ;-)&lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt; &lt;P&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Da ich ja sowieso gerade so gut in Schwung war,  habe ich gleich noch das Dinghy vom Vordeck gehievt, um es zu Wasser zu  lassen.&amp;nbsp; Danach war der schwere Außenborder dran, der dieses Mal unter  etlichen Meerwasserduschen gelitten hatte.&amp;nbsp; Trotzdem sprang der 15 PS  Yamaha schon beim ersten Zug an.&amp;nbsp; Ist echt genauso gut wie die 125er  Sanyang Motorräder in Taiwan, denn die waren ja auch unverwüstlich.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt; &lt;P&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gleich ist es an der Zeit eine heiße Dusche zu  nehmen &amp;amp; ans Abendbrot zu denken.&amp;nbsp; Einklariert wird morgen &amp;amp; mit  dem WiFi klappt es hier draußen nicht.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/P&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mo., 20.&amp;nbsp;August 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Obwohl ich gestern relativ früh in der Heia war  &amp;amp; aufgrund des leichten Windes auch gut geschlafen hatte, fühle ich mich  immer noch als ob ich über mein Verfallsdatum hinaus gelebt hätte.&amp;nbsp; So  etwas scheint sich doch zu läppern.&amp;nbsp; Wir sind zu dem Schluß gekommen, daß  wir auf schnelles &lt;EM&gt;Performance&lt;/EM&gt;-Segeln gut und gerne verzichten  können.&amp;nbsp; Was andere daran so toll finden, kann ich mir nicht so recht  vorstellen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auf dem Boot ackert man ja sowieso schon bis zum  Umfallen &amp;amp; das auch noch freiwillig.&amp;nbsp; Jeder vernünftige Mensch würde  diesen Job sofort kündigen &amp;amp; sich einen anderen suchen.&amp;nbsp; Es ist schon  komisch:&amp;nbsp; Die Aussteiger auf tropischen Dschungelinseln oder die  Auswanderer im Blockhaus in Kanada arbeiten sehr viel mehr und ungleich härter,  als sie es in ihrem bürgerlichen Dasein je tun würden.&amp;nbsp; Alles um einen  Traum zu verwirklichen, den die Leute welche in diesen Ecken leben keineswegs  verstehen können &amp;amp; mit einem Kopfschütteln abtun.&amp;nbsp; Und genau diese  Leute brechen sich fast einen Ast ab, um endlich in ein gelobtes Land des  Westens zu kommen, wo nun sie ihrerseits schuften wie die Stiere, um an unserem  westlichen Lebensstil teilhaben zu können.&amp;nbsp; Immer &amp;amp; ewig ist es nur  eine Sache der Betrachtungsweise und der Erwartungen.&amp;nbsp; Mit rationalem  Denken hat all dies nur wenig zu tun.&amp;nbsp; Fast alle wichtigen Entscheidungen  beruhen im Grunde auf Gefühlen, Träumen und&amp;nbsp;Illusionen.&amp;nbsp; Wie zum  Teufel kann man dann "richtige" Entscheidungen treffen?&amp;nbsp; Ich denke da  natürlich an unsere und vor allem Ulanis Zukunft.&amp;nbsp; Seit wir z.B. aus Taiwan  weg sind, sehen wir diese Insel mit ganz anderen Augen.&amp;nbsp; Das trifft vor  allem auf Liping zu, seit sie die Trinis in Action gesehen hat.&amp;nbsp; Aber auch  ich muß sagen, daß ich jetzt erstaunt bin, daß ich die letzten paar Jahre in  Taiwan immer so extrem genervt war.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen weckte Aurora ihre Mama auf.&amp;nbsp;  Als diese sich darüber beklagte, bekam sie folgendes zu hören:&amp;nbsp; "&lt;EM&gt;Ist es  Dir vielleicht lieber, daß ich aufstehe und Elektrizität verschwende?&amp;nbsp; Du  weißt doch, daß ich den Computer alleine anschalten kann, oder?&lt;/EM&gt;"&amp;nbsp;  Alles natürlich auf Chinesisch.&amp;nbsp; Mit der deutschen Aussprache hat sie  erhebliche Probleme, mit Englisch schon wesentlich weniger&amp;nbsp;aber ihr  Chinesisch ist hervorragend.&amp;nbsp; Sie ist eines der schlauesten Kinder, die ich  kenne&amp;nbsp; --&amp;nbsp; aber leider ist sie auch das ungezogenste von allen, obwohl  wir jeden Tag und unter großen Mühen versuchen ihr Manieren beizubringen.&amp;nbsp;  Scheint leider alles vergeblich zu sein, bis jetzt wenigstens.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;In letzter Zeit spielt sie statt  &lt;EM&gt;Löwenzahn&lt;/EM&gt; oder &lt;EM&gt;Super Mario&lt;/EM&gt; lieber &lt;EM&gt;Finding Nemo&lt;/EM&gt;, wo es  Memory und andere Spiele und viele bunte Farben gibt.&amp;nbsp; Sie hat absolut  keine Lust deutsche Geschichten anzuhören&amp;nbsp;oder in irgend einer Weise  Deutsch zu lernen.&amp;nbsp; Manchmal kommt es&amp;nbsp;mir fast so vor, als ob es daran  liegen könnte, weil es uns so wichtig ist.&amp;nbsp; Liping glaubt eher daß es eine  Mischung aus Faulheit und Identität ist.&amp;nbsp; Sie fühlt sich eindeutig als  Chinesin und hat auch die Chinesen - vor allem die Frauen -&amp;nbsp;weitaus lieber  als die anderen Palagis.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Jetzt warten wir gerade auf die Behörden, die  sich laut &lt;EM&gt;Suva Port Control&lt;/EM&gt; erst einmal organisieren müssen.&amp;nbsp; Wenn  es mit denen keinen Streß gib - man weiß ja nie - dann dürfen wir anschließend  umankern und mit unserem umfangreichen Arbeitsprogramm beginnen.&amp;nbsp; Wie  Stefanie von der &lt;EM&gt;CELUANN&lt;/EM&gt; schon berichtete, ist es hier deutlich kühler  als in Samoa, besonders natürlich des nachts.&amp;nbsp; Gestern abend und heute  morgen saßen wir mit dicken Jacken hier, denn es waren nur 24°C.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Wenn ich bedenke, daß es in D-Land Hitzefrei gibt, wenn das Thermometer morgens  um 9:00 Uhr auf 27°C steht, dann schaudert es mich doch und ich frage mich ob  ich mich jemals wieder an dieses skandinavische Island-Klima gewöhnen  kann.&amp;nbsp; Und wenn ich eMails aus Europa bekomme, in denen über die "Hitze"  gestöhnt wird, dann kann ich sowieso nur noch den Kopf schütteln.&amp;nbsp; Die  Temperaturen sind so auch ein Hauptgrund, warum wir absolut keinen Bock haben  nach Neuseeland zu segeln, um uns dort ein halbes Jahr lang die Füße  abzufrieren.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir haben den ganzen Vormittag auf die Vertreter  des Gesetzes gewartet, die schließlich gegen Mittag bei uns mit fünf Mann hoch  erschienen.&amp;nbsp; Sie waren die freundlichsten Vertreter dieser Sorte bis jetzt  &amp;amp; das Einklarieren fand unter fröhlichem Gelächter statt, besonders nachdem  die Anführerin der Gruppe entdeckt hatte, daß ihr Name fast der gleiche wie der  von Ulani war.&amp;nbsp; Sie erzählten uns, daß in der Nacht eine Yacht auf das  Außenriff gedonnert war, als sie versuchten in der Dunkelheit einzulaufen.&amp;nbsp;  Warum warten die Leute denn nicht, bis sie wieder sehen können?&amp;nbsp; So schlimm  ist eine weitere Nacht auf See doch nun auch wieder nicht!&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Frau von der Einwanderungsbehörde wollte  erst Schwierigkeiten machen &amp;amp; zwar in der irrigen Annahme, daß Liping aus  der VR China kommt.&amp;nbsp; Nach einem Telefongespräch und der Beschreibung des  Reisepasses von Liping strahlte sie allerdings wieder.&amp;nbsp; Ein Segen!&amp;nbsp;  Wie schon in Samoa sah die Sache auf dem Papier viel grimmiger aus als in der  Realität.&amp;nbsp; Der einzig saure Tropfen war, daß wir US$ 66 für das Boot löhnen  dürfen, welches die ganze Besatzung zu uns an Bord gebracht hat.&amp;nbsp; Aber  naja, man kann ja nicht alles haben, zumal uns der Zoll auch ernsthafte  Schwierigkeiten hätte machen können von wegen Rum, Wein &amp;amp; Bier.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir bekamen eine Aufenthaltsgenehmigung für vier  Monate, die selbst mit der maximalen Verlängerung&amp;nbsp;von weiteren zwei  Monaten&amp;nbsp;darauf hinausläuft, daß wir nicht im Land bleiben können, um die  Zyklonsaison hier zu verbringen.&amp;nbsp; Ich sah mich also gezwungen noch vor dem  Anfang der Zyklonsaison unser nächstes Ziel mit Tarawa, Kiribati in Mikronesien  anzugeben.&amp;nbsp; Mit Paß in der Tasche und einem Boot in gutem Zustand sowieso  die optimale Lösung.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir ankerten um, dieses Mal auf nur 2,30 Meter  Wassertiefe.&amp;nbsp; Bei der Tide hier ist das wirklich das absolute Minimum, was  allerdings trotzdem noch vertretbar ist, da der Boden aus Schlamm besteht &amp;amp;  wir ja einen Kat haben.&amp;nbsp; Im Yachtklub wollen sie fünf Taler pro Tag, um das  Dinghy zu parken, was wir weniger schön finden.&amp;nbsp; Dafür war der &lt;EM&gt;Security  Guard&lt;/EM&gt; sehr nett und hat uns das Geld für den Bus geliehen, damit wir in die  Stadt fahren konnten, um Geld zu wechseln.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Vom Wechselkurs waren wir unangenehm überrascht,  aber trotzdem haben wir uns ein Mittagessen in einem Imbiß gegönnt.&amp;nbsp; Für  nur neun Taler gab es Hammelfleisch mit chinesischen Nudeln, Fish and Chips  sowie eine Cola.&amp;nbsp; Weiter ging es die 33 Taler für die Quarantänefritzen zu  löhnen und versuchen unser Handy wieder auf Vordermann zu bringen.&amp;nbsp; Der  Handy-Hacker bei &lt;EM&gt;Phone Wizard&lt;/EM&gt; erzählte uns zwar, daß er das Teil für  nur 35 Taler "&lt;EM&gt;unlocken&lt;/EM&gt;" könne, aber leider könne man es aufgrund der  verschiedenen Frequenzen trotzdem nicht in Fidschi benutzen.&amp;nbsp; Nun erwägt  Liping für 50 Taler ein neues Handy zu erwerben, welches aber dummerweise keine  eingebaute Taschenlampe hat.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;FONT color=#800000&gt;Weiter ging es zu SPINALONGA, wo ich einen  äußerst kranken Nigel, eine hochschwangere Elaine &amp;amp; zwei quietschvergnügte  Kinder vorfand.&amp;nbsp; Nigel sagte mir, daß ich mich wirklich umgehend um die  Löcher im Boot als auch um die Osmose kümmern müßte.&amp;nbsp; Die Sache würde jeden  Tag schlimmer werden, so daß ich unverzüglich aus dem Wasser muß.&amp;nbsp; Hier im  Yachtklub sieht es damit allerdings nicht sehr gut aus.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;FONT  color=#800000&gt;&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;FONT  color=#800000&gt;&lt;FONT  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Do., 23.&amp;nbsp;August 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Gestern kamen&amp;nbsp;Walter &amp;amp; Gisela von der SY ATLANTIS  hier vorbei.&amp;nbsp; Sie kennen auch Karl, Libu &amp;amp; deren Sohn Kai, sind seit  dem Mittelmeer schon neun Jahre unterwegs und haben die letzten drei Jahre hier  im Pazifik verbracht.&amp;nbsp; Die letzte Zyklonsaison waren sie in Canton auf  Kiribati, was ihnen ausgezeichnet gefallen hat.&amp;nbsp; Eine hochgiftige  Seeschlange schlich sie über das Heck auf unser Boot, so daß ich in Zukunft  lieber verdammt aufpassen muß, wohin ich trete.&amp;nbsp; Obwohl ihr Maul nämlich so  klein ist, daß sie einen kaum in Fuß oder Bein beißen kann, so kann sie doch  durchaus zwischen den Zehen zubeißen.&amp;nbsp; Und sie kam natürlich genau da an  Bord, wo ich immer stehe, um unser Beiboot in den Davits zu sichern.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mi., 29.&amp;nbsp;August 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Mit der Reparatur von DHARMA BUM III&amp;nbsp; wurde es heute  nichts, da die blöde Winde am Lift nicht mehr wollte.&amp;nbsp; Einer der Taucher  meinte noch, daß sie&amp;nbsp;gestern prima funktioniert hätte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Meinte der Fidschi-Indische Manager des RSYC:&amp;nbsp;  &lt;EM&gt;"That's Fiji for you, mate!"&lt;/EM&gt;&amp;nbsp; Gleiches könnte man auch über den  Yachtausrüster sagen, bei dem ich&amp;nbsp;am ersten Tag hier etliches bestellt  hatte.&amp;nbsp; Er hat sich bis jetzt noch überhaupt gar nicht darum gekümmert und  heute erfuhr ich, daß er die nächsten zwei Wochen gar nicht da ist.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Gerade kam Felipe vorbei &amp;amp; meinte, daß der Motor der  Seilwinde&amp;nbsp;im Eimer wäre.&amp;nbsp; Wir hätten die Wahl zu warten bis ein neuer  da und eingebaut wäre - vielleicht so gegen 2017&amp;nbsp;-&amp;nbsp;oder&amp;nbsp;könnten  auf dem großen 200-Tonnen Lift aus dem Wasser geholt&amp;nbsp;werden.&amp;nbsp;  Ansonsten könnten wir dort an der Betonpier warten, bis alles klar wäre.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Liping zieht es vor hier zu warten, obwohl es&amp;nbsp;ja  kostet.&amp;nbsp; Grund sind eventuelle Langfinger auf der Werft sowie die reichlich  vorhandenen Mücken.&amp;nbsp; Und vor Anker lebt es sich auf einem Segelboot sowieso  am zweitbesten.&amp;nbsp; Am besten ist es eigentlich auf hoher See - jedenfalls  solange das Wetter halbwegs mitspielt.&amp;nbsp; Mir kommt es vor allem darauf an,  die Sache möglichst preisgünstig über die Bühne zu bringen.&amp;nbsp; Und so bald  wie möglich, denn es gibt noch genug andere Reparaturen auf unserer Liste.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Sonnabend, der 27.&amp;nbsp;Oktober 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;(Unterwegs von Fischi nach Kiribati)&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Wir dümpeln seit über vier Tagen in einer Flaute etwa 40  Meilen von &lt;EM&gt;Rotuma (Fidschi),&lt;/EM&gt; wo wir eigentlich gar nicht hin  wollen.&amp;nbsp; Obwohl wir immer noch Bier und Rum aus Panama an Bord hatten -  langsam werden wir zum U-Boot - haben wir in Lautoka u.a. noch einmal 72 Liter  &lt;EM&gt;Fiji Bitter&lt;/EM&gt; und 40 Liter Australischen Wein  (gepantscht!!)&amp;nbsp;gebunkert, was uns fast zum Verhängnis geworden  wäre.&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;Wie so oft kamen mehrere Sachen zusammen.&amp;nbsp; Die ganze Nacht  starke Gewitterböen, Anker hielt nicht, Ankeralarm gab keinen Pieps von sich,  Maschine sprang nicht an, Karten stimmten nicht - auf jeden Fall saßen wir  morgens kurz nach 2:45 auf den Steinen.&amp;nbsp; Wir dachten schon, daß sich die  Sache nun erledigt hätte, da auch noch die Ebbe eingesetzt hatte.&amp;nbsp; Über  Funk sprachen wir mit der &lt;EM&gt;Navy &lt;/EM&gt;als auch der &lt;EM&gt;Lautoka Port  Control&lt;/EM&gt;, aber auf einmal brachten die beiden 40 PS Volvos es doch noch und  wir waren wieder frei.&amp;nbsp; Zwar reichlich angekratzt, aber ansonsten ohne Loch  im Schiff. &lt;BR&gt;&lt;BR&gt;Jo, und nun sind wir auf dem Weg nach &lt;EM&gt;Tarawa&lt;/EM&gt;, um in  &lt;EM&gt;Kiribati&lt;/EM&gt; einzuklarieren.&amp;nbsp; Vielleicht verbringen wir die nächsten  vier Monate auf den diversen Atollen dort.&amp;nbsp; Falls es uns nicht so gefällt,  fahren wir wohl hoch auf die &lt;EM&gt;Marshall Islands&lt;/EM&gt; und/oder in die  &lt;EM&gt;Federated States of Micronesia&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; &lt;BR&gt;&lt;BR&gt;~~~~~&lt;BR&gt;&lt;BR&gt;Unsere  jetzige Reise unterscheidet sich doch ganz schön von den früheren.&amp;nbsp; Es sind  einfach unglaublich viele Boote unterwegs, man glaubt es kaum. Fast alle sind  nagelneu, riesengroß (der Durchschnitt liegt&amp;nbsp;inzwischen&amp;nbsp;bei 14,38  Metern Länge) und die Leute sind erst vor sehr kurzer Zeit aus einem hektischen  Berufsleben ausgestiegen.&amp;nbsp; Die Treffen mit unseren alten polynesischen  Freunden auf Tahuata und Takaroa waren allerdings echt der Hit.&amp;nbsp; Sie haben  sich so sehr über unseren nochmaligen Besuch gefreut, daß wir am liebsten gleich  dort geblieben wären.&amp;nbsp; &lt;BR&gt;&lt;BR&gt;DHARMA BUM III hält sich wacker, wenn ich  auch sagen muß, daß ich sehr viel mehr Zeit und Arbeit hineinstecke als in meine  beiden anderen Boote.&amp;nbsp; So bleibt natürlich weniger Zeit für die  Geschichten, weswegen wir eigentlich hier sind.&amp;nbsp; Auch der Papierkrieg ist  inzwischen zu einer bedrohlichen Lawine angewachsen.&amp;nbsp; Als wir so hörten,  womit die Leute so zu kämpfen haben, wenn sie nach Neuseeland oder Australien  (z.B. Röntgenaufnahme der Lunge) wollen, dann dachten wir uns, daß die  sogenannte zivilisierte Welt inzwischen komplett übergeschnappt ist.&amp;nbsp;  &lt;BR&gt;&lt;BR&gt;Also haben wir die Kurve gekratzt und werden versuchen auf den Atollen  zur Ruhe zu kommen.&amp;nbsp; Irgendwo werden wir schon ein stilles Plätzchen  finden, wo man noch sein Lagerfeuer am Strand entfachen kann, um dann in aller  Ruhe seine harpunierten Fische dort zu braten.&amp;nbsp; Uns ist natürlich klar, daß  man kaum mehr Plätze findet, wie sie der Wilfried Erdmann in "&lt;EM&gt;Gegenwind im  Paradies&lt;/EM&gt;" und "&lt;EM&gt;Der blaue Traum&lt;/EM&gt;" beschrieben hat, als er 1976 bis  1979 mit seiner Astrid und dem kleinen Kym&amp;nbsp;(haargenau in Auroras  Alter)&amp;nbsp;in eben dieser Ecke herumgegondelt ist.&amp;nbsp; &lt;BR&gt;&lt;BR&gt;Wir sind auf  jeden Fall schon sehr gespannt, wenn es uns dieses Mal auch eher darum geht  einsame Ankerplätze zu finden und vielleicht mal ein paar neue polynesische,  melanesische oder mikronesische Freunde kennenzulernen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;An Steuerbord ist vorhin ein voller Mond aufgegangen, während  an Backbord ein weißer Mondbogen zu sehen ist.&amp;nbsp; Sieht man auch nicht gerade  oft.&amp;nbsp; (Soll ein&amp;nbsp;Zeichen für sehr schlechtes Wetter  sein...)&amp;nbsp;Gerade eben zischten wir noch mit fast acht Knoten durch die  Gegend, aber inzwischen geht es wieder langsamer und kurz danach wird wohl  wieder totale Windstille mit 0,0 Knoten herrschen.&amp;nbsp; Wir haben überhaupt  festgestellt, daß Bö nicht gleich Bö ist.&amp;nbsp; Hier gibt es hauptsächlich Regen  mit maximal 20 Knoten Wind, während es bei schlechtem Wetter ganz anders  aussieht.&amp;nbsp; Da kachelt es dann gleich mit 40 und in den Spitzen über 50  Knoten durch die Gegend, so daß man Angst um sein Rigg haben muß.&amp;nbsp; So  fuhren wir dann die ersten zwei Tage auch nur unter teilweise aufgerollter  Rollfock, während das Groß schön verpackt blieb.&amp;nbsp; Hier hingegen fahren wir  Vollzeug, denn alle paar Minuten Segel wechseln bringt es ja nun auch  nicht.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Wir sind jetzt seit einer Woche unterwegs, so daß wir  eigentlich bald auf halber Strecke sein müßten.&amp;nbsp; Durch die unerwartete  Flaute mitten im Gebiet des Südostpassates ist daraus natürlich nichts  geworden.&amp;nbsp; Macht aber nichts.&amp;nbsp; Wir sind zu dem Schluß gekommen, daß  die anderen Segler gar nicht wissen, wie man eine Flaute überhaupt  genießt.&amp;nbsp; Da sie sofort die Maschine starten, sobald der Wind mit weniger  als 10 Knoten weht, werden sie auch nie in den Genuß kommen.&amp;nbsp; Sie werden  nie sehen, daß das Meer überall wie mit feinem Staub bedeckt ist oder bemerken  wie die kleinen Pilotfische unter dem Boot hervorschnellen, um Zwiebel- oder  Eierschalen zu begutachten.&amp;nbsp; Ich habe bis jetzt noch nicht eine Person  getroffen, der von den blau-phosphoreszierenden kleinen Kugeln im Wasser auch  nur gehört hat.&amp;nbsp; Alle rasen wie wild von Hafenstadt zu Hafenstadt, reden  ununterbrochen auf UKW oder SSB Sprechfunk und treffen einzig und allein andere  &lt;EM&gt;"Cruisers"&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Wir vermissen diesen Trubel überhaupt nicht, denn langsam  wurde es uns zu anstrengend.&amp;nbsp; Es ist viel schöner alleine auf unserer  schwimmenden Insel mitten im &lt;EM&gt;"piaoliang de &lt;/EM&gt;Blau-&lt;EM&gt;shui"&lt;/EM&gt;&amp;nbsp;  (dem schönen&amp;nbsp;Blau-Wasser), wie Ulani es nennt.&amp;nbsp; Selbst wenn man einmal  jüngere Leute trifft, so sind diese fast ausschließlich &lt;EM&gt;Surfer-Dudes&lt;/EM&gt;,  die wieder ihre ganze eigene Kultur haben und wo wir noch weniger  hineinpassen.&amp;nbsp; Im Prinzip passen wir nirgendwo hinein.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Der Gedanke eines Tages wieder richtig arbeiten zu müssen,  liegt uns immer schwerer auf der Seele - weil uns ja eigentlich niemand dazu  zwingt.&amp;nbsp; Solange wir uns einschränken, könnten wir dieses Leben bis ans  Ende unserer Tage führen.&amp;nbsp; Ostasien hieße wieder eine Schule aufmachen, mit  all dem dazugehörigen Streß.&amp;nbsp; D-Land hieße für uns ein sehr hartes,  ungemütliches &amp;amp; kaltes&amp;nbsp;Leben fast ohne Chance auf anständige  Arbeit.&amp;nbsp; Südostasien wäre im Prinzip schon OK, aber warum dann nicht gleich  auf dem Boot bleiben?&amp;nbsp; Doch leider hat Liping nicht unbedingt Bock darauf  auf immer und ewig auf einem Boot zu leben, selbst wenn wir mit unserem  Töcherlein und den Finanzen alles geregelt kriegen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Montag, der 12.&amp;nbsp;November 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Wie sich doch alles mit dem Wetter ändert...&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Nach drei Wochen von Sturmbö&amp;nbsp;auf Sturmbö mit maximal 56,7  Knoten Windgeschwindigkeit trafen wir hier in Betio (Insel), Tarawa (Atoll),  Kiribati (Land) ein.&amp;nbsp; Die Seekarten stimmten mal wieder von den Koordinaten  her nicht, aber trotzdem kamen wir ohne Streß an den Ankerplatz direkt vor der  "Stadt".&amp;nbsp; Ich habe mich bald in die Falle verhauen, denn ich war total  übermüdet und hatte Kopfschmerzen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Am nächsten Tag habe ich erst einmal unser Dinghy zu Wasser  gelassen, wobei ich bemerkt habe, daß der Schutzbezug aus schwerer  &lt;EM&gt;Sunbrella&lt;/EM&gt; Persenning in zwei Teile zerrissen war, wobei einer als  Treibanker unter dem Boot fungierte und dort weiter zerfledderte.&amp;nbsp; Als das  Dinghy schön in den Davits hing, habe ich mich an die vorderen beiden Abteile  gemacht und dort erst einmal 2000 Liter (!!!)&amp;nbsp;Wasser abgepumpt.&amp;nbsp; Bei  der einen Bilgepumpe waren die Kabel abgerissen worden, während auf der anderen  Seite gar kein Strom mehr ankam.&amp;nbsp; Außerdem stellte sich bei näherer  Betrachtung heraus, daß eine Pumpe und ein Schwimmerschalter komplett das  Zeitliche gesegnet hatten.&amp;nbsp; Müssen eingeflogen werden, genau wie GPS,  Rotorblätter für den Windgenerator und einiges anderes mehr.&amp;nbsp; Gegen 17:00  Uhr gönnte ich mir eine heiße Dusche aus der Giftspritze und war schon wieder  komplett und vollstens K.O.&amp;nbsp; Ich dachte an ein paar Gläser Wein und  ungestörte Bettruhe.&amp;nbsp; Denkste!&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Gegen 18:00 Uhr fing der Wind an zu blasen, steigerte sich auf  über 40 Knoten und heulte uns dann ununterbrochen um die Ohren.&amp;nbsp; Ein  Frachtschiff hinter uns trieb ab, wenig später hielt auch unser Anker nicht  mehr, obwohl wir auf 8 1/2 Meter Wassertiefe fast 60 Meter Kette gesteckt  hatten.&amp;nbsp; Wir schmissen die beiden 40 PS Volvo-Diesel an und mußten immer  höhere Drehzahlen in Kauf nehmen, um den Anker zu unterstützen.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Ein  weiteres Schiff geriet ins Treiben, ein sehr großes Fischereinfahrzeug mit  riesigen von hellem Flutlicht erleuchteten Kränen trieb quer auf uns zu bevor  sich deren Lage stabilisierte, währen sich das Polizeiboot an der Betonpier  zerlegte und ich ununterbrochen zwei Stunden lang am Ruder stand, um den Bug in  den wütenden Wind zu halten.&amp;nbsp; Ich zitterte sowohl vor Kälte als auch vor  Anstrengung und war später ungelogen nicht mehr in der Lage, ein Bier  festzuhalten.&amp;nbsp; Ich mußte es abstellen, sonst wäre es mir aus der Hand  gerutscht.&amp;nbsp; Hinter uns waren nur mehr Wracks zu sehen, ein weiteres  Frachtschiff ging ankerauf und der Tanker, welcher vor uns gerade per  schwimmender Pipeline am Löschen war, verlegte sich weiter weg von Land.&amp;nbsp;  Eine große Inter-Atoll Katamaran-Fähre kam ins Treiben und verschwand aus meinem  Sichtfeld, aber nach etwa zwei Stunden tauchte sie wieder auf und fuhr in den  Hafen ein.&amp;nbsp; Da war dann das Schlimmste überstanden &amp;amp; ich hatte auf  alles Heilige geschworen, nie wieder etwas mit Booten, Wasser oder diesen in  irgend einer Weise ähnlichen Sachen zu tun zu haben.&amp;nbsp; Heute hörten wir, daß  es das Marineschiff doch tatsächlich aufs Riff geworden hat.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Wellen von etwa zwei Meter Höhe brachen sich nach wie vor auf  unserem Ankerplatz, aber wir hatten inzwischen die Maschinen wieder im Leerlauf  und beobachteten die Sache nur noch.&amp;nbsp; Sehr erschöpft, aber da der Wind nur  noch mit weniger als 30 Knoten blies, auch mehr Zutrauen in unseren Anker.&amp;nbsp;  Liping hatte die ganze Zeit vor dem Computer gesessen, um unsere Bootsbewegungen  mit dem größten Zoom auf dem Chartplotter genau zu verfolgen und mir alle paar  Minuten Nachricht zu geben, wie es um uns stand.&amp;nbsp; So schlimm ging es uns  vor Anker noch nie &amp;amp; wäre eine Maschine ausgefallen, so hätte es schlecht um  uns gestanden.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#000000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Die Nacht schlief Ulani erstmalig alleine mit mir im Bett,  denn bei Mama darf sie ja nicht mehr schlafen, aber alleine wollte sie auch  nicht, obwohl ihre Seekrankheit schon wieder verflogen war.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Heute ging es an Land, wobei Aurora plötzlich mächtig viel  Angst im Beiboot zeigte, obwohl bei ihr sonst das allerschlimmste Wetter auf See  nichts als Begeisterung hervorruft.&amp;nbsp; Sie hat wahrscheinlich mitbekommen,  wie sehr die Fahrt und dann die Ankunft uns mitgenommen haben.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;An Land fragten wir zuerst, ob solches Wetter hier normal  wäre, was eindeutig mit &lt;EM&gt;"Yes!" &lt;/EM&gt;beantwortet wurde.&amp;nbsp; Da wären wir am  liebsten sofort wieder ausgelaufen.&amp;nbsp; Der Zollbeamte lief barfüssig durch  die Gegend, wie überhaupt die meisten Leute hier, bestand aber auf einer  Inspektion unseres Bootes.&amp;nbsp; Tee, Kaffee oder kaltes Wasser wollte er nicht,  hatte aber auch sonst nichts zu beanstanden.&amp;nbsp; Weiter ging es auf die  Nachbarinsel zur Einwanderungsbehörde, wo man uns zwei Monate Aufenthalt gewährt  hat.&amp;nbsp; Da wir schon einmal dort waren, sind wir gleich zur Taiwanesischen  Botschaft, wo wir vom Botschafter persönlich mit offenen Armen empfangen  wurden.&amp;nbsp; Er sagte:&amp;nbsp; &lt;EM&gt;"Das habt Ihr genau richtig gemacht, zuerst  zur Botschaft zu kommen!&amp;nbsp; Das ist doch genau so als ob man nach langer  Abwesenheit wieder zu Muttern nach Hause kommt."&amp;nbsp; &lt;/EM&gt;Er hat sich rührend  um uns gekümmert, uns seiner Frau vorgestellt, seinen auf der Insel berühmten  Blumengarten und seine Skulpturen gezeigt, um hernach den ersten Sekretär für  uns abzustellen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Dieser machte gleich einen Termin mit dem Boss der Werft ab  und lud uns alle zu einem leckeren Essen im besten Chinesischen Restaurant hier  ein.&amp;nbsp; Wir haben uns für übermorgen zum Treffen der &lt;EM&gt;Hash House  Harriers&lt;/EM&gt; verabredet, wo wir auch noch einen anderen Ausländer treffen  werden, der lange in China gelebt hat.&amp;nbsp; Wird bestimmt sehr  interessant.&amp;nbsp; Zurück ging es zur Botschaft, wo wir gleich an den zweiten  Sekretär übergeben wurden, der den Auftrag hatte uns ganz auf die andere Seite  des riesigen Atolls zur Taiwanesischen Forschungsfarm zu fahren, da wir erzählt  hatten, daß unsere Freunde in Panama auf diesem Gebiet tätig sind. Nach etwa 80  Minuten Fahrt durch unglaubliche Menschenmengen von I-Kiribati - hier leben etwa  40.000 Mikronesier - kamen wir dort an, um mit Gurken, Tomaten, Kohl, Salat,  Melonen und vielem anderen beschenkt zu werden.&amp;nbsp; Wir haben uns lange mit  dem Obergärtner dort unterhalten, der sein ganzes Leben solche Jobs in fernen  Ländern gemacht hat.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Wieder Zurück auf der Botschaft, wurde uns eine SIM-Karte  übergeben, so daß wir jetzt jederzeit unter der Nummer &lt;STRONG&gt;&lt;A  href="callto://+68693662/"&gt;+686-93662&lt;/A&gt;&lt;/STRONG&gt; in Kiribati zu erreichen  sind.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Hier erfuhren wir dann auch, daß das Unwetter von gestern abend  keinesfalls zu den Normalfällen gehört, sondern daß die Leute hier im Prinzip  auf alle Fragen mit &lt;EM&gt;"Yes!"&lt;/EM&gt; antworten, da ihr Englisch nicht so der Hit  ist.&amp;nbsp; Auch erfuhren wir, daß die Mädels hier es ganz einfach wunderbar  finden sich auf den Schiffen der Seeleute zu vergnügen und vor allem Kinder von  Ausländern zu kriegen.&amp;nbsp; Erinnert mich an Tonga in 1987.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Sonnabend, der 17.&amp;nbsp;November 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Nun sind wir schon&amp;nbsp;eine Woche hier.&amp;nbsp; Recht wackelig  ist es nach wie vor, denn von den häufigen Flauten und der drückenden Hitze ist  bis jetzt noch nichts zu spüren.&amp;nbsp; Dabei geht es&amp;nbsp;jetzt auf den "Winter"  zu, da wir uns wieder auf der Nordhalbkugel befinden.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Wir sind verstärkt am Überlegen, ob wir die Reise nicht  abbrechen sollten.&amp;nbsp; Nach Australien segeln, den überaus saftigen  Einfuhrzoll bezahlen, um das Boot einem Yachtmakler zum Verkauf zu überlassen  scheint uns oft die beste Lösung.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Dienstag morgen um 9:00 Uhr holte ich zwei Leute von der Werft  an, die meine Schäden begutachtet haben und mir geholfen haben, die beiden  Trampoline abzubauen.&amp;nbsp; Hinterher war ich bei der TSKL-Telekom, denn mein  Handy ging nicht.&amp;nbsp; Dort habe ich dann auch meine eMails verschickt, wobei  ich in einer Stunde nicht einmal meine eigenen eMails abholen konnte.&amp;nbsp; Die  Verbindung war schlicht und einfach zu lahm.&amp;nbsp; Hinterher gab's wieder viel  Schwell, so daß ich dermaßen K.O. war, daß ich mir nicht mal mehr eine Dusche  gegönnt habe.&amp;nbsp; Wir haben nur noch die Petroleum-Drucklampe mit halbem Druck  angeworfen, Dinner mit Weißwein im Cockpit genossen und sind dann auch bald in  die Heia.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Mittwoch war es bewölkt, so daß bei uns der Strom eher knapp  war, zumal der Windgenerator ja ein neues Rotorblatt braucht.&amp;nbsp; Ich habe die  Luke vorne in der Mitte repariert, das Abteil dort gelenzt, die beiden Diesel  und den Außenborder gewartet, das Mylar-Vorsegel abgeschlagen &amp;amp; dieses als  auch die kaputte &lt;EM&gt;Wonder Clean Pressure Washing Machine&lt;/EM&gt; an Land zur  Reparatur gebracht.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Um 17:30 Uhr waren wir bei der Taiwanesischen Botschaft  verabredet, denn der erste Sekretär hatte uns gefragt, ob wir nicht mit zu den  &lt;EM&gt;Kiribati Hash House Harriers&lt;/EM&gt; wollten.&amp;nbsp; Wir wollten.&amp;nbsp; Dort  ging es allerdings wesentlich gesitteter zu als bei den Jungs in Taipei.&amp;nbsp;  Erstens wurde gar nicht gelaufen, sondern nur ein kleiner Spaziergang  gemacht.&amp;nbsp; Und statt kistenweise Bier gab es hinterher eine Dose  &lt;EM&gt;XXXX-Bitter &lt;/EM&gt;(€ 1,52 für eine Dose)&amp;nbsp;und zum &lt;EM&gt;"Down! Down!"&lt;/EM&gt;  eine weitere auf Ex.&amp;nbsp; Fast alle Anwesenden waren Diplomaten,  Entwicklungshelfer, sowie deren befreundete I-Kiribati.&amp;nbsp; Ich habe mich die  meiste Zeit mit dem Direktor des &lt;EM&gt;USA Peace Corps&lt;/EM&gt; unterhalten, der ein  sehr interessanter Mann ist.&amp;nbsp; Ursprünglich ist er Rechtsanwalt gewesen,  während er ganz zu Beginn seiner bunten Karriere sechs Jahre bei den &lt;EM&gt;US  Marines&lt;/EM&gt; gedient hat.&amp;nbsp; Wir verstanden uns blendend und er hat uns in  näherer Zukunft zu sich nach Hause zum Dinner eingeladen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#000000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Zurück ging es mit dem Bierauto, so daß wir noch vor 22:00 Uhr  wieder an Bord waren.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Donnerstag gab es wieder recht viel Wind &amp;amp; dementsprechend  starken Schwell, so daß wir uns den ganzen Tag an Bord beschäftigt haben.&amp;nbsp;  Trotzdem gab&amp;nbsp;es Bruch, denn das Dinghy ruckte so heftig an der Kette, daß  die Halterung am Bug des Beibootes abgerissen ist.&amp;nbsp; Hätte ich Blödmann das  Teil doch gleich mit den Davits hochziehen sollen.&amp;nbsp; Aber da es ja schon  zwei Jahre gut ging, dachte ich, daß es wohl O.K. wäre.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Ich habe&amp;nbsp;ordentlich aufgeräumt und sauber gemacht, was  dringend notwendig war.&amp;nbsp; Danach habe ich erst einmal gecheckt, wann ich  denn wieder Filter und Öl wechseln müßte.&amp;nbsp; Den letzten Monat lief die  Maschine (fast immer nur eine zur Zeit) im Durchschnitt etwa eine Stunde pro  Tag, so daß wir bald wieder fällig sind.&amp;nbsp; Soll ja alle 100 Betriebsstunden  geschehen.&amp;nbsp; Öl habe ich ja auch genug dabei, nur bei den Filtern hapert  es.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Freitag waren wir morgens an Bord beschäftigt, wobei ich immer  noch nicht ganz verdaut hatte, daß Liping am Vortage gleich zwei Mal in Tränen  ausgebrochen war.&amp;nbsp; Nachdem sie nämlich neulich die Waschmaschine zerdeppert  hatte, mußte dieses Mal mein Lieblings-Kaffeebecher von &lt;EM&gt;Hinano&lt;/EM&gt; aus  Tahiti dran glauben.&amp;nbsp; Da sie die &lt;EM&gt;"Hausfrauenhände" &lt;/EM&gt;genannte  Hautkrankheit hat, muß sie immer Baumwoll- sowie Gummihandschuhe tragen, wenn  sie sich mit dem Abwasch, Seilen oder sonst irgendwelchen feuchten Sachen  beschäftigt.&amp;nbsp; Die Haut hat einfach nicht genügend natürliche Fette.&amp;nbsp;  Und wenn es dann ordentlich schaukelt und ein Weinglas voller Spülmittel ist,  gibt es früher oder später unweigerlich Bruch.&amp;nbsp; Selbst in&amp;nbsp;einen stark  gechlorten Swimming Pool darf sie nicht mehr, da ihre Füße&amp;nbsp;hinterher  aussehen wie Pellkartoffeln.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Da das Handy schon wieder nicht ging, mußte ich abermals zur  TSKL-Telekom, wo mich der 1. Sekretär der Botschaft anrief.&amp;nbsp; Ich bin dann  gleich dorthin &amp;amp; er fragte ob es Sonnabend passen würde, wenn der  Botschafter, seine Frau, die drei Sekretäre, der Direktor der Forschungsfarm,  samt Frau und Kindern uns an Bord überfallen würden.&amp;nbsp; Er hat mir dann noch  einen Wisch für die Bank ausgestellt und seine Internetverbindung zur Verfügung  gestellt.&amp;nbsp; Die war leider auch nicht schneller als die bei der Telekom, so  daß ich nun gar nicht weiß, wie ich meine wichtigen Ersatzteile ordern  soll.&amp;nbsp; Ich war bis Dienstschluß dort, konnte aber absolut nichts  ausrichten, da die Verbindung so lahm war.&amp;nbsp; Nun ist guter Rat  teuer!&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;In aller Eile ging es dann zurück an Bord, denn der ehemalige  METRO&amp;nbsp;&lt;EM&gt;(Procter&amp;nbsp; &amp;amp; Gamble?)&lt;/EM&gt; Einkäufer Walter &amp;amp; seine  Frau&amp;nbsp;Gisela hatten uns auf die megasolide gebaute ATLANTIS  eingeladen.&amp;nbsp; Wie auch Holger &amp;amp; Marika&amp;nbsp;kennen sie Karl &amp;amp; Libu  auf der ROSINANTE.&amp;nbsp; Dort gab es etliche &lt;EM&gt;Fiji Bitter&lt;/EM&gt; und selbst  Aurora war ausnahmsweise mal recht artig.&amp;nbsp; Muß man ja immer rot im Kalender  anstreichen...&amp;nbsp; Sie erzählten uns, daß die französische Yacht neben uns ihr  Großsegel in einer Bö völlig zerfetzt hätte und einer anderen&amp;nbsp;Kielyacht  noch schlimmeres widerfahren war.&amp;nbsp; Anscheinend war ein Riff auf seiner  Karte nicht verzeichnet und er ist volle Kanne draufgedonnert.&amp;nbsp; Der Mast  kam sofort runter und wenig später war das Boot dann komplett Schrott &amp;amp;  mußte aufgegeben werden.&amp;nbsp; Eine andere Yacht versuchte ihn abzubergen, was  aber aufgrund des schlechten Wetters nicht ging, so daß ein Hubschrauber aus  Neukaledonien eingesetzt wurde, um ihn Hochzuhieven.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Auch einem &lt;EM&gt;Fountaine-Pajot&lt;/EM&gt; Katamaran ist auf der  Reise nach Neuseeland der Mast davongeflogen, aber ansonsten ist denen wohl  nichts weiter passiert.&amp;nbsp; Langsam komme ich zu der Auffassung, daß moderne  (!) Kats in Punkto Sicherheit den Kielyachten überlegen sind.&amp;nbsp; Ganz einfach  deshalb, weil sie nicht sinken können.&amp;nbsp; Ein Loch hat man ganz schnell im  Boot, auch wenn es aus Stahl ist, wie die zahlreichen Wracks direkt hinter uns  bezeugen.&amp;nbsp; Und wenn das Loch groß genug ist, dann geht eine Bleiente auf  U-Boot-Tauchgang, um nimmer mehr an die Oberfläche zu kommen.&amp;nbsp; Da hilft  dann selbst eine starke Motorpumpe nicht lange.&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Heute morgen sprang ich ganz panisch an Deck, denn ich meinte  die Bilgepumpe im Bbd-Maschinenraum wäre die ganze Nacht gelaufen.&amp;nbsp; So was  bringt Batterien ganz schnell um &amp;amp; auch die Diesel lassen sich dann nicht  mehr starten.&amp;nbsp; Es war aber nur ein rotter Kiribati-Kahn, der hier durch die  Gegend tuckerte und ein ähnliches Geräusch verursachte.&amp;nbsp; Ein Mann kam  vorbei &amp;amp; wollte uns dicke &lt;EM&gt;Lobster &lt;/EM&gt;(eigentlich Langusten) für nur €  6,00 verkaufen was in mir den Gedanken hervorrief unsere Bilgen mittschiffs als  super-duper&amp;nbsp;Hummertanks einzusetzen.&amp;nbsp; Warum nicht aus der Not eine  Tugend machen?&amp;nbsp;&amp;nbsp;Lebende &lt;EM&gt;Lobster&lt;/EM&gt; an Bord haben meines Wissens  nicht einmal die Superyachten &amp;amp; das käme bei unserem Image als  &lt;EM&gt;Foodies&lt;/EM&gt; (eigentlich eher ein Schimpfwort) genau richtig.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &amp;lt;Grins&amp;gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Sonntag, der 18.&amp;nbsp;November 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Die Botschaft kam mit sieben Mann hoch an Bord, wobei ich zwei  Mal mit dem Beiboot los mußte und auch unsere sechs großen Rettungswesten  endlich einmal zum Einsatz kamen, denn nur zwei Leute konnten schwimmen.&amp;nbsp;  Die Frau des Direktors der Forschungsfarm wollte sich unbedingt mit "&lt;EM&gt;der  Legende&lt;/EM&gt;" Liping fotografieren lassen, während der 2. Sekretär Louis Liu auf  ein Foto am Steuer bestand.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Als die erste Fuhre wieder an Land war, blieben Botschafter  Samuel Chen und 1. Sekretär Wallis Zhou noch auf ein Panama-Bier an Bord, um  ganz gemütlich zu schnacken.&amp;nbsp; Dabei stellte sich unter anderem heraus, daß  der Botschafter einer der wenigen Leute ist, die unser Buch gekauft haben.&amp;nbsp;  Auch was die Verpflichtungen der Eltern und die Erziehung der Kinder angeht,  hatte er einiges zu erzählen.&amp;nbsp; Ich hatte das Gefühl, daß er seine Kinder in  unsere Schule geschickt hätte, wenn er da noch in Taipei gewesen wäre.&amp;nbsp; So  spricht sein Sohn nun außer Mandarin-Chinesisch, Taiwanesisch,  Französisch&amp;nbsp;und Englisch auch noch Italienisch.&amp;nbsp; Jetzt arbeitet er in  Swaziland (bei Südafrika) für das Außenministerium.&amp;nbsp; Der zweite Sohn  studiert noch in Australien.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Die beiden waren ganz angetan von unserer hellen  Petromax-Lampe,&amp;nbsp;aber zu höflich um länger als bis 20:00 Uhr zu  bleiben.&amp;nbsp; Für heute hatten sie uns zu einer Feier eingeladen, so  daß&amp;nbsp;es heute früh mit dem Bus los ging.&amp;nbsp; Die Evangelische Kirche  (&lt;EM&gt;Kiribati Protestant Church - KPC&lt;/EM&gt;) feierte heute nämlich ihr 150.  Jubiläum.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Wir saßen direkt hinter dem Präsidenten von Kiribati bei den  Würdenträgern (nur sein Bodyguard saß zwischen uns) und nach dem ersten Teil der  Feier stellte uns Botschafter Chen ihm und seiner Frau vor.&amp;nbsp; Natürlich  durfte auch das obligatorische Händeschütteln und die Fotos nicht fehlen.&amp;nbsp;  Die &lt;EM&gt;First Lady&lt;/EM&gt; war ganz angetan von Aurora und auch die Sekretärin des  Präsidenten zeigte sich sehr beeindruckt, als Ulani ihr etwas  vorbuchstabierte.&amp;nbsp; Unser kleiner Zwerg war allerdings überhaupt nicht  beeindruckt und hat sich strikt geweigert dem Präsidenten die Hand zu  schütteln.&amp;nbsp; Mag daran liegen, daß er wie ein japanischer Militäroberst  inklusive Korea-Sturmschnitt und Schnauzbart aussieht.&amp;nbsp; Dabei kommt der  Vater des Präsidenten aus der Provinz Kanton in China!&amp;nbsp; Erstaunlicherweise  war trotzdem er es, der die Beziehungen zur VR China abgebrochen hat, um statt  dessen Taiwan anzuerkennen.&amp;nbsp; Er spricht sogar ein wenig Kantonesisch.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Anschließend wurden wir zu einem wahrhaft lukullischen Mahl  geladen, wobei gleich fünf (!!!)&amp;nbsp;Spanferkel sowie Hunderte von anderen  Gerichten&amp;nbsp;aufgefahren wurden und man auch ansonsten ein ganzes Dorf mit  ernähren könnte.&amp;nbsp; Ich habe nur von drei verschieden  zubereiteten&amp;nbsp;Schweinen - ein Stück wäre bei uns eine gute Portion für eine  Person - probiert, sowie noch Fisch, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Hühnerkeulen,  sowie ein bißchen Reis gefuttert.&amp;nbsp; &amp;nbsp;Doch alle I-Kiribati meinten, daß  ich nicht genügend zugelangt hätte und als ich mir gerade die zweite Kokosnuß  holte, meinten sie zu mir: &lt;EM&gt;"Take two!&amp;nbsp; Take two!"&lt;/EM&gt;&amp;nbsp; Also habe  ich zwei Kokosnüsse mit nach Hause genommen, während Liping einen Fisch in ihrem  Rucksack herumtrug.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Direktor Cai von der Forschungsfarm und seine nette Frau  bestanden darauf uns zurück nach Betio zu fahren, wo sie uns noch auf ein Eis  eingeladen haben.&amp;nbsp; Sehen wir wirklich so verhungert aus?&amp;nbsp; Auf jeden  Fall haben wir uns mit allen Leuten prima verstanden und natürlich folgten  wieder ein paar Einladungen.&amp;nbsp; Erstens gibt es nämlich Mittwoch den  21.11.&amp;nbsp;mit den &lt;EM&gt;Hash House Harriers&lt;/EM&gt; bei der Forschungsfarm etwas zu  essen.&amp;nbsp; Zweitens sind wir bei dem Direktor des &lt;EM&gt;USA Peace Corps&lt;/EM&gt; zum  Dinner eingeladen.&amp;nbsp; Drittens hätten uns die Cais gerne bei sich zu Hause  zum Dinner und zu guter letzt hat uns Botschafter Samuel Chen für den  28.11.&amp;nbsp;zu sich in die offiziellen Residenz eingeladen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Wenn wir nicht ganz mächtig aufpassen, dann sehen wir  demnächst auch bald aus wie die Leute aus Tonga, Samoa oder Kiribati.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Dienstag, der 20.&amp;nbsp;November 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Heute war ich wieder auf der Werft, wo uns für die Segel-  &amp;amp; Dinghy-Cover-Reparatur ein Kostenvoranschlag von unter A$ 40 unterbreitet  wurde.&amp;nbsp; Die &lt;EM&gt;Wonder Clean&lt;/EM&gt; haben sie schon repariert, das Beiboot  ist auch bald wieder intakt &amp;amp; selbst das Leck an der Spritleitung zum  Außenborder haben sie schon in Angriff genommen.&amp;nbsp; Für die Trampoline warten  sie noch auf die Ösen &lt;EM&gt;(Grommets)&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; Es steht wieder ein  ordentlicher Schwell auf den Ankerplatz, so daß man bald rammdösig werden  kann.&amp;nbsp; Als ich mich heute bei der TSKL-Telekom über das nur selten  funktionierende Handy&amp;nbsp;beschwert habe, meinten sie, daß man es halt nach  einer Minute oder so noch einmal versuchen sollte.&amp;nbsp; Notfalls sogar  mehrmals.&amp;nbsp; Außerdem soll ich ab und zu eine der kostenfreien Nummern wie  333 oder 222 anrufen, damit die Netzwerk-Info auf meinem Handy immer auf dem  neuesten Stand ist.&amp;nbsp; So ganz im Griff scheinen sie die Technik hier noch  nicht zu haben.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Nach dem Mittag war ich Wasser holen, was ein ziemlicher Akt  ist.&amp;nbsp; Wir mußten nämlich mit dem Auto zu einem Werftarbeiter nach Hause, wo  wir dann vier Kanister mit Wasser vollgemacht haben.&amp;nbsp; Beim Wasserverband  ist die Mindestabnahme nämlich eine Tonne.&amp;nbsp; Und so viele Kanister habe ich  ja gar nicht.&amp;nbsp; Jetzt bin ich wieder auf der Insel Bairiki im Internetcafe  und hoffe auf eine schnellere Verbindung als bei den letzten beiden Malen.&amp;nbsp;  Habe immer noch *nichts* ordern können, da bei eBay noch nicht einmal die  Startseite auf dem Bildschirm erscheint.&amp;nbsp; Ditto mit Google.&amp;nbsp; Und mein  GPSmap 175 wird inzwischen&amp;nbsp;gar nicht mehr  hergestellt....&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;EM&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/EM&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mittwoch, der 21.&amp;nbsp;November 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Mit dem per Internet ordern wird es hier wohl nichts.&amp;nbsp;  Ich werde jemanden bitten müssen, das für mich zu tun, denn sonst wird das nie  was.&amp;nbsp; Jörn Grote ist zur Zeit nicht in Trinidad sondern in Amiland&amp;nbsp;und  kann mir auch nicht helfen.&amp;nbsp; Originalton Jörn:&amp;nbsp; "&lt;EM&gt;Paradise is  getting crowded&amp;nbsp; --&amp;nbsp; let's go to hell&lt;/EM&gt;!"&amp;nbsp;&amp;nbsp; ;-)&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Komischerweise verhält es sich damit so, daß die I-Kiribati  die glücklichsten Menschen sind, die mir seit&amp;nbsp;Ha'apai 1987 untergekommen  sind.&amp;nbsp; Und dieses trotz unglaublicher Überbevölkerung, Armut,  Arbeitslosigkeit, Staub, Dreck &amp;amp; Müll überall, gepaart mit Wassermangel und  dem schlechtesten Boden zum Ackerbau, den Farmer Wu in seiner Laufbahn je  gesehen hat.&amp;nbsp; Und der war auch schon auf genug anderen Inseln.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Ansonsten haben wir das Wasser getestet, welches ich gestern  geholt habe.&amp;nbsp; Als äußerste Grenze für trinkbares Wasser sind 500 gelöste  Teile pro Million (ppm) angegeben.&amp;nbsp; Da wir über 800 ppm gemessen haben,  wird uns wohl nichts anderes übrig bleiben, als von nun an sauteures  Mineralwasser zu trinken und auch unser Essen damit zu kochen.&amp;nbsp; Jetzt wäre  Regen wirklich hilfreich, aber vor unserer Ankunft hat es hier&amp;nbsp;vier Monate  lang nicht mehr geregnet.&amp;nbsp; So sind allerdings die Tomaten von Farmer Wu  besonders süß und lecker.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Ben aus Fidschi hat unser Dinghy in Angriff  genommen,&amp;nbsp;besonders was die Fiberglasarbeiten angeht.&amp;nbsp; Auch jetzt ist  es wieder bei ihm, so daß ich vorerst nicht zurück an Bord kann.&amp;nbsp; Er ist  sehr nett, genau wie Teapo (oder Zappa? :-) aus Kiribati, der die  Tischlerarbeiten und ähnliches erledigt.&amp;nbsp; Leider sind sie hier nicht  sonderlich professionell, so daß &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; mehr und mehr einem  alten Fischerboot ähnelt.&amp;nbsp; Alles sehr grob &amp;amp; wahrlich nicht auf  Schönheit bedacht.&amp;nbsp; Uns selber stört das nicht sonderlich, nur wird es so  mit dem Verkauf des Bootes sehr schwierig werden.&amp;nbsp; So ist auch Taiwan  wieder im Gespräch, denn dort könnten wir das Boot wieder richtig gut herrichten  lassen.&amp;nbsp; Gleichzeitig&amp;nbsp;könnte Aurora ein Herzecho (wg. dem  Kawasaki-Syndrom) und wir alle eine Volluntersuchung bekommen, zum Zahnarzt  gehen &amp;amp; neue Brillen &amp;amp; Kontaktlinsen ordern.&amp;nbsp; Wir sind ja alle drei  voll krankenversichert dort.&amp;nbsp; Liping könnte die Sache mit dem Finanzamt  regeln, denn die wollen eine Nachzahlung von NT$ 20.000 von 2004 und außerdem  müssen wir einen neuen Mietvertrag für Lipings Wohnung abschließen.&amp;nbsp; Auch  sonst steht noch genug auf dem Programm.&amp;nbsp; Liping hat allerdings Angst, daß  wir dann komplett dort hängen bleiben.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Wenn man das Boot&amp;nbsp;in Kaohsiung&amp;nbsp;relativ preisgünstig  an Land stellen kann, dann könnte ich dort auch eine Zeit lang arbeiten und  vielleicht könnten wir uns dann auch mal einen Flug nach D-Land leisten.&amp;nbsp;  Von Kiribati aus kostet der für uns drei übrigens US$ 10.000!!!&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Heute morgen habe ich die relative Windstille und das ruhige  Wasser benutzt, um den Rotor vom Windgenerator abzubauen.&amp;nbsp; Ich hing mit dem  Sicherheitsgurt an der Dirk und balancierte auf der Reling herum, wobei ich mit  Bootshaken, Werkzeug und dem (angelaschten) Rotor selbst hantierte.&amp;nbsp; So  hagelte es denn auch gleich Flüche und Verwünschungen, denen sich auch ein  Sigvald Speckseite nicht zu schämen bräuchte.&amp;nbsp; Dieses Buch lese ich nämlich  zur Zeit wieder einmal.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;Als ich an Land fuhr, kam mir ein einheimisches Aluboot  entgegen, welches dermaßen viel&amp;nbsp;&lt;EM&gt;Wake&lt;/EM&gt; verursachte, daß der Riemen  vom Rucksack riß und mein Computer zu Boden krachte.&amp;nbsp; Überflüssigerweise  riß er nach der Reparatur auf der Werft gleich noch einmal, so daß der Computer  erneut mit einem lauten Knall auf den Betonfußboden fiel.&amp;nbsp; Ich dachte  schon, daß ich jetzt nur noch einen einzigen GPS hätte...&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Donnerstag, der 22.&amp;nbsp;November  2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute wird Herbert Salvenmoser 45 Jahre alt (ob  er wohl noch in Vanuatu&amp;nbsp;oder schon in FSM  ist?)&amp;nbsp;und&amp;nbsp;außerdem&amp;nbsp;wird bei den Amis&amp;nbsp;anscheinend auch  &lt;EM&gt;Thanksgiving&lt;/EM&gt; gefeiert; auf jeden Falls sind wir heute dazu bei einer  Frau eingeladen, die in der Nähe des &lt;EM&gt;US Peace Corps&lt;/EM&gt; wohnt.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern saß ich wieder mal eine Stunde  vergeblich im Internetcafe.&amp;nbsp; Später habe ich hier an Bord zahlreiche  elektromagnetische Sicherungen ausgewechselt, denn komischerweise scheint es  ausgerechnet die hier zu geben.&amp;nbsp; Habe ich ansonsten erst einmal  gesehen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Im Eiltempo ging es danach zur Botschaft, wo uns  Botschafter Samuel Chen in sein Auto verfrachtete, um uns zusammen mit  &lt;EM&gt;Madame Embassador &lt;/EM&gt;zu den &lt;EM&gt;Hash House Harriers&lt;/EM&gt; zu fahren.&amp;nbsp;  Dort habe ich mich hauptsächlich mit einem Australischen Professor der  &lt;EM&gt;University of the South Pacific&lt;/EM&gt; und dem &lt;EM&gt;High Commissioner  &lt;/EM&gt;(Botschafter) &lt;EM&gt;of New Zealand&lt;/EM&gt; unterhalten.&amp;nbsp; Letzterer war sehr  interessiert an unserer Segeltour und würde uns auch gerne einmal auf dem Boot  besuchen.&amp;nbsp; Außerdem hat er uns zu sich eingeladen, denn er hat einen  Swimming Pool, was auf dieser wasserarmen Insel ein fast unglaublicher Luxus  ist.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Letzten Sonntag haben wir übrigens deutlich  gemerkt, daß die Leute in Kiribati die Hilfe Taiwans und deren freundliche  Vertreter wirklich überaus hoch zu schätzen wissen.&amp;nbsp; (Jedesmal wenn in  einer Rede der Name &lt;EM&gt;"Taiwan" &lt;/EM&gt;fiel, riefen Hunderte von Leuten ganz  spontan "Ho!" und ließen keinen Zweifel an ihren Ansichten.&lt;EM&gt;)&lt;/EM&gt;&amp;nbsp; Und  dieses ist ganz bestimmt auf die kleine Taiwan-Truppe zurück zu führen, die  weitaus mehr für Kiribati und die Leute hier tun, als es ihr Beruf  verlangt.&amp;nbsp; Sie setzen auch im Privatleben alles daran hier Hilfe zu leisten  und den Leuten einen guten Eindruck zu vermitteln.&amp;nbsp; Wir bewundern&amp;nbsp;die  Kiribati-Taiwanesen&amp;nbsp;dementsprechend sehr.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Einer von diesen hat eine hübsche I-Kiribati  geheiratet &amp;amp; nun sind sie im Besitz unseres Auto-Kindersitzes, worüber sie  sich sehr gefreut haben.&amp;nbsp; Es gab leckeres chinesisches Essen für alle &amp;amp;  später sind wir wieder mit dem Bierlaster zurück, obwohl Samuel&amp;nbsp;auch  angeboten hatte uns zurück zu bringen.&amp;nbsp; Das fanden wir sehr nett, denn es  ist auch für ihn&amp;nbsp;ein großer Umweg.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Auf der Ladefläche  des&amp;nbsp;Bierlasters saß auch Tab aus Tuvalu, der uns in &lt;EM&gt;"The Captain's Bar"  &lt;/EM&gt;einlud, da er sehr gerne viel Bier trinkt.&amp;nbsp; Er ist  Straßenbauingenieur, Beamter, gleichzeitig aber auch Geschäftsmann.&amp;nbsp;  Außerdem ist er begeisterter Hochsee-Sportfischer und sein &lt;EM&gt;Sailfish&lt;/EM&gt; (so  eine Art Schwertfisch mit einem langen spitzen Schnabel und einer sehr großen  schönen Rückenflosse ähnlich wie ein Marlin)&amp;nbsp;hält hier sogar den  Rekord.&amp;nbsp; Auch Tab möchte uns gerne mit seinen zwei kleinen Kindern an Bord  besuchen und hat sogar angeboten einen Kasten Bier mitzubringen, damit unsere  Vorräte nicht gar zu sehr dezimiert werden.&amp;nbsp; Auch möchte er gerne, daß ich  ihm Skype-Out installiere und ihm beibringe, wie man es benutzt.&amp;nbsp; Werde ich  bei nächstbester Gelegenheit in Angriff nehmen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;So kam es, daß wir gestern erst gegen 1:00 Uhr  ins Bett kamen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dementsprechend geht es heute eher ruhig zu,  aber gleich müssen wir schon wieder los zur &lt;EM&gt;New Zealand High  Commission&lt;/EM&gt;, denn Greg hat uns angeboten mit ihm zusammen zur  &lt;EM&gt;Thanksgiving &lt;/EM&gt;Feier zu fahren, die auf der anderen Seite des Atolls und  damit sehr weit weg stattfindet.&amp;nbsp; So herrscht hier jeden Tag, Jubel,  Trubel, Heiterkeit und unser Gesellschaftsleben fängt langsam fast an ein wenig  anstrengend zu werden.&amp;nbsp; Allerdings ist es auch eine Art Entschädigung für  all den Streß und Terror des letzten Törns.&amp;nbsp; So läßt man sich halt immer  wieder hinreißen &amp;amp; segelt weiter, statt vernünftig zu sein und wie ein  braver Bürger an Land zu leben und einer geregelten Arbeit nachzugehen.&amp;nbsp;  Auch dafür haben die Chinesen ein spezielles Wort, nämlich &lt;EM&gt;guhuo&lt;/EM&gt;,  welches die Verhexung mittels eines legendären und giftigen Insektes  bedeutet.&amp;nbsp; Sind wir also nun verhext oder was?&amp;nbsp;  &amp;lt;Grins&amp;gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Freitag, der 23.&amp;nbsp;November 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Nachdem wir uns die &lt;EM&gt;New Zealand High  Commission&lt;/EM&gt; samt Swimming Pool und Blumengarten angesehen hatten, ging es  los in Richtung &lt;EM&gt;US Peace Corps&lt;/EM&gt;, wobei uns der einzige Krankenwagen des  Atolls mit heulenden Sirenen und Blaulicht überholte.&amp;nbsp; Sheila begrüßte uns,  Aurora Ulani entdeckte&amp;nbsp;deren Katze, womit sie erst einmal für längere Zeit  beschäftigt war.&amp;nbsp; Wir haben den großen Gasgrill zu einem traditionellen  Haus ohne Wände und Dach aus Pandanus-Palmenblättern getragen.&amp;nbsp; Musik von  &lt;EM&gt;Norah Jones&lt;/EM&gt; rieselte leise und angenehm auf uns herab &amp;amp; die  Gespräche waren überaus interessant.&amp;nbsp; Sheila kommt ursprünglich aus  England, ist im Gesundheitsbereich tätig, inzwischen 59 Jahre alt und hat fast  ihr ganzes Leben mit dem &lt;EM&gt;US Peace Corps&lt;/EM&gt;&amp;nbsp;in etwa 30 verschiedenen  Ländern&amp;nbsp;verbracht.&amp;nbsp; Hauptsächlich war sie in Afrika tätig, wobei ihr -  wie so vielen anderen - Malawi am besten gefiel.&amp;nbsp; In den Sudan würde sie  nie wieder gehen, denn dort sah sie oft ganze Dörfer abgeschlachtet werden und  auch ihr Krankenwagen wurde mit dem Maschinengewehr beschossen.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Zum Abschied hat Sheila mir noch ein Buch über  Kiribati geliehen, welches &lt;EM&gt;"The Sex Lives of Cannibals"&lt;/EM&gt; heißt und von  J. Maarten Troost geschrieben wurde.&amp;nbsp; Dafür werde ich ihr &lt;EM&gt;"In Trouble  Again" &lt;/EM&gt;von Redmond O'Hanlon leihen, denn das müßte ihr prima  gefallen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Der Ankerplatz ist nach wie vor der  schlechteste, auf dem wir je geankert haben, aber die lächelnden, singenden,  freundlichen, überaus hilfsbereiten&amp;nbsp;und oft lauthals lachenden I-Kiribati  wiegen diesen Nachteil schnell wieder auf.&amp;nbsp; Und selbst die Ausländer hier  haben sich von dieser Mentalität anstecken lassen, obwohl das Leben hier alles  andere als einfach ist.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;--&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Holger Jacobsen&lt;BR&gt;S/V DHARMA BUM  III&lt;BR&gt;SHIP-IN-TRANSIT&lt;BR&gt;c/o Embassy of Taiwan&lt;BR&gt;P.O. Box 104&lt;BR&gt;Bairiki,  Tarawa&lt;BR&gt;Republic of Kiribati&lt;BR&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;A href="callto://+68693662"&gt;&lt;FONT  size=4&gt;+68693662&lt;/FONT&gt;&lt;/A&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;(Handy)&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/11/die-glcklichen-i-kiribati.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-8733154245325731523</guid><pubDate>Mon, 15 Oct 2007 00:01:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-14T17:01:42.651-07:00</atom:updated><title>Viele Gruesse aus Fidschi</title><description>&lt;div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Moin, moin!&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Suva, Fidschi&amp;nbsp; --&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Montag, der 1.&amp;nbsp;Oktober 2007&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Donnerstag habe ich versucht das &lt;em&gt;Cruising Permit&lt;/em&gt; zu organisieren, wobei mich die Offiziellen furchtbar in die Irre geführt haben.&amp;nbsp; Als ich nämlich beim richtigen Gebäude fragte,&amp;nbsp;haben sie mich&amp;nbsp;quer durch die Stadt zum Hauptbüro geschickt, wonach ich dann wieder zurück bin, um dort im 2. Stock wieder woanders hin geschickt zu werden.&amp;nbsp; Schließlich bekam ich es aber doch.&amp;nbsp; Nebenbei habe ich Visa für Kiribati und die Federated States of Micronesia (FSM) beantragt und nachmittags ausklariert.&amp;nbsp; Dabei wurde mir im Zollgebäude der neue Regenschirm geklaut.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Freitag waren wir zusammen mit Herbert Salvenmoser im großen amerikanischen Supermarkt &lt;em&gt;Cost-U-Less&lt;/em&gt;, wo ich mir einen digitalen Wassertester (US$ 10) gekauft habe, um die Wasserqualität testen zu können,  &lt;u&gt;bevo&lt;/u&gt;r ich das Zeug in meine Tanks kippe.&amp;nbsp; Nachmittags war ich kurz bei SkyNet und habe im &lt;em&gt;New World&lt;/em&gt; Supermarkt noch einmal schwer zugeschlagen.&amp;nbsp; Dort habe ich nämlich eine 500 Candle Power Petroleum-Drucklampe (ähnlich wie Petromax) für US$ 45 erstanden.&amp;nbsp; Funktioniert mit Glühstrumpf, wird erst mit Alkohol &amp;amp; dann mit einer Art&amp;nbsp;Petroleum &amp;quot;Flammenwerfer&amp;quot; vorgeheizt, wonach die Lampe wirklich sehr hell leuchtet.&amp;nbsp; Dann ging es ans Abschied nehmen, denn die meisten Leute bleiben entweder in Suva oder gehen nach Neuseeland oder Australien, so daß wir sie wohl kaum je wiedersehen werden.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Erst lud ich Hugh (54, mit Inderin Roshni verheiratet, seit vielen Jahren unterwegs &amp;amp; unterrichtet seine Tochter Rita z.Zt. in der 4. Klasse nach dem &lt;em&gt;Calvert&lt;/em&gt; Fernschulsystem)&amp;nbsp;bei uns an Bord auf zwei Bier ein, dann lud mich der indische Manager des RSYC, Don, zu sich nach Hause auf zwei Bier ein und zu guter Letzt kam noch Nigel mit Elaine und drei Kindern zu uns an Bord, wo sie auch mit uns zu Abend gegessen haben.&amp;nbsp; Anschließend durfte ich noch in die beiden Maschinenräume, so daß ich erst spät nach Mitternacht in die Heia kam.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Ich kann mir gut vorstellen so wie Hugh &amp;amp; Familie zu leben.&amp;nbsp; Durch die &lt;em&gt;Calvert&lt;/em&gt;-Schule sind sie geographisch ungebunden, so daß sie jederzeit woanders hin gehen können, wenn es der Beruf erfordert oder ihnen der Sinn danach steht.&amp;nbsp; Hugh hat sein letztes Boot auf den Philippinen verkauft, dann in Kosrahe, Pohnpei, Palau und Amiland gearbeitet.&amp;nbsp; Dazwischen segeln sie mit ihrer Hallberg-Rassy hier im Pazifik herum und demnächst geht es wieder an die Arbeit auf den Cayman Islands.&amp;nbsp; Auf die gleiche Art und Weise könnten wir ein paar Jahre in D-Land leben (so daß Ulani die Sprache lernen kann), dann in China oder Vietnam Geld verdienen, um danach irgendwo anders &amp;quot;Urlaub&amp;quot; zu machen und vielleicht ein Buch oder zwei zu schreiben.&amp;nbsp; Träumen kann man ja immer.....&amp;nbsp;&amp;nbsp; :-)) &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Aurora Ulani wachte mehrmals schreiend auf und ist schließlich zu&amp;nbsp;Liping ins Bett, welche leider feststellen mußte, daß unser kleiner Zwerg total unterkühlt und&amp;nbsp;am Zittern war.&amp;nbsp; Am nächsten Morgen hatte sie geschwollene und entzündete Augen - wohl eine Art Bindehautentzündung.&amp;nbsp; Seit gestern abend jucken auch meine Augen und Liping hatte vor einiger Zeit ebenfalls Streß in dieser Hinsicht.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Samstag morgen regnete es wie üblich, aber wir sind trotz des miesen Wetters um 7:15 Uhr Anker auf gegangen, um durch den Paß ins offene Meer zu segeln.&amp;nbsp; Dabei bemerkten wir, daß schon wieder eine Yacht aufs Riff geknallt war.&amp;nbsp; Die Kielyacht lag total schräg mitten auf dem Riff, hinten hing ein Dinghy dran, aber die Leute waren anscheinend schon von einer anderen Yacht abgeborgen worden.&amp;nbsp; Mir sah es sehr nach Totalschaden aus.&amp;nbsp; Ich nehme an, daß auch diese Leute versucht haben nachts einzulaufen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Sobald wir draußen waren, wurde es recht ruppig, so daß wir alle drei seekrank wurden.&amp;nbsp; Meine beiden Mädels verschwanden im Bett, so daß ich mal wieder &amp;quot;Einhandsegler mit Familie&amp;quot; war.&amp;nbsp; Liping nahm dann doch ihr Mittel gegen Seekrankheit, wobei sie hart an der Grenze war.&amp;nbsp; Es ging allerdings noch einmal alles gut, wenn sie auch für die nächsten 12 Stunden total  &lt;em&gt;stoned&lt;/em&gt; und reichlich müde war.&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Ich bemerkte, daß wir nur noch 12 Solarlampen hatten.&amp;nbsp; Wo die 6. weiße Lampe abgeblieben ist, wissen wir nicht, aber wir nehmen an, daß Daniel und Aurora sie versust haben oder daß sie über Bord gegangen ist.&amp;nbsp; Später am Tage habe ich dann auch noch meine Gleitsichtbrille kaputt gemacht.&amp;nbsp; Wie gut, daß ich Ersatz an Bord habe!&amp;nbsp; Kurz vor 14:00 Uhr fiel der Anker hinter Yanuca Island (ausgesprochen Yanutha Island, Latitude: 18°22.76&amp;#39;S Longitude: 177°59.11&amp;#39;E) auf etwa zehn Meter Tiefe.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Es ist recht nett hier, zur Zeit sind wir das einzige Boot und auch das Wetter ist besser als in Suva, obwohl es nur etwa 60 km entfernt ist.&amp;nbsp; Es ist zwar recht kühl und außerdem bewölkt, aber dafür regnet es hier viel weniger.&amp;nbsp; Und die Insel sieht aus, als ob hier  &lt;em&gt;CastAway&lt;/em&gt; mit Tom Hanks gefilmt werden könnte.&amp;nbsp; Der tatsächliche Drehort liegt allerdings ein paar Inseln weiter.&amp;nbsp; Ich war mit Ulani am Strand, wir haben uns kurz vorgestellt und sind ein bißchen herumspaziert, wobei sie begeistert Korallenstücke gesammelt hat.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Abends verbreitete die neue &lt;em&gt;Rhino Pressure Lantern&lt;/em&gt; taghelles Licht sowohl im Salon als auch im Cockpit.&amp;nbsp; Gleichzeitig kann das Teil auch noch als Heizung fungieren, was des Nachts bei knapp über 20°C gar nicht so verkehrt ist.&amp;nbsp; Auf jeden Fall waren wir alle drei ganz begeistert.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Sonntag morgen habe ich Blödmann dann den Glühstrumpf zerstört, als ich die Lampe ein wenig reinigen wollte.&amp;nbsp; Ich habe zwar noch den Ersatzstrumpf aufgezogen, aber nun muß ich sehr vorsichtig sein und so schnell wie möglich Nachschub besorgen.&amp;nbsp; Dabei weiß ich noch nicht einmal wie so ein Glühstrumpf auf Englisch heißt.&amp;nbsp; Ich werde es mal mit &amp;quot; &lt;em&gt;Mantle&lt;/em&gt;&amp;quot; versuchen.&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Wir waren alle am Strand, wo wir wahren Unmengen von Einsiedlerkrebsen gesammelt haben.&amp;nbsp; Mit dem Schlauchboot mußten wir im Slalom um die Korallen herumfahren und zuletzt ging es sicherheitshalber nur noch mit den Paddeln weiter.&amp;nbsp; Wir bekamen zwei Telefonanrufe von Liu Hong und Herbert Salvenmoser mit seiner BAMBOO.&amp;nbsp; Letzterer will heute hier eintrudeln.&amp;nbsp; Gestern gab es bei ihm zwar Regen, aber dafür eben auch Wind und der ist ja für Segelboote im Allgemeinen recht nützlich.&amp;nbsp; Bin ja mal gespannt, wann er denn nun hier ankommt.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Mittwoch, der 3.&amp;nbsp;Oktober 2007&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Gestern und vorgestern waren meine beiden Schönen am Strand, während ich mit der neu angespitzten Harpune unterwegs war.&amp;nbsp; Getroffen habe ich zwar prima, was Montag zu zwei großen durchlöcherten Schuppen und Dienstag nach Aufziehen stärkerer Gummis auch zu einem durchlöcherten Fisch führte.&amp;nbsp; Nur hat der sich in letzter Sekunde vom Harpunenpfeil abgedreht, woraufhin er blitzschnell in einem Loch in den Korallen verschwand.&amp;nbsp; Ich habe also noch eine Menge zu lernen.&amp;nbsp; Außerdem sind die Gummis dermaßen schwer zu spannen, daß ich schon beim ersten Versuch einen dicken Bluterguß am Bauch bekam.&amp;nbsp; &amp;nbsp; Herbert Salvenmoser hat beide Abende bei uns mitgegessen, gestern habe ich erst Liping in unseren und dann Herbert in seinen Mast hochgezogen.&amp;nbsp; Jetzt geht sein Licht wieder und wir können endlich wieder vernünftig unsere Flaggen hochziehen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Heute morgen um 8:00 Uhr (20:00 Uhr UTC) habe ich erstmals bei der deutschen Funkrunde von Winfried&amp;nbsp;auf 10.090 kHz zugehört.&amp;nbsp; So bekomme ich das Wetter sogar auf Deutsch und höre außerdem was sonst noch so vor sich geht.&amp;nbsp; So hat es wohl in Tonga gerade einen kleinen Putsch gegeben - ist ja fast wie in Fidschi.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Jetzt sind wir unterwegs zum Festland, denn morgen will ich mit dem Bus nach Suva, um dort unsere nagelneuen Pässe abzuholen.&amp;nbsp; Honorarkonsul Dave hat gesagt, daß er morgen da ist, denn er muß mir die Pässe ja persönlich übergeben und die alten ungültig machen.&amp;nbsp; Danach geht es weiter nach  &lt;em&gt;Musket Cove&lt;/em&gt; in den &lt;em&gt;Mamanuca Inseln&lt;/em&gt;, nach &lt;em&gt;Lautoka&lt;/em&gt; zu Ausklarieren und vielleicht noch ganz kurz in die &lt;em&gt;Yasava Gruppe&lt;/em&gt;, bevor wir Fidschi verlassen.&amp;nbsp; Wie es zur Zeit aussieht, werden wir &lt;em&gt; Vanuatu&lt;/em&gt; (früher die &lt;em&gt;Neuen Hebriden&lt;/em&gt;) einen Besuch abstatten, bevor es in Richtung Äquator und damit den Nordpazifik geht.&amp;nbsp; Wenn die blöde Paßgeschichte nicht gewesen wäre, dann hätten wir die Torres Strasse jetzt schon hinter uns, wären bald im Indischen Ozean und damit ernsthaft auf dem Heimweg.&amp;nbsp; Doch leider (?)&amp;nbsp;ist es dazu dieses Jahr zu spät.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Das kann allerdings auch ganz gut sein, denn Mikronesien ist bestimmt auch schön und außer Asien sind dann erst einmal keine Highlights mehr zu erwarten.&amp;nbsp; Der Indische Ozean hat zwar ausgesprochen schöne Inseln, nur liegen diese unglaublich weit auseinander und die Segelei soll dort eher ruppig sein.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Mittwoch (3.10.2007)&amp;nbsp;ging es also in die &lt;em&gt;Vunaniu Bay&lt;/em&gt;, wo wir mitten in der Wildnis geankert haben.&amp;nbsp; Um uns herum nichts als Urwald und als wir am späten Nachmittag die Landestelle erkundigten, stellte sich heraus, daß man eine ganze Weile durch Watt und Schlick waten muß, bis man an Land ist.&amp;nbsp; Die Leute waren freundlich, aber ausgesprochen arm - fast könnte man schon von einem Slum sprechen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Donnerstag bin ich also in aller Frühe los an Land, wo ich mir den Schlamm in einem kleinen Bach abgespült habe, bevor ich mich auf den Marsch zur Hauptstrasse gemacht habe.&amp;nbsp; Dort hielt dann schon bald ein Minibus, in dem ich der einzige Passagier war.&amp;nbsp; Der Fahrer wollte unterwegs nicht alle Fidschianer aufsammeln, denn er hatte Angst ausgeraubt zu werden, was den Indern und Chinesen hier wohl des Öfteren passiert.&amp;nbsp; Wie gesagt:&amp;nbsp; Die Südsee hat nicht nur vor langer Zeit ihre Unschuld verloren, sondern fängt jetzt auch an ihren Charme einzubüssen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Die Fahrt nach Suva dauerte 75 Minuten und kostete F$6 (€2,86).&amp;nbsp; Ich schaute kurz bei Liu Hong herein &amp;amp; holte die beiden Pässe bei Dave ab.&amp;nbsp; Er erzählte mir, daß es sich bei der gestrandeten Yacht um ein Fiberglasboot eines&amp;nbsp;Ehepaares aus Finnland handelte.&amp;nbsp; Die Frau wollte lieber draußen warten, aber der Mann meinte man könne auch um 20:00 Uhr und somit in völliger Dunkelheit noch einlaufen.&amp;nbsp; Nun ist der Kiel abgerissen und eine Seite ebenfalls total zerfetzt.&amp;nbsp; Totalverlust, aber immerhin war das Boot versichert.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;In der Stadt traf ich dann noch eine Bekannte von der PINA COLADA.&amp;nbsp; Sie sind auf einer Überführungsfahrt nach Australien &amp;amp; waren gerade am Einlaufen, als wir durch den Paß wollten.&amp;nbsp; Sie hatte uns auch zugewunken, aber wir hatten sie nicht erkannt.&amp;nbsp; Bei  &lt;em&gt;Peter Fong&lt;/em&gt; habe ich&amp;nbsp;ein Dutzend&amp;nbsp;Glühstrümpfe gekauft, wobei ich gelernt habe, daß fast alle Fischerboote diese Lampen benutzen und so ein Glühstrumpf normalerweise zwei bis drei Monate hält.&amp;nbsp; Anschließend war ich mit den Einkaufslisten von Liping &amp;amp; Herbert unterwegs, so daß ich schließlich mit zwei schwer beladenen Rucksäcken und einer Flasche ausgesprochen teurem Rum für Herbert&amp;nbsp;wieder in den Minibus stieg, der sofort abbrauste.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Per UHF alarmiert, kamen meine beiden Schönen dann auch bei Flut, um mich abzuholen, wobei sie allerdings mit dem Außenborder im Schlamm stecken blieben.&amp;nbsp; Das war nicht weiter schlimm und so gab es später wieder ganz wunderbares Chinesisches Essen, wie eigentlich immer zu Mittag und zu Abend.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Freitag sind wir trotz Starkwindwarnung (25+ Knoten) um 9:30 Uhr los durch den Paß, um dann recht geschwind mit teilweise über 11 Knoten gen &lt;em&gt;Natadola Bay&lt;/em&gt; zu segeln.&amp;nbsp; Wir hatten das Groß gar nicht erst gesetzt und auch die Rollgenua nur zum Teil.&amp;nbsp; Herbert war schon morgens um 7:00 Uhr aus  &lt;em&gt;Yanuca Island&lt;/em&gt; abgesegelt, so daß er einen kräftigen Vorsprung hatte.&amp;nbsp; Wir sahen sein Segel vor uns, während wir uns per VHF verständigen konnten.&amp;nbsp; Er ist spät am Tag durch die &lt;em&gt;Navula Passage&lt;/em&gt; gefahren, aber wir machen so etwas nur wenn die Sonne sehr hoch am Himmel steht.&amp;nbsp; Der Wind nahm immer mehr zu, so daß ich schließlich nur mehr ein Fitzelchen an Vorsegel stehen hatte und trotzdem immer noch am Surfen war.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Der Ankerplatz in &lt;em&gt;Natadola Bay&lt;/em&gt; war zwar innerhalb des Riffs, ansonsten aber kaum gegen den staken Wind geschützt.&amp;nbsp; Wir haben auf acht Meter und Sandgrund geankert, wobei ich drei verschiedene Alarme an hatte, um uns rechtzeitig zu warnen, fall der Anker nicht halten sollte.&amp;nbsp; Tat er aber prima.&amp;nbsp; Als wir draußen ein  &lt;em&gt;&amp;quot;Bula!&amp;quot;&lt;/em&gt; hörten, sahen wir einen Fischer samt Netz und zwei Kindern in einer grob gezimmerten Piroge.&amp;nbsp; Die Zahnlücke im Lächeln störte uns weniger, aber wir hatten doch Angst daß er uns mit dem schweren Holzboot ein Loch in unseren Rumpf fährt.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Es kachelte fast die ganze Nacht, aber nach einer heißen Dusche aus der Giftspritze und einem guten mexikanischen Essen fühlten wir uns trotzdem pudelwohl.&amp;nbsp; Es tut einfach gut nicht immer andere Boote um sich zu haben, sondern mutterseelenallein irgendwo vor Anker zu liegen.&amp;nbsp; Am langen goldgelben Strand ritten ein paar Leute mit Pferden herum &amp;amp; das war auch schon alles.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Heute morgen ging es nach einem gemütlichen Frühstück gegen 9:35 Uhr los, wobei wir deutlich weniger Wind hatten als gestern.&amp;nbsp; So geht es nur mehr langsam voran, was uns nach wir vor besser gefällt als Rauschefahrt mit entsprechend viel Bruch.&amp;nbsp; In etwa einer Stunde geht es durch den Paß, woraufhin wir die nächsten Tage innerhalb der Lagune in den Nadi Gewässern segeln werden.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Steuerbord achteraus zieht gerade eine Bö auf, so daß ich mich lieber um das Boot kümmern sollte.&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Dienstag, der 9.&amp;nbsp;Oktober 2007&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Samstag ging es also unter Segeln durch den&amp;nbsp;Navula Paß.&amp;nbsp; Normalerweise mache ich so etwas nur wenn die Motoren laufen, aber dieses Mal stand der Wind günstig und außerdem war Platz genug.&amp;nbsp; Herbert drängte uns, gleich weiterzufahren, aber im Handbuch stand, daß man die Einfahrt durch die Riffe bei der Malolo Insel nur versuchen sollte, wenn die Sonne senkrecht am Himmel steht, so daß wir abgewinkt haben.&amp;nbsp; Inzwischen ist&amp;nbsp;Herbert wohl schon in Lautoka, wo er nach Vanuatu ausklarieren wird.&amp;nbsp; Dabei haben wir immer noch seinen Rum an Bord.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Wir haben allerdings in der Momi Bucht geankert.&amp;nbsp; Ein paar Fischer kamen mit einem großen Hammerhai &lt;em&gt;(Sphyrna mokarran)&lt;/em&gt;&amp;nbsp;in ihrer Piroge vorbei.&amp;nbsp; Sie haben ihn tauchenderweise erlegt.&amp;nbsp; Da war mir dann die Lust erst einmal vergangen unser Unterwasserschiff zu reinigen, so daß ich statt dessen die  &lt;em&gt;Rhino Pressure Lantern&lt;/em&gt; auseinander genommen und gereinigt habe.&amp;nbsp; Wenig später lief das Ding dann auch wieder &amp;amp; spendete blendende Helligkeit.&amp;nbsp; Wir lagen genau vor dem Leuchtturm, so daß wir niemanden in die Irre führen konnten.&amp;nbsp; :-)))&amp;nbsp; Nur kamen dann dermaßen viele Ameisen, Motten und andere Insekten angeflattert, daß wir nach einer Stunde wieder auf unsere Solarlampen umgestiegen sind.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Sonntag morgen herrschte totale Flaute, aber wir sind trotzdem noch vor dem Frühstück los, um gegen Mittag vor Malolo Lailai zu stehen.&amp;nbsp; Zwischen den Riffen zahlte sich unsere Sorgfältigkeit mal wieder aus, denn wären wir nach  &lt;em&gt;&amp;quot;A Yachtman&amp;#39;s Fiji&amp;quot; gesegelt &lt;/em&gt;hätten wir unser Boot aufs Riff gesetzt.&amp;nbsp; Ich hatte schon Warnung durch die Seekarte und so haben wir besonders scharf Ausguck gehalten.&amp;nbsp; Nach weniger als 3 1/2 Stunden haben wir auf fast 20 Meter Tiefe den Anker geworfen (Latitude: 17°46.35&amp;#39;S&amp;nbsp; Longitude: 177°11.12&amp;#39;E)&amp;nbsp;und die ganze Kette ausrauschen lassen.&amp;nbsp; Laut Seekarte sind wir quer übers Riff gesegelt, was wieder einmal beweist, daß man sich auch auf die Karten nicht verlassen kann.&amp;nbsp; Und dann fahren die Leute auch noch nachts in unbekannte Häfen ein..... &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Ich war kurz auf dem deutschen Nachbarboot von Holger und Marika, die hier schon zum 2. Mal und schon wieder&amp;nbsp;seit vier Jahren herumsegeln.&amp;nbsp; Sie haben genau wie Karl und Libu als eines der ersten Deutschen Seglerpaare&amp;nbsp;ihre Kinder auf dem Boot groß gezogen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Kaum war ich an Land, frischte es ordentlich auf, so daß wir nur kurz am Swimming Pool waren, denn bei solcher Tiefe muß man besonders aufpassen, ob der Anker denn nun hält.&amp;nbsp; Es gab aber keine Probleme.&amp;nbsp; So traf ich mich dann mit ein paar andern Seglern in der Four-Dollar-Bar, die offiziell  &lt;em&gt;Ratu Nemani Island Bar&lt;/em&gt; heißt.&amp;nbsp; Wie dieses ganze Ressort hier, ist auch diese Bar etwas besonderes.&amp;nbsp; Es ist nämlich erlaubt seine eigenen Sachen mitzubringen.&amp;nbsp; Feuerholz und sauberes Geschirr samt Servierten werden umsonst geliefert.&amp;nbsp; Hört sich erstaunlich an, ist aber tatsächlich nur ein Zeichen dafür, daß die Jungs hier ihr Geschäft verstehen.&amp;nbsp; So werden nämlich Unmengen Segler angelockt, die unweigerlich viele Dollars an der Bar für Drinks ausgeben.&amp;nbsp; Später gab es wieder ein leckeres Dinner im Schein der Rhino-Lampe, woraufhin wir ein langes und ernstes Gespräch&amp;nbsp;hatten.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Am nächsten Tag bin ich alleine mit Aurora los.&amp;nbsp; Zuerst haben wir die Mitgliedschaft auf Lebenszeit&amp;nbsp;im &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.musketcovefiji.com/"&gt;Musket Cove Yacht Club&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/em&gt;beantragt.&amp;nbsp; Nur wer über den Ozean hierher gesegelt ist, kann Mitglied werden, was für den Käpt&amp;#39;n nur F$1 (ca. € 0,50) kostet.&amp;nbsp; Man kann alle Einrichtungen des Ressorts nutzen, wozu zahlreiche Swimming Pools und viele andere Sachen gehören.&amp;nbsp; Außerdem kriegt man auch noch ordentlich Rabatt beim Einkaufen etc.&amp;nbsp; Wir sind erst an der kleinen Piste für Kleinflugzeuge vorbei in die  &lt;em&gt;Plantation&lt;/em&gt; gewandert, wo wir uns in einem Kinderpool amüsiert haben.&amp;nbsp; Leider gab es dort keinen Schatten, so daß wir bald wieder einen Abgang gemacht haben.&amp;nbsp; Anschließend waren wir im großen Pool, wo Ulani schön mit Emily und Lennart gespielt hat.&amp;nbsp; Ihr Vater Arne hat in Flensburg studiert, denn er ist in der Berufsschiffahrt tätig.&amp;nbsp; Jetzt leben sie in Neuseeland und Arne will gerne für immer dort bleiben.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Abends trafen wir uns wieder in der Four-Dollar-Bar.&amp;nbsp; Vom MCYC bekam ich eine Liste der Teilnehmer der diesjährigen &amp;quot;Regatta&amp;quot; nach Vanuatu (Das schnellste Boot wird automatisch disqualifiziert, es sei denn sie können nachweisen, daß sie sich ganz und gar nicht an die Regeln gehalten haben.&amp;nbsp; Es gibt Pluspunkte für Waschmaschinen, Kinder und schweres Zeugs an Bord, Minuspunkte für Spinnaker &amp;amp;&amp;nbsp;Leichtwindsegel und außerdem muß jedes Boot mindestens eine Stunde pro Tag die Maschine laufen lassen.), auf der ich viele Bekannte entdeckte.&amp;nbsp; Was mich erstaunte, ist die Größe des durchschnittlichen Weltumseglerbootes heutzutage.&amp;nbsp; Als ich mit dem Segel-Unsinn anfing, war eine 9-Meter Yacht das ganz normale Boot.&amp;nbsp; Die Durchschnittsgröße liegt inzwischen bei 14,38 Metern!&amp;nbsp; Das kleinste Boot war acht Meter lang, wohl einer der im Aussterben begriffenen  &lt;em&gt;&amp;quot;Dinosaurier&amp;quot;.&lt;/em&gt;&amp;nbsp; Da wir nicht einmal volle 12 Meter lang sind, gehören wir eindeutig zu den kleineren Booten heutzutage!!&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Gleich werde ich mich mit unserer Logge beschäftigen, das Unterwasserschiff reinigen, um danach wieder mit Aurora an Land zu gehen.&amp;nbsp; Morgen werden wir wohl nach Lautoka auslaufen, wo wir nach Vanuatu ausklarieren werden.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Viele liebe Grüsse aus Musket Cove, Malolo Lailai, Fidschi von Aurora Ulani, Liping &amp;amp; Holg&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;PS:&amp;nbsp; Jetzt geht es weiter nach Tarawa in Kiribati im Nordpazifik :-)&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt; &lt;p&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Latitude: 17°46.35&amp;#39;S&amp;nbsp; Longitude: 177°11.12&amp;#39;E&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; </description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/10/viele-gruesse-aus-fidschi.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-5054604507978072088</guid><pubDate>Sun, 02 Sep 2007 23:50:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-09-02T16:50:16.139-07:00</atom:updated><title>Royal Suva Yacht Club, Suva, Fidschi</title><description>&lt;div align="right"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Royal Suva Yacht Club, Suva, Fidschi&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="right"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;2 September 2007&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Unser Aufenthalt in Apia, Samoa, begrenzte sich auf nur etwa eine Woche.&amp;nbsp; Der Grund lag allerdings nicht darin, daß die &lt;em&gt;South Pacific Games&lt;/em&gt; bald beginnen sollten, noch daß man ab dem 23. August in die Marina gehen muß &amp;amp; nicht mehr im Hafen ankern darf.&amp;nbsp; Vielmehr mußten wir uns dringend um neue Pässe und um diverse Reparaturen kümmern.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Kaum waren wir unterwegs, bekamen wir eine Gewitterbö nach der anderen zu spüren.&amp;nbsp; Normalerweise dauert der Spuk immer nur ein paar Tage, aber dieses Mal hörte er nicht wieder auf.&amp;nbsp; Auch hier am Ankerplatz ist das Wetter unverändert und nach Berichten von anderen Yachties ist es auch in Tonga nicht besser.&amp;nbsp; So kam es, daß wir erstmals das schnelle Ende eines Törns herbeisehnten, während wir uns normalerweise auf See wohler fühlen als am Ankerplatz.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Natürlich ging bei dem wilden Ritt allerlei zu Bruch.&amp;nbsp; Zwei Segellatten machten sich selbstständig, die oberen Mastschlitten verabschiedeten sich wieder einmal (besser als die Schiene aus dem Mast zu reißen, wie bei einem anderen Kat hier), die Segel wurden stark in Mitleidenschaft gezogen und&amp;nbsp;dies, obwohl wir zwei Reffs im Groß und auch die Rollgenua teilweise aufgerollt hatten.&amp;nbsp; So machten wir trotzdem noch Etmale von 150 Seemeilen, aber es war ein unangenehmes Gewackel.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Wie üblich kamen wir im Dunklen an, so daß ich das Boot absichtlich verlangsamte, da ich grundsätzlich nicht nachts einlaufe.&amp;nbsp; Wie sich herausstellte, ist das eine gute Idee, denn beim Einklarieren erzählten uns die Offiziellen, daß ein anderer Kat nachts draußen aufs Riff gebrummt war.&amp;nbsp; Trotzdem laufen heutzutage fast alle Yachten nachts ein, wobei sie sich gänzlich auf ihre Elektronik verlassen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Als es hell wurde, schmiß ich die Maschinen an und nahm die Segel runter.&amp;nbsp; Kaum war das Segel unten, als die Dirk brach und der Großbaum runter krachte.&amp;nbsp; Ich habe ihn behelfsmäßig mit dem Großfall wieder hochgezogen.&amp;nbsp; Als nächstes verabschiedete sich ein großer Niroschäkel, verschwand in den Tiefen des Ozeans und zu guter letzt brach der Gashebel für die Backbordmaschine nahe am Sockel ab.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Hafenmeister, der Gesundheitsbehörde &amp;amp; dem Hafenpiloten mußten wir drei Mal umankern (schließlich sogar außerhalb des Quarantänekreises), bis alle zufriedengestellt waren.&amp;nbsp; Natürlich war es Sonntag, so daß wir einen Tag auf 20 Meter Tiefe ankern mußten und auch am Montag warteten wir viele Stunden lang auf die Behörden.&amp;nbsp; Dafür waren sie bis jetzt die freundlichsten ihrer Art, so daß selbst die saftige Gebühr von US$ 67 für die Barkasse nur mehr ein kleiner Wermutstropfen war.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Sobald wie möglich suchte ich nach dem deutschen Konsulat, dessen Adresse ich bei &lt;a href="http://www.konsulate.de/"&gt;http://www.konsulate.de&lt;/a&gt; gefunden hatte.&amp;nbsp; Leider stellte sich heraus, daß diese Information total veraltet war.&amp;nbsp; Schlechte Nachrichten, denn das Konsulat war einer der Hauptgründe warum wir Fidschi angelaufen waren.&amp;nbsp; Die Europäische Botschaft kümmert sich nicht um Paßangelegenheiten, aber glücklicherweise gibt es einen Honorarkonsul, der diese Geschichten über die Botschaft in Neuseeland organisiert.&amp;nbsp; Ein ausgesprochen teurer Spaß, aber was sein muß, muß sein.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Ein echter Schocker war allerdings, als wir erfuhren, daß selbst der größte Travellift in&amp;nbsp;Vuda Point DHARMA BUM III nicht aus dem Wasser heben kann.&amp;nbsp; Wir sind mit 6,39 Metern schlicht und einfach zu breit für den  &lt;em&gt;Slipway&lt;/em&gt;.&amp;nbsp; Nun war guter Rat teuer, denn wir hatten inzwischen beschlossen weder nach Australien noch Neuseeland zu gehen.&amp;nbsp; Fast alle Yachties hatten irgendwelche Horrorstories zu berichten, sei es nun wegen des haarsträubenden Wetters, der großen Anzahl der Boote, der schlechten Handwerksarbeit und der absurden Kosten.&amp;nbsp; Vielleicht hört sich all dies nach Vorurteilen an, aber seit wir in Trinidad gelernt haben, daß schon ein einziges Jahr einen großen Unterschied machen kann, wäre es schlichtweg dumm, die Erfahrungen anderer Yachties zu mißachten.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;DHARMA BUM III muß allerdings unbedingt aus dem Wasser, so daß uns gar nichts anderes übrig bleibt als auf der teuren Schiffswerft aus dem Wasser zu gehen.&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Noch im Dunklen sollte es eines Morgens los gehen und schließlich waren wir mit etlichen Tauchern an Bord und trotz starken Seitenwinds zwischen großen Wracks und kommerziellen Schiffen richtig vor dem Slipwagen positioniert.&amp;nbsp; Nur ging leider die große Winde nicht und später am Tag erfuhren wir, daß der Motor irreparabel ist.&amp;nbsp; Diese Verzögerung&amp;nbsp;stellte sich allerdings als Glück im Unglück heraus, denn nun regnet es seit Tagen fast ununterbrochen, so daß wir sowieso keine Fiberglasarbeiten hätten vornehmen können.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Sobald wir diese Sache erledigt haben, werden wir auf die andere Seite von Viti Levu segeln, um dort die restlichen sechs Wochen auf unsere Pässe zu warten.&amp;nbsp; Wenn wir diese in der Tasche haben, geht es schnurstracks nach Norden, denn die Zyklonsaison kommt mit Riesenschritten auf uns zu.&amp;nbsp; Wir planen diese in Kiribati, Mikronesien und generell im Nordpazifik zu verbringen, um danach nach Asien zu segeln.&amp;nbsp; Vielleicht kommen wir bis nach Langkawi oder Thailand, wer weiß?&amp;nbsp; Wenn ja, so werden wir dort das Boot generalüberholen, denn das ist nach all dieser Zeit dringend nötig.&amp;nbsp; Auch ein kleiner Urlaub vom Boot ist inzwischen durchaus willkommen, ganz davon zu schweigen, daß&amp;nbsp;wir seit Juli 2004 nicht mehr bei meinen Eltern in Frörup waren.&amp;nbsp; Schließlich soll Aurora Ulani ja auch ihre Oma und ihren Opa richtig kennenlernen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div align="left"&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Doch ist es mit unseren Plänen ja meistens so, daß wir sie über den Haufen schmeißen und so steht nichts wirklich fest.&amp;nbsp; Robert Adair und Jerry blieben mit EPICURUS ein ganzes Jahr in Kosrahe und so etwas könnte&amp;nbsp;natürlich auch uns &amp;quot;zustoßen&amp;quot;.&amp;nbsp; &amp;nbsp;Auch heute wieder ging gar nichts nach Plan, denn auf einmal haben wir gleich drei Kinder an Bord.&amp;nbsp; Daniel ist sechs und die kleine Lisa ist 1 1/2 Jahre alt.&amp;nbsp; Nigel und Elaine von SPINALONGA sind im Krankenhaus, wo sie die Ankunft eines weiteren Familienmitgliedes erwarten.&amp;nbsp; Dann kommt noch unsere alter Freund Herbert Salvenmoser von der BAMBOO in ein Tagen an &amp;amp; wir werden versuchen unsere Pläne miteinander abzustimmen, damit wir zumindest einige Zeit zusammen verbringen können.&amp;nbsp; Schließlich sind wir ja mit die Hauptschuldigen, daß er jetzt ebenfalls auf einem Trimaran in der Südsee unterwegs ist, statt weiter an der deutschen Schule in Taipei zu unterrichten.&amp;nbsp; &amp;lt;Hihi&amp;gt; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; </description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/09/royal-suva-yacht-club-suva-fidschi.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-9081901931523764225</guid><pubDate>Fri, 03 Aug 2007 03:22:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-08-02T20:22:25.715-07:00</atom:updated><title></title><description>&lt;a href="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/DSCF0131-737771.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_" alt="" src="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/DSCF0131-737765.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style='clear:both; text-align:NONE'&gt;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/08/blog-post.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-8136787784142739389</guid><pubDate>Thu, 26 Jul 2007 00:57:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-07-25T17:57:24.752-07:00</atom:updated><title>DHARMA BUM III -- Pago Pago -- Amerikanisch Samoa</title><description>&lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Moin moin,&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Sa., 21. Juli 2007&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Nach haargenau 13 Segeltagen sind wir heute morgen hier in &lt;em&gt;Pago Pago&lt;/em&gt; (sprich Pango Pango) in &lt;em&gt;Amerikanisch Samoa&lt;/em&gt; eingelaufen.&amp;nbsp; Gesehen hatten wir die Insel schon gestern, so daß wir&amp;nbsp;gegen 23:00 Uhr die Segel runtergenommen haben, um uns treiben zu lassen und das Tageslicht abzuwarten.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Nach Verlassen Tahitis&amp;nbsp;hatten wir starken Wind ziemlich genau auf die Nase, wobei es auch noch andauernd regnete und recht kalt war.&amp;nbsp; Dann wurde der Wind zum &amp;quot;&lt;em&gt;Maramu&lt;/em&gt;&amp;quot;.&amp;nbsp; Dauerte zum Glück nur ein paar Tage.&amp;nbsp; Leider ging durch das Gegenangebolze das große Scharnier an der Tür für die Tiefkühltruhe kaputt.&amp;nbsp; Am zweiten Tag lag die Insel  &lt;em&gt;Maiao&lt;/em&gt; achteraus und der Wind wurde ein bißchen leichter.&amp;nbsp; Ich habe die Gelegenheit benutzt, um unsere beiden Wanten um je drei Umdrehungen anzuziehen, denn sie schlackerten mir zu sehr durch die Gegend.&amp;nbsp; Danach nahm der Wind immer mehr ab, so daß wir am 7. Tag nur noch ein Etmal von 41 Seemeilen verzeichnet konnten.&amp;nbsp; Wie üblich, störte uns das allerdings überhaupt nicht.&amp;nbsp; Mit so ausgezeichneten Vorräten an Bord - die meisten noch aus Panama - ficht uns so etwas ganz und gar nicht an.&amp;nbsp; Eines Tages gab es sogar ganz wunderbare  &lt;em&gt;Shuijiao&lt;/em&gt;, deren Haut fast so zart war, wie die besten &lt;em&gt;Huntun, &lt;/em&gt;die wir aus Taipei kennen.&amp;nbsp; (Dank &lt;em&gt;LADY JANE III&lt;/em&gt; wissen wir inzwischen überhaupt, was wir sind.&amp;nbsp; Wir sind &lt;em&gt;&amp;quot;Foodies&lt;/em&gt;&amp;quot;, ganz eindeutig.&amp;nbsp; :-)&amp;nbsp; Auch haben wir nur noch&amp;nbsp;20 Kästen Panama-Bier, 26 Liter Wein,&amp;nbsp;51 Liter Tonic-Water&amp;nbsp;und 28 Liter Panama-Rum übrig.&amp;nbsp; Langsam sollten wir also ans Aufstocken denken.&amp;nbsp; &amp;lt;Grins&amp;gt;&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Unangenehm war&amp;nbsp;die wachsende Reparaturliste.&amp;nbsp; An der Bbd-Maschine konnte ich nicht mehr vorglühen, so daß ich den ganzen Mist ausgebaut, im Cockpit ausgebreitet und auch dort repariert habe, um ihn wieder einzubauen.&amp;nbsp; Eine meiner Batterien muß kaputt sein, zwei Segellatten machten sich selbstständig, beim Kühlwasser gab es Lecks, die  &lt;em&gt;Dirk&lt;/em&gt; war an den Verschlüssen für die Segellatten fast komplett durchgescheuert und&amp;nbsp;einer meiner&amp;nbsp;Keilriemen wollte sich nicht mehr nachspannen lassen.&amp;nbsp; Es gab also immer genug zu tun und Langeweile kam keine auf.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Am 9. Tag gab es eine&amp;nbsp;&amp;quot;&lt;em&gt;Gale&lt;/em&gt;&amp;quot;, also fast schon einen&amp;nbsp;Sturm, bei der die maximale Windgeschwindigkeit bei 46&amp;nbsp; Knoten lag.&amp;nbsp; Unser Boot surfte mit 11,2 Knoten dahin, während ich in Winterklamotten &amp;amp; Regenkleidung draußen am Ruder saß, um sicherzustellen, daß  &lt;em&gt;DHARMA BUM III&lt;/em&gt; nicht seitwärts zu den Wellen kam.&amp;nbsp; Wie üblich war der Spuk nach drei Tagen vorbei und wir konnten die Uhren auf UTC -&amp;nbsp;11 Stunden umstellen.&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Am 16. Juli zog gerade wieder eine &amp;quot;&lt;em&gt;Squall&lt;/em&gt;&amp;quot; mit besonders viel Regen auf, als ich im Wasser etliche große grünliche Flecken entdeckte, welche sich parallel zu&amp;nbsp;&lt;em&gt;DHARMA BUM III &lt;/em&gt;&amp;nbsp;zu bewegen schienen.&amp;nbsp; Mir schienen sie fast doppelt so lang wie unser Boot, will heißen so um die 24 Meter lang.&amp;nbsp; Obwohl wir aufgrund der Bö ziemlich abzischten, schienen sie keine Schwierigkeiten zu haben uns zu überholen.&amp;nbsp; Als neben uns eine Fontäne hochstieg und eine relativ kleine sichelförmige Rückenflosse aus den Fluten tauchte, war uns endlich klar, daß wir es mit recht großen Walen zu tun hatten.&amp;nbsp; Später saß ich mit zwei Bestimmungsbüchern &amp;amp; meiner Enzyklopädie dabei, um herauszufinden was für welche es denn nun waren.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, daß es sich um die zweitgrößten Lebewesen auf dieser Erde handeln mußte, nämlich um Finnwale  &lt;em&gt;(Balaenoptera Physalus).&lt;/em&gt;&amp;nbsp; Die größten sind übrigens die Blauwale, die auch von den Dinosauriern nicht übertroffen wurden.&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Leider hatte ich dann keine Zeit mehr, diese faszinierenden Lebewesen zu beobachten, da das Wetter noch schlechter wurde und ich mich um mein Boot kümmern mußte.&amp;nbsp; Wieder Zeit für die dicke Winterjacke und &amp;quot; &lt;em&gt;Bad Weather Gear&lt;/em&gt;&amp;quot;.&amp;nbsp; Zu allem Überfluß machte sich auch noch mein großes Lieblings-Rum-and-Tonic-Glas selbstständig und zerschellte auf dem Boden der Kombüse, während ich am Ruder saß.&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Am Mittag des nächsten Tages ging es immer noch flott voran, aber danach fing der Wind an einzuschlafen.&amp;nbsp; Also habe ich nachmittags alle Segel runtergeholt, zwei neue Mastschlitten rausgekramt und mit dicken Strapsen festgenäht.&amp;nbsp; Blödes Design, denn die Dinger halten bei ein wenig Wind immer nur eine Woche oder so.&amp;nbsp; Ich muß allerdings auch gestehen, daß ich von Tahiti bis Samoa die ganze Zeit Vollzeug stehen hatte.&amp;nbsp; Trotzdem machten wir im Durchschnitt weniger als 100 Seemeilen pro Tag.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Nachdem ich meine neuen blauen Flecken, Schürfwunden, Schnitte usw. begutachtet und ein leckeres Dinner zu mir genommen hatte, schlief ich die nächsten vier Stunden erst einmal im 20-Minuten-Takt.&amp;nbsp; War einfach zu fertig, um kontinuierlich wach zu bleiben, zumal ich mich auch noch in den Maschinenräumen vergnügt hatte.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Am 11. Tag gab es dann endlich das, was Bernhard Moitessier in &lt;em&gt;&amp;quot;Sailing to the reefs&amp;quot;&lt;/em&gt; als eine der wichtigsten Komponenten des Seglerhimmels bezeichnet hat.&amp;nbsp; Eine beständige Brise der Stärke 4 mit dazugehörigem blauem Himmel.&amp;nbsp; Früher fand ich 4 Beaufort eigentlich ein bißchen wenig für meinen Geschmack, aber heutzutage paßt es mir genau in den Kram.&amp;nbsp; Komischweise lasse ich die Segel inzwischen länger stehen als sonst, was aber auch an den 7 Metern Breite von  &lt;em&gt;DHARMA BUM III&lt;/em&gt; liegen könnte.&amp;nbsp; Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dieses Boot ohne starken Seegang zum Kentern zu bringen.&amp;nbsp; Da geht dann schon eher der &amp;quot;&lt;em&gt;Stick&lt;/em&gt;&amp;quot; (Mast)&amp;nbsp;über die Seite.&amp;nbsp; Nicht, daß ich so etwas gerne ausprobieren würde.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Nach Karl &amp;amp; Libu bin ich der vorsichtigste Segler, den ich kenne.&amp;nbsp; War halt schon immer ein Angsthase.&amp;nbsp; :-) &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Nach einer leckeren Kohl-Lasagne meinte Aurora Ulani am nächsten Tag: &lt;em&gt;&amp;quot;Wie können GPS und Autopilot denn miteinander kommunizieren?!?&amp;nbsp; Sie haben doch weder Mund noch Ohren!&amp;quot; &lt;/em&gt;&amp;nbsp; Obwohl wir ihr das mit den Kabeln erklärten, scheint sie uns immer noch nicht so ganz zu glauben.&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Die letzten paar Tage waren dann eher &amp;quot;&lt;em&gt;wackelig&lt;/em&gt;&amp;quot;, aber das macht ja weiter nichts.&amp;nbsp; Als es hell genug war und ich wenigstens halbwegs genug geschlafen hatte, schmissen wir beide Maschinen an, um in den Hafen zu fahren.&amp;nbsp; Wir wurden auf UKW angesprochen, auf die Auslegerkanus acht zu geben, die gerade auf See trainierten.&amp;nbsp; Ich bin also dreien davon ausgewichen, nur um wenig später vom Polizeiboot angepreit zu werden.&amp;nbsp; War ein RIB-Schlauchboot, wie immer mehr der kleineren Boote.&amp;nbsp; Die beiden dicken (und bestimmt trotzdem unglaublich kräftigen) Samoaner waren allerdings ausgesprochen freundlich.&amp;nbsp; Sie wiesen mich darauf hin, daß es Sonnabend&amp;nbsp; und somit wohl niemand im Büro des Hafenkapitäns sei.&amp;nbsp; Schließlich bekamen sie doch noch einen Offiziellen an die Funke, der mir erlaubte bis Montag hier zu ankern, um erst dann einzuklarieren.&amp;nbsp; Ich hatte ausdrücklich darum gebeten, denn die Überstundengebühren sind empfindlich.&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Nun ankern wir also auf 10 Metern von trüben Fluten, aber obwohl wir&amp;nbsp;direkt vor der Disco ankern, haben wir bis jetzt das Gefühl, daß&amp;nbsp;&lt;em&gt;Pago Pago&lt;/em&gt;&amp;nbsp;trotz des Fischgestankes gar nicht so schlecht ist wie sein Ruf.&amp;nbsp; Karl und Libu haben&amp;nbsp;diese Ecke auch empfohlen und so werden wir Sonntag damit verbringen unser Beiboot zu Wasser zu lassen, um dann zu sehen wie es weiter geht.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;~~~~~ &lt;/font&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; So., 22. Juli 2007&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Heute nacht gingen ein paar Mal die Alarmsysteme los, da wir im böigen Wind immer hin und herpendelten und somit der GPS-Ankeralarm ausgelöst wurde.&amp;nbsp; Als es heute morgen auch beim Anker-Flach-Alarm andauernd anfing zu piepen, kam ich zu dem Schluß, daß wohl ein großer Fisch ihn ausgelöst haben muß.&amp;nbsp; Ulani läßt verlauten, daß ich&amp;nbsp;über Katzen schreiben soll.&amp;nbsp; Ihrer Meinung nach sind die &amp;quot; &lt;em&gt;Hello Kitty&lt;/em&gt;&amp;quot; Katzen, welche die Chinesen &amp;quot;&lt;em&gt;Ohne Mund Katzen&lt;/em&gt;&amp;quot; nennen, nämlich in Wahrheit &amp;quot;&lt;em&gt;Menschenkatzen&lt;/em&gt;&amp;quot;, da sie aufrecht auf den Hinterbeinen gehen &amp;amp; Kleidung tragen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Beim Frühstück habe ich heute doch tatsächlich vergessen Kaffee zu trinken, da ich auf See immer nur am Anfang der Nachtwache Kaffee trinke.&amp;nbsp; Als wir alle Pfannkuchen vertilgt hatten - die Hälfte mit Ananasscheiben und die zweite Hälfte mit Sirup - habe ich mich daran gemacht, unser Beiboot zu Wasser zu lassen.&amp;nbsp; Dabei mußte ich feststellen, daß es unter der Schutzpersenning angefangen hatte zu schimmeln.&amp;nbsp; Hinterher war der Außenborder dran, den ich fast versenkt hätte, da die Befestigungsgurte immer abglitten.&amp;nbsp; Irgendwann war dann doch alles fertig &amp;amp; der Motor sprang gleich beim ersten Ziehen an.&amp;nbsp; Zwischendurch bekamen wir Besuch von der  &lt;em&gt;MARCY&lt;/em&gt; Crew, die wir in Vaitahu kennengelernt und dann in Tahiti wieder getroffen hatten.&amp;nbsp; Hinterher kamen noch Gerhard &amp;amp; Robin von der &lt;em&gt;HEIDI &lt;/em&gt;vorbei.&amp;nbsp; Sie hatten sich 1973 in Papeete kennengelernt, als Robin mit ihren Eltern auf deren Boot unterwegs und Gerhard Einhandsegler war.&amp;nbsp; Nun segeln sie immer noch, obwohl Gerhard schon 71 Jahre alt ist.&amp;nbsp; Die letzten drei Jahre haben sie in dieser Ecke (Samoa, Fidschi, Tonga, Neuseeland) verbracht, aber die nächste Zyklonsaison wollen sie im Nordpazifik in Mikronesien verbringen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Sie rieten uns dringend, nach Neuseeland zu segeln, um dort unser Boot zu insten.&amp;nbsp; Alles Andere wäre nichts und nach Pago Pago gäbe es außer &lt;em&gt;Spam&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Corned Beef&lt;/em&gt; auch nichts vernünftiges zu Essen zu kaufen.&amp;nbsp; Hatten wir ja fast schon erwartet.&amp;nbsp; Selbst in Neuseeland soll es in der Richtung allerdings eher dürftig aussehen.&amp;nbsp; In Fidschi wäre eine Militärdiktatur am Herrschen &amp;amp; Nuku&amp;#39;alofa in Tonga wäre durch die schweren Unruhen total zerstört und abgebrannt.&amp;nbsp; Die Stadt, die mein Bruder Birger und ich im Winter 1987 kennengelernt hatten, gibt es also gar nicht mehr.&amp;nbsp; Na ja, so geht es&amp;nbsp;wohl mit allen Sachen, denn mit dem Frörup - und dem Deutschland -&amp;nbsp;meiner Kindheit sieht es ja auch nicht anders aus.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;Außerdem empfohlen&amp;nbsp;Gerhard und Robin&amp;nbsp;den hiesigen Zahnarzt, der erstens sehr gut und zweitens ausgesprochen billig sei.&amp;nbsp; Sich im &lt;em&gt;LBJ Krankenhaus&lt;/em&gt; einzuschreiben kostet&amp;nbsp;10 Taler, der Arztbesuch&amp;nbsp;30 und auch ansonsten wäre die medizinische Versorgung hier erstklassig.&amp;nbsp; Mit meinem neuen Paß sieht es allerdings sehr schlecht aus, denn selbst in Apia im ehemals deutschen&amp;nbsp;Westsamoa scheint es nur einen Ehrenkonsul zu geben, der mir wohl keinen neuen Paß verschaffen kann.&amp;nbsp; Es sieht also eher nach Fidschi oder Neuseeland aus.&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000" size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;font color="#800000"&gt;~~~~~&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font color="#800000"&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Di., 24. Juli 2007&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Sonntag waren wir ja hier auf unserem Boot &amp;quot;&lt;em&gt;gefangen&lt;/em&gt;&amp;quot;, da wir noch nicht einklariert hatten.&amp;nbsp; Montag rief ich dann die Jungs an, um sie darum zu bitten per Beiboot einklarieren zu dürfen.&amp;nbsp; Nach einigem Hin und Her haben sie es schließlich erlaubt.&amp;nbsp; Natürlich ging gerade ein Wolkenbruch nieder, als wir im Dinghy saßen.&amp;nbsp; Dafür lief der Papierkram problemlos und freundlich ab.&amp;nbsp; Ist ja eher selten, so was.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Nachmittags ging es ein weiters Mal an Land, um unseren Müll loszuwerden.&amp;nbsp; Als wir damit fertig waren - ich war dieses Mal so naß geworden, als ob ich ins Wasser gefallen wäre - sind wir kurz ins Museum, um danach mit einem Bus (umgebauter Laster) zum &amp;quot; &lt;em&gt;Cost-U-Less&lt;/em&gt;&amp;quot; zu fahren.&amp;nbsp; Dort habe ich mir eine Schleifmaschine ($20), drei 9-LED Taschenlampen (zusammen $10) und natürlich noch eine Unmenge Futter und anderen Kram gekauft.&amp;nbsp; Wieder 100 Taler weniger.&amp;nbsp; &lt;/font&gt; &lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Der dritte Landgang des Tages war allerdings vergeblich, denn die Internetcafes, Geschäfte und Restaurants machen alle schon um 17:00 Uhr zu, was ich nicht wußte.&amp;nbsp; Unschön war, daß ich auf einmal entdeckte, daß die Bilgepumpe für den Stbd-Maschinenraum ununterbrochen lief, da der Schwimmerschalter seinen Geist aufgegeben hat.&amp;nbsp; Die Dinger halten echt nicht lange.&amp;nbsp; Zur Zeit schalte ich diese Pumpe also per Hand ein und aus.&amp;nbsp; Muß ich dringend ändern, denn wenn mir der Stbd-Maschinenraum mit Batterien, Spannungswandler, Motor usw. absäuft, wäre das eine Katastrophe.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Heute ging es früh ins &lt;em&gt;LBJ Hospital&lt;/em&gt;.&amp;nbsp; Für $30 sind wir drei dort registriert worden und los ging es zum Zahnarzt.&amp;nbsp; Ich kam als erster dran &amp;amp; er hat mir die Zähne für weitere $30 gereinigt und poliert.&amp;nbsp; Außerdem meinte er, daß ich Probleme mit dem Zahnfleisch hätte.&amp;nbsp; Bei Ulani war überhaupt gar nichts zu machen.&amp;nbsp; Der Zahnarzt meinte zu ihr, daß sie wunderschöne Zähne hatte, worüber sich unsere Kleine ganz mächtig gefreut hat.&amp;nbsp; Als er ihr dann noch einen Zahnarztspiegel aus Plastik und einen Ring geschenkt hat, wurde er zu ihrem Freund.&amp;nbsp; Selbst jetzt redet sie die ganze Zeit davon, daß sie morgen wieder hin will.&amp;nbsp; Bei Liping wurden die Zähne ebenfalls gereinigt und poliert.&amp;nbsp; Als&amp;nbsp;dieser Zahnarzt hörte, daß wir mit einem Segelboot unterwegs sind, schenkte er ihr zwei Zahnbürsten,&amp;nbsp;13 Packungen&amp;nbsp; &lt;em&gt;Dental Floss&lt;/em&gt; und&amp;nbsp;acht Packungen&amp;nbsp;kleine Plastikschlaufen &lt;em&gt;(Floss Threaders),&lt;/em&gt; damit sie ihre Zähne noch besser reinigen kann.&amp;nbsp; Und da er anscheinend fand, daß mich sein Kollege zu hart zur Kasse&amp;nbsp;gebeten hatte, hat er für meine beiden Mädels keinen Pfennig berechnet.&amp;nbsp; Alles in allem kamen wir also mit 60 Dollar davon.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Anschließend waren wir im &lt;em&gt;TSM Mart&lt;/em&gt; einkaufen, wobei Aurora als Belohnung ein wenig Spielzeug geschenkt bekam.&amp;nbsp; Sie war nämlich ausnahmsweise besonders lieb heute.&amp;nbsp; Im Internetcafe erfuhren wir dann, daß unsere Freundin Jane von  &lt;em&gt;LADY JANE III&lt;/em&gt; in&amp;nbsp;Bora Bora am Freitag dem 13. fast gestorben wäre.&amp;nbsp; Auf einmal bekam sie eine innere Blutung, mußte mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Raiatea&amp;nbsp; und dann nach Tahiti geflogen werden.&amp;nbsp; Dort wurden ihr etliche Liter Blut und zwei Operationen verabreicht.&amp;nbsp; Jetzt ist sie in Irland, Jim durfte das Boot alleine von und dann wieder nach Raiatea segeln, da es nur dort an Land gestellt werden kann.&amp;nbsp; Und die Krankenversicherung der beiden hat sich geweigert zu zahlen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Karl &amp;amp; Libu von der ROSINANTE&amp;nbsp;sind in der Tschechei und ihr Sohn Kai von der TREANNA ist nach Roy auf SEA LOONE der zweite, der sich darüber beschwert, daß wir uns nicht genügend Zeit für unsere Reise lassen.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Kai wird sich demnächst mit seinen Eltern in Reutlingen treffen, wo sie die ROSINANTE gebaut und 1973 zu Wasser gelassen hatten.&amp;nbsp; Auch unseren Freunden mit dem tollen Catana-Katamaran CELUANN (sie waren &amp;quot; &lt;em&gt;untenrum&lt;/em&gt;&amp;quot; in die Südsee gekommen &amp;amp; sind schon drei Jahre hier) ist es nicht so toll ergangen, denn Kaspar mußte ganz dringend in die Schweiz zurück, da es seiner Mutter plötzlich sehr schlecht ging.&amp;nbsp; Stefanie kümmert sich nun in Western Samoa um das Boot, denn alleine lassen kann man es in dieser Gegend nicht.&amp;nbsp; Dafür ist der Kat DRUNKEN DUCK aus Travemünde mit Frank und Maik aus Ossiland erfolgreich gegen den Passat von Brasilien aus zu den Kap Verden und den Kanarischen Inseln gesegelt.&amp;nbsp; Hut ab!!!&amp;nbsp; Wer Interesse hat, soll sich melden, dann schicke ich die ganze Story.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Ansonsten ist Amerikanisch Samoa tatsächlich viel besser als sein Ruf.&amp;nbsp; Sicher, das Wasser in der Bucht - alter Vulkankrater - ist von den zwei Fischfabriken verschmutzt und manchmal stinkt es auch dementsprechend.&amp;nbsp; Aber diese Geschichte wird locker aufgewogen von den Samoanern.&amp;nbsp; Der alte Busfahrer aus dem ehemals deutschen Teil Samoas heute hat wie ein Taxi fungiert, als ich ihn fragte ob er in Richtung Krankenhaus führe.&amp;nbsp; Er war baß erstaunt, daß wir auf einem kleinen Boot durch die Weltgeschichte segeln, klopfte mir immer wieder auf die Schulter und - während des Fahrens auf der kurvenreichen Strasse direkt an der Steilküste - sah sich meine beiden Mädels eingehend an.&amp;nbsp; Auch die Segler hier sind mehr nach unserem Geschmack.&amp;nbsp; Irgendwie scheinen hier nur die Parias unter den Seglern hinzukommen, denn alle anderen legen einen ausgesprochenen Herdentrieb zu Tage.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Das für uns Unerwartete ist, daß es hier gar keine Stadt gibt, sondern eher ein sehr langgestrecktes Dorf.&amp;nbsp; Alles liegt an einer Strasse und man ist per Bus vielleicht eine halbe Stunde unterwegs, um dahin zu gelangen, wo man eigentlich hin will.&amp;nbsp; Ein echtes Zentrum gibt es nicht, es sei denn man betrachtet den Markt oder den Hafen als Zentrum.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Kurz vor Sonnenuntergang kamen Peter &amp;amp; Ginger von der MARCY vorbei.&amp;nbsp; Sie erzählten, daß sie unsere Solarlampen schon aus einer Entfernung von zwei Seemeilen (3,7 km)&amp;nbsp;gesehen hätten!!!&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;font size="4"&gt; Da waren wir doch sehr erstaunt.&amp;nbsp; Auch diese beiden, die in einem früheren Leben mit dem Fahrrad durch Tunesien geradelt sind und eine 22-jährige Tochter haben, mußten ihre Pläne dahingehend ändern, daß sie ihr Boot in Neuseeland aus dem Wasser holen müssen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;So, nun geht mir wieder einmal der Strom aus.&amp;nbsp; Beide Computer sind &amp;quot;&lt;em&gt;alle&lt;/em&gt;&amp;quot;.&amp;nbsp; Der Tag war bewölkt und außerdem herrscht totale Windstille.&amp;nbsp; Aber irgendwann werde ich diese Geschichte zu Ende erzählen können. &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;~~~~~&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Mi., 25. Juli 2007&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Gab es gestern&amp;nbsp;extrem viel Regen in sehr kurzer Zeit und&amp;nbsp;heute gibt es mächtig viel Wind.&amp;nbsp; Da der Ankergrund ausgesprochen schlecht ist, traue ich mich nun nicht von Bord.&amp;nbsp; Dabei gibt es noch so viel zu erledigen und die Zeit rennt wie verrückt.&amp;nbsp; Gestern habe ich noch erfahren, daß man hier Schwimmerschalter zu normalen Preisen kaufen kann, so daß ich mir heute wohl drei oder vier davon holen werde.&amp;nbsp; Leider gibt es anscheinend kein Tauwerk, welches wir ebenfalls dringend benötigen.&amp;nbsp; Na ja, irgendwo werden wir es schon kriegen.&amp;nbsp; Ich hoffe nur, daß die Dirk so lange hält, denn sonst muß ich mir überlegen wie ich den Baum hochhalten soll, wenn das Großsegel nicht steht.&amp;nbsp; Notfalls kann ich dann ja das Großfall benutzen.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Auch meine beiden Ruder machen mir Sorgen.&amp;nbsp; Vielleicht haben sie doch von einem der Baumstämme, die wir gerammt haben etwas abbekommen, denn sie sind jetzt sehr schwergängig.&amp;nbsp; Kann gut sein, daß sich deswegen der  &lt;em&gt;Linear Drive&lt;/em&gt; des Autopiloten verabschiedet hat.&amp;nbsp; Dann sind da noch diverse Löcher unter der Wasserlinie.&amp;nbsp; Das Boot muß aus dem Wasser &amp;amp; endlich mal wieder vernünftig überholt werden.&amp;nbsp; Nur wo?&amp;nbsp; Einen neuen Paß zu bekommen dauert mindestens zwei Monate &amp;amp; Liping mit ihrem Taiwan-Paß braucht sowieso für jedes Land ein neues Visum.&amp;nbsp; Wie lange sie dann irgendwo bleiben darf, wissen wir auch nicht, da die Vertretungen uns das so nicht sagen wollten.&amp;nbsp;  &lt;/font&gt;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt; &lt;div&gt;&lt;font size="4"&gt;Viele Grüsse von den drei Dharma Bums Aurora Ulani, Liping &amp;amp; Holger&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;/div&gt; </description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/07/dharma-bum-iii-pago-pago-amerikanisch.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-630687985597961504</guid><pubDate>Thu, 28 Jun 2007 00:36:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-27T17:36:12.428-07:00</atom:updated><title>HolgTahitiPhone: +689232394 mit VoipStunt oder Skype-Out</title><description>HolgTahitiPhone:  +689232394 mit VoipStunt oder Skype-Out</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/06/holgtahitiphone-689232394-mit-voipstunt.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-8150552168912169679</guid><pubDate>Wed, 27 Jun 2007 21:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-27T14:45:22.363-07:00</atom:updated><title>Fotos</title><description>&lt;a href="http://picasaweb.google.com/krautholg/"&gt;http://picasaweb.google.com/krautholg/&lt;/a&gt;&lt;p&gt;Hier kann ich zur Zeit umsonst Fotos Hochladen.  Damit werde ich mich&lt;br&gt;also heute mal besch&amp;#228;ftigen, denn wir haben gerade genug Strom f&amp;#252;r&lt;br&gt;solche Scherze...  :-)</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/06/fotos.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-3995691829727175044</guid><pubDate>Sun, 10 Jun 2007 02:27:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-09T19:38:09.931-07:00</atom:updated><title>Von Panama nach Tahiti  --  S/V DHARMA BUM III  --  Tahiti, 9. Juni 2007</title><description>&lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Eigentlich hatten wir ja gar nicht zu den  Galapagos Inseln wollen, sondern zur Osterinsel und anschließend nach  Pitcairn.&amp;nbsp; Doch als nach nur einem Tag der &lt;EM&gt;Linear Drive &lt;/EM&gt;unseres  Autopiloten das Zeitliche segnete und an eine Umkehr wegen der sechs Beaufort  mit den dazugehörigen Wellen nicht zu denken war, hielten wir kurzentschlossen  auf &lt;EM&gt;Isla San Cristobal&lt;/EM&gt; zu.&amp;nbsp; Unser alter 12 Meter Privilege  Katamaran &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; hat eben nicht nur Vorteile.&amp;nbsp; Gegen den  Wind kommt man nur schwerlich voran.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Kaum hatten wir die Entscheidung getroffen, als  auch schon der Wind nachließ und Flaute herrschte.&amp;nbsp; Ab und zu kam mal ein  leichter Hauch vorbei, so daß das Steuern per Hand zwar nicht sonderlich mühsam  war, aber eben auch nicht viel Fortschritt brachte.&amp;nbsp; Statt die beiden 40 PS  Volvo Diesel anzuwerfen, zogen wir nachts die Segel runter und hatten Zeit für  die Familie.&amp;nbsp; Meine Frau Liping aus Taiwan kochte hervorragende chinesische  Gerichte, unser kleines Töchterlein Aurora Ulani tobte überall herum und bis auf  das Steuern per Hand hatten wir praktisch zwei Wochen "Doldrums-Urlaub" bis zur  Ankunft.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Anfangs fanden wir es ganz niedlich, wenn die  Seelöwen auf unser Heck krabbelten und Aurora Ulani blieb die ganzen 20 Tage  begeistert.&amp;nbsp; Liping &amp;amp; ich änderten allerdings bald unsere Meinung,  besonders wenn einer von uns mit einem zerbrechlich aussehenden Besenstiel auf  einen wahrhaft riesigen Seelöwenbullen zuging, der mit höchst ärgerlichem Bellen  antwortete, sich aber keineswegs von seinem Platz am Cockpittisch wegbewegen  wollte.&amp;nbsp; Es brauchte nur wenig Vorstellungskraft, um sich vorzustellen, was  das Biest mit seinen monströsen Hauern ausrichten könnte.&amp;nbsp; Der Gestank und  die Reste von Fischen, welche die Viecher überall herumstreuten trugen ebenfalls  dazu bei, sie bei uns zu eher unbeliebten Besuchern zu machen.&amp;nbsp; Dabei  hatten wir manchmal bis zu sieben Stück an Bord.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Da waren die urigen Seeleguane uns schon lieber,  zumal sie sowieso nicht an Bord kamen.&amp;nbsp; Wenn die blaufüßigen Tölpel ihre  Sturzkampfbomberakrobatik direkt neben der Bordwand ausführten, so erschreckten  sie einen zwar manchmal, waren ansonsten aber immer willkommen.&amp;nbsp; Auch wenn  die Solaranlage öfter reinigen mußten als gewohnt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ansonsten hatten wir nicht so viel Zeit für die  Inseln, wie wir sie gerne gehabt hätten.&amp;nbsp; Ein Offizieller der  Hafenmeisterei wollte mir nicht so recht glauben, daß wir wirklich Probleme  hatten, so daß ich schließlich den &lt;EM&gt;Linear Drive&lt;/EM&gt; ausbaute, um ihn seinem  Vorgesetzten und schließlich dem Boss selbst vorzuführen.&amp;nbsp; Zwanzig Tage  Maximum wurden mir beschieden.&amp;nbsp; Mehr ginge auf gar keinen Fall.&amp;nbsp; Nur  war der neue &lt;EM&gt;Linear Drive&lt;/EM&gt; leider beim Zoll in Guyaquil hängen  geblieben, die erst einmal US$ 400 von mir sehen wollten,  &lt;EM&gt;Ship-in-Transit&lt;/EM&gt; oder nicht.&amp;nbsp; Trotz &lt;EM&gt;FedEx&lt;/EM&gt; wurde alles sehr  knapp.&amp;nbsp; Tatsächlich bekam ich ihn am letzten Tag und hatte inzwischen auch  den alten reparieren lassen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Nach nur 19 Stunden gab&amp;nbsp;dieser allerdings  erneut seinen Geist auf, so daß wir ausgesprochen froh waren, tief in die Tasche  gegriffen zu haben.&amp;nbsp; Trotzdem entschieden wir uns für die Marquesas, die  wir 1995 mit unserem Horstman Tri-Star 38 Trimaran &lt;EM&gt;DHARMA BUM II  &lt;/EM&gt;besucht hatten.&amp;nbsp; Wir hatten zwar einen gewissen Bammel, daß wir eine  herbe Enttäuschung erleben würden, aber andererseits hatten wir gute Freunde  dort, die wir gerne noch einmal besuchen wollten.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Segelei glich wieder der in den Doldrums,  denn oft gab es überhaupt keinen Wind und wenn welcher wehte, dann füllte er  kaum unsere Segel.&amp;nbsp; Das störte uns allerdings nicht die Bohne, denn wir  segeln keineswegs um schnell irgendwo anzukommen, sondern unter  anderem&amp;nbsp;weil wir besonders längere Passagen lieben.&amp;nbsp; Nur dann kommen  wir in den richtigen Rhythmus und können das Bordleben so richtig  genießen.&amp;nbsp; Folglich kommen unsere beiden Dieselmotoren nur dann zum  Einsatz, wenn es in einen Hafen zu segeln gilt.&amp;nbsp; Strom kommt durch die vier  80 Watt Solarpanele und den KISS Windgenerator aus Trinidad.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir hatten also viel Zeit, um mit unserer  Tochter zu spielen, Schildkröten, Delphine, Fliegende Fische, Wale und anderes  Getier zu beobachten.&amp;nbsp; Und obwohl unser Zwerg noch keine 3 1/2 Jahre alt  ist, will sie immer wieder etwas lernen, ob es nun chinesische Schriftzeichen,  deutsche Buchstaben oder englische Vokabeln sind.&amp;nbsp; Sie versteht zwar alle  drei Sprachen, aber die Antworten kommen fast ausschließlich auf  Mandarin-Chinesisch.&amp;nbsp; Jetzt wissen wir also warum es Muttersprache heißt  und nicht anders.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die kleine Bucht bei Atuona, Hiva Oa, hatte sich  drastisch verändert.&amp;nbsp; Durch einen Wellenbrecher war sie nur etwa halb so  groß wie vor 12 Jahren.&amp;nbsp; Ein schwimmender Bagger war dabei sie zu  vertiefen, wobei er selbstverständlich einen Höllenlärm machte.&amp;nbsp; Am  Valentinstag 1995 waren wir allein in dieser Bucht, während inzwischen so viele  Boote vor Anker lagen, daß fast gar kein Platz mehr da war. Außerdem stand ein  gefährlicher Schwell in die Bucht, so daß in der Nacht vor unserer Ankunft am  Karfreitag etliche Boote in ernste Schwierigkeiten geraten waren.&amp;nbsp; Stehende  Brecher hatten Yachten auf Grund kommen lassen, eine hatte ernsthafte Schäden am  Ruder zu beklagen, einige hatten Ankergeschirr oder Beiboote verloren.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Natürlich hatte die Gendarmerie geschlossen,  aber trotzdem konnte ich einen der Hüter des Gesetzes ausfindig machen.&amp;nbsp;  Ich erklärte ihm, daß ich mein Boot nicht riskieren wollte, bis das Büro nach  Ostern wieder geöffnet wurde und bat um Genehmigung, das lange Wochenende  anderswo verbringen zu dürfen.&amp;nbsp; Ich durfte.&amp;nbsp; Überhaupt waren alle  Leute auf Hiva Oa noch genau so freundlich und hilfsbereit, wie wir in  Erinnerung hatten.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Weiter ging es in die wunderschöne Hana Moe Noa  Bucht, wo wir ein paar Wochen mit Segel nähen verbrachten.&amp;nbsp; Eine schönere  Kulisse für diese Arbeit kann man sich kaum vorstellen, aber leider war auch  diese Bucht bald gerammelt voll.&amp;nbsp; Klar, daß die schönsten Ecken auch die  meisten Leute anziehen.&amp;nbsp; Und wenn dann noch in einem der &lt;EM&gt;Cruising  Guides &lt;/EM&gt;(ohne die heutzutage keiner mehr auszukommen scheint) zu lesen  steht, daß es sich um den schönsten Ankerplatz in Französisch Polynesien  handelt, dann ist es fast garantiert, daß so eine Bucht zu einem Treff für  Fahrtensegler wird.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Und diese haben sich in den letzten beiden  Jahrzehnten sehr verändert.&amp;nbsp; Zum einen die Altersgruppe.&amp;nbsp; Seit wir im  Pazifik sind, haben wir so gut wie keine jüngeren Leute mehr getroffen.&amp;nbsp; Wo  sind sie nur?&amp;nbsp; Können sie sich die Segelei nicht mehr leisten, haben sie  das Interesse verloren oder segeln sie inzwischen woanders?&amp;nbsp; Fast alle  anderen Yachties haben ein volles Berufsleben an Land hinter sich und befinden  sich jetzt im Ruhestand.&amp;nbsp; Und während untereinander Einladungen wie  Schneebälle durch die Gegend fliegen, so ist der Kontakt zu den Polynesiern  inzwischen minimal.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Als wir sagten, daß wir vor dem Dorf Vaitahu  ankern wollten, fragte uns eine ältere Kanadierin wozu das denn gut sein  solle.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Anfangs sah es tatsächlich nach einer schlechten  Idee aus, denn die Fallwinde pfiffen derart von den hohen Bergen herab, so daß  wir trotz des schweren Delta Ankers und 60 Meter Kette zwei Mal ins Treiben  gerieten.&amp;nbsp; Eine unangenehme Situation, die nicht zur erholenden Nachtruhe  beiträgt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Als wir allerdings unsere Freunde Koki, Titi und  Teaiki wieder trafen, da wußten wir, daß wir genau an der richtigen Adresse  waren.&amp;nbsp; Die Freude über unsere tatsächliche Rückkehr war groß und  echt.&amp;nbsp; Sofort wurden wir in die Familie miteinbezogen, die in unserer  Abwesenheit um fünf Kinder gewachsen war.&amp;nbsp; Wir halfen die Bananen in der  Sonne auf polynesische Art zu trocknen und für über ein Jahr lang haltbar zu  machen macht.&amp;nbsp; Wir waren mit oben im Gebirge, um Pistazien zu ernten.&amp;nbsp;  Wir machten alle zusammen ein gigantisches Picknick am Strand, bei denen  unglaubliche Mengen an Köstlichkeiten vertilgt wurden.&amp;nbsp; Wir lernten, wie  man die Noni-Blätter trocknet und zu einer Art Tee verarbeitet, welcher ins  Ausland exportiert wird.&amp;nbsp; Wir sangen polynesische Lieder.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Immer gab es etwas zu tun, aber alles geschah  mit einer inneren Ruhe und alles wurde mit Freunden, Verwandten, Bekannten und  vollkommen Fremden geteilt.&amp;nbsp; Das Leben war bestimmt von viel Arbeit, aber  auch von viel Zeit mit der Familie und Freunden.&amp;nbsp; Es gab zwar inzwischen  mehr Strassen und Autos auf Tahuata, auch Kühlschränke und Telefon,&amp;nbsp;aber  ansonsten war das Leben immer noch ausgesprochen einfach.&amp;nbsp; Vielleicht zu  einfach, als daß man sich als europäischer Stadtmensch leicht daran gewöhnen  könnte.&amp;nbsp; Trotzdem, wir konnten uns gut vorstellen, dieses einfache und  manchmal auch harte Leben zu teilen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ein wichtiger Grund dafür&amp;nbsp;ist Aurora  Ulani.&amp;nbsp; In kürzester Zeit fing sie an französische Wörter zu benutzen und  spielte&amp;nbsp;und tobte mit den anderen Kindern.&amp;nbsp; Es gab kleine Kätzchen und  Zicklein, die sie faszinierten und auch sonst hatten wir sie selten so aufgeregt  und glücklich gesehen wie hier. &amp;nbsp;Um so mehr erstaunte es uns, als Koki  beiläufig erwähnte, daß er in den letzten 12 Jahren so gut wie keinen Kontakt zu  anderen Fahrtenseglern gehabt hatte.&amp;nbsp; Ab und an kämen zwar ein paar vorbei,  vor allem um sich tätowieren zu lassen - steht auch in einem der &lt;EM&gt;Cruising  Guides - &lt;/EM&gt;aber ansonsten passierte nicht viel.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Leider ging die schöne Zeit viel zu schnell  vorbei, denn da Liping einen taiwanesischen Paß hat, bleiben ihr genau 90 Tage  in dieser&amp;nbsp;wundervollen Ecke.&amp;nbsp; Nicht einmal das Zollboot DF48 kam  vorbei, um unseren Wein unter Verschluß zu legen, wie beim letzten Besuch.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Koki, Titi &amp;amp; Teaiki überhäuften uns mit  polynesischer Musik, zwei Stauden Bananen, etlichen&amp;nbsp;saftigen Pampelmusen  oder Pomelos, Apfelsinen, Limonen, Gurken, getrockneten Bananen, Mangos, Guaven,  Perlenketten, einem riesigen Stück Emmentaler und so weiter und so fort.&amp;nbsp;  Wenn wir beteuerten, daß wir unmöglich so viel würden essen können - unsere  Freunde waren immer sehr besorgt um unsere offensichtlich krankhaft mangelnde  Nahrungsaufnahme - meinte Koki:&amp;nbsp; "&lt;EM&gt;Hier verfault das Zeug nur auf dem  Boden.&amp;nbsp; Trockne was Du kannst und verschenke den Rest an die armen Leute  auf den Tuamotus.&amp;nbsp; Die haben nur Fisch, Kokosnüsse und Fafaru  (fermentierten Fisch) zu essen&lt;/EM&gt;."&amp;nbsp; Wir waren tief gerührt und  zermarterten uns den Kopf wie wir uns revanchieren konnten.&amp;nbsp; Das einzig  Vernünftige was uns einfiel war ein Stapel Fotos, denn wir wußten, daß besonders  Titi diese liebte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Schon ging es weiter, auch dieses Mal wieder mit  äußerst schwachen Winden.&amp;nbsp; Seit Panama hatten wir keine einzige Gewitterbö  erlebt und nur an drei Tagen hatten wir mal Wind mit acht Beaufort.&amp;nbsp; Wir  futterten Bananen wie die Urwaldaffen und trockneten den Rest an Deck, wobei wir  entdecken, daß sich unser Boots-Gecko ebenfalls an ihnen gütlich tat.&amp;nbsp; Er  war in Hiva Oa als blinder Passagier zugestiegen und auch in Tahiti&amp;nbsp;sprang  er immer noch über das Deck.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Als Takaroa an der Kimm auftauchte, war es schon  zu spät um durch den Paß zu gehen.&amp;nbsp; Am nächsten Tag gingen wir an die Pier  &amp;amp; ich trampte gleich zur Perlenfarm unseres Freundes Pita Temanaha, der gar  nicht wieder aufhören konnte zu grinsen als wir uns in den Armen lagen.&amp;nbsp;  Für die nächsten paar Minuten war außer "&lt;EM&gt;Sacre Holger&lt;/EM&gt;!" gar nichts mehr  aus ihm herauszukriegen.&amp;nbsp; Am nächsten Tag ging es durch den langen und  engen Paß, was immer eine interessante Zitterpartie ist.&amp;nbsp; Es ging aber  alles glatt und trotz einer Vielzahl von Bojen sowohl an der Oberfläche als auch  darunter, die zum Teil mit Seilen miteinander verbunden sind, gab es auch in der  Lagune keinen Streß.&amp;nbsp; Polaroidbrille auf, Korallenköpfe werden sichtbar und  außerdem waren wir ja schon mal da gewesen.&amp;nbsp; Nur war inzwischen die Lagune  so voll mit Perlenfarmen, daß sie eher einem Labyrinth ähnelte.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Pita wanderte mit unserem Anker auf dem Grund  herum und pflanzte ihn schließlich in sein "Hausriff", an dem wir ungemütlich  nahe dran lagen.&amp;nbsp; Vier Enden wurden noch an Korallenriffen vertäut und  schon hatten wir unseren eigenen Bootssteg samt Haus &amp;amp; Garten nur wenige  Meter von uns entfernt.&amp;nbsp; Die nächste Zeit verbrachten wir mit Pita und  seiner neuen Freundin Lucie und erfahren auch hier wieder Gastfreundschaft  allererster Güte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Doch leider stand es ansonsten nicht zum Besten  mit Takaroa.&amp;nbsp; Alkohol- und Drogenmißbrauch sind ein ernstes Problem, ebenso  wie Diebstahl und Vandalismus.&amp;nbsp; Die jungen Frauen verlassen die Inseln,  während die Männer&amp;nbsp;zurückbleiben, um in der Kopra oder Perlmuttindustrie zu  arbeiten.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auch Pitas Ex-Frau lebt  jetzt in Neukaledonien.&amp;nbsp; Wichtige Arbeiten werden nicht gemacht, und  der&amp;nbsp;früher stabilisierende Einfluß der Mormonenkirche ist stark  zurückgegangen.&amp;nbsp; Dagegen hat die katholische Kirche auf Tahuata mit ihrem  neuen Priester aus Vanuatu eben diesen stabilisierenden Einfluß sogar noch  vermehren können.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Drei Mal pro Woche kommt der Flieger aus Tahiti  und wenn das Versorgungsschiff kommt, wird alles Hinano Bier Ruck Zuck  ausgetrunken, so daß die Insel anschließend vollkommen trocken ist bis das  nächste Schiff kommt.&amp;nbsp; &amp;nbsp;Hoffnungslosigkeit und&amp;nbsp;Arbeitslosigkeit  sind nichts ungewöhnliches.&amp;nbsp; Früher kamen die Aufkäufer für &lt;EM&gt;Tahiti  Black Pearls&lt;/EM&gt; sehr oft nach Takaroa, was immerhin der größte Produzent  dieser Perlen ist.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Inzwischen arbeiten statt dessen etwa 130 Chinesen  auf der Insel, die per Motorboot jeden morgen vom Dorf zur Arbeit fahren.&amp;nbsp;  Die Perlen werden von den großen Firmen direkt exportiert.&amp;nbsp; Für die  Polynesier ist der Perlenboom somit so ziemlich gelaufen.&amp;nbsp; Übrig geblieben  sind die Satellitenschüsseln, die Klimaanlagen und die vielen Autos und großen  Außenbordmotoren.&amp;nbsp; Irgend etwas anderes, etwas wichtiges, ging  verloren.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Während früher unsere alten Freunde Lucky Luke,  Marere &amp;amp; Co an der Pier zusammenkamen, um ihre Instrumente zu spielen und  Lieder aus der ganzen Südsee zu singen, so hören heute die jungen Leute  importierte Musik von ihren Laser-Disks und MP3-Spielern.&amp;nbsp; Es ist fast  genau die gleiche Geschichte wie mit meinen beiden Besuchen in Tonga 1987 und  1995.&amp;nbsp; Der Unterschied ist so enorm, daß man Tatsächlich von einer anderen  Welt sprechen muß.&amp;nbsp; Ob es Takaroa gelingt,&amp;nbsp;dieses Nachspiel des  Perlenbooms relativ schnell zu verdauen, wird sich zeigen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Als wir auslaufen wollten, bat Pita uns noch ein  paar Tage zu warten.&amp;nbsp; Nach ein paar Tagen wußten wir auch warum.&amp;nbsp; Er  und Lucie überreichten uns nämlich ein Kunstwerk, welches sie aus vielen  schwarzen Perlen, Muscheln, von der Sonne gebleichten und lackierten Wurzeln  gebaut hatten.&amp;nbsp; Wir nennen es den &lt;EM&gt;Perlenmuschelblütenbaum&lt;/EM&gt; und er  hat einen Ehrenplatz auf unserem Salontisch gefunden.&amp;nbsp; Damit nicht genug,  schenkten sie uns noch Unmengen von schwarzen Perlen, die wir zu Schmuck für  unsere beiden Schönheiten verarbeiten sollen.&amp;nbsp; Damit wir sie nicht  vergessen.&amp;nbsp; Wir hatten einen Klos im Hals, als wir endlich den Anker  hochzogen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Eines&amp;nbsp;ist sonnenklar.&amp;nbsp; So schön auch  die Landschaften, die Tiere und das Segeln selbst sind - der Höhepunkt auf  dieser Reise war die Zeit mit unseren polynesischen Freunden.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Trotz Gezeitentafel und Inaugenscheinnahme des  Passes stand uns ein starker Strom entgegen, so daß wir schon überlegten es  später zu versuchen.&amp;nbsp; Auf &lt;EM&gt;DHARMA BUM II&lt;/EM&gt; mit dem kleinen 13 PS  Diesel wäre die Sache undenkbar gewesen.&amp;nbsp; Doch so waren wir schon kurze  Zeit später wieder allein mit dem Meer und auch dieses Mal gab es so gut wie gar  keinen Wind, was bis Tahiti so bleiben sollte.&amp;nbsp; Wahrhaftig ein &lt;EM&gt;stiller  Ozean&lt;/EM&gt;, so ganz anders als die Karibik über 100 Seemeilen vor Kolumbien, wo  es drei Tage lang mit über 50 Knoten wehte und die Böen 60 Knoten  erreichten.&amp;nbsp; Dort surften wir mit dem Wind genau von hinten mit einem  winzigen Fetzen Vorsegel mit über 15 Knoten dahin&amp;nbsp;und fragten uns wie wir  das Risiko vermindern könnten.&amp;nbsp; Nur fiel uns zu dem Thema nicht mehr viel  ein, da wir sofort quer zur schweren See standen, wenn wir das Segel weiter  verringerten.&amp;nbsp; Seit der Zeit haben wir noch mehr Vertrauen in unsere  überladene Ente.&amp;nbsp; Besonders als wir erfuhren, daß in Panama durch denselben  Sturm drei große Frachtschiffe kollidiert, gestrandet und ernstlich beschädigt  wurden.&amp;nbsp; Bei fast allen Yachten hielt der Anker nicht und eine Yacht war  gesunken.&amp;nbsp; Bei unserer Ankunft war nur noch die Mastspitze zu sehen.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;In Papeete dachte ich erst, daß ich mich  verfahren hätte, denn außer&amp;nbsp;an die&amp;nbsp;großen Öl- und Gastanks konnte ich  mich an so gut wie gar nichts erinnern.&amp;nbsp; Am alten Ankerplatz war der Strand  verschwunden und alle Boote lagen an einer Pier mit Wasser und  Stromanschluß.&amp;nbsp; Und da Pfingsten war, hatte natürlich alles geschlossen,  worüber hinaus die Leute auch noch im Streik waren.&amp;nbsp; Aus eigener Erfahrung  wußten wir daß der Haltegrund schlecht war und wir befürchteten früher oder  später mit dem Heck in die Betonpier zu donnern.&amp;nbsp; Aber einstweilen hielt  der Anker prima und wir machten uns auf die Suche nach Baguette, Brie, Pate de  Campagne und ähnlichen Delikatessen.&amp;nbsp; Das ansonsten leckere Hinano Bier  ließen wir allerdings links liegen, da uns der Preis von 2 1/2 Talern pro Dose  nicht so recht gefallen wollte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Am nächsten Tag kam Wind auf, der Anker hielt  nicht und wir krachten in die Pier.&amp;nbsp; Ich hätte die Autoreifen lieber vorher  ausbringen sollen, aber der Plastikschutz tat es dann auch.&amp;nbsp; Wir brachten  einen Bruce aus, holten ihn mit der Winsch dicht und hatten erst einmal  Ruhe.&amp;nbsp; Bis ich versuchte meine Maschinen anzuschmeißen und nicht einmal  mehr ein "Klick" zu hören bekam.&amp;nbsp; Ein Kurzschluß (wieder einmal Pfuscherei  auf Karibik-Art) hatte zu einer Tiefentladung der beiden großen Starterbatterien  geführt.&amp;nbsp; Ich befürchtete schon, daß ich wieder bei meinem Freund Christian  Lausan von &lt;EM&gt;Yune Tung&lt;/EM&gt; zum Kunden werden wurde.&amp;nbsp; Er hat ein Faible  für Segler (hat auch schon mal den großen Rennmulti &lt;EM&gt;GERONIMO&lt;/EM&gt; von Philip  de Kersauson gesteuert) und ist ein seit vielen Generationen hier lebender Hakka  Chinese.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Er meinte es sähe schlecht aus, hat aber die  beiden Dinger erst einmal an seine Ladebank gehängt und andauernd Säuretests  durchgeführt.&amp;nbsp; Derweil humpelte ich im Laufschritt&amp;nbsp;durch Papeete, um  wenigstens nicht ganz umsonst die teuren Marinagebühren bezahlen zu  müssen.&amp;nbsp; Der DRCL schloß eine Verlängerung des Visums für taiwanesische  Pässe kategorisch aus und auch sonst verlief nicht viel nach Wunsch.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dann war der Streik beendet und die gebühren  wurden auf US$ 70 pro Nacht verdoppelt.&amp;nbsp; Rückwirkend seit dem 1.  Juni.&amp;nbsp; Ich zog die Konsequenzen und klarierte sofort aus, rannte zu  Christian und ein paar Stunden später liefen beiden Motoren. Ein Freund warf die  Leinen los, wir zogen die Ankerleine ein und - nichts ging mehr.&amp;nbsp; Die  Ankerkette war gespannt wie einen Violinenseite und ich versuchte eine Stunde  lang alles mögliche, um den Anker frei zu bekommen.&amp;nbsp; Nada.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Zeit rannte, die Sonne sank immer tiefer als  sich auf einmal doch etwas bewegte.&amp;nbsp; An unserem Anker hing ein anderer, der  mindestens drei Mal so groß war.&amp;nbsp; In dem Moment bemerkte ich, daß eine  große Swan am anderen Ende hing, brüllte eine Entschuldigung rüber, bekam den  Anker allerdings aufgrund seines Gewichtes immer noch nicht frei.&amp;nbsp; Nach  zwei weiteren Versuchen waren wir endlich frei und ich mit meinen Kräften  restlos am Ende.&amp;nbsp; Die Sonne rannte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Per Funk fragte ich beim Flugplatz um Erlaubnis  an der Einflugschneise vorbeizusegeln.&amp;nbsp; Wir liefen mit über sieben Knoten  Richtung &lt;EM&gt;Marina Taina&lt;/EM&gt;, vor der wir ankern wollten.&amp;nbsp; Liping stand  mit der Polaroidbrille bewaffnet im Bug, denn ich wollte mich nicht zu sehr auf  die Instrumente verlassen, vor allem hier in der Südsee.&amp;nbsp; Die Markierungen  waren verwirrend, da auf den ersten Blick nicht klar war, welches die Marker für  den Hauptpaß und welches die für unser relativ schmales Fahrwasser waren.&amp;nbsp;  Außerdem standen überall noch gelbe Markierungen herum, welche die Verwirrung  noch vermehrten.&amp;nbsp; Zu guter Letzt stand genau vor uns ein großes Schild,  welches allerdings von unserer Seite aus nicht lesbar war.&amp;nbsp; Auf welcher  Seite sollten wir es umfahren?&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich verringerte unsere Geschwindigkeit, blickte  auf das Echolot, welches immer noch über 20 Meter Wassertiefe anzeigte.&amp;nbsp;  Die Sonne stand uns ins Gesicht, Liping rief "Stopp!!!" und sofort daraufhin  krachte es auch schon.&amp;nbsp; Es gab ein unglaubliches Krachen, Knirschen,  Rumpeln und Ächzen während mein Gehirn sekundenlang gelähmt war.&amp;nbsp; Ein  Zittern lief durch das ganze Boot.&amp;nbsp; Das konnte doch nicht wahr sein!&amp;nbsp;  Das konnte mir doch niemals passieren!&amp;nbsp; Wir waren genau auf das  Korallenriff gebrettert, mitten in einer der bekanntesten Gegenden  überhaupt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich warf den Rückwärtsgang ein, gab Gas, mehr  und immer mehr.&amp;nbsp; Erneutes Krachen und Rumpeln kam von unten.&amp;nbsp; Erst kam  ein Rumpf frei und wir lagen quer zum Riff, dann der andere und wir entfernten  uns mit pochenden Herzen.&amp;nbsp; Ich konnte immer noch nicht vernünftig denken,  aber ich wußte, daß wir schleunigst aus der Einflugschneise verschwinden  mußten.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Als wir vor der &lt;EM&gt;Marina Taina&lt;/EM&gt; ankamen,  ging die Sonne schon unter.&amp;nbsp; Wir fanden ein freies Plätzchen, ankerten, nur  um feststellen zu müssen, daß es kein guter Ankerplatz war.&amp;nbsp; Also Anker  wieder hoch, rann an die Innenkante vom Außenriff und Anker wieder runter.&amp;nbsp;  Als ich fertig war, sah ich lauter braunes Öl auf dem Wasser treiben.&amp;nbsp; Mir  wurde übel.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Würden wir aus dem Wasser müssen und vielleicht  lange Zeit dort verbringen?&amp;nbsp; Hier in Mega-Ober-Teuer-Tahiti?&amp;nbsp; Würde  Liping gar ausfliegen müssen, da ihr Visum nicht verlängert werden konnte?&amp;nbsp;  Ein Schreckensszenario folgte dem anderen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Man stelle sich meine Verwunderung vor, als ich  bei einem Tauchgang feststellte, daß außer einigen bösen Kratzern und einem  kleinen&amp;nbsp; Loch unten im Kiel&amp;nbsp;fast überhaupt keine Schäden zu sehen  waren.&amp;nbsp; Auch das Öl im Wasser hatte anscheinend gar nichts mit unserem Boot  zu tun, sondern mußte schon vorher dagewesen sein.&amp;nbsp; Wir sind noch einmal  glimpflich davongekommen und beim nächsten Mal werde ich lieber meine 70 Dollar  bezahlen, statt auf Teufel-komm-raus auf einen anderen Ankerplatz zu  segeln.&amp;nbsp; Ich werde meinen Augen nicht mehr trauen, wenn die Sonne so  niedrig am Himmel steht.&amp;nbsp; Und ich werde mich viel mehr auf meine  Instrumente verlassen, wenn ich in einer derart bekannten Gegend unterwegs  bin.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wie es in nächster Zeit weiter geht, wissen wir  noch nicht.&amp;nbsp; Ich brauche einen neuen Reisepaß, was im Ausland mindestens  acht Wochen dauert.&amp;nbsp; Außerdem gibt es nicht überall deutsche Botschaften  oder Konsulate.&amp;nbsp; Liping braucht ein langfristiges Visum für das nächste  Land, welches nicht unbedingt gewährt wird.&amp;nbsp; Unser Boot braucht eine gute  aber dennoch preiswerte Werft in der die Blessuren der letzten zwei Jahre  beseitigt werden können.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Falls wir diese Sachen auf dem Cook Inseln  erledigen, werden wir kaum mehr Zeit haben andere Inseln zu besuchen, bevor die  Saison der Zyklone beginnt.&amp;nbsp; Und wenn wir das nicht wollen, dann sind wir  gezwungen dorthin zu segeln, wo wir eigentlich gar nicht hin wollten.&amp;nbsp; Und  selbst danach, wenn all diese Geschichten erledigt sind, dann müssen wir uns  langsam überlegen, ob wir nach Mikronesien und vielleicht Asien wollen, ob wir  noch eine Runde im Pazifik drehen oder aber durch die Torresstraße gehen und  Kurs auf Südafrika nehmen.&amp;nbsp; Es gibt so viele Möglichkeiten.&amp;nbsp; Und es  ist ein interessantes Leben!&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;Copyright ©2007 Holger Jacobsen&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Hier sind ein paar Fotos von unserer  Reise:&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;A  href="http://www.fotolog.com/holg"&gt;http://www.fotolog.com/holg&lt;/A&gt;&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;A  href="http://www.flickr.com/photos/krautholg"&gt;http://www.flickr.com/photos/krautholg&lt;/A&gt;&lt;FONT  color=#000000 size=3&gt;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/FONT&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/06/von-panama-nach-tahiti-sv-dharma-bum.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-4711221419996830529</guid><pubDate>Mon, 28 May 2007 21:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-05-28T14:28:30.108-07:00</atom:updated><title>Auf dem Weg zu den Marquesas Inseln</title><description>&lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt; &lt;DIV align=center&gt;&lt;EM&gt;"Ich habe mir das Familiensegeln anders vorgestellt.&amp;nbsp;  Ich fühle mich durch Astrid und Kyms Anwesenheit zwar nicht überfordert, aber  die unvorstellbare Wuling von Spielzeug und Segeln, die von schmutzigen Geschirr  überbordende Spüle, die nassen Kojen mit Kind und einer vor Seekrankheit und  Bedenken blassen Frau darin&amp;nbsp; --&amp;nbsp; das setzt mir ziemlich  zu."&lt;/EM&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=center&gt;&lt;EM&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/EM&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV align=right&gt;Wilfried Erdmann, &lt;EM&gt;Gegenwind im Paradies&lt;/EM&gt;, S.  27&lt;/DIV&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;02°38.7301' S, 095°40.8796'  W&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Sa.,  17.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute sind wir&amp;nbsp;seit genau fünf Tagen  unterwegs, wobei wir uns nach wie vor in den Doldrums befinden.&amp;nbsp; Das paßt  Liping &amp;amp; mir eigentlich ausgezeichnet, denn obwohl wir pro Tag nur etwa 75  Seemeilen gut machen, so geht doch alles viel gemächlicher &amp;amp; ohne Streß ab,  was uns im Prinzip viel wichtiger ist.&amp;nbsp; Daß kaum einer der Segler das so  sieht wie wir, merkten wir erst gestern abend wieder.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gegen 22:30 Uhr sah ich ein Licht am Horizont,  woraufhin ich mein Flutlicht angeworfen habe.&amp;nbsp; Nach kurzer Zeit wurde mein  Signal erwidert &amp;amp; auf Kanal 16 erfuhr ich, daß es sich um die Segelyacht  &lt;EM&gt;S/V CONSTANCE&lt;/EM&gt; handelte, die erst vorgestern abend in den Galapagos  losgesegelt sind.&amp;nbsp; Ganz offensichtlich unter Maschine, denn Wind gab es ja  so gut wie keinen.&amp;nbsp; Sie meinten, daß sie vorhätten, schon in 14 Tagen in  Hiva Oa einzuklarieren, während mein &lt;EM&gt;MaxSea&lt;/EM&gt; Programm zur Zeit&amp;nbsp;für  uns mit 40 Tagen rechnet.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Solange genug zu essen und trinken an Bord ist,  gefällt es uns hier ganz gut.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Liping meinte schon, daß es wohl die  erbärmliche Verpflegung auf den anderen Booten sein muß, welche die Leute dazu  treibt Tag und Nacht unter Maschine zu "segeln".&amp;nbsp;  &amp;lt;Grins&amp;gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Vorgestern abend sahen wir ebenfalls ein Licht  &amp;amp; in der Nacht davor schnaufte es auf einmal ganz fürchterlich neben uns, so  daß uns wohl ein Wal oder ein großer Delphin besucht hat. Sehen konnte ich bis  auf kleine rot leuchtende&amp;nbsp;hüpfende Punkte allerdings gar nichts.&amp;nbsp; Was  das nun wieder für Viecher waren?&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Unser frisch reparierter &amp;amp; neu lackierter  &lt;EM&gt;Linear Drive&lt;/EM&gt; hielt übrigens keine 19 Stunden.&amp;nbsp; Drei Stunden später  war der neue drin, der bis jetzt noch keine größeren Schwierigkeiten gemacht  hat.&amp;nbsp; Seekrank wurde dieses Mal überhaupt keiner, was bei uns das erste Mal  der Fall ist.&amp;nbsp; Bis jetzt fiel noch kein Regentropfen, kein Gewitter zwang  uns zur Segelarbeit &amp;amp; überhaupt ist alles so &lt;EM&gt;tranquilo&lt;/EM&gt; wie noch nie  zuvor.&amp;nbsp; Wenn ich daran denke, wie&amp;nbsp;mein Bruder Birger&amp;nbsp;&amp;amp; ich  uns 1989 auf dem Weg nach Belem abgerackert haben bzw. wie rauh der Törn von  Cabo San Lucas nach Hiva Oa&amp;nbsp;mit Liping 1995 war, so bin ich wirklich sehr  dankbar.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Selbst die Maschinen machen gerade keinen  Streß.&amp;nbsp; Die einzige Sache, die ich zur Zeit im Auge behalten muß, ist das  Leck an der Logge.&amp;nbsp; Ich pumpe alle 12 Stunden die Bilge aus, lasse aber  sonst alles wie es ist, denn mir scheint, daß meine Abdichtungsversuche die  Sache eher verschlimmern.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Seit gestern steht die Sonne nördlich von uns  &amp;amp; nun wird sie sich jeden Tag weiter von uns entfernen.&amp;nbsp; Nachts werfe  ich oft das &lt;EM&gt;Fuji-Planetarium&lt;/EM&gt; an, wobei man immer wieder etwas  dazulernt.&amp;nbsp; Vor allem, wenn man zusätzlich noch im Lexikon nachsieht, in  dem ich sowieso in letzter Zeit recht viel herumstöbere.&amp;nbsp; (Das Lexikon  schrieb zum Bleistift, daß nur etwa 10% der Gymnasiasten in D-Land es auch  tatsächlich bis zum Abitur schaffen.&amp;nbsp; Die Oberstufe ist also deutlich  schwieriger als in Amiland, Taiwan oder anderen Ländern.&amp;nbsp; &lt;EM&gt;"Those who  are university-bound then enter a track of rigorous preparatory secondary  education by attending a highly competitive, academic Gymnasium (junior and  senior high school)."&lt;/EM&gt;&amp;nbsp; Hatte meinen Kumpels ja schon immer gesagt, daß  die Oberstufe bei uns etwa dem &lt;EM&gt;Bachelors Degree&lt;/EM&gt; an einer Ami-Uni  entspricht.)&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Immer wieder verblüffend ist der sehr helle  Doppelstern Sirius (Hundestern), welcher nahe am Horizont in allen möglichen  Farben funkelt.&amp;nbsp; Erst rot, dann grün, aber auch blau, lila oder gelb.&amp;nbsp;  Auf &lt;EM&gt;DHARMA BUM II&lt;/EM&gt; hielt ich ihn einmal für die Positionslichter eines  Schiffes, welches genau auf mich zukam.&amp;nbsp; Ich ging damals ans Funkgerät  &amp;amp; wurde langsam nervös, als absolut keine Antwort kommen wollte.&amp;nbsp; Als  Sirius dann blau und lila erschien, war ich komplett desorientiert, denn eine  Lichterkombination mit blauen Lichtern war mir noch nicht untergekommen.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich übernehme grundsätzlich die erste Wache bis  gegen 1:00 oder manchmal 2:00 Uhr, denn Liping muß unbedingt dann Freiwache  haben, wenn Aurora Ulani schläft.&amp;nbsp; Glücklicherweise ist unsere Kleine beim  Segeln überaus pflegeleicht &amp;amp; wenn ich schlafe, pflegt sie stundenlang nur  zu flüstern, um mich nicht zu wecken.&amp;nbsp; Wenn ich nicht gerade lese, am  Computer oder an der Funke&amp;nbsp;sitze, bzw. die Sterne betrachte, so vergnüge  ich mich damit mir über alle möglichen Sachen Gedanken zu machen, Pläne zu  schmieden &amp;amp; Szenarien zu entwerfen.&amp;nbsp; Viel heraus kommt dabei naturgemäß  nicht, aber irgendwomit muß man sich die sechs Stunden ja beschäftigen, um nicht  einzuschlafen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;So, nun soll ich gleich Lipings Haare schneiden  und ein kleines Nickerchen machen, damit ich nachher wieder fit bin.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  So., 18.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;03°49.7833' S, 098°13.2737' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Hätte mir ja denken können, daß es keine gute  Idee ist, das Wetter zu loben.&amp;nbsp; Kaum war ich draußen in Cockpit, als auch  schon der erste Regen fiel.&amp;nbsp; Eine typische &lt;EM&gt;Squall&lt;/EM&gt;, zum Glück ohne  größere Windstärken (es ging nur bis 7 Beaufort) und ohne Blitze.&amp;nbsp; So  regnete es ab und an immer wieder, manchmal sehr heftig &amp;amp; richtig  prasselnd,&amp;nbsp;was zumindest den positiven Seiteneffekt hatte, daß wir Wasser  sammeln konnten.&amp;nbsp; Wir haben es gefiltert und in Flaschen abgefüllt.&amp;nbsp;  Dumm war nur, daß beim Setzen des Großsegels und der anschließenden Halse ein  weiterer Gartenstuhl zu Bruch ging &amp;amp; auch der schwarze Boppel des Gashebels  dran glauben mußte.&amp;nbsp; Nun darf kein weiterer Stuhl mehr zerbröseln!&amp;nbsp;  Drinnen ging eine Flasche mit Ammoniak zu Bruch (war wohl zu heiß gewesen in dem  Schrank direkt an der Bordwand) und machte einen Karton chilenischen Rotwein  ungenießbar.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Geschwindigkeit des Bootes ging bei der  ganzen Geschichte von etwas über einem Knoten auf bis über acht Knoten hoch, hat  sich aber jetzt bei etwa 5 1/2 Knoten eingependelt. Mit dem angenehm ruhigen  Dahinzuckeln ist es also erst einmal vorbei, denn immer noch sind wir von  schwarzen Wolkenbänken und Rumpelwasser umringt.&amp;nbsp; Und irgendwann kommt dann  ja sowieso der Passat &amp;amp; es ist ganz vorbei mit den Doldrums.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auf dem Vordeck fand ich heute einen  Tintenfisch, den ich gleich Liping übergeben habe, damit sie ihn Aurora zeigt  und eventuell zu Futter verarbeitet.&amp;nbsp; Bis jetzt haben wir 548 Seemeilen  (ca. 20% der Gesamtstrecke)&amp;nbsp;zurückgelegt &amp;amp; haben noch 2453 Sm (oder  etwa 80%)&amp;nbsp;vor uns.&amp;nbsp; Wenn unsere Geschwindigkeit so bleiben würde wie  in diesem Augenblick, dann dürften wir&amp;nbsp;zwischen dem&amp;nbsp;4. und 6. April in  Hiva Oa eintrudeln.&amp;nbsp; Letztes Mal erwies sich die Prognose als ausgesprochen  akkurat, aber ich nehme nicht wirklich an, daß wir es so schnell schaffen  werden. &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mo., 19.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;04°15.8560' S, 099°36.8859' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Es ist erst 9:42 Uhr morgens, doch seit gestern  mittag haben wir schon über 142 Seemeilen zurückgelegt.&amp;nbsp; Wenn nicht die  Regenschauer wären, würde ich fast sagen, daß wir die Doldrums hinter uns  gelassen haben und nun in den Bereich des Südostpassates gelangt sind.&amp;nbsp;  Tatsächlich bläst es mit Windstärke sechs aus Ostsüdost bis Ost, so daß wir mit  über sieben Knoten dahingleiten.&amp;nbsp; Bin schon gespannt auf unser heutiges  Etmal.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Das Leben ist ein wenig anstrengender als  vordem, da die Bootsbewegungen natürlich heftiger ausfallen.&amp;nbsp; Man stützt  sich am besten irgendwo ab, wenn man herumspaziert aber glücklicherweise leben  wir ja auf einem Kat und nicht auf einer Bleiente.&amp;nbsp; Ich kann immer weniger  verstehen, warum es davon überhaupt noch so viele gibt.&amp;nbsp; Liegeplätze sind  hier unten ja kein Problem &amp;amp; das Geld ist es offensichtlich auch nicht, wenn  man den Leuten denn so glauben darf.&amp;nbsp; &lt;EM&gt;S/V RIFF RAFF&lt;/EM&gt; zum Beispiel  ist eine nagelneue Halberg-Rassy, welche etwa €400.000 gekostet hat (ohne MwSt.)  &amp;amp; die Rob &amp;amp; Amanda selbst in Schweden abgeholt haben.&amp;nbsp; Sicher ein  schönes Schiff, aber eben doch mit wesentlich (!!!) weniger Platz als  auf&amp;nbsp;&lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; &amp;amp; auch um Ecken unangenehmer im  Passat.&amp;nbsp; Einrumpfboote rollen bei Wind von hinten immer von einer Seite auf  die andere &amp;amp; wenn man das "Glück" hat &lt;EM&gt;Lage schieben&lt;/EM&gt; zu dürfen, so  spielt sich das Leben meist auf einer Bordwand oder dem Fußboden ab.&amp;nbsp; So  berichteten uns damals&amp;nbsp;Marie-Therese &amp;amp; Jean-Marie&amp;nbsp;von der &lt;EM&gt;S/V  POSSIBLE&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; Sie waren mit ihren beiden kleinen Kindern nonstop von  Panama nach Hiva Oa gesegelt, wo ich sie mit frischem Brot, Früchten &amp;amp;  Gemüse empfangen hatte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute nacht träumte ich, daß ich in Flensburg  keinen Job bekommen konnte, nicht einmal als Taxifahrer.&amp;nbsp; So verdingte ich  mich also als Rikschafahrer auf dem Jahrmarkt in Flensburg, wobei ich es als  unangenehm empfand die Rikscha erst die 11 Kilometer von Oeversee auf die Exe  fahren zu müssen.&amp;nbsp; :-))) &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Di., 20.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;05°24.5156' S, 101°56.8577' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Das Etmal betrug gestern 159 Seemeilen,  was&amp;nbsp;eigentlich ein guter Anfang war.&amp;nbsp; Weniger schön war, daß der  Schutz an der ersten Saling sich selbstständig machte &amp;amp; wir ein Loch im  Vorsegel hatten.&amp;nbsp; Da es dunkel werden wollte, war daran erst einmal nichts  zu ändern.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen hatte sich das Loch um ein  Vielfaches vergrößert, so daß mir nichts anderes übrig blieb, als alle Segel zu  bergen, um in den Mast zu steigen.&amp;nbsp; Das ist meine absolute  Ober-Lieblingsbeschäftigung, vor allem auf hoher See &amp;amp; bei entsprechendem  Seegang.&amp;nbsp; Dementsprechend dann auch die Stimmung an Bord.&amp;nbsp; Statt  Bootsmannstuhl mußte der Harneß herhalten, aber nach "nur" etwa 45 Minuten dort  oben war die Sache bereinigt.&amp;nbsp; Wir haben die Mylar-Ersatzfock gesetzt &amp;amp;  uns mit Segel nähen beschäftigt.&amp;nbsp; Kurz vor Sonnenuntergang waren wir fertig  damit &amp;amp; haben die Fock zusammen mit der Mylar-Ersatzfock als Passatsegel  gesetzt.&amp;nbsp; Der Wind wurde immer weniger, so daß wir nur noch mit weniger als  fünf Knoten dahinzuckeln.&amp;nbsp; Wir haben den Autopiloten so umprogrammiert, daß  er die Signale der Windfahne oben im Mast erhält und so steuert, daß der Wind  genau von hinten kommt.&amp;nbsp; Das Etmal wird morgen natürlich eher knickerig  ausfallen, aber was soll's? &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mi., 21.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;05°14.9533' S, 103°09.8292' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute überquert die Sonne den Himmeläquator, so  daß überall auf der Erde Tag&amp;nbsp;&amp;amp; Nachtgleiche&amp;nbsp;herrschen müßte.&amp;nbsp;  Auf der Südhalbkugel fängt jetzt der Herbst an, während in D-Land  Frühlingsanfang sein müßte.&amp;nbsp; Die Tage werden dort bis&amp;nbsp;zur  Sommersonnenwende also immer länger werden.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir stehen&amp;nbsp;wieder ein wenig nördlicher als  gestern, was natürlich daran liegt, daß wir mit den Passatsegeln den  Südostpassat genau von hinten nehmen müssen.&amp;nbsp; So ganz der Hit ist diese  Methode nicht, denn erstens hat der Autopilot damit noch größere Schwierigkeiten  und außerdem liegt die Geschwindigkeit meist unter drei Knoten.&amp;nbsp; Gerade ist  die Sonne aufgegangen &amp;amp; ich habe die Maschine der Tiefkühltruhe wegen  angeworfen.&amp;nbsp; Seit gestern Mittag haben wir noch keine 75 Seemeilen  zurückgelegt,&amp;nbsp;denn der Wind will&amp;nbsp;nicht so recht mitspielen.&amp;nbsp; Ab  und zu kann man in nicht allzu weiter Ferne ein paar Regenschauer niedergehen  sehen, wovon wir bis jetzt allerdings noch verschont wurden.&amp;nbsp; Es ist  erstaunlich in wie wenigen Minuten die Sonne vom Horizont auf eine respektable  Höhe klettert, denn man würde nicht glauben, daß sie erst vor 23 Minuten  aufgegangen ist.&amp;nbsp; Wenn mein Töchterlein es mir gestattet, werde ich mich um  7:00 Uhr wieder aufs Ohr legen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Mit dem Schlafen wurde es natürlich nichts, aber  dafür hatten wir einen angenehmen Tag unter Passatbesegelung.&amp;nbsp; Den  Autopilot haben wir inzwischen wieder auf Kompaßkurs eingestellt, denn sonst  piepte andauernd der Alarm &amp;amp; des öfteren schoß der Kahn in den Wind.&amp;nbsp;  Scheint wohl doch was dran zu sein, an der Behauptung, daß sich bei einem  Mehrrumpfboot der scheinbare Wind mit zunehmender Geschwindigkeit zu schnell  ändert.&amp;nbsp; Warum das allerdings von Belang sein soll, wenn der Wind mehr oder  weniger genau von hinten kommt, habe ich bis jetzt noch nicht begriffen.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir saßen gerade beim Dinner, als ich ein Licht  bemerkte, welches sich als Hochseefischer entpuppte.&amp;nbsp; Auf meine  Lichtsignale haben sie zwar geantwortet, aber auf Kanal 16 herrschte  Stillschweigen.&amp;nbsp; Sie sind so dicht an uns vorüber gefahren, daß man den  Motorenlärm ganz deutlich hören konnte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Beim Spielen mit der &lt;EM&gt;"Festbeleuchtung"&lt;/EM&gt;  konnte ich einen schönen Effekt beobachten, als das Dampferlicht die Passatsegel  von innen beleuchtete.&amp;nbsp; Sah fast aus wie eine riesige chinesische  Papierlaterne, so wie ich sie vor vielen Jahren in meinem Zimmer in Frörup  hatte.&amp;nbsp; Noch schöner allerdings sah es aus, als die messerscharfe Sichel  der neuen Mondes vorhin blutrot im Meer versank.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Do., 22.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;04°33.8856' S, 105°59.8910' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute war ein echter Yachtie-Tag.&amp;nbsp; Erst  bemerkte ich, daß die Stbd-Fockschot an der Want fast ganz durchgescheuert  war.&amp;nbsp; Wir mußten also schleunigst die beiden Vorsegel bergen.&amp;nbsp; Da wir  schon dabei waren, sind wir wieder auf die normale Besegelung umgestiegen, will  heißen die normale Fock &amp;amp; das Groß.&amp;nbsp; Die ganze Aktion dauerte nur eine  Dreiviertelstunde.&amp;nbsp; Anschließend verschwand ich im Maschinenraum, der halb  unter Wasser stand.&amp;nbsp; Die Bilgepumpe - oder genauer gesagt der  Schwimmerschalter dafür - funktionierte nicht &amp;amp; da Öl bekanntlich auf Wasser  schwimmt, sah es dort unten selbst nach dem Abpumpen des Wassers zum Weinen  aus.&amp;nbsp; Dafür schienen beiden Maschinen absolut in Ordnung zu sein.&amp;nbsp; Ich  goß ein wenig Getriebeöl an Stbd nach und bewegte mich ein Stockwerk  höher.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Kaum war ich mit der Navigation fertig, da  meldete Liping auch schon, daß in der Küche kein Wasser ankam.&amp;nbsp; Ganz  schlecht so was.&amp;nbsp; Da ich die Frischwasserpumpe schon lange im Auge behalte  - ich hatte in Panama extra eine neue gekauft -&amp;nbsp; baute ich diese erst  einmal aus, um sie zu testen.&amp;nbsp; Sie schien jedoch einwandfrei zu  funktionieren.&amp;nbsp; Warum kam kein verdammtes Frischwasser in die Küche?&amp;nbsp;  Ob der Tank leer war?&amp;nbsp; Kaum hatte ich unter die Sitzbank geschaut, als mir  auch schon übles schwante.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Schwimmwesten waren allesamt naß &amp;amp;  teilweise rostig.&amp;nbsp; Überall tropfte Wasser und unten schwappte es.&amp;nbsp;  Also raus mit den Dingern.&amp;nbsp; Dann kam der Schocker.&amp;nbsp; Das Wasser floß  nämlich über ein paar Rohre ab, in denen elektrische Leitungen verlegt  waren.&amp;nbsp; Mir wurde schlecht.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wie befürchtet führten besagte Rohre genau zu  unserer Hauptschalttafel mit sämtlichen Sicherungen, sowohl für 12 Volt als auch  für 110 Volt.&amp;nbsp; Wenn ich in dem Moment den Konstrukteur zu fassen gehabt  hätte, so hätte er hinterher sicherlich einen Krankenhausaufenthalt  benötigt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich habe erst einmal eine kräftige  &lt;EM&gt;PARMAX-4&lt;/EM&gt; Pumpe geriggt, die eigentlich zum Abspritzen des Decks gedacht  war.&amp;nbsp; Nach etwa 20 Litern konnte ich "Land" sehen, was aber auch kein Grund  zur Freude war.&amp;nbsp; Es sah ganz danach aus, als ob unsere beiden  Edelstahl-Haupttanks durchgerostet waren, denn aus dem Abteil nebenan floß immer  mehr rostiges Wasser nach.&amp;nbsp; Waren etwa die ganzen 378 Liter Wasser aus den  Haupttanks ausgelaufen?&amp;nbsp; Das würde bedeuten, daß wir nur noch gute 130  Liter im Ersatztank als auch das gefilterte Wasser in den Flaschen hätten.&amp;nbsp;  Keine verlockende Aussicht.&amp;nbsp; Wir mußten unbedingt herausfinden, was denn  nun Sache war.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dieses erwies sich als wesentlich leichter  gesagt als getan.&amp;nbsp; Wir mußten tatsächlich erst die ganze Sitzecke im Salon  demontieren, bis wir überhaupt an die Tanks herankamen.&amp;nbsp; Als wir sie  aufmachten, waren diese randvoll!&amp;nbsp; Allerdings schwammen Unmengen an Algen  und anderem Dreck in dem Wasser herum.&amp;nbsp; Das hatten wir natürlich  &lt;EM&gt;Daffodil Marine Services&lt;/EM&gt; auf Bequia zu verdanken, die uns schlechtes  Wasser geliefert hatten.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Bis auf die Verschmutzung &amp;amp; das Leck konnten  wir uns allerdings immer noch nicht erklären, warum denn nun kein Wasser in der  Küche ankam.&amp;nbsp; Ich habe also erst einmal die neue Pumpe aus Panama  eingebaut, aber das war es auch nicht.&amp;nbsp; Das Boot sah inzwischen aus als ob  der Zoll nach Verbotenem gefahndet &amp;amp; dann Hals-über-Kopf geflüchtet  wäre.&amp;nbsp; Ein unglaubliches Durcheinander von meist nassen und rostigen  Sachen, Werkzeug, Polstern, Sperrholzplatten, Brettern, Kissen usw. usf.  stapelten sich überall im Boot und selbst draußen im Cockpit.&amp;nbsp; Dabei waren  wir noch relativ glücklich, da wir die Tanks nicht leer vorgefunden  hatten.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;FONT color=#800000&gt;Als es langsam dunkel werden wollte,  dämmerte es mir dann.&amp;nbsp; Es muß die Druckleitung sein, die in die Küche  führt!&amp;nbsp; Also habe ich morgen wieder ein interessantes Projekt.&amp;nbsp; Von  wegen &lt;EM&gt;"was macht Ihr nur den lieben langen Tag ganz allein mitten auf dem  Ozean?"!?!&lt;/EM&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;EM&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/EM&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Um 18:00 Uhr galt es die Maschine der  Tiefkühltruhe wegen anzuschmeißen.&amp;nbsp; Nur wollte diese nicht mehr.&amp;nbsp; Es  hörte sich fast so an, als ob nicht genug Saft da wäre.&amp;nbsp; Ich kam dann bald  so richtig auf Touren.&amp;nbsp; Aurora fragte schon, warum ihr Papa denn immer  diese Wörter benutzen würde, die kleine Kinder nicht sagen dürfen.&amp;nbsp;  Sicherheitshalber habe ich erst einmal die andere Maschine angeschmissen - die  Lichtmaschine lud dann auch mit über 50 Ampere - und erst danach die  Stbd-Maschine.&amp;nbsp; Hatte ich schon erwähnt, daß auch meine Toilette nicht mehr  richtig will?&amp;nbsp; Ich nehme an, die Entenmuscheln haben den Zufluß  verstopft...&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Jetzt sitze ich hier auf meiner Nachtwache, höre  &lt;EM&gt;AC/DC, Black Sabbath, 999,&amp;nbsp;"&lt;/EM&gt;Search &amp;amp; Destroy&lt;EM&gt;"&lt;/EM&gt; von  &lt;EM&gt;Iggy Pop&lt;/EM&gt;&amp;nbsp;und ähnliche Sachen.&amp;nbsp; Was wohl morgen so alles  passieren wird?&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Trotz alledem:&amp;nbsp; Ich bin nach wie vor um  Ecken besser drauf als in den letzten Jahren in Taipei.&amp;nbsp; Im Prinzip fühle  ich mich sogar pudelwohl.&amp;nbsp; Muß wirklich total plemplem sein...&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Habe ich überhaupt schon erzählt, daß hier  nachts ganz gewaltige Riesenviecher herumschwimmen?&amp;nbsp; Durch die  Phosphoreszenz kann man immer sehr gut sehen, wenn sich etwas durch das Wasser  bewegt.&amp;nbsp; So lassen auch wir immer zwei leuchtende Streifen zurück.&amp;nbsp;  Sieht wirklich aus, als ob wir auf Kufen dahingleiten.&amp;nbsp; Die großen  Leuchtviecher - wenn es nicht so beknackt nach Übertreibung klänge, würde ich  sagen&amp;nbsp;fast so lang wie unser Boot breit ist&amp;nbsp;- zischen allerdings mit  einer unglaublichen Geschwindigkeit dahin.&amp;nbsp; Vielleicht sind es Wale, die es  in dieser Gegend recht häufig geben soll.&amp;nbsp; Ich habe allerdings nur ein  einziges Mal etwas atmen gehört &amp;amp; gesehen haben wir auch noch keinen.&amp;nbsp;  Oder es sind wahrhaftig gewaltige Haie.&amp;nbsp; Scott &amp;amp; Mike von der  &lt;EM&gt;AVVENTURA&lt;/EM&gt; berichteten, daß sie&amp;nbsp;wirklich große&amp;nbsp;Haie in ihrem  Kielwasser erkennen konnten.&amp;nbsp; Mike hat früher auf Fischtrawlern gearbeitet  &amp;amp; berichtete von ganz zerfransten Fischen, die von Mako-Haien oder Robben  abgefressen worden waren.&amp;nbsp; Und eben auch von anderen, die wie mit einer  Rasierklinge abgeschnitten schienen - das Machwerk der großen weißen Haie.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Haie machen uns eigentlich so gut wie keine  Sorgen, aber sobald ich einen Wal oder Orca zu Gesicht bekomme, werde ich  sicherheitshalber den Motor anschmeißen in der Hoffnung die Viecher mit diesem  Lärm zu vertreiben.&amp;nbsp; Die Geschichte mit Herberts Schwertfisch möchte ich  eigentlich auch nicht so gerne am eigenen Boot erfahren.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Fr., 23.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;05°25.2550' S, 109°07.4695' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Zur Zeit geht es mit teilweise über acht Knoten  unserem Ziel entgegen.&amp;nbsp; Seit heute Mittag haben wir schon fast 60 Meilen  hinter uns.&amp;nbsp; Bei dieser Geschwindigkeit wären wir schon in 10 Tagen in Hiva  Oa!&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen ging es weiter in Sachen Wasser,  wobei ich dieses Mal nicht nur das Wohnzimmer, sondern auch die Küche zerlegt  habe.&amp;nbsp; Dort fand ich dann auch einen abgeknickten Schlauch, der die Ursache  war.&amp;nbsp; Als alles wieder gerichtet war, haben wir schnell etwas gefuttert  &amp;amp; ich habe mich erst einmal aufs Ohr gehauen.&amp;nbsp; Liping hat sich auch  eine Stunde hingelegt, mußte aber dann weiter in ihrem Buch von Isaac Asimov  lesen.&amp;nbsp; Inzwischen liest sie Bücher auf Englisch fast genauso schnell wie  ich, wenn es auch noch weit hinter den Chinesischen hinterherhinkt.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Meine nächsten Projekte sind die recht niedrige  Spannung der Hausbank &amp;amp; die Startschwierigkeiten der Stbd-Maschine.&amp;nbsp;  Damit werde ich allerdings warten, bis es wieder hell ist.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Sa., 24.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/25/2007 16:00&amp;nbsp;UTC&amp;nbsp;267°(T)&amp;nbsp;8.95  Kn&amp;nbsp; 05°57.4202' S&amp;nbsp;111°52.8853' W&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wie erwartet waren die elektrischen Verbindungen  korrodiert.&amp;nbsp; Sowohl bei dem Vorglüh-Relais, als auch bei der  Wasserpumpe.&amp;nbsp; Nun müßte erst einmal wieder alles in Ordnung sein.&amp;nbsp; Ich  könnte auch gut mal wieder ein paar Tage ohne dergleichen gebrauchen.&amp;nbsp;  Ansonsten hatten wir in den Spitzen bis zu&amp;nbsp;8 Windstärken, so daß ich schon  ernsthaft ans Reffen dachte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute nachmittag hatte ich die Logge ausgebaut,  wobei mir ein wurstfingerdicker Wasserstrahl ins Gesicht schoß.&amp;nbsp; Das Teil  scheint einwandfrei zu funktionieren, aber nach dem Einbau zeigt es trotzdem nur  einen kleinen Bruchteil der wirklichen Geschwindigkeit an.&amp;nbsp; Obwohl ich die  Einstellungen am Bordcomputer dahingehend geändert habe.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Inzwischen ist unser durchschnittliches Etmal  von 75 auf über 110 Seemeilen angestiegen, was wir vor allem dem fast schon  stürmischen Passat in den letzten paar Tagen zu verdanken haben.&amp;nbsp;  &lt;EM&gt;MaxSea10&lt;/EM&gt; meint, daß wir schon in&amp;nbsp;8 Tagen in Hiva Oa sein  müßten.&amp;nbsp; Ich rechne allerdings eher mit 2 Wochen.&amp;nbsp; Auch wenn unser  letztes Etmal 159,1 Seemeilen war, was wiederum eine  Durchschnittsgeschwindigkeit von 6,63 Knoten bedeutet.&amp;nbsp; Nicht schlecht,  aber auch nichts besonderes.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  So., 25.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/25/2007 19:00:00&amp;nbsp;UTC&amp;nbsp;253 °&amp;nbsp;7.45  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;06°11.9162' S&amp;nbsp;113°36.8413' W&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Jetzt&amp;nbsp;ist es schon viele Stunden später  (04:00 UTC) &amp;amp; ich habe die Borduhren auf UTC-8 umgestellt.&amp;nbsp; Es geht  also doch voran; das Etmal von gestern lag sogar bei 169,3 Seemeilen.&amp;nbsp;  Meine beiden Mädels liegen in der Heia, draußen ist es bis auf das Licht vom  Mond recht dunkel&amp;nbsp;&amp;amp; gerade eben fuhr ein Schiff vorbei.&amp;nbsp; Es hat  gleich auf meine Lichtsignale geantwortet &amp;amp; auf UKW erzählte mir der Funker,  daß sie vor etwa zwei Stunden ein anderes Schiff gesichtet hätten.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Mit Strom sieht es bei uns nicht so toll aus, da  der scheinbare&amp;nbsp;Wind von hinten für den Windgenerator nicht so der Hit  ist.&amp;nbsp; Außerdem ist nachmittags die Solaranlage durch das Großsegel  abgedeckt.&amp;nbsp; Da Positionslichter, Funke &amp;amp; Computer viel Saft verbrauchen  (ganz zu schweigen von Kühlschrank &amp;amp; Autopilot), wird mir wohl nichts  anderes übrig bleiben als nachher die Maschine anzuschmeißen.&amp;nbsp; Morgens um  6:00 Uhr ist dann die Stbd-Maschine dran, denn uns soll ja nicht das  Tiefgefrorene schlecht werden.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute beschäftigt mich die Frage, ob der  Osterhase sich damit begnügen kann nach Hiva Oa zu kommen oder ob er tatsächlich  mitten aufs weite Meer muß, um dort auf &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; seine Ostereier  für Aurora Ulani zu legen.&amp;nbsp; A propos Eier:&amp;nbsp; Die von den Galapagos  schmecken nach Fisch.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mo., 26.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/27/2007 4:00&amp;nbsp;UTC&amp;nbsp;269°(T)&amp;nbsp;6.27  Kn&amp;nbsp;&amp;nbsp;06°51.1456' S&amp;nbsp;117°13.5430' W&amp;nbsp;&lt;BR&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Passatstörung.&amp;nbsp; Fing schon gestern  an.&amp;nbsp; Der rosa Schönwetterdunst am Horizont&amp;nbsp;wurde immer dicker, die  Wolken immer mehr &amp;amp; der Wind immer ungestümer.&amp;nbsp; Großer&amp;nbsp;Hof um die  Sonne, jetzt großer Hof um den Mond.&amp;nbsp; Eine Welle stieg über die Luke in  Liping &amp;amp; Auroras Bett ein, so daß die beiden nicht glücklich waren, obwohl  sie eine Stunde länger als sonst schlafen konnten.&amp;nbsp; Bei mir sind die Luken  meist sowieso dicht, da ich auf derartige Geschichten nicht so erpicht  bin.&amp;nbsp; Da dünste ich lieber so vor mich hin.&amp;nbsp; Dumm war nur, daß die  Nacht so holperig wurde, daß an Schlaf&amp;nbsp;kaum zu denken war.&amp;nbsp; Außerdem  platzte die neu genähte Naht an der Fock.&amp;nbsp; Garn war durchgescheuert.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Das Etmal lag bei 162 Seemeilen, so daß der  Durchschnitt auf über 118 Sm/Tag gestiegen ist.&amp;nbsp; Immer noch extrem lahm,  vor allem für einen Kat, aber&amp;nbsp;das macht ja nichts.&amp;nbsp; &amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir haben die Fock runtergeholt, damit wir sie  im Cockpit nähen können &amp;amp; die Mylar-Ersatzfock gesetzt.&amp;nbsp; Will heißen,  die Balance von Groß/Fock ist noch schlechter&amp;nbsp;als vorher, so daß der  Autopilot noch stärker arbeiten muß.&amp;nbsp; Mit dem haben wir auch so unseren  Spaß, denn wir haben einen älteren Computer, aber eine neuere  Kontrolleinheit.&amp;nbsp; Und nur für diese beschränkte Infos, nicht aber den  dringend benötigten &lt;EM&gt;SmartPilot Commissioning Guide.&lt;/EM&gt;&amp;nbsp; Eigentlich  nicht so schlimm,&amp;nbsp;denn mit Computern kann ich ja ganz gut, nur müßte dazu  das Boot ruhig irgendwo vor Anker liegen.&amp;nbsp; Oder in den Doldrums  treiben.&amp;nbsp; (Ich hör' schon auf mit den Doldrums...&amp;nbsp;  &amp;nbsp;;-)&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die letzten Tage habe ich keine Zeit und  Energie, mir über irgendwelche Sachen Gedanken zu machen.&amp;nbsp; Das Boot  beansprucht mich vollkommen &amp;amp; Liping auch.&amp;nbsp; Uns fiel ein altes Fax von  1995 in die Hände in dem es hieß:&amp;nbsp; &lt;EM&gt;"...die faulen Tage am  Strand..."&lt;/EM&gt;&amp;nbsp; Schön wär's ja.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Aurora ruft immer aus:&amp;nbsp; "&lt;EM&gt;Potz  Pestilenz&lt;/EM&gt;!"&amp;nbsp; Hat sie wohl von einer gewissen Räubertochter namens  Ronja gelernt.&amp;nbsp; Sie sehnt sich sehr nach mehr Bilderbüchern, womit wir ihr  allerdings leider nicht dienen können.&amp;nbsp; Gestern wollte ich ihr einen  lebenden Fliegenden Fisch in einem Eimer zeigen, was allerdings nicht klappte,  da der Fisch aus dem Eimer in die Spüle gesprungen ist, wo natürlich kein Wasser  war.&amp;nbsp; Schade!&amp;nbsp; Und jeden Tag sammeln wir etliche Tintenfische an Deck  ein, welche Liping zur Zeit einsammelt, um sie zu &lt;EM&gt;Chipirones&lt;/EM&gt; zu  verarbeiten.&amp;nbsp; Gerade eben surften wir laut GPS mit 12,99 Knoten durch die  Gegend!&amp;nbsp; Normalerweise geht es allerdings mit so sechs bis sieben Knoten zu  Gange. &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Di., 27.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/27/2007 8:00 UTC&amp;nbsp;COG 263°&amp;nbsp;6.34  Kn&amp;nbsp;&amp;nbsp;06°59.2249' S&amp;nbsp;118°57.1310' W&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Seit gestern kachelt es hier in den  Spitzen&amp;nbsp;mit 8-9 Windstärken (max 43,8 Knoten), so daß wir inzwischen zwei  Reffs im Groß &amp;amp; auch die kleine Fock teilweise aufgerollt haben.&amp;nbsp; Dabei  steht in den &lt;EM&gt;Pilot Charts&lt;/EM&gt; (Statistische Monatskarten), folgendes:&amp;nbsp;  &lt;EM&gt;"North of 40°S, winds of force 8 or greater are infrequently observed over  the western half and &lt;U&gt;rarely observed&lt;/U&gt; over the eastern half of the South  Pacific&lt;/EM&gt;.&lt;EM&gt;"&lt;/EM&gt;&amp;nbsp; (Ha! Ha!)&amp;nbsp; Wir sind jetzt seit 15 Tagen  unterwegs und haben schon 1820 Sm (60%)&amp;nbsp;gesegelt und noch 1201 Sm  (40%)&amp;nbsp;vor uns.&amp;nbsp; An Segel nähen ist bei diesem Gewackel natürlich nicht  zu denken.&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/28/2007 5:39 UTC&amp;nbsp;272°&amp;nbsp;7.41  Kn&amp;nbsp;&amp;nbsp;07°06.8886' S&amp;nbsp;120°01.4198' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auch jetzt will das Wetter nicht besser  werden.&amp;nbsp; Vorhin surften wir schon wieder mit fast 11 Knoten, obwohl wir  nach wir vor zwei Reffs im Groß &amp;amp; nur die kleine Fock gesetzt haben.&amp;nbsp;  Ein positiver Seiteneffekt ist die Tatsache, daß der Windgenerator wieder in der  Lage ist vernünftig Strom zu spenden, zumal ja die Sonne den ganzen Tag hinter  den Wolken verschwunden war &amp;amp; die Solaranlage so zu nicht viel nütze  war.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich finde es ausgesprochen erstaunlich, mit  welcher Leichtigkeit &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; schweres Wetter nimmt.&amp;nbsp;  Sicher, auch hier muß ich reffen, auf kleinere Segel umsteigen &amp;amp; diese  teilweise aufs Rollreff wickeln.&amp;nbsp; Und wenn es ganz hart kommt, dann  versuche ich den Kurs dahingehend zu ändern, daß der Wind möglichst von hinten  einfällt, ohne daß die Segel einfallen oder&amp;nbsp;wir über Stag gehen.&amp;nbsp;  &amp;nbsp;So habe ich eben auch wieder 10° zum Kurs hinzugefügt, da hier drinnen  alles durcheinander kegelte.&amp;nbsp; Aber ansonsten ist es wirklich kein Vergleich  zu meinen beiden früheren Booten.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auch glaube ich, daß gerade dieser Fortschritt,  zusammen mit GPS, der erweiterten Infrastruktur usw. usf. dafür verantwortlich  ist, daß jetzt so viele Opas &amp;amp; Omas auf Weltumseglung gehen.&amp;nbsp; Sie  stellen mit Abstand den größten Teil der Segler dar &amp;amp; eines der  Hauptgesprächsthemen sind oft die Enkelkinder.&amp;nbsp; Schon komisch:&amp;nbsp; Nach  wie vor bin ich einer der jüngeren Fahrtensegler.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Und trotzdem:&amp;nbsp; Abenteuerlich genug ist die  Ozeansegelei immer noch.&amp;nbsp; Wenn es richtig bläst, dann fallen alle anderen  Gesichtspunkte vollkommen unter den Tisch &amp;amp; man ist ganz automatisch in dem  Bereich, vom dem Gurus a la Bhagwan &lt;EM&gt;("Ganz entspannt im Hier &amp;amp; Jetzt"  &amp;lt;HiHi&amp;gt;)&lt;/EM&gt; immer wieder reden.&amp;nbsp; Das ist kein Traum oder  Hirngespinst mehr, sonder ganz klar die knallharte Realität.&amp;nbsp; Und wenn man  mit dieser Realität halbwegs klar kommt, so ergibt das eben ein gutes  Gefühl.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Anders sieht es natürlich aus, wenn man gerade  so richtig Streß hat.&amp;nbsp; ;-)))) &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mi., 28.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/28/2007 8:00:01 PM&amp;nbsp;267 °&amp;nbsp;6.99  Kn&amp;nbsp;&amp;nbsp;07°12.8140 S&amp;nbsp;121°32.7897 W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Meine Wache ist schon bald vorüber &amp;amp; wir  haben immer noch schlechtes Wetter.&amp;nbsp; Es bläst mit 7-8 Windstärken, auch mal  mit 9 &amp;amp; die höchste Windgeschwindigkeit war bis jetzt 52,5 Knoten - aber zum  Glück nicht durchgehend.&amp;nbsp; &amp;nbsp;Langsam fängt es trotzdem an zu nerven,  denn alles ist naß &amp;amp; salzig.&amp;nbsp; Die Luken müssen so gut wie durchweg  geschlossen bleiben &amp;amp; so sitzen wir also meist in unserem klebrigen  Mief.&amp;nbsp; Schlafmangel wird zu einem echten Thema, vor allem für Liping, da  Aurora sie nicht schlafen lassen will.&amp;nbsp; Bei mir selber sieht es auch nicht  viel besser aus, denn ich muß mich um das Boot kümmern, Segelmanöver machen usw.  usf.&amp;nbsp; Aber irgendwann ist bestimmt auch dieser Spuk vorüber, wenn er auch  jetzt schon vier volle Tage gedauert hat.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Do., 29.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/29/2007 8:00 UTC&amp;nbsp;254°&amp;nbsp;6.93  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;07°53.9703' S&amp;nbsp;123°49.8544' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute haben wir wieder die normale Besegelung  gesetzt, wenn auch vielleicht ein wenig zu früh.&amp;nbsp; War mal wieder ein wenig  zu optimistisch.&amp;nbsp; So können wir uns also nun um die Mylar-Fock kümmern,  deren eine Seite ein wenig ausgefranst ist.&amp;nbsp; Seit gestern hatten wir auch  ernsthaften Streß mit der Tiefkühltruhe, denn Liping meldete, daß es dort anfing  zu tauen.&amp;nbsp; Ich habe also gestern versucht bei acht Windstärken&amp;nbsp;den  Keilriemen auszuwechseln, wobei ich feststellen mußte, daß sie mir in Trinidad  einen falschen gegeben haben, obwohl ich ja den alten extra mitgenommen  hatte.&amp;nbsp; Er war&amp;nbsp;ein bißchen zu klein &amp;amp; war beim besten Willen nicht  aufzuziehen.&amp;nbsp; Ich überlegte schon, den ganzen Kompressor auszubauen, um es  vielleicht doch noch irgendwie zu schaffen.&amp;nbsp; Da fiel mir ein, daß ich noch  einen älteren hatte, der noch gut genug sein müßte &amp;amp; habe erstmal den  aufgezogen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Leider war das &lt;EM&gt;ein Satz mit X&lt;/EM&gt;, denn  heute morgen sah es im &lt;EM&gt;Freezer &lt;/EM&gt;noch schlimmer aus als gestern.&amp;nbsp;  Liping hat ein Huhn verarbeitet &amp;amp; Fleischstücke in das Eisfach vom  12V-Kühlschrank verlagert, während ich wieder in die Tiefen das Maschinenraums  abgetaucht bin.&amp;nbsp; Dort bemerkte ich, daß am Kompressor noch eine weitere  &amp;amp; leicht angerostete "Riefe" für einen Keilriemen war.&amp;nbsp; Das Ding schien  einen geringfügig größeren Durchmesser zu haben, so daß der alte Keilriemen  vielleicht dort noch ein wenig bringen würde.&amp;nbsp; Ich hatte zwar auch dort  leichte Schwierigkeiten, diesen aufzuziehen, aber irgendwann hat es dann doch  geklappt &amp;amp; war anscheinend auch erfolgreich.&amp;nbsp; Auf jeden Fall ist der  Kältespeicher jetzt wieder voller "Rauhreif".&amp;nbsp; Bin ja mal gespannt ob sie  in Hiva Oa solche Keilriemen haben, denn sonst muß ich mir schnell etwas  einfallen lassen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Das Wetter ist immer noch nicht so der Hit,  scheint sich aber langsam auf dem Wege der Besserung zu befinden.&amp;nbsp; Wir  hatten sogar&amp;nbsp;überlegt, wieder im Cockpit zu essen, sind dann aber doch  drinnen geblieben.&amp;nbsp; Das war auch gut so, denn sonst wären wir waschelnaß  geworden, als eine besonders große Welle gegen die&amp;nbsp;Bordwand klatschte.  &amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Inzwischen haben wir nur noch 850 Seemeilen bis  Hiva Oa, was bei unserer derzeitigen Geschwindigkeit in fünf Tagen zu schaffen  wäre.&amp;nbsp; Im Prinzip hoffen wir allerdings auf ein paar Tage ruhiges Wetter,  damit wir uns mal ein bißchen erholen können.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Sa., 31.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/31/2007 8:00 UTC&amp;nbsp;243 °&amp;nbsp;5.60  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;09°24.1619' S&amp;nbsp;128°34.5626' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Mit dem ruhigen Wetter wurde es auch vorletzte  &amp;amp; letzte Nacht nichts.&amp;nbsp; Also haben wir immer noch zwei Reffs im Groß  &amp;amp; eine teilweise aufgerollte Fock.&amp;nbsp; Auch mit der Reparatur der  Mylar-Fock wurde es nichts, da wir Streß mit der Tiefkühltruhe als auch dem  Kühlschrank hatten.&amp;nbsp; Da der Wind nun direkt aus Osten kommt &amp;amp; außerdem  schwächer zu werden scheint, werde ich gleich mal halsen und anschließend volles  Zeug setzen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Daraus wurde nichts, denn ich habe heute das  Bett gehütet.&amp;nbsp; Entweder ist mir das Essen nicht bekommen, oder ich habe mir  irgend etwas eingefangen, denn außer Magen- hatte ich auch Kopf- &amp;amp;  Muskelschmerzen, sowie mal wieder Flotten Otto.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Statt Windstärken 7-8 haben wir jetzt nur noch  3-4 Beaufort.&amp;nbsp; Da die Reparatur der Mylar-Fock noch ein paar Tage dauern  wird, blieb uns nichts anderes übrig als jetzt Richtung NW zu segeln, und zwar  mit einer Geschwindigkeit von nur etwa 4 Knoten.&amp;nbsp; Gerade eben mußte ich zu  meinem Erstaunen feststellen, daß sich die Weltzeit in meinem  Navigationsprogramm von selbst um eine Stunde verschoben hat.&amp;nbsp; Hängt wohl  damit zusammen, daß in dieser Zeitzone heute die Sommerzeit beginnt.&amp;nbsp; Habe  es per Hand wieder umgeschaltet.&amp;nbsp; Bei so wenig Wind macht der Windgenerator  keinen Strom, so daß ich den Computer lieber wieder abschalten muß. &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  So., 1.4.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;4/1/2007 9:00 UTC&amp;nbsp;305°&amp;nbsp;4.21  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;08°41.6973' S&amp;nbsp;130°05.9637' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen habe ich die Borduhren auf UTC-9  umgestellt.&amp;nbsp; Danach ging die Sonne heute um 5:43 Uhr auf, Mittag&amp;nbsp;ist  um 11:44 &amp;amp; Sonnenuntergang findet um 17:44 Uhr statt.&amp;nbsp; Gerade eben hat  sich Liping total erschreckt, denn ein Krebs kam aus dem Abfluß des Waschbeckens  hochgekrabbelt.&amp;nbsp; Erstaunlich, daß sich die Viecher an der Bordwand  festhalten können, selbst wenn das Boot öfters mit über 10 Knoten surft!&amp;nbsp;  Inzwischen haben wir wieder leichte Passatwinde von etwa Stärke 2 bis 4, aber  die See hat sich immer noch nicht so recht beruhigt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern habe ich das Buch über die&lt;EM&gt; 1998&lt;/EM&gt;  &lt;EM&gt;Sydney-Hobart Regatta&lt;/EM&gt; zu Ende gelesen.&amp;nbsp; Noch übler als die  &lt;EM&gt;1979 Fastnet Regatta&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; Ganz schön heftig.&amp;nbsp; Normalerweise  können die Böen bis zu 20% stärker sein als die mittlere Windstärke, doch dort  sah es so aus, als ob sie bis zu 40% höher waren.&amp;nbsp; Bei 50 Knoten Wind kann  eine Bö in den Spitzen so also 70 Knoten erreichen!&amp;nbsp; Ganz schön schön  schon, oder nicht?&amp;nbsp; Ich hatte eher so mit maximal 60 Knoten  gerechnet.&amp;nbsp; Im &lt;EM&gt;Boater's Weather Guide&lt;/EM&gt; stehen zum Thema  Schwerwetter weniger Sachen als in dem Bericht über die Regatten.&amp;nbsp; Ich  suche nämlich gerade vergeblich nach der Kraft des Windes, die sich mit  zweifacher Windgeschwindigkeit nicht verdoppelt, sondern statt dessen im Quadrat  wächst.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Ich müßte mir sowieso noch ein paar mehr technische Bücher  anschaffen, so z.B. die &lt;EM&gt;Seemanschaft&lt;/EM&gt;, den &lt;EM&gt;Bowditch&lt;/EM&gt;, vor allem  den &lt;EM&gt;Nigel Calder&lt;/EM&gt;, sowie Bücher über Segeltrimm und vieles andere  mehr.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gerade eben mußte ich allerdings erst einmal  etwas ganz anderes erforschen, denn ich fragte mich schon lange, was denn nun  &lt;EM&gt;"Tensoren"&lt;/EM&gt; sind.&amp;nbsp; Erst fand ich selbst im Lexikon nichts, doch  dann stieß ich auf Georg Friedrich Bernhard Riemann (1826-66),&amp;nbsp;seines  Zeichens Mathematikprofessor&amp;nbsp;an der Uni in Göttingen.&amp;nbsp; Ohne die von  ihm entwickelte Riemann-Geometrie wäre es Albert Einstein schwer gefallen, seine  Theorie der speziellen Relativität &amp;amp; der Gravität zu entwickeln.&amp;nbsp;  (Gravität scheint die dominierende Kraft im Universum zu sein, denn letztendlich  wird das Ende des Weltalls von der Gravität bestimmt.)&amp;nbsp; Den Rest von diesem  Kram kann allerdings nur Liping verstehen, denn Mathe war ja eines ihrer besten  Fächer und als ich sie kennenlernte, verdiente sie sich ihren Wasserreis mit  Mathe-Nachhilfe für die Oberstufe.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Eine Sache, die wir äußerst mysteriös finden,  ist die Tatsache, daß &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; wesentlich besser auf  dem&amp;nbsp;&lt;EM&gt;Port Tack&lt;/EM&gt; (Backbordbug?) segelt als wenn der Wind von  Steuerbord kommt.&amp;nbsp; Erst dachten wir, daß wir uns das nur einbilden würden  oder die Instrumente verrückt spielen würden.&amp;nbsp; Der GPS zeigt es allerdings  ganz deutlich.&amp;nbsp; Der scheinbare Wind fällt deutlich höher aus, kommt aus  einer günstigeren Richtung und auch die Etmale sind um Ecken besser.&amp;nbsp; Zur  Zeit haben wir nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung, woran das wohl liegen  könnte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;So langsam dürfte unsere komplette  Segelgarderobe mal wieder zum Segelmacher.&amp;nbsp; Das &lt;EM&gt;Leech&lt;/EM&gt; der  kleinen&amp;nbsp;Mylar-Fock ist hin, das Loch in der normalen Fock muß einmal  profimäßig repariert werden &amp;amp; das Groß hat Scheuerstellen an den  Lattentaschen, wo diese auf den &lt;EM&gt;Lazy Jacks&lt;/EM&gt; aufliegen.&amp;nbsp; Auch sonst  gibt es durchgescheuerte Nähte und andere Blessuren.&amp;nbsp; Linda von &lt;EM&gt;DREAM  MAKER&lt;/EM&gt; hatte uns zwar geraten eine Segel-Nähmaschine zu kaufen, aber bei US$  5000&amp;nbsp;für so ein Teil geben&amp;nbsp;wir unsere Segel lieber ab und zu bei einem  Segelmacher ab.&amp;nbsp; Irgendwann ist sowieso ein neuer Satz dran, denn weitere  zwei Jahre oder so halten die Segel bestimmt nicht.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;So, jetzt muß ich wieder Strom sparen &amp;amp;  draußen nach dem Rechten gucken. &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mo., 2.4.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;4/2/2007 9:00 UTC&amp;nbsp;253°&amp;nbsp;4.93  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;09°49.7076' S&amp;nbsp;131°57.1988' W&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Im Westen ging gerade Venus unter, wir haben  fertig zu Abend gegessen, haben kurz gehalst &lt;EM&gt;("You can't back the jib, when  you are doing a gybe!!!") &lt;/EM&gt;&amp;amp; jetzt liegen meine beiden Schönen im  Bett.&amp;nbsp; Will heißen, daß ich für die nächsten sechs Stunden meine Ruhe habe,  denn ich mache seit Tortola immer die 1. Nachtwache.&amp;nbsp; Anfangs ging diese  bis um 1:00, dann bis um 2:00 &amp;amp; gestern bis um 3:00 Uhr.&amp;nbsp; Heute hat  Liping allerdings den Wecker auf 2:00 Uhr gestellt, um weiteren Exzessen  meinerseits einen Riegel vorzuschieben.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Nachtwachen sind zur Zeit das Beste.&amp;nbsp;  Alles schön ruhig, &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; zuckelt bei 3-4 Windstärken mit 5,94  Knoten (sagt der GPS - die Logge spinnt total)&amp;nbsp;&amp;amp; Kurs  303°&amp;nbsp;gemütlich vor sich hin - so stellt man sich Passatsegeln vor.&amp;nbsp;  Tatsächlich gibt es aber oft um die 7 Beaufort, wobei die Fahrt schon recht  holperig wird.&amp;nbsp; Und so furchtbar viel schneller geht es dann auch nicht zu  Gange, da man unter Berücksichtigung auf eventuelle &lt;EM&gt;Squalls&lt;/EM&gt; dann ein  oder auch zwei Reffs im Groß fährt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Nach wie vor begreife ich nicht, warum die  Windinstrumente so asymmetrisch anzeigen, zumal Mike auf den Galapagos ja extra  deswegen oben im Mast war.&amp;nbsp; Sehr merkwürdig.&amp;nbsp; Auch der  &lt;EM&gt;Freezer&lt;/EM&gt; fängt an wirklich Streß zu machen, was wohl daran liegt, daß er  immer leerer wird.&amp;nbsp; Werde mir also in der Beziehung etwas einfallen lassen  müssen.&amp;nbsp; Zur Zeit muß die Maschine nämlich alle acht Stunden eine Stunde  laufen, was ich denn doch etwas übertrieben finde.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ohne Passatbesegelung segeln wir nun also im  Zick-Zack auf Hiva Oa zu, was eigentlich blöd ist, da es erstens länger dauert,  zweitens mehr Arbeit macht und drittens auch noch ungemütlicher ist.&amp;nbsp; Ich  will mir allerdings das Mylar-Segel nicht komplett verhunzen.&amp;nbsp; Eine Nadel  brach heute beim Segel nähen ab, vernünftiges Garn haben wir gar keines mehr  &amp;amp; auch das Segeltuch richtiger Stärke geht zur Neige.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Di., 3.4.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;4/3/2007 9:00 UTC&amp;nbsp;330°&amp;nbsp;6.06  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;09°11.4388' S&amp;nbsp;133°26.7729'  W&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Unser Etmal lag heute peinlicherweise unter 100  Seemeilen.&amp;nbsp; Lag natürlich an dem großen Zick und dem Zack, welches wir in  den letzten 24 Stunden gefahren sind.&amp;nbsp; Dabei war gar nicht einmal so wenig  Wind.&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Mit der Ankunft in Polynesien müssen wir auch  langsam ein paar Grundsatzentscheidungen fällen.&amp;nbsp; Nämlich:&amp;nbsp; Ist uns  &lt;STRONG&gt;a)&lt;/STRONG&gt;&amp;nbsp;die Weltumsegelung an sich wichtiger oder wollen wir  &lt;STRONG&gt;b) &lt;/STRONG&gt;möglichst viele Inseln im Pazifik oder  sonstwo&amp;nbsp;besuchen?&amp;nbsp; Wir könnten schon vor dem Anfang der nächsten  Zyklonsaison voll durchstarten &amp;amp; dann in etwa einem Jahr wieder in Bequia  sein.&amp;nbsp; Das würde bedeuten, daß wir nur relativ wenige Inseln besuchen  würden, dort immer nur ein paar Wochen bleiben würden und ansonsten den  kürzesten Weg nach Südafrika nehmen würden.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ansonsten müssen wir uns überlegen, wo wir die  Zeit der Wirbelstürme verbringen wollen.&amp;nbsp; Entweder im Nordpazifik, so wie  Herbert es gerade gemacht hat, oder aber in Australien, Neuseeland oder gar  Asien.&amp;nbsp; So würden wir&amp;nbsp;hoffentlich genug Zeit für alle möglichen Inseln  überall haben, aber es würde eben auch bedeuten, daß wir mindestens (!)&amp;nbsp;ein  weiteres Jahr unterwegs wären.&amp;nbsp; Wie wir von anderen Yachtie-Freunden  wissen, erhöht das die Chance ganz beträchtlich, daß die Weltumsegelung &lt;EM&gt;ad  acta&lt;/EM&gt; gelegt wird.&amp;nbsp; Reparaturen, Reisekasse, Frust, Streß, unerwartete  Probleme - es gibt eine unendlich lange Reihe von Gründen, warum Leute ihre  Weltumseglung schließlich aufgeben.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Im Prinzip sind wir uns einig, daß  &lt;STRONG&gt;b)&lt;/STRONG&gt;&amp;nbsp;die vernünftigste Lösung ist, zumal wir wohl nie wieder  diese Chance haben werden.&amp;nbsp; Nur würden wir uns bestimmt schwarz ärgern,  wenn wir die Weltumseglung dann wirklich nicht beenden würden.&amp;nbsp; Aus diesem  Grunde neige ich zur Zeit dazu, es mit&amp;nbsp;&lt;STRONG&gt;a)&lt;/STRONG&gt; zu  versuchen.&amp;nbsp; Entscheiden müssen wir uns allerdings schnell, da einem sonst  die Zyklonsaison die Entscheidung abnimmt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Weiterhin müssen wir uns dringendst überlegen,  wo denn nun die geplante Generalüberholung stattfinden soll.&amp;nbsp; So, wie das  Boot jetzt aussieht, kann man es nur mit sehr hohem Verlust verkaufen &amp;amp; so  wird uns gar nichts anderes übrig bleiben, als irgendwo richtig lange an Land zu  stehen, um &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; wieder&amp;nbsp;so schick zu machen,&amp;nbsp;wie es  sich für eine Luxusente eben gehört.&amp;nbsp; Australien, Neuseeland oder Europa  fallen aus Preisgründen völlig aus.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Dann lieber gleich den horrenden  Verlust hinnehmen, denn so hat man wenigstens all den Ärger nicht.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Oder aber man &lt;STRONG&gt;c) &lt;/STRONG&gt;fährt durch  nach Südafrika, &lt;STRONG&gt;d) &lt;/STRONG&gt;macht einen Abstecher zu den Philippinen,  &lt;STRONG&gt;e)&lt;/STRONG&gt; versucht es in Tarawa oder so a la Herbert oder aber  &lt;STRONG&gt;f)&lt;/STRONG&gt;&amp;nbsp;- Horror!!! - fährt doch wieder nach Chaguaramas in  Trinidad, um alles, aber auch wirklich alles, von eigener Hand selbst zu  machen.&amp;nbsp; Eine Variation des letzten Szenarios wäre vielleicht noch Grenada  oder eine andere Insel in der Karibik.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die allerbeste Planung nützt uns allerdings  überhaupt nichts, wenn auf einmal ein Motor nicht mehr will, das Rigg von oben  kommt oder ähnlich schwerwiegende Scherze passieren.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wie es nach Bequia weitergehen soll, ist uns  natürlich auch nicht klar.&amp;nbsp; Über die Azoren nach Europa, um dort irgendwann  (2009)&amp;nbsp;Goldene Hochzeit mit meinen Eltern zu feiern?&amp;nbsp; Dann müßte ich  das Boot allerdings erst an Liping verkaufen &amp;amp; in einem anderen Land  registrieren.&amp;nbsp; Absolut Null Bock die absurd hohe Mehrwertsteuer in Euroland  zu bezahlen. &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mi., 4.4.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;4/4/2007 9:00 UTC&amp;nbsp;240°&amp;nbsp;6.03  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;09°46.8291' S&amp;nbsp;135°26.9713' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Es sieht fast so aus, als ob wir am  Karfreitagmorgen unseren Anker über Bord schmeißen können.&amp;nbsp; Das paßt auch  haargenau ins Konzept, denn auf dieser Reise scheinen wir ja durchweg an Gedenk-  oder Feiertagen einzuklarieren.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Lief die Maschine anfangs alle 18 und dann alle  12 Stunden, so muß sie jetzt alle acht Stunden laufen, damit das Fleisch nicht  schlecht wird.&amp;nbsp; So sitze ich also hier morgens um 9:00 Uhr, während meine  beiden Mädels in der Heia liegen, denn sie hatten ja ab 2:00 Uhr  Nachtwache.&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute Nachmittag haben wir drei Kanister Diesel,  also fast 60 Liter, nachgefüllt.&amp;nbsp; Der Steuerbord-Tank ist nun wieder  voll.&amp;nbsp; Hat also bis jetzt etwas über 15 Taler gekostet, die Tiefkühltruhe  23 Tage lang kalt zu halten.&amp;nbsp; &amp;nbsp;Für andere Sachen benutzen wir ja die  Motoren nicht.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wenn&amp;nbsp;wir es wirklich eilig hätten, dann  könnte&amp;nbsp;&lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt;&amp;nbsp;den Rest des Pazifiks von hier in nur  45 Tagen durchsegeln &amp;amp; durch die Torresstraße fahren.&amp;nbsp; Haben wir zwar  nicht vor, aber faszinierend finde ich das schon.&amp;nbsp; Man hält irgendwo an,  kratzt die Entenmuscheln ab, kauft ein, bunkert Diesel &amp;amp; Wasser und ab die  Post.&amp;nbsp; So wie der alte Tom Blackwell, der auf seiner letzten Reise Tahiti  verließ &amp;amp; nonstop bis Durban in Südafrika durchgesegelt ist.&amp;nbsp; Leider  ist er dort an Krebs gestorben.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich habe überhaupt schon wieder Bekannte in  einem Buch gefunden.&amp;nbsp; Letztes Mal war es unser alter Kumpel Roy von der  &lt;EM&gt;SEA LOONE&lt;/EM&gt; in dem Buch &lt;EM&gt;"Untergehen werden wir nicht"&lt;/EM&gt; von  Bettina Haskamp.&amp;nbsp; Dieses Mal ist es die &lt;EM&gt;WASA &lt;/EM&gt;(Aurora Ulani  wiederholte immer wieder &lt;EM&gt;"Wasa - Spinnegebahr&lt;/EM&gt;" als die &lt;EM&gt;WASA&lt;/EM&gt;  die Spinnaker-Bar im TTSA per Funk rief :-),&lt;EM&gt; &lt;/EM&gt;die wir in der Scotland  Bay kennengelernt hatten.&amp;nbsp; Nette Weltumsegler älteren Jahrgangs &amp;amp;  Freunde von Karl &amp;amp; Libu auf der &lt;EM&gt;ROSINANTE&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; (Die beiden sind  nach wir vor unsere wirklichen Vorbilder.)&amp;nbsp; Sie tauchen im Buch "&lt;EM&gt;Fahr  weiter bis zum Horizont&lt;/EM&gt;" von Susanne Zeller auf als sie 1985 in den  Tuamotus vor dem Atoll Ahe segeln.&amp;nbsp; Finde ich immer wieder lustig, so  was.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;Mit dem wirklich tollen Programm&lt;EM&gt; &lt;A  href="http://www.digwave.com"&gt;Virtual Passage Planner 2&lt;/A&gt;&lt;/EM&gt; (inklusive  &lt;EM&gt;Pilot Charts&lt;/EM&gt;/Statistische Monatskarten) habe ich&amp;nbsp;den weiteren  Verlauf unserer Weltumseglung geplant.&amp;nbsp; Hier sind ein paar ungefähre  Zahlen, um ein wenig den Eindruck der Größenordnungen zu  vermitteln.&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New"&gt;Dharma Bum  I&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 4558  Seemeilen&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New"&gt;Dharma Bum  II&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 5709  Seemeilen&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New"&gt;Dharma Bum  III&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;6337  Seemeilen&amp;nbsp; 27.03%&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT  face="Courier New"&gt;-----------------------------------------------&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New"&gt;Bis jetzt gesegelt ca.&amp;nbsp;&amp;nbsp;16604  Seemeilen&amp;nbsp; 70.83%&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT  face="Courier New"&gt;-----------------------------------------------&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New"&gt;Geplante Weltumseglung&amp;nbsp;&amp;nbsp;23440  Seemeilen&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;FONT  color=#800000 size=4&gt;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Es liegt also noch ein bißchen was vor  uns.&amp;nbsp; :-)))&amp;nbsp; Wenn wir *nicht* nach Asien oder so segeln, um dort unser  Boot komplett zu überholen, dann geht es wahrscheinlich durch die Torresstraße  und über Christmas Island und&amp;nbsp;Cocos Keeling nach Mauritius &amp;amp;  Reunion.&amp;nbsp; Weiter dann nach Südafrika, St. Helena &amp;amp; über&amp;nbsp;Brasilien  zurück nach Bequia.&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;FONT face=Arial color=#000000  size=3&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Tahoma&gt;PS:&amp;nbsp; In Tahiti now.&amp;nbsp;  :-)&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/05/auf-dem-weg-zu-den-marquesas-inseln.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-3711427268083794326</guid><pubDate>Thu, 03 May 2007 18:38:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-05-28T18:30:36.816-07:00</atom:updated><title>Auf dem Weg zu den Marquesas Inseln</title><description>&lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;02°38.7301' S, 095°40.8796'  W&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Sa.,  17.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute sind wir&amp;nbsp;seit genau fünf Tagen  unterwegs, wobei wir uns nach wie vor in den Doldrums befinden.&amp;nbsp; Das paßt  Liping &amp;amp; mir eigentlich ausgezeichnet, denn obwohl wir pro Tag nur etwa 75  Seemeilen gut machen, so geht doch alles viel gemächlicher &amp;amp; ohne Streß ab,  was uns im Prinzip viel wichtiger ist.&amp;nbsp; Daß kaum einer der Segler das so  sieht wie wir, merkten wir erst gestern abend wieder.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gegen 22:30 Uhr sah ich ein Licht am Horizont,  woraufhin ich mein Flutlicht angeworfen habe.&amp;nbsp; Nach kurzer Zeit wurde mein  Signal erwidert &amp;amp; auf Kanal 16 erfuhr ich, daß es sich um die Segelyacht  &lt;EM&gt;S/V CONSTANCE&lt;/EM&gt; handelte, die erst vorgestern abend in den Galapagos  losgesegelt sind.&amp;nbsp; Ganz offensichtlich unter Maschine, denn Wind gab es ja  so gut wie keinen.&amp;nbsp; Sie meinten, daß sie vorhätten, schon in 14 Tagen in  Hiva Oa einzuklarieren, während mein &lt;EM&gt;MaxSea&lt;/EM&gt; Programm zur Zeit&amp;nbsp;für  uns mit 40 Tagen rechnet.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Solange genug zu essen und trinken an Bord ist,  gefällt es uns hier ganz gut.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Liping meinte schon, daß es wohl die  erbärmliche Verpflegung auf den anderen Booten sein muß, welche die Leute dazu  treibt Tag und Nacht unter Maschine zu "segeln".&amp;nbsp;  &amp;lt;Grins&amp;gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Vorgestern abend sahen wir ebenfalls ein Licht  &amp;amp; in der Nacht davor schnaufte es auf einmal ganz fürchterlich neben uns, so  daß uns wohl ein Wal oder ein großer Delphin besucht hat. Sehen konnte ich bis  auf kleine rot leuchtende&amp;nbsp;hüpfende Punkte allerdings gar nichts.&amp;nbsp; Was  das nun wieder für Viecher waren?&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Unser frisch reparierter &amp;amp; neu lackierter  &lt;EM&gt;Linear Drive&lt;/EM&gt; hielt übrigens keine 19 Stunden.&amp;nbsp; Drei Stunden später  war der neue drin, der bis jetzt noch keine größeren Schwierigkeiten gemacht  hat.&amp;nbsp; Seekrank wurde dieses Mal überhaupt keiner, was bei uns das erste Mal  der Fall ist.&amp;nbsp; Bis jetzt fiel noch kein Regentropfen, kein Gewitter zwang  uns zur Segelarbeit &amp;amp; überhaupt ist alles so &lt;EM&gt;tranquilo&lt;/EM&gt; wie noch nie  zuvor.&amp;nbsp; Wenn ich daran denke, wie&amp;nbsp;mein Bruder Birger&amp;nbsp;&amp;amp; ich  uns 1989 auf dem Weg nach Belem abgerackert haben bzw. wie rauh der Törn von  Cabo San Lucas nach Hiva Oa&amp;nbsp;mit Liping 1995 war, so bin ich wirklich sehr  dankbar.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Selbst die Maschinen machen gerade keinen  Streß.&amp;nbsp; Die einzige Sache, die ich zur Zeit im Auge behalten muß, ist das  Leck an der Logge.&amp;nbsp; Ich pumpe alle 12 Stunden die Bilge aus, lasse aber  sonst alles wie es ist, denn mir scheint, daß meine Abdichtungsversuche die  Sache eher verschlimmern.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Seit gestern steht die Sonne nördlich von uns  &amp;amp; nun wird sie sich jeden Tag weiter von uns entfernen.&amp;nbsp; Nachts werfe  ich oft das &lt;EM&gt;Fuji-Planetarium&lt;/EM&gt; an, wobei man immer wieder etwas  dazulernt.&amp;nbsp; Vor allem, wenn man zusätzlich noch im Lexikon nachsieht, in  dem ich sowieso in letzter Zeit recht viel herumstöbere.&amp;nbsp; (Das Lexikon  schrieb zum Bleistift, daß nur etwa 10% der Gymnasiasten in D-Land es auch  tatsächlich bis zum Abitur schaffen.&amp;nbsp; Die Oberstufe ist also deutlich  schwieriger als in Amiland, Taiwan oder anderen Ländern.&amp;nbsp; &lt;EM&gt;"Those who  are university-bound then enter a track of rigorous preparatory secondary  education by attending a highly competitive, academic Gymnasium (junior and  senior high school)."&lt;/EM&gt;&amp;nbsp; Hatte meinen Kumpels ja schon immer gesagt, daß  die Oberstufe bei uns etwa dem &lt;EM&gt;Bachelors Degree&lt;/EM&gt; an einer Ami-Uni  entspricht.)&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Immer wieder verblüffend ist der sehr helle  Doppelstern Sirius (Hundestern), welcher nahe am Horizont in allen möglichen  Farben funkelt.&amp;nbsp; Erst rot, dann grün, aber auch blau, lila oder gelb.&amp;nbsp;  Auf &lt;EM&gt;DHARMA BUM II&lt;/EM&gt; hielt ich ihn einmal für die Positionslichter eines  Schiffes, welches genau auf mich zukam.&amp;nbsp; Ich ging damals ans Funkgerät  &amp;amp; wurde langsam nervös, als absolut keine Antwort kommen wollte.&amp;nbsp; Als  Sirius dann blau und lila erschien, war ich komplett desorientiert, denn eine  Lichterkombination mit blauen Lichtern war mir noch nicht untergekommen.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich übernehme grundsätzlich die erste Wache bis  gegen 1:00 oder manchmal 2:00 Uhr, denn Liping muß unbedingt dann Freiwache  haben, wenn Aurora Ulani schläft.&amp;nbsp; Glücklicherweise ist unsere Kleine beim  Segeln überaus pflegeleicht &amp;amp; wenn ich schlafe, pflegt sie stundenlang nur  zu flüstern, um mich nicht zu wecken.&amp;nbsp; Wenn ich nicht gerade lese, am  Computer oder an der Funke&amp;nbsp;sitze, bzw. die Sterne betrachte, so vergnüge  ich mich damit mir über alle möglichen Sachen Gedanken zu machen, Pläne zu  schmieden &amp;amp; Szenarien zu entwerfen.&amp;nbsp; Viel heraus kommt dabei naturgemäß  nicht, aber irgendwomit muß man sich die sechs Stunden ja beschäftigen, um nicht  einzuschlafen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;So, nun soll ich gleich Lipings Haare schneiden  und ein kleines Nickerchen machen, damit ich nachher wieder fit bin.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  So., 18.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;03°49.7833' S, 098°13.2737' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Hätte mir ja denken können, daß es keine gute  Idee ist, das Wetter zu loben.&amp;nbsp; Kaum war ich draußen in Cockpit, als auch  schon der erste Regen fiel.&amp;nbsp; Eine typische &lt;EM&gt;Squall&lt;/EM&gt;, zum Glück ohne  größere Windstärken (es ging nur bis 7 Beaufort) und ohne Blitze.&amp;nbsp; So  regnete es ab und an immer wieder, manchmal sehr heftig &amp;amp; richtig  prasselnd,&amp;nbsp;was zumindest den positiven Seiteneffekt hatte, daß wir Wasser  sammeln konnten.&amp;nbsp; Wir haben es gefiltert und in Flaschen abgefüllt.&amp;nbsp;  Dumm war nur, daß beim Setzen des Großsegels und der anschließenden Halse ein  weiterer Gartenstuhl zu Bruch ging &amp;amp; auch der schwarze Boppel des Gashebels  dran glauben mußte.&amp;nbsp; Nun darf kein weiterer Stuhl mehr zerbröseln!&amp;nbsp;  Drinnen ging eine Flasche mit Ammoniak zu Bruch (war wohl zu heiß gewesen in dem  Schrank direkt an der Bordwand) und machte einen Karton chilenischen Rotwein  ungenießbar.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Geschwindigkeit des Bootes ging bei der  ganzen Geschichte von etwas über einem Knoten auf bis über acht Knoten hoch, hat  sich aber jetzt bei etwa 5 1/2 Knoten eingependelt. Mit dem angenehm ruhigen  Dahinzuckeln ist es also erst einmal vorbei, denn immer noch sind wir von  schwarzen Wolkenbänken und Rumpelwasser umringt.&amp;nbsp; Und irgendwann kommt dann  ja sowieso der Passat &amp;amp; es ist ganz vorbei mit den Doldrums.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auf dem Vordeck fand ich heute einen  Tintenfisch, den ich gleich Liping übergeben habe, damit sie ihn Aurora zeigt  und eventuell zu Futter verarbeitet.&amp;nbsp; Bis jetzt haben wir 548 Seemeilen  (ca. 20% der Gesamtstrecke)&amp;nbsp;zurückgelegt &amp;amp; haben noch 2453 Sm (oder  etwa 80%)&amp;nbsp;vor uns.&amp;nbsp; Wenn unsere Geschwindigkeit so bleiben würde wie  in diesem Augenblick, dann dürften wir&amp;nbsp;zwischen dem&amp;nbsp;4. und 6. April in  Hiva Oa eintrudeln.&amp;nbsp; Letztes Mal erwies sich die Prognose als ausgesprochen  akkurat, aber ich nehme nicht wirklich an, daß wir es so schnell schaffen  werden. &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mo., 19.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;04°15.8560' S, 099°36.8859' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Es ist erst 9:42 Uhr morgens, doch seit gestern  mittag haben wir schon über 142 Seemeilen zurückgelegt.&amp;nbsp; Wenn nicht die  Regenschauer wären, würde ich fast sagen, daß wir die Doldrums hinter uns  gelassen haben und nun in den Bereich des Südostpassates gelangt sind.&amp;nbsp;  Tatsächlich bläst es mit Windstärke sechs aus Ostsüdost bis Ost, so daß wir mit  über sieben Knoten dahingleiten.&amp;nbsp; Bin schon gespannt auf unser heutiges  Etmal.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Das Leben ist ein wenig anstrengender als  vordem, da die Bootsbewegungen natürlich heftiger ausfallen.&amp;nbsp; Man stützt  sich am besten irgendwo ab, wenn man herumspaziert aber glücklicherweise leben  wir ja auf einem Kat und nicht auf einer Bleiente.&amp;nbsp; Ich kann immer weniger  verstehen, warum es davon überhaupt noch so viele gibt.&amp;nbsp; Liegeplätze sind  hier unten ja kein Problem &amp;amp; das Geld ist es offensichtlich auch nicht, wenn  man den Leuten denn so glauben darf.&amp;nbsp; &lt;EM&gt;S/V RIFF RAFF&lt;/EM&gt; zum Beispiel  ist eine nagelneue Halberg-Rassy, welche etwa €400.000 gekostet hat (ohne MwSt.)  &amp;amp; die Rob &amp;amp; Amanda selbst in Schweden abgeholt haben.&amp;nbsp; Sicher ein  schönes Schiff, aber eben doch mit wesentlich (!!!) weniger Platz als  auf&amp;nbsp;&lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; &amp;amp; auch um Ecken unangenehmer im  Passat.&amp;nbsp; Einrumpfboote rollen bei Wind von hinten immer von einer Seite auf  die andere &amp;amp; wenn man das "Glück" hat &lt;EM&gt;Lage schieben&lt;/EM&gt; zu dürfen, so  spielt sich das Leben meist auf einer Bordwand oder dem Fußboden ab.&amp;nbsp; So  berichteten uns damals&amp;nbsp;Marie-Therese &amp;amp; Jean-Marie&amp;nbsp;von der &lt;EM&gt;S/V  POSSIBLE&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; Sie waren mit ihren beiden kleinen Kindern nonstop von  Panama nach Hiva Oa gesegelt, wo ich sie mit frischem Brot, Früchten &amp;amp;  Gemüse empfangen hatte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute nacht träumte ich, daß ich in Flensburg  keinen Job bekommen konnte, nicht einmal als Taxifahrer.&amp;nbsp; So verdingte ich  mich also als Rikschafahrer auf dem Jahrmarkt in Flensburg, wobei ich es als  unangenehm empfand die Rikscha erst die 11 Kilometer von Oeversee auf die Exe  fahren zu müssen.&amp;nbsp; :-))) &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Di., 20.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;05°24.5156' S, 101°56.8577' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Das Etmal betrug gestern 159 Seemeilen,  was&amp;nbsp;eigentlich ein guter Anfang war.&amp;nbsp; Weniger schön war, daß der  Schutz an der ersten Saling sich selbstständig machte &amp;amp; wir ein Loch im  Vorsegel hatten.&amp;nbsp; Da es dunkel werden wollte, war daran erst einmal nichts  zu ändern.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen hatte sich das Loch um ein  Vielfaches vergrößert, so daß mir nichts anderes übrig blieb, als alle Segel zu  bergen, um in den Mast zu steigen.&amp;nbsp; Das ist meine absolute  Ober-Lieblingsbeschäftigung, vor allem auf hoher See &amp;amp; bei entsprechendem  Seegang.&amp;nbsp; Dementsprechend dann auch die Stimmung an Bord.&amp;nbsp; Statt  Bootsmannstuhl mußte der Harneß herhalten, aber nach "nur" etwa 45 Minuten dort  oben war die Sache bereinigt.&amp;nbsp; Wir haben die Mylar-Ersatzfock gesetzt &amp;amp;  uns mit Segel nähen beschäftigt.&amp;nbsp; Kurz vor Sonnenuntergang waren wir fertig  damit &amp;amp; haben die Fock zusammen mit der Mylar-Ersatzfock als Passatsegel  gesetzt.&amp;nbsp; Der Wind wurde immer weniger, so daß wir nur noch mit weniger als  fünf Knoten dahinzuckeln.&amp;nbsp; Wir haben den Autopiloten so umprogrammiert, daß  er die Signale der Windfahne oben im Mast erhält und so steuert, daß der Wind  genau von hinten kommt.&amp;nbsp; Das Etmal wird morgen natürlich eher knickerig  ausfallen, aber was soll's? &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mi., 21.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;05°14.9533' S, 103°09.8292' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute überquert die Sonne den Himmeläquator, so  daß überall auf der Erde Tag&amp;nbsp;&amp;amp; Nachtgleiche&amp;nbsp;herrschen müßte.&amp;nbsp;  Auf der Südhalbkugel fängt jetzt der Herbst an, während in D-Land  Frühlingsanfang sein müßte.&amp;nbsp; Die Tage werden dort bis&amp;nbsp;zur  Sommersonnenwende also immer länger werden.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir stehen&amp;nbsp;wieder ein wenig nördlicher als  gestern, was natürlich daran liegt, daß wir mit den Passatsegeln den  Südostpassat genau von hinten nehmen müssen.&amp;nbsp; So ganz der Hit ist diese  Methode nicht, denn erstens hat der Autopilot damit noch größere Schwierigkeiten  und außerdem liegt die Geschwindigkeit meist unter drei Knoten.&amp;nbsp; Gerade ist  die Sonne aufgegangen &amp;amp; ich habe die Maschine der Tiefkühltruhe wegen  angeworfen.&amp;nbsp; Seit gestern Mittag haben wir noch keine 75 Seemeilen  zurückgelegt,&amp;nbsp;denn der Wind will&amp;nbsp;nicht so recht mitspielen.&amp;nbsp; Ab  und zu kann man in nicht allzu weiter Ferne ein paar Regenschauer niedergehen  sehen, wovon wir bis jetzt allerdings noch verschont wurden.&amp;nbsp; Es ist  erstaunlich in wie wenigen Minuten die Sonne vom Horizont auf eine respektable  Höhe klettert, denn man würde nicht glauben, daß sie erst vor 23 Minuten  aufgegangen ist.&amp;nbsp; Wenn mein Töchterlein es mir gestattet, werde ich mich um  7:00 Uhr wieder aufs Ohr legen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Mit dem Schlafen wurde es natürlich nichts, aber  dafür hatten wir einen angenehmen Tag unter Passatbesegelung.&amp;nbsp; Den  Autopilot haben wir inzwischen wieder auf Kompaßkurs eingestellt, denn sonst  piepte andauernd der Alarm &amp;amp; des öfteren schoß der Kahn in den Wind.&amp;nbsp;  Scheint wohl doch was dran zu sein, an der Behauptung, daß sich bei einem  Mehrrumpfboot der scheinbare Wind mit zunehmender Geschwindigkeit zu schnell  ändert.&amp;nbsp; Warum das allerdings von Belang sein soll, wenn der Wind mehr oder  weniger genau von hinten kommt, habe ich bis jetzt noch nicht begriffen.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir saßen gerade beim Dinner, als ich ein Licht  bemerkte, welches sich als Hochseefischer entpuppte.&amp;nbsp; Auf meine  Lichtsignale haben sie zwar geantwortet, aber auf Kanal 16 herrschte  Stillschweigen.&amp;nbsp; Sie sind so dicht an uns vorüber gefahren, daß man den  Motorenlärm ganz deutlich hören konnte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Beim Spielen mit der &lt;EM&gt;"Festbeleuchtung"&lt;/EM&gt;  konnte ich einen schönen Effekt beobachten, als das Dampferlicht die Passatsegel  von innen beleuchtete.&amp;nbsp; Sah fast aus wie eine riesige chinesische  Papierlaterne, so wie ich sie vor vielen Jahren in meinem Zimmer in Frörup  hatte.&amp;nbsp; Noch schöner allerdings sah es aus, als die messerscharfe Sichel  der neuen Mondes vorhin blutrot im Meer versank.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Do., 22.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;04°33.8856' S, 105°59.8910' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute war ein echter Yachtie-Tag.&amp;nbsp; Erst  bemerkte ich, daß die Stbd-Fockschot an der Want fast ganz durchgescheuert  war.&amp;nbsp; Wir mußten also schleunigst die beiden Vorsegel bergen.&amp;nbsp; Da wir  schon dabei waren, sind wir wieder auf die normale Besegelung umgestiegen, will  heißen die normale Fock &amp;amp; das Groß.&amp;nbsp; Die ganze Aktion dauerte nur eine  Dreiviertelstunde.&amp;nbsp; Anschließend verschwand ich im Maschinenraum, der halb  unter Wasser stand.&amp;nbsp; Die Bilgepumpe - oder genauer gesagt der  Schwimmerschalter dafür - funktionierte nicht &amp;amp; da Öl bekanntlich auf Wasser  schwimmt, sah es dort unten selbst nach dem Abpumpen des Wassers zum Weinen  aus.&amp;nbsp; Dafür schienen beiden Maschinen absolut in Ordnung zu sein.&amp;nbsp; Ich  goß ein wenig Getriebeöl an Stbd nach und bewegte mich ein Stockwerk  höher.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Kaum war ich mit der Navigation fertig, da  meldete Liping auch schon, daß in der Küche kein Wasser ankam.&amp;nbsp; Ganz  schlecht so was.&amp;nbsp; Da ich die Frischwasserpumpe schon lange im Auge behalte  - ich hatte in Panama extra eine neue gekauft -&amp;nbsp; baute ich diese erst  einmal aus, um sie zu testen.&amp;nbsp; Sie schien jedoch einwandfrei zu  funktionieren.&amp;nbsp; Warum kam kein verdammtes Frischwasser in die Küche?&amp;nbsp;  Ob der Tank leer war?&amp;nbsp; Kaum hatte ich unter die Sitzbank geschaut, als mir  auch schon übles schwante.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Schwimmwesten waren allesamt naß &amp;amp;  teilweise rostig.&amp;nbsp; Überall tropfte Wasser und unten schwappte es.&amp;nbsp;  Also raus mit den Dingern.&amp;nbsp; Dann kam der Schocker.&amp;nbsp; Das Wasser floß  nämlich über ein paar Rohre ab, in denen elektrische Leitungen verlegt  waren.&amp;nbsp; Mir wurde schlecht.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wie befürchtet führten besagte Rohre genau zu  unserer Hauptschalttafel mit sämtlichen Sicherungen, sowohl für 12 Volt als auch  für 110 Volt.&amp;nbsp; Wenn ich in dem Moment den Konstrukteur zu fassen gehabt  hätte, so hätte er hinterher sicherlich einen Krankenhausaufenthalt  benötigt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich habe erst einmal eine kräftige  &lt;EM&gt;PARMAX-4&lt;/EM&gt; Pumpe geriggt, die eigentlich zum Abspritzen des Decks gedacht  war.&amp;nbsp; Nach etwa 20 Litern konnte ich "Land" sehen, was aber auch kein Grund  zur Freude war.&amp;nbsp; Es sah ganz danach aus, als ob unsere beiden  Edelstahl-Haupttanks durchgerostet waren, denn aus dem Abteil nebenan floß immer  mehr rostiges Wasser nach.&amp;nbsp; Waren etwa die ganzen 378 Liter Wasser aus den  Haupttanks ausgelaufen?&amp;nbsp; Das würde bedeuten, daß wir nur noch gute 130  Liter im Ersatztank als auch das gefilterte Wasser in den Flaschen hätten.&amp;nbsp;  Keine verlockende Aussicht.&amp;nbsp; Wir mußten unbedingt herausfinden, was denn  nun Sache war.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Dieses erwies sich als wesentlich leichter  gesagt als getan.&amp;nbsp; Wir mußten tatsächlich erst die ganze Sitzecke im Salon  demontieren, bis wir überhaupt an die Tanks herankamen.&amp;nbsp; Als wir sie  aufmachten, waren diese randvoll!&amp;nbsp; Allerdings schwammen Unmengen an Algen  und anderem Dreck in dem Wasser herum.&amp;nbsp; Das hatten wir natürlich  &lt;EM&gt;Daffodil Marine Services&lt;/EM&gt; auf Bequia zu verdanken, die uns schlechtes  Wasser geliefert hatten.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Bis auf die Verschmutzung &amp;amp; das Leck konnten  wir uns allerdings immer noch nicht erklären, warum denn nun kein Wasser in der  Küche ankam.&amp;nbsp; Ich habe also erst einmal die neue Pumpe aus Panama  eingebaut, aber das war es auch nicht.&amp;nbsp; Das Boot sah inzwischen aus als ob  der Zoll nach Verbotenem gefahndet &amp;amp; dann Hals-über-Kopf geflüchtet  wäre.&amp;nbsp; Ein unglaubliches Durcheinander von meist nassen und rostigen  Sachen, Werkzeug, Polstern, Sperrholzplatten, Brettern, Kissen usw. usf.  stapelten sich überall im Boot und selbst draußen im Cockpit.&amp;nbsp; Dabei waren  wir noch relativ glücklich, da wir die Tanks nicht leer vorgefunden  hatten.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT size=4&gt;&lt;FONT color=#800000&gt;Als es langsam dunkel werden wollte,  dämmerte es mir dann.&amp;nbsp; Es muß die Druckleitung sein, die in die Küche  führt!&amp;nbsp; Also habe ich morgen wieder ein interessantes Projekt.&amp;nbsp; Von  wegen &lt;EM&gt;"was macht Ihr nur den lieben langen Tag ganz allein mitten auf dem  Ozean?"!?!&lt;/EM&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;EM&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/EM&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Um 18:00 Uhr galt es die Maschine der  Tiefkühltruhe wegen anzuschmeißen.&amp;nbsp; Nur wollte diese nicht mehr.&amp;nbsp; Es  hörte sich fast so an, als ob nicht genug Saft da wäre.&amp;nbsp; Ich kam dann bald  so richtig auf Touren.&amp;nbsp; Aurora fragte schon, warum ihr Papa denn immer  diese Wörter benutzen würde, die kleine Kinder nicht sagen dürfen.&amp;nbsp;  Sicherheitshalber habe ich erst einmal die andere Maschine angeschmissen - die  Lichtmaschine lud dann auch mit über 50 Ampere - und erst danach die  Stbd-Maschine.&amp;nbsp; Hatte ich schon erwähnt, daß auch meine Toilette nicht mehr  richtig will?&amp;nbsp; Ich nehme an, die Entenmuscheln haben den Zufluß  verstopft...&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Jetzt sitze ich hier auf meiner Nachtwache, höre  &lt;EM&gt;AC/DC, Black Sabbath, 999,&amp;nbsp;"&lt;/EM&gt;Search &amp;amp; Destroy&lt;EM&gt;"&lt;/EM&gt; von  &lt;EM&gt;Iggy Pop&lt;/EM&gt;&amp;nbsp;und ähnliche Sachen.&amp;nbsp; Was wohl morgen so alles  passieren wird?&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Trotz alledem:&amp;nbsp; Ich bin nach wie vor um  Ecken besser drauf als in den letzten Jahren in Taipei.&amp;nbsp; Im Prinzip fühle  ich mich sogar pudelwohl.&amp;nbsp; Muß wirklich total plemplem sein...&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Habe ich überhaupt schon erzählt, daß hier  nachts ganz gewaltige Riesenviecher herumschwimmen?&amp;nbsp; Durch die  Phosphoreszenz kann man immer sehr gut sehen, wenn sich etwas durch das Wasser  bewegt.&amp;nbsp; So lassen auch wir immer zwei leuchtende Streifen zurück.&amp;nbsp;  Sieht wirklich aus, als ob wir auf Kufen dahingleiten.&amp;nbsp; Die großen  Leuchtviecher - wenn es nicht so beknackt nach Übertreibung klänge, würde ich  sagen&amp;nbsp;fast so lang wie unser Boot breit ist&amp;nbsp;- zischen allerdings mit  einer unglaublichen Geschwindigkeit dahin.&amp;nbsp; Vielleicht sind es Wale, die es  in dieser Gegend recht häufig geben soll.&amp;nbsp; Ich habe allerdings nur ein  einziges Mal etwas atmen gehört &amp;amp; gesehen haben wir auch noch keinen.&amp;nbsp;  Oder es sind wahrhaftig gewaltige Haie.&amp;nbsp; Scott &amp;amp; Mike von der  &lt;EM&gt;AVVENTURA&lt;/EM&gt; berichteten, daß sie&amp;nbsp;wirklich große&amp;nbsp;Haie in ihrem  Kielwasser erkennen konnten.&amp;nbsp; Mike hat früher auf Fischtrawlern gearbeitet  &amp;amp; berichtete von ganz zerfransten Fischen, die von Mako-Haien oder Robben  abgefressen worden waren.&amp;nbsp; Und eben auch von anderen, die wie mit einer  Rasierklinge abgeschnitten schienen - das Machwerk der großen weißen Haie.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Haie machen uns eigentlich so gut wie keine  Sorgen, aber sobald ich einen Wal oder Orca zu Gesicht bekomme, werde ich  sicherheitshalber den Motor anschmeißen in der Hoffnung die Viecher mit diesem  Lärm zu vertreiben.&amp;nbsp; Die Geschichte mit Herberts Schwertfisch möchte ich  eigentlich auch nicht so gerne am eigenen Boot erfahren.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Fr., 23.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;05°25.2550' S, 109°07.4695' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Zur Zeit geht es mit teilweise über acht Knoten  unserem Ziel entgegen.&amp;nbsp; Seit heute Mittag haben wir schon fast 60 Meilen  hinter uns.&amp;nbsp; Bei dieser Geschwindigkeit wären wir schon in 10 Tagen in Hiva  Oa!&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen ging es weiter in Sachen Wasser,  wobei ich dieses Mal nicht nur das Wohnzimmer, sondern auch die Küche zerlegt  habe.&amp;nbsp; Dort fand ich dann auch einen abgeknickten Schlauch, der die Ursache  war.&amp;nbsp; Als alles wieder gerichtet war, haben wir schnell etwas gefuttert  &amp;amp; ich habe mich erst einmal aufs Ohr gehauen.&amp;nbsp; Liping hat sich auch  eine Stunde hingelegt, mußte aber dann weiter in ihrem Buch von Isaac Asimov  lesen.&amp;nbsp; Inzwischen liest sie Bücher auf Englisch fast genauso schnell wie  ich, wenn es auch noch weit hinter den Chinesischen hinterherhinkt.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Meine nächsten Projekte sind die recht niedrige  Spannung der Hausbank &amp;amp; die Startschwierigkeiten der Stbd-Maschine.&amp;nbsp;  Damit werde ich allerdings warten, bis es wieder hell ist.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Sa., 24.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/25/2007 16:00&amp;nbsp;UTC&amp;nbsp;267°(T)&amp;nbsp;8.95  Kn&amp;nbsp; 05°57.4202' S&amp;nbsp;111°52.8853' W&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wie erwartet waren die elektrischen Verbindungen  korrodiert.&amp;nbsp; Sowohl bei dem Vorglüh-Relais, als auch bei der  Wasserpumpe.&amp;nbsp; Nun müßte erst einmal wieder alles in Ordnung sein.&amp;nbsp; Ich  könnte auch gut mal wieder ein paar Tage ohne dergleichen gebrauchen.&amp;nbsp;  Ansonsten hatten wir in den Spitzen bis zu&amp;nbsp;8 Windstärken, so daß ich schon  ernsthaft ans Reffen dachte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute nachmittag hatte ich die Logge ausgebaut,  wobei mir ein wurstfingerdicker Wasserstrahl ins Gesicht schoß.&amp;nbsp; Das Teil  scheint einwandfrei zu funktionieren, aber nach dem Einbau zeigt es trotzdem nur  einen kleinen Bruchteil der wirklichen Geschwindigkeit an.&amp;nbsp; Obwohl ich die  Einstellungen am Bordcomputer dahingehend geändert habe.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Inzwischen ist unser durchschnittliches Etmal  von 75 auf über 110 Seemeilen angestiegen, was wir vor allem dem fast schon  stürmischen Passat in den letzten paar Tagen zu verdanken haben.&amp;nbsp;  &lt;EM&gt;MaxSea10&lt;/EM&gt; meint, daß wir schon in&amp;nbsp;8 Tagen in Hiva Oa sein  müßten.&amp;nbsp; Ich rechne allerdings eher mit 2 Wochen.&amp;nbsp; Auch wenn unser  letztes Etmal 159,1 Seemeilen war, was wiederum eine  Durchschnittsgeschwindigkeit von 6,63 Knoten bedeutet.&amp;nbsp; Nicht schlecht,  aber auch nichts besonderes.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  So., 25.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/25/2007 19:00:00&amp;nbsp;UTC&amp;nbsp;253 °&amp;nbsp;7.45  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;06°11.9162' S&amp;nbsp;113°36.8413' W&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Jetzt&amp;nbsp;ist es schon viele Stunden später  (04:00 UTC) &amp;amp; ich habe die Borduhren auf UTC-8 umgestellt.&amp;nbsp; Es geht  also doch voran; das Etmal von gestern lag sogar bei 169,3 Seemeilen.&amp;nbsp;  Meine beiden Mädels liegen in der Heia, draußen ist es bis auf das Licht vom  Mond recht dunkel&amp;nbsp;&amp;amp; gerade eben fuhr ein Schiff vorbei.&amp;nbsp; Es hat  gleich auf meine Lichtsignale geantwortet &amp;amp; auf UKW erzählte mir der Funker,  daß sie vor etwa zwei Stunden ein anderes Schiff gesichtet hätten.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Mit Strom sieht es bei uns nicht so toll aus, da  der scheinbare&amp;nbsp;Wind von hinten für den Windgenerator nicht so der Hit  ist.&amp;nbsp; Außerdem ist nachmittags die Solaranlage durch das Großsegel  abgedeckt.&amp;nbsp; Da Positionslichter, Funke &amp;amp; Computer viel Saft verbrauchen  (ganz zu schweigen von Kühlschrank &amp;amp; Autopilot), wird mir wohl nichts  anderes übrig bleiben als nachher die Maschine anzuschmeißen.&amp;nbsp; Morgens um  6:00 Uhr ist dann die Stbd-Maschine dran, denn uns soll ja nicht das  Tiefgefrorene schlecht werden.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute beschäftigt mich die Frage, ob der  Osterhase sich damit begnügen kann nach Hiva Oa zu kommen oder ob er tatsächlich  mitten aufs weite Meer muß, um dort auf &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; seine Ostereier  für Aurora Ulani zu legen.&amp;nbsp; A propos Eier:&amp;nbsp; Die von den Galapagos  schmecken nach Fisch.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mo., 26.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/27/2007 4:00&amp;nbsp;UTC&amp;nbsp;269°(T)&amp;nbsp;6.27  Kn&amp;nbsp;&amp;nbsp;06°51.1456' S&amp;nbsp;117°13.5430' W&amp;nbsp;&lt;BR&gt;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Passatstörung.&amp;nbsp; Fing schon gestern  an.&amp;nbsp; Der rosa Schönwetterdunst am Horizont&amp;nbsp;wurde immer dicker, die  Wolken immer mehr &amp;amp; der Wind immer ungestümer.&amp;nbsp; Großer&amp;nbsp;Hof um die  Sonne, jetzt großer Hof um den Mond.&amp;nbsp; Eine Welle stieg über die Luke in  Liping &amp;amp; Auroras Bett ein, so daß die beiden nicht glücklich waren, obwohl  sie eine Stunde länger als sonst schlafen konnten.&amp;nbsp; Bei mir sind die Luken  meist sowieso dicht, da ich auf derartige Geschichten nicht so erpicht  bin.&amp;nbsp; Da dünste ich lieber so vor mich hin.&amp;nbsp; Dumm war nur, daß die  Nacht so holperig wurde, daß an Schlaf&amp;nbsp;kaum zu denken war.&amp;nbsp; Außerdem  platzte die neu genähte Naht an der Fock.&amp;nbsp; Garn war durchgescheuert.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Das Etmal lag bei 162 Seemeilen, so daß der  Durchschnitt auf über 118 Sm/Tag gestiegen ist.&amp;nbsp; Immer noch extrem lahm,  vor allem für einen Kat, aber&amp;nbsp;das macht ja nichts.&amp;nbsp; &amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wir haben die Fock runtergeholt, damit wir sie  im Cockpit nähen können &amp;amp; die Mylar-Ersatzfock gesetzt.&amp;nbsp; Will heißen,  die Balance von Groß/Fock ist noch schlechter&amp;nbsp;als vorher, so daß der  Autopilot noch stärker arbeiten muß.&amp;nbsp; Mit dem haben wir auch so unseren  Spaß, denn wir haben einen älteren Computer, aber eine neuere  Kontrolleinheit.&amp;nbsp; Und nur für diese beschränkte Infos, nicht aber den  dringend benötigten &lt;EM&gt;SmartPilot Commissioning Guide.&lt;/EM&gt;&amp;nbsp; Eigentlich  nicht so schlimm,&amp;nbsp;denn mit Computern kann ich ja ganz gut, nur müßte dazu  das Boot ruhig irgendwo vor Anker liegen.&amp;nbsp; Oder in den Doldrums  treiben.&amp;nbsp; (Ich hör' schon auf mit den Doldrums...&amp;nbsp;  &amp;nbsp;;-)&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die letzten Tage habe ich keine Zeit und  Energie, mir über irgendwelche Sachen Gedanken zu machen.&amp;nbsp; Das Boot  beansprucht mich vollkommen &amp;amp; Liping auch.&amp;nbsp; Uns fiel ein altes Fax von  1995 in die Hände in dem es hieß:&amp;nbsp; &lt;EM&gt;"...die faulen Tage am  Strand..."&lt;/EM&gt;&amp;nbsp; Schön wär's ja.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Aurora ruft immer aus:&amp;nbsp; "&lt;EM&gt;Potz  Pestilenz&lt;/EM&gt;!"&amp;nbsp; Hat sie wohl von einer gewissen Räubertochter namens  Ronja gelernt.&amp;nbsp; Sie sehnt sich sehr nach mehr Bilderbüchern, womit wir ihr  allerdings leider nicht dienen können.&amp;nbsp; Gestern wollte ich ihr einen  lebenden Fliegenden Fisch in einem Eimer zeigen, was allerdings nicht klappte,  da der Fisch aus dem Eimer in die Spüle gesprungen ist, wo natürlich kein Wasser  war.&amp;nbsp; Schade!&amp;nbsp; Und jeden Tag sammeln wir etliche Tintenfische an Deck  ein, welche Liping zur Zeit einsammelt, um sie zu &lt;EM&gt;Chipirones&lt;/EM&gt; zu  verarbeiten.&amp;nbsp; Gerade eben surften wir laut GPS mit 12,99 Knoten durch die  Gegend!&amp;nbsp; Normalerweise geht es allerdings mit so sechs bis sieben Knoten zu  Gange. &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Di., 27.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/27/2007 8:00 UTC&amp;nbsp;COG 263°&amp;nbsp;6.34  Kn&amp;nbsp;&amp;nbsp;06°59.2249' S&amp;nbsp;118°57.1310' W&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Seit gestern kachelt es hier in den  Spitzen&amp;nbsp;mit 8-9 Windstärken (max 43,8 Knoten), so daß wir inzwischen zwei  Reffs im Groß &amp;amp; auch die kleine Fock teilweise aufgerollt haben.&amp;nbsp; Dabei  steht in den &lt;EM&gt;Pilot Charts&lt;/EM&gt; (Statistische Monatskarten), folgendes:&amp;nbsp;  &lt;EM&gt;"North of 40°S, winds of force 8 or greater are infrequently observed over  the western half and &lt;U&gt;rarely observed&lt;/U&gt; over the eastern half of the South  Pacific&lt;/EM&gt;.&lt;EM&gt;"&lt;/EM&gt;&amp;nbsp; (Ha! Ha!)&amp;nbsp; Wir sind jetzt seit 15 Tagen  unterwegs und haben schon 1820 Sm (60%)&amp;nbsp;gesegelt und noch 1201 Sm  (40%)&amp;nbsp;vor uns.&amp;nbsp; An Segel nähen ist bei diesem Gewackel natürlich nicht  zu denken.&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/28/2007 5:39 UTC&amp;nbsp;272°&amp;nbsp;7.41  Kn&amp;nbsp;&amp;nbsp;07°06.8886' S&amp;nbsp;120°01.4198' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auch jetzt will das Wetter nicht besser  werden.&amp;nbsp; Vorhin surften wir schon wieder mit fast 11 Knoten, obwohl wir  nach wir vor zwei Reffs im Groß &amp;amp; nur die kleine Fock gesetzt haben.&amp;nbsp;  Ein positiver Seiteneffekt ist die Tatsache, daß der Windgenerator wieder in der  Lage ist vernünftig Strom zu spenden, zumal ja die Sonne den ganzen Tag hinter  den Wolken verschwunden war &amp;amp; die Solaranlage so zu nicht viel nütze  war.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich finde es ausgesprochen erstaunlich, mit  welcher Leichtigkeit &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; schweres Wetter nimmt.&amp;nbsp;  Sicher, auch hier muß ich reffen, auf kleinere Segel umsteigen &amp;amp; diese  teilweise aufs Rollreff wickeln.&amp;nbsp; Und wenn es ganz hart kommt, dann  versuche ich den Kurs dahingehend zu ändern, daß der Wind möglichst von hinten  einfällt, ohne daß die Segel einfallen oder&amp;nbsp;wir über Stag gehen.&amp;nbsp;  &amp;nbsp;So habe ich eben auch wieder 10° zum Kurs hinzugefügt, da hier drinnen  alles durcheinander kegelte.&amp;nbsp; Aber ansonsten ist es wirklich kein Vergleich  zu meinen beiden früheren Booten.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Auch glaube ich, daß gerade dieser Fortschritt,  zusammen mit GPS, der erweiterten Infrastruktur usw. usf. dafür verantwortlich  ist, daß jetzt so viele Opas &amp;amp; Omas auf Weltumseglung gehen.&amp;nbsp; Sie  stellen mit Abstand den größten Teil der Segler dar &amp;amp; eines der  Hauptgesprächsthemen sind oft die Enkelkinder.&amp;nbsp; Schon komisch:&amp;nbsp; Nach  wie vor bin ich einer der jüngeren Fahrtensegler.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Und trotzdem:&amp;nbsp; Abenteuerlich genug ist die  Ozeansegelei immer noch.&amp;nbsp; Wenn es richtig bläst, dann fallen alle anderen  Gesichtspunkte vollkommen unter den Tisch &amp;amp; man ist ganz automatisch in dem  Bereich, vom dem Gurus a la Bhagwan &lt;EM&gt;("Ganz entspannt im Hier &amp;amp; Jetzt"  &amp;lt;HiHi&amp;gt;)&lt;/EM&gt; immer wieder reden.&amp;nbsp; Das ist kein Traum oder  Hirngespinst mehr, sonder ganz klar die knallharte Realität.&amp;nbsp; Und wenn man  mit dieser Realität halbwegs klar kommt, so ergibt das eben ein gutes  Gefühl.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Anders sieht es natürlich aus, wenn man gerade  so richtig Streß hat.&amp;nbsp; ;-)))) &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mi., 28.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/28/2007 8:00:01 PM&amp;nbsp;267 °&amp;nbsp;6.99  Kn&amp;nbsp;&amp;nbsp;07°12.8140 S&amp;nbsp;121°32.7897 W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Meine Wache ist schon bald vorüber &amp;amp; wir  haben immer noch schlechtes Wetter.&amp;nbsp; Es bläst mit 7-8 Windstärken, auch mal  mit 9 &amp;amp; die höchste Windgeschwindigkeit war bis jetzt 52,5 Knoten - aber zum  Glück nicht durchgehend.&amp;nbsp; &amp;nbsp;Langsam fängt es trotzdem an zu nerven,  denn alles ist naß &amp;amp; salzig.&amp;nbsp; Die Luken müssen so gut wie durchweg  geschlossen bleiben &amp;amp; so sitzen wir also meist in unserem klebrigen  Mief.&amp;nbsp; Schlafmangel wird zu einem echten Thema, vor allem für Liping, da  Aurora sie nicht schlafen lassen will.&amp;nbsp; Bei mir selber sieht es auch nicht  viel besser aus, denn ich muß mich um das Boot kümmern, Segelmanöver machen usw.  usf.&amp;nbsp; Aber irgendwann ist bestimmt auch dieser Spuk vorüber, wenn er auch  jetzt schon vier volle Tage gedauert hat.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face=Arial&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Do., 29.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/29/2007 8:00 UTC&amp;nbsp;254°&amp;nbsp;6.93  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;07°53.9703' S&amp;nbsp;123°49.8544' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute haben wir wieder die normale Besegelung  gesetzt, wenn auch vielleicht ein wenig zu früh.&amp;nbsp; War mal wieder ein wenig  zu optimistisch.&amp;nbsp; So können wir uns also nun um die Mylar-Fock kümmern,  deren eine Seite ein wenig ausgefranst ist.&amp;nbsp; Seit gestern hatten wir auch  ernsthaften Streß mit der Tiefkühltruhe, denn Liping meldete, daß es dort anfing  zu tauen.&amp;nbsp; Ich habe also gestern versucht bei acht Windstärken&amp;nbsp;den  Keilriemen auszuwechseln, wobei ich feststellen mußte, daß sie mir in Trinidad  einen falschen gegeben haben, obwohl ich ja den alten extra mitgenommen  hatte.&amp;nbsp; Er war&amp;nbsp;ein bißchen zu klein &amp;amp; war beim besten Willen nicht  aufzuziehen.&amp;nbsp; Ich überlegte schon, den ganzen Kompressor auszubauen, um es  vielleicht doch noch irgendwie zu schaffen.&amp;nbsp; Da fiel mir ein, daß ich noch  einen älteren hatte, der noch gut genug sein müßte &amp;amp; habe erstmal den  aufgezogen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Leider war das &lt;EM&gt;ein Satz mit X&lt;/EM&gt;, denn  heute morgen sah es im &lt;EM&gt;Freezer &lt;/EM&gt;noch schlimmer aus als gestern.&amp;nbsp;  Liping hat ein Huhn verarbeitet &amp;amp; Fleischstücke in das Eisfach vom  12V-Kühlschrank verlagert, während ich wieder in die Tiefen das Maschinenraums  abgetaucht bin.&amp;nbsp; Dort bemerkte ich, daß am Kompressor noch eine weitere  &amp;amp; leicht angerostete "Riefe" für einen Keilriemen war.&amp;nbsp; Das Ding schien  einen geringfügig größeren Durchmesser zu haben, so daß der alte Keilriemen  vielleicht dort noch ein wenig bringen würde.&amp;nbsp; Ich hatte zwar auch dort  leichte Schwierigkeiten, diesen aufzuziehen, aber irgendwann hat es dann doch  geklappt &amp;amp; war anscheinend auch erfolgreich.&amp;nbsp; Auf jeden Fall ist der  Kältespeicher jetzt wieder voller "Rauhreif".&amp;nbsp; Bin ja mal gespannt ob sie  in Hiva Oa solche Keilriemen haben, denn sonst muß ich mir schnell etwas  einfallen lassen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Das Wetter ist immer noch nicht so der Hit,  scheint sich aber langsam auf dem Wege der Besserung zu befinden.&amp;nbsp; Wir  hatten sogar&amp;nbsp;überlegt, wieder im Cockpit zu essen, sind dann aber doch  drinnen geblieben.&amp;nbsp; Das war auch gut so, denn sonst wären wir waschelnaß  geworden, als eine besonders große Welle gegen die&amp;nbsp;Bordwand klatschte.  &amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Inzwischen haben wir nur noch 850 Seemeilen bis  Hiva Oa, was bei unserer derzeitigen Geschwindigkeit in fünf Tagen zu schaffen  wäre.&amp;nbsp; Im Prinzip hoffen wir allerdings auf ein paar Tage ruhiges Wetter,  damit wir uns mal ein bißchen erholen können.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Sa., 31.3.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;3/31/2007 8:00 UTC&amp;nbsp;243 °&amp;nbsp;5.60  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;09°24.1619' S&amp;nbsp;128°34.5626' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Mit dem ruhigen Wetter wurde es auch vorletzte  &amp;amp; letzte Nacht nichts.&amp;nbsp; Also haben wir immer noch zwei Reffs im Groß  &amp;amp; eine teilweise aufgerollte Fock.&amp;nbsp; Auch mit der Reparatur der  Mylar-Fock wurde es nichts, da wir Streß mit der Tiefkühltruhe als auch dem  Kühlschrank hatten.&amp;nbsp; Da der Wind nun direkt aus Osten kommt &amp;amp; außerdem  schwächer zu werden scheint, werde ich gleich mal halsen und anschließend volles  Zeug setzen.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;~~~~~&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Daraus wurde nichts, denn ich habe heute das  Bett gehütet.&amp;nbsp; Entweder ist mir das Essen nicht bekommen, oder ich habe mir  irgend etwas eingefangen, denn außer Magen- hatte ich auch Kopf- &amp;amp;  Muskelschmerzen, sowie mal wieder Flotten Otto.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Statt Windstärken 7-8 haben wir jetzt nur noch  3-4 Beaufort.&amp;nbsp; Da die Reparatur der Mylar-Fock noch ein paar Tage dauern  wird, blieb uns nichts anderes übrig als jetzt Richtung NW zu segeln, und zwar  mit einer Geschwindigkeit von nur etwa 4 Knoten.&amp;nbsp; Gerade eben mußte ich zu  meinem Erstaunen feststellen, daß sich die Weltzeit in meinem  Navigationsprogramm von selbst um eine Stunde verschoben hat.&amp;nbsp; Hängt wohl  damit zusammen, daß in dieser Zeitzone heute die Sommerzeit beginnt.&amp;nbsp; Habe  es per Hand wieder umgeschaltet.&amp;nbsp; Bei so wenig Wind macht der Windgenerator  keinen Strom, so daß ich den Computer lieber wieder abschalten muß. &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  So., 1.4.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;4/1/2007 9:00 UTC&amp;nbsp;305°&amp;nbsp;4.21  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;08°41.6973' S&amp;nbsp;130°05.9637' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute morgen habe ich die Borduhren auf UTC-9  umgestellt.&amp;nbsp; Danach ging die Sonne heute um 5:43 Uhr auf, Mittag&amp;nbsp;ist  um 11:44 &amp;amp; Sonnenuntergang findet um 17:44 Uhr statt.&amp;nbsp; Gerade eben hat  sich Liping total erschreckt, denn ein Krebs kam aus dem Abfluß des Waschbeckens  hochgekrabbelt.&amp;nbsp; Erstaunlich, daß sich die Viecher an der Bordwand  festhalten können, selbst wenn das Boot öfters mit über 10 Knoten surft!&amp;nbsp;  Inzwischen haben wir wieder leichte Passatwinde von etwa Stärke 2 bis 4, aber  die See hat sich immer noch nicht so recht beruhigt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gestern habe ich das Buch über die&lt;EM&gt; 1998&lt;/EM&gt;  &lt;EM&gt;Sydney-Hobart Regatta&lt;/EM&gt; zu Ende gelesen.&amp;nbsp; Noch übler als die  &lt;EM&gt;1979 Fastnet Regatta&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; Ganz schön heftig.&amp;nbsp; Normalerweise  können die Böen bis zu 20% stärker sein als die mittlere Windstärke, doch dort  sah es so aus, als ob sie bis zu 40% höher waren.&amp;nbsp; Bei 50 Knoten Wind kann  eine Bö in den Spitzen so also 70 Knoten erreichen!&amp;nbsp; Ganz schön schön  schon, oder nicht?&amp;nbsp; Ich hatte eher so mit maximal 60 Knoten  gerechnet.&amp;nbsp; Im &lt;EM&gt;Boater's Weather Guide&lt;/EM&gt; stehen zum Thema  Schwerwetter weniger Sachen als in dem Bericht über die Regatten.&amp;nbsp; Ich  suche nämlich gerade vergeblich nach der Kraft des Windes, die sich mit  zweifacher Windgeschwindigkeit nicht verdoppelt, sondern statt dessen im Quadrat  wächst.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Ich müßte mir sowieso noch ein paar mehr technische Bücher  anschaffen, so z.B. die &lt;EM&gt;Seemanschaft&lt;/EM&gt;, den &lt;EM&gt;Bowditch&lt;/EM&gt;, vor allem  den &lt;EM&gt;Nigel Calder&lt;/EM&gt;, sowie Bücher über Segeltrimm und vieles andere  mehr.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gerade eben mußte ich allerdings erst einmal  etwas ganz anderes erforschen, denn ich fragte mich schon lange, was denn nun  &lt;EM&gt;"Tensoren"&lt;/EM&gt; sind.&amp;nbsp; Erst fand ich selbst im Lexikon nichts, doch  dann stieß ich auf Georg Friedrich Bernhard Riemann (1826-66),&amp;nbsp;seines  Zeichens Mathematikprofessor&amp;nbsp;an der Uni in Göttingen.&amp;nbsp; Ohne die von  ihm entwickelte Riemann-Geometrie wäre es Albert Einstein schwer gefallen, seine  Theorie der speziellen Relativität &amp;amp; der Gravität zu entwickeln.&amp;nbsp;  (Gravität scheint die dominierende Kraft im Universum zu sein, denn letztendlich  wird das Ende des Weltalls von der Gravität bestimmt.)&amp;nbsp; Den Rest von diesem  Kram kann allerdings nur Liping verstehen, denn Mathe war ja eines ihrer besten  Fächer und als ich sie kennenlernte, verdiente sie sich ihren Wasserreis mit  Mathe-Nachhilfe für die Oberstufe.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Eine Sache, die wir äußerst mysteriös finden,  ist die Tatsache, daß &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; wesentlich besser auf  dem&amp;nbsp;&lt;EM&gt;Port Tack&lt;/EM&gt; (Backbordbug?) segelt als wenn der Wind von  Steuerbord kommt.&amp;nbsp; Erst dachten wir, daß wir uns das nur einbilden würden  oder die Instrumente verrückt spielen würden.&amp;nbsp; Der GPS zeigt es allerdings  ganz deutlich.&amp;nbsp; Der scheinbare Wind fällt deutlich höher aus, kommt aus  einer günstigeren Richtung und auch die Etmale sind um Ecken besser.&amp;nbsp; Zur  Zeit haben wir nicht den blassesten Schimmer einer Ahnung, woran das wohl liegen  könnte.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;So langsam dürfte unsere komplette  Segelgarderobe mal wieder zum Segelmacher.&amp;nbsp; Das &lt;EM&gt;Leech&lt;/EM&gt; der  kleinen&amp;nbsp;Mylar-Fock ist hin, das Loch in der normalen Fock muß einmal  profimäßig repariert werden &amp;amp; das Groß hat Scheuerstellen an den  Lattentaschen, wo diese auf den &lt;EM&gt;Lazy Jacks&lt;/EM&gt; aufliegen.&amp;nbsp; Auch sonst  gibt es durchgescheuerte Nähte und andere Blessuren.&amp;nbsp; Linda von &lt;EM&gt;DREAM  MAKER&lt;/EM&gt; hatte uns zwar geraten eine Segel-Nähmaschine zu kaufen, aber bei US$  5000&amp;nbsp;für so ein Teil geben&amp;nbsp;wir unsere Segel lieber ab und zu bei einem  Segelmacher ab.&amp;nbsp; Irgendwann ist sowieso ein neuer Satz dran, denn weitere  zwei Jahre oder so halten die Segel bestimmt nicht.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;So, jetzt muß ich wieder Strom sparen &amp;amp;  draußen nach dem Rechten gucken. &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mo., 2.4.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;4/2/2007 9:00 UTC&amp;nbsp;253°&amp;nbsp;4.93  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;09°49.7076' S&amp;nbsp;131°57.1988' W&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Im Westen ging gerade Venus unter, wir haben  fertig zu Abend gegessen, haben kurz gehalst &lt;EM&gt;("You can't back the jib, when  you are doing a gybe!!!") &lt;/EM&gt;&amp;amp; jetzt liegen meine beiden Schönen im  Bett.&amp;nbsp; Will heißen, daß ich für die nächsten sechs Stunden meine Ruhe habe,  denn ich mache seit Tortola immer die 1. Nachtwache.&amp;nbsp; Anfangs ging diese  bis um 1:00, dann bis um 2:00 &amp;amp; gestern bis um 3:00 Uhr.&amp;nbsp; Heute hat  Liping allerdings den Wecker auf 2:00 Uhr gestellt, um weiteren Exzessen  meinerseits einen Riegel vorzuschieben.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Nachtwachen sind zur Zeit das Beste.&amp;nbsp;  Alles schön ruhig, &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; zuckelt bei 3-4 Windstärken mit 5,94  Knoten (sagt der GPS - die Logge spinnt total)&amp;nbsp;&amp;amp; Kurs  303°&amp;nbsp;gemütlich vor sich hin - so stellt man sich Passatsegeln vor.&amp;nbsp;  Tatsächlich gibt es aber oft um die 7 Beaufort, wobei die Fahrt schon recht  holperig wird.&amp;nbsp; Und so furchtbar viel schneller geht es dann auch nicht zu  Gange, da man unter Berücksichtigung auf eventuelle &lt;EM&gt;Squalls&lt;/EM&gt; dann ein  oder auch zwei Reffs im Groß fährt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Nach wie vor begreife ich nicht, warum die  Windinstrumente so asymmetrisch anzeigen, zumal Mike auf den Galapagos ja extra  deswegen oben im Mast war.&amp;nbsp; Sehr merkwürdig.&amp;nbsp; Auch der  &lt;EM&gt;Freezer&lt;/EM&gt; fängt an wirklich Streß zu machen, was wohl daran liegt, daß er  immer leerer wird.&amp;nbsp; Werde mir also in der Beziehung etwas einfallen lassen  müssen.&amp;nbsp; Zur Zeit muß die Maschine nämlich alle acht Stunden eine Stunde  laufen, was ich denn doch etwas übertrieben finde.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ohne Passatbesegelung segeln wir nun also im  Zick-Zack auf Hiva Oa zu, was eigentlich blöd ist, da es erstens länger dauert,  zweitens mehr Arbeit macht und drittens auch noch ungemütlicher ist.&amp;nbsp; Ich  will mir allerdings das Mylar-Segel nicht komplett verhunzen.&amp;nbsp; Eine Nadel  brach heute beim Segel nähen ab, vernünftiges Garn haben wir gar keines mehr  &amp;amp; auch das Segeltuch richtiger Stärke geht zur Neige.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Di., 3.4.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;4/3/2007 9:00 UTC&amp;nbsp;330°&amp;nbsp;6.06  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;09°11.4388' S&amp;nbsp;133°26.7729'  W&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Unser Etmal lag heute peinlicherweise unter 100  Seemeilen.&amp;nbsp; Lag natürlich an dem großen Zick und dem Zack, welches wir in  den letzten 24 Stunden gefahren sind.&amp;nbsp; Dabei war gar nicht einmal so wenig  Wind.&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Mit der Ankunft in Polynesien müssen wir auch  langsam ein paar Grundsatzentscheidungen fällen.&amp;nbsp; Nämlich:&amp;nbsp; Ist uns  &lt;STRONG&gt;a)&lt;/STRONG&gt;&amp;nbsp;die Weltumsegelung an sich wichtiger oder wollen wir  &lt;STRONG&gt;b) &lt;/STRONG&gt;möglichst viele Inseln im Pazifik oder  sonstwo&amp;nbsp;besuchen?&amp;nbsp; Wir könnten schon vor dem Anfang der nächsten  Zyklonsaison voll durchstarten &amp;amp; dann in etwa einem Jahr wieder in Bequia  sein.&amp;nbsp; Das würde bedeuten, daß wir nur relativ wenige Inseln besuchen  würden, dort immer nur ein paar Wochen bleiben würden und ansonsten den  kürzesten Weg nach Südafrika nehmen würden.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ansonsten müssen wir uns überlegen, wo wir die  Zeit der Wirbelstürme verbringen wollen.&amp;nbsp; Entweder im Nordpazifik, so wie  Herbert es gerade gemacht hat, oder aber in Australien, Neuseeland oder gar  Asien.&amp;nbsp; So würden wir&amp;nbsp;hoffentlich genug Zeit für alle möglichen Inseln  überall haben, aber es würde eben auch bedeuten, daß wir mindestens (!)&amp;nbsp;ein  weiteres Jahr unterwegs wären.&amp;nbsp; Wie wir von anderen Yachtie-Freunden  wissen, erhöht das die Chance ganz beträchtlich, daß die Weltumsegelung &lt;EM&gt;ad  acta&lt;/EM&gt; gelegt wird.&amp;nbsp; Reparaturen, Reisekasse, Frust, Streß, unerwartete  Probleme - es gibt eine unendlich lange Reihe von Gründen, warum Leute ihre  Weltumseglung schließlich aufgeben.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Im Prinzip sind wir uns einig, daß  &lt;STRONG&gt;b)&lt;/STRONG&gt;&amp;nbsp;die vernünftigste Lösung ist, zumal wir wohl nie wieder  diese Chance haben werden.&amp;nbsp; Nur würden wir uns bestimmt schwarz ärgern,  wenn wir die Weltumseglung dann wirklich nicht beenden würden.&amp;nbsp; Aus diesem  Grunde neige ich zur Zeit dazu, es mit&amp;nbsp;&lt;STRONG&gt;a)&lt;/STRONG&gt; zu  versuchen.&amp;nbsp; Entscheiden müssen wir uns allerdings schnell, da einem sonst  die Zyklonsaison die Entscheidung abnimmt.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Weiterhin müssen wir uns dringendst überlegen,  wo denn nun die geplante Generalüberholung stattfinden soll.&amp;nbsp; So, wie das  Boot jetzt aussieht, kann man es nur mit sehr hohem Verlust verkaufen &amp;amp; so  wird uns gar nichts anderes übrig bleiben, als irgendwo richtig lange an Land zu  stehen, um &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; wieder&amp;nbsp;so schick zu machen,&amp;nbsp;wie es  sich für eine Luxusente eben gehört.&amp;nbsp; Australien, Neuseeland oder Europa  fallen aus Preisgründen völlig aus.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Dann lieber gleich den horrenden  Verlust hinnehmen, denn so hat man wenigstens all den Ärger nicht.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Oder aber man &lt;STRONG&gt;c) &lt;/STRONG&gt;fährt durch  nach Südafrika, &lt;STRONG&gt;d) &lt;/STRONG&gt;macht einen Abstecher zu den Philippinen,  &lt;STRONG&gt;e)&lt;/STRONG&gt; versucht es in Tarawa oder so a la Herbert oder aber  &lt;STRONG&gt;f)&lt;/STRONG&gt;&amp;nbsp;- Horror!!! - fährt doch wieder nach Chaguaramas in  Trinidad, um alles, aber auch wirklich alles, von eigener Hand selbst zu  machen.&amp;nbsp; Eine Variation des letzten Szenarios wäre vielleicht noch Grenada  oder eine andere Insel in der Karibik.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die allerbeste Planung nützt uns allerdings  überhaupt nichts, wenn auf einmal ein Motor nicht mehr will, das Rigg von oben  kommt oder ähnlich schwerwiegende Scherze passieren.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wie es nach Bequia weitergehen soll, ist uns  natürlich auch nicht klar.&amp;nbsp; Über die Azoren nach Europa, um dort irgendwann  (2009)&amp;nbsp;Goldene Hochzeit mit meinen Eltern zu feiern?&amp;nbsp; Dann müßte ich  das Boot allerdings erst an Liping verkaufen &amp;amp; in einem anderen Land  registrieren.&amp;nbsp; Absolut Null Bock die absurd hohe Mehrwertsteuer in Euroland  zu bezahlen. &lt;/FONT&gt; &lt;DIV&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Mi., 4.4.2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;4/4/2007 9:00 UTC&amp;nbsp;240°&amp;nbsp;6.03  Kn&amp;nbsp;Noon Position&amp;nbsp;09°46.8291' S&amp;nbsp;135°26.9713' W&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Es sieht fast so aus, als ob wir am  Karfreitagmorgen unseren Anker über Bord schmeißen können.&amp;nbsp; Das paßt auch  haargenau ins Konzept, denn auf dieser Reise scheinen wir ja durchweg an Gedenk-  oder Feiertagen einzuklarieren.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Lief die Maschine anfangs alle 18 und dann alle  12 Stunden, so muß sie jetzt alle acht Stunden laufen, damit das Fleisch nicht  schlecht wird.&amp;nbsp; So sitze ich also hier morgens um 9:00 Uhr, während meine  beiden Mädels in der Heia liegen, denn sie hatten ja ab 2:00 Uhr  Nachtwache.&amp;nbsp;&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Heute Nachmittag haben wir drei Kanister Diesel,  also fast 60 Liter, nachgefüllt.&amp;nbsp; Der Steuerbord-Tank ist nun wieder  voll.&amp;nbsp; Hat also bis jetzt etwas über 15 Taler gekostet, die Tiefkühltruhe  23 Tage lang kalt zu halten.&amp;nbsp; &amp;nbsp;Für andere Sachen benutzen wir ja die  Motoren nicht.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Wenn&amp;nbsp;wir es wirklich eilig hätten, dann  könnte&amp;nbsp;&lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt;&amp;nbsp;den Rest des Pazifiks von hier in nur  45 Tagen durchsegeln &amp;amp; durch die Torresstraße fahren.&amp;nbsp; Haben wir zwar  nicht vor, aber faszinierend finde ich das schon.&amp;nbsp; Man hält irgendwo an,  kratzt die Entenmuscheln ab, kauft ein, bunkert Diesel &amp;amp; Wasser und ab die  Post.&amp;nbsp; So wie der alte Tom Blackwell, der auf seiner letzten Reise Tahiti  verließ &amp;amp; nonstop bis Durban in Südafrika durchgesegelt ist.&amp;nbsp; Leider  ist er dort an Krebs gestorben.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ich habe überhaupt schon wieder Bekannte in  einem Buch gefunden.&amp;nbsp; Letztes Mal war es unser alter Kumpel Roy von der  &lt;EM&gt;SEA LOONE&lt;/EM&gt; in dem Buch &lt;EM&gt;"Untergehen werden wir nicht"&lt;/EM&gt; von  Bettina Haskamp.&amp;nbsp; Dieses Mal ist es die &lt;EM&gt;WASA &lt;/EM&gt;(Aurora Ulani  wiederholte immer wieder &lt;EM&gt;"Wasa - Spinnegebahr&lt;/EM&gt;" als die &lt;EM&gt;WASA&lt;/EM&gt;  die Spinnaker-Bar im TTSA per Funk rief :-),&lt;EM&gt; &lt;/EM&gt;die wir in der Scotland  Bay kennengelernt hatten.&amp;nbsp; Nette Weltumsegler älteren Jahrgangs &amp;amp;  Freunde von Karl &amp;amp; Libu auf der &lt;EM&gt;ROSINANTE&lt;/EM&gt;.&amp;nbsp; (Die beiden sind  nach wir vor unsere wirklichen Vorbilder.)&amp;nbsp; Sie tauchen im Buch "&lt;EM&gt;Fahr  weiter bis zum Horizont&lt;/EM&gt;" von Susanne Zeller auf als sie 1985 in den  Tuamotus vor dem Atoll Ahe segeln.&amp;nbsp; Finde ich immer wieder lustig, so  was.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;&lt;FONT color=#800000  size=4&gt;Mit dem wirklich tollen Programm&lt;EM&gt; &lt;A  href="http://www.digwave.com"&gt;Virtual Passage Planner 2&lt;/A&gt;&lt;/EM&gt; (inklusive  &lt;EM&gt;Pilot Charts&lt;/EM&gt;/Statistische Monatskarten) habe ich&amp;nbsp;den weiteren  Verlauf unserer Weltumseglung geplant.&amp;nbsp; Hier sind ein paar ungefähre  Zahlen, um ein wenig den Eindruck der Größenordnungen zu  vermitteln.&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;Dharma Bum  I&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 4558  Seemeilen&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;Dharma Bum  II&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 5709  Seemeilen&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;Dharma Bum  III&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;5519  Seemeilen&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000  size=4&gt;--------------------------------------------&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;Bis jetzt gesegelt ca.&amp;nbsp;  15768 Seemeilen&amp;nbsp; 67%&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000  size=4&gt;--------------------------------------------&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT face="Courier New" color=#800000 size=4&gt;Geplante  Weltumseglung&amp;nbsp;&amp;nbsp;23358  Seemeilen&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Es liegt also noch ein bißchen was vor  uns.&amp;nbsp; :-)))&amp;nbsp; Wenn wir *nicht* nach Asien oder so segeln, um dort unser  Boot komplett zu überholen, dann geht es wahrscheinlich durch die Torresstraße  und über Christmas Island und&amp;nbsp;Cocos Keeling nach Mauritius &amp;amp;  Reunion.&amp;nbsp; Weiter dann nach Südafrika, St. Helena &amp;amp; über&amp;nbsp;Brasilien  zurück nach  Bequia.&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;&lt;/DIV&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/05/auf-dem-weg-zu-den-marquesas-inseln_03.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-2170918433855993085</guid><pubDate>Fri, 09 Mar 2007 15:56:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-03-09T14:14:46.945-08:00</atom:updated><title>Los geht's von Puerto Baquerizo Moreno nach  Hiva Oa</title><description>&lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Puerto Baquerizo Moreno, Isla San Cristobal,  Galapagos Islands, Ecuador&amp;nbsp; --&amp;nbsp; 8. März 2007&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Gerade eben bekamen wir unseren sauteuren neuen  Linear Drive für den Autopiloten, auf den wir seit Wochen warten.&amp;nbsp;  Hoffentlich gibt der nicht so schnell den Geist auf!&amp;nbsp; Ansonsten sind unsere  Tanks randvoll mit Diesel &amp;amp; auch Wasser müßten wir genug  haben.&amp;nbsp;&amp;nbsp;Vorhin haben wir noch einmal&amp;nbsp;113 Liter gefiltertes  Trinkwasser eingekauft.&amp;nbsp; Über Funk hatte ein anderer Segler gehört, daß  eine Flotte von 30 Booten im Anmarsch ist.&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Es wird Zeit, daß wir hier verduften, zumal die  Seelöwen uns keine gute Nachtruhe gönnen &amp;amp; außerdem zu zerstörerisch  sind.&amp;nbsp; Ganz zu schweigen von der Tatsache, daß unsere vom Hafenkapitän  gesetzte maximale Aufenthaltsdauer von 20 Tagen übermorgen abläuft.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Morgen werden wir ausklarieren, um dann so bald  wie möglich in Richtung Hiva Oa abzudüsen.&amp;nbsp; Liping hat die Tiefkühltruhe  langsam wieder aufgefüllt, so daß das Futter unserem gewohnten kulinarischen  Standard entsprechen dürfte.&amp;nbsp; :-)))&amp;nbsp; &lt;EM&gt;DHARMA BUM III&lt;/EM&gt; ist auch  fit, zumindest wenn ich mit dem Reinigen des Unterwasserschiffes fertig  bin.&amp;nbsp; Das wird noch eine ausgesprochen kalte Angelegenheit.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Die Wetterkarte zeigt zur Zeit nur leichte  achterliche Winde für die ganzen 3000 Seemeilen (5000 Kilometer), so daß wir  damit rechnen müssen über einen Monat für diesen Törn zu brauchen.&lt;FONT  color=#000000&gt;&amp;nbsp; (World Cruising Routes:&amp;nbsp; &lt;EM&gt;The average length of  this passage is about 30 days, although some boats have taken longer and even up  to twice that time, mainly those who are not prepared to motor in calm or light  weather conditions.&lt;/EM&gt;)&amp;nbsp; &lt;/FONT&gt;Das oberschnellste Schiff sind wir ja  sowieso nicht, sondern eher das wohlbekannte &lt;EM&gt;Slow Boat to China.&amp;nbsp;  &lt;/EM&gt;Anders wollen wir es auch nicht haben.&amp;nbsp; Die Maschine werden wir nur  für die Tiefkühltruhe benutzen &amp;amp; zwar alle 18 Stunden für je eine  Stunde.&amp;nbsp; Wenn kein Wind weht, ist eben Pause &amp;amp; diese&amp;nbsp;angenehmen  Aus-Zeiten&amp;nbsp;kommen uns eigentlich auch immer sehr gelegen.&amp;nbsp;  &lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Bin schon gespannt, was wir dieses Mal wieder  alles sehen &amp;amp; erleben werden!&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Ciao!&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;Aurora Ulani, Liping &amp;amp; Holger&lt;/FONT&gt;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt; &lt;DIV&gt;&lt;FONT color=#800000 size=4&gt;&lt;/FONT&gt;&amp;nbsp;&lt;/DIV&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/03/los-gehts-von-puerto-baquerizo-moreno.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-5494259408759789934</guid><pubDate>Wed, 07 Mar 2007 19:34:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-03-07T11:35:14.149-08:00</atom:updated><title></title><description>Die Pelikane fliegen hier in V-Formation&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/DSCF0116-714032.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_" style="CLEAR: both; FLOAT: left" alt="" src="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/DSCF0116-713630.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style='clear:both; text-align:LEFT'&gt;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/03/die-pelikane-fliegen-hier-in-v.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item><item><guid isPermaLink='false'>tag:blogger.com,1999:blog-13869371.post-4215413631522302666</guid><pubDate>Wed, 07 Mar 2007 19:27:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-03-07T11:28:29.707-08:00</atom:updated><title></title><description>Linda Hase &amp; Aurora Ulani mit ihrem "Taipei Financial Center" (Taipei 101  :-)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/DSCF0114-709500.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_" style="CLEAR: both; FLOAT: left" alt="" src="http://www.wownet.net/~holger/blog/uploaded_images/DSCF0114-709153.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style='clear:both; text-align:LEFT'&gt;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://www.wownet.net/~holger/blog/2007/03/linda-hase-aurora-ulani-mit-ihrem.html</link><author>noreply@blogger.com (The Captain)</author></item></channel></rss>